Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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Promoting species knowledge and coherence in teacher studies: concept and initial results of a research project in biology teacher studies at the University of Rostock
Der Rückgang der biologischen Vielfalt im Sinne des Verlustes von Ökosystemen, Arten und genetischer Vielfalt stellt eine globale Gefahr dar. Der Mangel an Expertinnen und Experten für bestimmte Artengruppen und das niedrige Niveau an Arten-kenntnis für viele Artengruppen in weiten Teilen der Gesellschaft sind ebenfalls besorgniserregende Umstände. Das Artenwis-sen kann in die Dimensionen „Formenkenntnis“, „Artenkenntnis“ und „Wissen über die Art“ (Tiefenwissen) unterteilt werden. Dies ermöglicht eine differenzierte Betrachtung der Facetten und derer Zusammenhänge. In diesem Beitrag wird ein Forschungsvorhaben vorgestellt, das darauf abzielt, Artenwissen im Biologielehramtsstudium mittels der Herstellung von Kohärenz durch Vernetzung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Bezüge zu fördern. Mit einem design-based -research Ansatz wird eine kohärente Lehr-Lern-Gelegenheit im Rahmen eines Biologiedidaktikseminars konzi-piert, evaluiert und in zwei Zyklen einer Längsschnittstudie angepasst. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf den Ergebnissen der Pretests, mit denen das Ausgangsniveau des Artenwissens der Studierenden bestimmt wurde. Das botanische und zoologische Artenwissen wird mit je einem Leistungstest ermittelt. Diese sind in die drei o.g. Dimensionen unterteilt. Die Ergebnisse der Pretests zeigen signifikante Korrelationen zwischen botanischem und zoologischem Artenwissen. Für die Dimension Artenkenntnis werden zwei Kodierungsmethoden verwendet. Die unterschiedlichen Kodierungsmethoden ermöglichen einen differenzierteren Blick auf diese Dimension. Die Unterteilung des Artenwissens in die Dimensionen scheint empirisch gerechtfertigt zu sein, da diese signifikant miteinander korrelieren. Zusammenhänge des Artenwissens mit den Vari-ablen Geschlecht und Alter lassen sich feststellen. Tiere werden häufiger korrekt benannt als Pflanzen.The decline in biodiversity represents a global threat. The low to medium level of species knowledge in large parts of society poses worrying circumstances. Knowledge of species can be distinguished into the dimensions of “Formenkenntnis”, “Ar-tenkenntnis” and “Wissen über die Art” (in-depth knowledge). This enables a differentiated view of these facets and their inter-relationships. This article outlines a research project aiming to promote knowledge of species by creating coherence through interconnected-ness of didactic and scientific references in biology teacher studies. Using a design-based -research approach, the coherent teaching-learning-opportunity in the context of a biology education seminary is designed, evaluated and adapted in two cycles of a longitudinal study. The article focuses on the presentation of the pretest results to determine the initial level of knowledge of species of pre-service teachers. Botanical and zoological knowledge of species is determined with one performance tests each. These are divided into the three dimensions mentioned above. The results of the pretests show significant correlations between botanical and zoological knowledge of species. Two scoring methods are used for the species knowledge (Artenkenntnis) dimension. These different scorings enable a more differentiated view on this dimension. The subdivision of knowledge of species into the three dimensions seems to be empirical-ly justified, as they correlate significantly with each other. There are correlations between knowledge of species and the variables of gender and age. Animals are correctly identified more often than plants
Rez. A. Spal: Horror und Stupor - Lateinische Grusel- und Schaudergeschichten, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2024
Rez. F. Maier: Antike. Bildung - "ein Besitz für immer". 3 Bde, Palsweiß: Idea-Verlag 2023
Tracking the health of bees:
Ökosysteme und Menschen sind in hohem Maße auf die Bestäubungsleistung von Insekten angewiesen, wobei insbesondere Wild- und Honigbienen eine zentrale Rolle spielen. Honigbienen, die durch den Menschen aktiv gepflegt und unterstützt werden, stehen dennoch unter erheblichem Stress, vor allem durch den Befall mit der Varroamilbe und die damit verbundene Übertragung von pathogenen Viren. Wildbienen hingegen, die durch ihre Art des Pollensammelns und Bestäubens die Qualität von Obst und anderen Früchten steigern können, leiden vor allem unter dem Verlust ihrer natürlichen Lebensräume. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, leisten genomische Methoden einen wichtigen Beitrag. Sie ermöglichen es beispielsweise, die Wirkung von Agrarumweltmaßnahmen auf die Gesundheit von Wildbienen zu messen und gezielt varroaresistente Honigbienen zu züchten, um die Bestäubungsleistung und die Stabilität der Ökosysteme langfristig zu sichern.Ecosystems and humans are highly dependent on the pollination services of insects, with wild bees and honey bees playing a central role. Honey bees, which are actively cared for and supported by humans, are nevertheless under considerable stress, especially due to the infestation with the Varroa mite and the associated transmission of pathogenic viruses. Wild bees, on the other hand, which can increase the quality of fruit through their way of pollen collection and pollination, suffer above all from the loss of their natural habitats. Genomic methods make an important contribution to meeting these challenges. For example, they make it possible to measure the effect of agri-environmental measures on the health of wild bees and to assist breeding Varroaresistant honey bees in a targeted manner in order to ensure pollination performance and the stability of ecosystems in the long run
The DSSZ Module in North Rhine-Westphalia: An Exploration of Structures, Teaching Content, and Perspectives of Teacher Education
Der Beitrag beschäftigt sich mit Hochschullehrenden und ihrem Lehrangebot im nordrhein-westfälischen Modul Deutsch für Schüler*innen mit Zuwanderungsgeschichte (DSSZ) im Lehramtsstudium. In einer Fragebogenstudie mit N = 10 Modulverantwortlichen sowie N = 46 Lehrenden im Modul werden die aktuelle Modulstrukturierung, Hintergründe der Lehrenden, ihre Sicht auf das Modul sowie Veranstaltungsinhalte erhoben. Es zeigt sich, dass das Modul in Bezug auf seine Verortung, den Umfang und seine Lehrenden sehr heterogen ist. Dennoch behandelt der Großteil der Lehrenden sehr ähnliche Inhalte in den Modulveranstaltungen. Weiterhin bilden sich in den Themen und Handlungen sehr deutlich zwei Modulschwerpunkte ab: sprachbildender Fachunterricht und DaZ-Unterricht mit neuzugwanderten Schüler*innen. Basierend auf den Ergebnissen stellt sich vor allem die Frage, wie im Rahmen des Studiums mehr Lerngelegenheiten in diesen Themenfeldern geschaffen werden können. This article deals with teacher educators and their teaching portfolio in the North Rhine-Westphalian module German for Migrant Students (DSSZ). In a questionnaire study with N = 10 module coordinators and N = 46 teacher educators the current module structure, teacher educators’ backgrounds, course content and their views on the module are surveyed. It was found that the module is very heterogeneous in terms of its location, scope and teacher educators. Nevertheless, most teacher educators deal with very similar content in their module courses. Furthermore, the topics and activities very clearly reflect two module focal points: language-based subject teaching and language lessons with new immigrant learners. Based on the results, the main question is how more learning opportunities can be created as part of teacher education programs.
3D-Simulation und Augmented Reality in der Sexualerziehung: S* erläutern den Menstruationszyklus und den Sitz von Verhütungsmitteln mithilfe des AR-Webtools ReadyForRed
In diesem Beitrag wird ein Unterrichtskonzept vorgestellt, bei dem Schülerinnen und Schüler die hormonelle Steuerung des Menstruationszyklus mithilfe anschaulicher 3D-Web-Animationen mit ihren körperlichen Auswirkungen in Zusammenhang bringen
Online-Lernangebot Neurobiologie : Vorstellung eines Online-Lernangebotes zum Thema Neurobiologie und neurologische Erkrankungen
Während der Covid19-Pandemie wurde das Lernen in Distanz für Schüler*innen immer relevanter. Das teutolab-biotechnologie hat deshalb ein interaktives Online-Lernangebot entwickelt, mit dem Schüler*innen der Oberstufe Inhalte zum Thema „Neurobiologie“ selbstständig erarbeiten können
Reflexion von Unterrichtseinstiegen im Fach Informatik: Ein videobasiertes Aufgabenformat für die zweite Phase der Lehrkräftebildung
Die Förderung der Reflexionskompetenz ist eine wichtige Komponente des Professionalisierungsprozesses von Lehrkräften. Sie sollen in der Lage sein, ihren Unterricht kritisch zu analysieren und weiterzuentwickeln. Dies gilt speziell auch für die Phase des Unterrichtseinstiegs. Dieser spielt eine zentrale Rolle für das Gelingen der weiteren Unterrichtsphasen. Aus diesem Grund haben wir ein videobasiertes Aufgabenformat entwickelt, das angehenden Lehrkräften bei der Reflexion von Unterrichtseinstiegen helfen soll. In der Erprobung mit zwei Lerngruppen wurde deutlich, dass das verwendete Reflexionsmodell der Analyse des Videomaterials Struktur geben und so die Diskussion darüber erleichtern konnte. Das vorgestellte Vorgehen wurde für das Fach Informatik mit Blick auf die Phase des Unterrichtseinstiegs entwickelt und kann leicht auf andere Fächer und Phasen übertragen werden. So kann das hier präsentierte Aufgabenformat auch mit anderen Fokussierungen zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte beitragen
Belastungserleben von Grundschullehrkräften in der Kommunikation mit Eltern: Durch welche Herausforderungen fühlen sich Lehrkräfte belastet – und verändert Berufserfahrung das Belastungserleben?
Die Kommunikation mit Eltern ist für Lehrkräfte selbstverständlicher Bestandteil ihres Berufs. Sie wird jedoch häufig als herausfordernd beschrieben; gleichzeitig gibt es verhältnismäßig wenig Lehrangebote zu gelingender Kommunikation und Beratung von Eltern im Rahmen der Ausbildung. Welche Herausforderungen in der Kommunikation mit Eltern nennen Lehrkräfte konkret als belastend? Lehrkräfte der Grundschule in Baden-Württemberg (n = 394) nennen neben dem Zeitaufwand mit jeweils über 40 Prozent als größte zeitliche und persönliche Herausforderungen Eltern, bei denen sie Mängel in der erzieherischen Kompetenz sehen, sowie Eltern, die nach Ansicht der Lehrkräfte Probleme leugnen. Zwischen Lehrkräften in den ersten Berufsjahren sowie Lehrkräften mit Berufserfahrung lassen sich Unterschiede feststellen