Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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    Rez. K. Zelzer (Hg.), Regula Magistri. Die Regel des unbekannten Magisters, Wien: LIT 2023

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    Zwischen Studium und Ehrenamt: Was studentische Initiativen wirklich leisten

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    Accurately Diagnosing Misconceptions in Ambiguous Diagnostic Situations: Development, Implementation and Evaluation of a Training Program to Support Diagnostic Competencies

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    Dieser Beitrag zeigt auf, wie Lehrkräfte fachdidaktisches Wissen nutzen können, um Fehlkonzepte von Schüler*innen zutreffend zu diagnostizieren – insbesondere in Situationen, in denen ein identifiziertes Fehlermuster in Aufgabenbearbeitungen durch unterschiedliche Fehlkonzepte erklärt werden kann. Im Fokus stehen also mehrdeutige Diagnosesituationen. Ausgehend von einer idealtypischen Diagnose von Fehlkonzepten in mehrdeutigen Diagnosesituationen bei Aufgabenbearbeitungen zum Größenvergleich von Brüchen und zur Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten werden zunächst die Anforderungen an eine Lehrkraft und die zu deren Umsetzung notwendigen diagnostischen Kompetenzen explizit gemacht. Anschließend wird ein entwickeltes Fortbildungsmodul vorgestellt, welches zum Ziel hat, diese Kompetenzen praxisbezogen durch geeignete vignettenbasierte Lernaufgaben systematisch aufzubauen. Die Wirksamkeit des entwickelten Fortbildungsmoduls wurde in einer experimentellen Studie mit 40 Lehrkräften empirisch überprüft. Die Ergebnisse dieser Studie bestätigen die positive Wirkung des Fortbildungsmoduls (im Vergleich zu einer Kontrollgruppe) auf die diagnostische Kompetenz der Lehrkräfte, Fehlkonzepte in mehrdeutigen Diagnosesituationen zutreffend zu diagnostizieren.This article demonstrates how teachers can use pedagogical content knowledge to accurately identify students’ misconceptions, particularly in cases where an identified error pattern in problem-solving can be explained by different underlying misconceptions. Thus, we focus on ambiguous diagnostic situations. First, an ideal diagnostic judgment process is presented, using pedagogical content knowledge to accurately identify misconceptions in ambiguous diagnostic situations in the context of fraction comparison and probability. Relevant competencies of teachers are derived. To foster these competencies, a training program is developed using vignette-based learning tasks. The effectiveness of the developed training program was empirically tested in an experimental study with 40 teachers. The results of this study confirm the positive effect of the training program (compared with a control group) on teachers’ diagnostic competencies in accurately identifying misconceptions in ambiguous diagnostic situations

    A PD Concept for Intertwining Theory and Practice in Primary Mathematics Teaching

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    Die aktuellen Ergebnisse nationaler und internationaler Vergleichsstudien zeigen, dass etwa 25 Prozent der Lernenden am Ende der Grundschulzeit unzureichende mathematische Kompetenzen aufweisen, sodass ein Weiterlernen kaum möglich ist. Es wird daher gefordert, dass sich der Mathematikunterricht verstärkt einer verstehensorientierten Förderung arithmetischer Basiskompetenzen widmen soll. Hierfür müssen Lehrkräfte allerdings sensibilisiert, weiter- und fortgebildet werden. In diesem Beitrag wird ein Professionalisierungskonzept für den Mathematikunterricht der Primarstufe vorgestellt, welches im Rahmen des bundesweiten Projekts „Schule macht stark“ (kurz: SchuMaS) entstanden ist. Konzeptionell verzahnt es im Besonderen Theorie und Praxis: Es werden Fortbildungen in Form von Fachnetzwerktreffen konzipiert und durch praxisnahe Kernbotschaften wird die Anbindung an die eigene Unterrichtspraxis ermöglicht. Darüber hinaus werden zu diesen Kernbotschaften passende Praxiserprobungen für die unterrichtliche Umsetzung bereitgestellt und so aufbereitet, dass sie auch für den Transfer ins Kollegium geeignet sind. Ferner werden zur vertiefenden Auseinandersetzung mit zentralen didaktischen Ideen onlinebasierte Selbstlernmodule zur Verfügung gestellt. Das Konzept wurde über drei Jahre (2021–2024) entwickelt, erprobt und evaluiert. Die Evaluationsergebnisse zum Gesamtkonzept und den einzelnen Komponenten (Fachnetzwerktreffen, Praxiserprobung, onlinebasierte Selbstlernmodule und Transfer ins Kollegium) werden abschließend dargestellt und diskutiert. The findings of recent national and international comparative studies indicate that approximately 25 percent of students demonstrate inadequate mathematical competencies by the end of primary school (grade 4), a situation that severely hinders their ability to persist in their educational endeavors. Consequently, there is a growing call to shift the focus of mathematics education, emphasizing the promotion of fundamental arithmetic skills in an understanding-oriented manner. Yet, it is imperative to recognize the necessity for educators to be adequately sensitized and trained in this approach. This article presents a professional development (PD) concept for primary mathematics teaching that was developed as part of the nationwide ‘School makes Strong’ (short: SchuMaS) project. This concept links theory and practice in several ways. Firstly, each training session is designed as a network meeting for teachers, and secondly, practical core messages are used to link these sessions to the teachers’ practice. Thirdly, it provides practical exer-cises for implementing these core messages in the classroom which are suitable for transfer to the teaching staff. Fourthly, digital self-learning modules are provided for in-depth exploration of central didactic ideas. The development, trial, and evaluation of the PD concept spanned a period of three years (2021–2024). The evaluation results for the overall concept and the individual components (training sessions, practical testing, digital self-learning modules, and transfer to the teaching staff) are presented and discussed.

    Plurilingualism in English Language Teaching as a Facet of Social Justice Teacher Education: Considerations on the Concept of the Plurilingual Bridging Task

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    Der Artikel argumentiert aus englischdidaktischer Perspektive für die Bedeutung von Plurilingualität als einem zentralen Aspekt sozialer Gerechtigkeit. Vor diesem Hintergrund werden theoretische Bezüge aus der Plurilingualismusforschung und der Social Justice Education aus sprachdidaktischer Perspektive zusammengeführt und mit Blick auf die Ausbildung von Englischlehrkräften gebündelt. Mit dem transdisciplinary framework for SLA in a multilingual world der Douglas Fir Group schlägt der Artikel ein Rahmenkonzept zur Integration von Plurilingualität in die Englischlehrkräftebildung mit dem Ziel vor, soziale Ungerechtigkeiten zu adressieren. Auf dieser Grundlage und professionstheoretischen Überlegungen folgend wird das Konzept der Plurilingual Bridging Task entwickelt und sowohl für den schulischen Englischunterricht als auch für die Lehrkräftebildung beispielhaft konkretisiert. Dabei wird insbesondere aufgezeigt, wie das Modell der Douglas Fir Group für Reflexionsprozesse genutzt werden kann, die es künftigen Lehrkräften ermöglichen, Plurilingualität als Facette von Social Justice Education zu rahmen. Die Plurilingual Bridging Task wird damit nicht nur zur unterrichtspraktischen Idee, sondern zu einem Baustein von Social Justice Teacher Education. Taking an English Language Teaching (ELT) perspective, this article argues for the importance of plurilingualism as a central facet of social justice. Against this backdrop, plurilingualism research and social justice education are brought together, scrutinised from a language teaching perspective, and bundled with a view to the training of English teachers. Using the Douglas Fir Group’s transdisciplinary framework for Second Language Acquisition (SLA) in a multilingual world, the article proposes a framework for integrating plurilingualism into English teacher training with the aim of addressing social injustices. On this basis and following professional theoretical considerations, the concept of the plurilingual bridging task is developed and exemplified both for ELT in school classrooms and for teacher training. In particular, this article shows how the Douglas Fir Group’s model can be used for reflection processes that enable future teachers to frame plurilingualism as a facet of social justice education. The plurilingual bridging task thus becomes not only an idea for practical teaching, but also a building block of social justice teacher education and, hence, of forming a plurilingual language teacher identity.

    Das Gast- und Seniorenstudium aus bildungssoziologischer Perspektive: Akteur:innen, Ergebnisse und Lessons Learned eines Forschungsseminars

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    Der vorliegende Beitrag betrachtet in einer reflektierenden Rückschau Ergebnisse, Akteur:innen und Lessons Learned bezogen auf das Forschungsseminar „Das Gast- und Seniorenstudium aus bildungssoziologischer Perspektive“. Ausgehend von der Idee, sich im Rahmen einer Lehrveranstaltung für Soziologiestudierende der Philipps-Universität Marburg mit der universitären Bildung Älterer zu beschäftigen, wurden Mitte des Jahres 2024 ehemalige sowie zum Zeitpunkt der Erhebung aktuelle Teilnehmende am Gast- und Seniorenstudium der Philipps-Universität Marburg befragt. Außerdem wirkten Teilnehmende im Rahmen des Forschungsseminars als zentrale Akteur:innen des empirischen Forschungsprozesses mit. Der Beitrag hat zwei Zielsetzungen: Erstens, Erkenntnisse aus dem Forschungsseminar in einer reflektierenden Rückschau für die beteiligten Akteur:innen zu formulieren. Zweitens, ausgewählte Ergebnisse der Befragung darzustellen und zu analysieren, welche die Teilnahmemotivation für das Gast- und Seniorenstudium sowie Aspekte des intergenerationellen Lernens und den Austausch zwischen den Generationen betreffen. Zudem waren diese Ergebnisse teilweise im qualitativen Teil des Forschungsprozesses von zentraler Bedeutung

    Educational orientation, actively open-minded thinking, and democratic ideals in the assessment of news credibility

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    Highlights: - Democratic knowledge and perspectives correlate with misinformation discernment (MD). - Higher education in all academic orientations correlates positively with MD. - Low dogmatism and low fact-resistance correlate positively with MD. - Self-rated information literacy aligns with objective performance in MD. - Disciplinary differences are associated with different democratic ideals. Purpose: This study examines how educational orientation, actively open-minded thinking (AOT), and democratic ideals relate to misinformation discernment in an era of misleading media content. Methodology: Using an online survey, nationally representative adults (n=3060) and university students (n=1097) completed measures assessing misinformation discernment, AOT, democratic ideals, and information literacy. Findings: Higher education improves misinformation discernment, though no differences emerged across academic disciplines. AOT, especially low dogmatism and fact resistance, strongly predicts misinformation resilience. Democratic ideals, emphasising representation and expertise, enhance discernment, while participatory ideals show weaker links. Self-rated information literacy correlates with better discernment, yet advanced techniques like lateral reading and reverse image search remain rare. Political orientation influences outcomes, with Green-voting individuals performing better and right-wing Sweden Democrats performing worse. Implications: The findings emphasise the need to integrate critical thinking, democratic education, and digital fact-checking skills into curricula across disciplines, actively promoting AOT and fostering nuanced democratic perspectives

    „Vertiefte Allgemeinbildung“ in einer „Kultur der Digitalität“? Editorial zum Themenschwerpunkt „Lehrkräfteaus- und -fortbildung in der digitalen Welt“

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    Im vorliegenden Editorial wird zunächst argumentiert, weshalb gerade im Kontext einer Kultur der Digitalität eine vertiefte Allgemeinbildung notwendig ist. Eine vertiefte Auseinandersetzung ist dabei nicht allein für Schüler*innen, sondern auch für (angehende) Lehrkräfte relevant, die dafür über Aus- und Fortbildung Unterstützung erhalten sollen. Im zweiten Teil des Editorials wird ein Überblick über die Beiträge dieses Jahrbuchs gegeben. This editorial begins by arguing why an enhanced general education is necessary, particularly in a culture of digitality. Such comprehensive debate is essential not only for students, but also for (prospective) teachers, who should get supported in training and further education. The second part of the editorial provides an overview of the contributions to this yearbook

    Bielefelder Impressionen: Als Dozentin im Masterstudiengang Supervision und Beratung

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