Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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    Positionspapier: Deutschlands Chance auf eine nachhaltige Zukunft

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    Der Tasmanische Beutelteufel wird durch einen infektiösen Gesichtstumor vom Aussterben bedroht. Maximilian Stammnitz und Kollegen untersuchen die genetischen Ursachen für das invasive Zellwachstum. Dafür wurde Stammnitz im Dezember 2024 mit dem Elisabeth-Gateff-Preis der Gesellschaft für Genetik ausgezeichnet

    Editorial

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    Der „Alte Schulgarten“: Ein gemeinsames Projekt von Laborschule und Oberstufen-Kolleg

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    Der „Alte Schulgarten“ ist ein gemeinsames Projekt der Bielefelder Versuchsschulen Laborschule und Oberstufen-Kolleg. Dieser Artikel beschreibt, wie sich der Garten in das Schulleben beider Einrichtungen einfügt und welche Bedeutungen und Erfahrungen sich daraus ergeben. Die Konzeption und die Umsetzung dieses Projekts werden dargestellt, ebenso wie die Entwicklung der vergangenen Jahre. Der Text wird im Bilderteil durch zahlreiche Impressionen ergänzt und ist im nachfolgenden Artikel mit einem wissenschaftlichen Kommentar von Prof. Dr. Ulrich Gebhard versehen

    Zum Sinn von regelmäßigen Naturerfahrungen in der Schule: Anmerkungen zum Artikel von Ulrike Quartier Der „Alten Schulgarten“

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    In dem Bericht von Ulrike Quartier über die pädagogische Nutzung des „Alten Schulgartens“ wird deutlich, wie sinnvoll die langjährige Tradition der Bielefelder Versuchsschulen ist, in den Schulalltag regelmäßige und – soweit möglich – ausgedehnte Naturerfahrungen zu integrieren. Diese gelebte Praxis und bewährte Erfahrung spricht einerseits für sich und bedarf keiner weiterer Begründung. Andererseits hat diese gelebte Praxis auch Modellcharakter und könnte auch auf andere Schulen und pädagogische Praxisfelder übertragbar sein. Darin besteht ja gerade der wissenschaftliche Forschungsauftrag der Bielefelder Versuchsschulen. Um diese Übertragbarkeit – auch im Hinblick auf die derzeit anwachsende Draußenschulbewegung– auf eine plausible und rationale Grundlage zu stellen, werden in dem Artikel einige theoretische und empirische Anmerkungen zu zentralen Momenten der dargestellten Praxis formulieren. Es handelt sich dabei um die folgenden vier Aspekte: Natur tut Kindern und Jugendlichen gut. Ein wesentliches Element von Naturerfahrungen ist die Freizügigkeit. Durch Naturerfahrungen werden Lern- und Bildungsprozesse gefördert. Durch Naturerfahrungen werden sinnkonstituierende innere Bilder aktualisiert. &nbsp

    Editorial

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    As summer approaches, we can finally take a pause and momentarily step back from our duties at the universities. In this second issue of 2025, the Journal of Social Science Education is proud to present four original articles and a country report focusing on the historical development in the Czech Republic. We believe all of them bring new ideas and angles on social science teaching and learning. As the summer invites us to slow down and look anew at our own practices, we hope this issue can give inspiration and offer perspective on how our teaching can better support the development of knowledge, skills, abilities and attitudes that students need to navigate and shape our societies. In these times, it seems more important than ever

    Inklusive Lernräume partizipativ gestalten: Relationierungen von Schulpraxis und Wissenschaft an der Inklusiven Universitätsschule Köln

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    Der Beitrag stellt vor, wie an der Inklusiven Universitätsschule Köln (IUS) inklusive Lernräume partizipativ gestaltet werden. Wir legen dabei ein weiteres Verständnis des Begriffs Lernraum zugrunde: Neben der materiellen Dimension der Gestaltung und Ausstattung von Schulräumen geht es uns vor allem um den pädagogischen Raum im Sinne schulkultureller, pädagogischer und didaktischer Dimensionen. Dabei vernetzen sich Schulpraxis, Wissenschaft und Lehrer*innenbildung. Zunächst wird die Genese der IUS vorgestellt und auf die Rahmenbedingungen und Konzepte des Gemeinsamen Lernens und auf die inklusive Schulentwicklung eingegangen. Anschließend wird die IUS als professioneller Lernort vorgestellt Der Text stellt die grundlegenden Konzepte und Arbeitsweisen der Inklusiven Universitätsschule insgesamt vor, vertieft aber die Perspektive der Helios Gesamtschule

    Wohin mit der (digitalen) Tafel? Digitale Medien als Herausforderung für die Gestaltung und Nutzung Offener Lernlandschaften

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    Der Beitrag widmet sich der Frage, wie eine fortgesetzte Zentralisierung des Unterrichtsgeschehens durch analoge wie digitale Medien verbunden werden kann mit einer gleichzeitigen Tendenz zur räumlichen Dezentralisierung von Schule und Unterricht im Rahmen neuerer Schulbauentwicklungen. Dieser Frage wird unter Bezugnahme auf Ergebnisse der beiden Praxisforschungsprojekte „Schule als inklusiver Raum“ und „Analoge und digitale Medien als Lerngelegenheiten im Schul- und Unterrichtsalltag der Primarstufe“ der Laborschule Bielefeld nachgegangen. Zu diesem Zweck werden zunächst drei Kontextfaktoren schulischen Lernens in Klassenzimmern skizziert, bevor im Anschluss daran diskutiert wird, inwiefern neue Formen der schulischen Raumgestaltung als Herausforderung für ebendiese Kontextfaktoren begriffen werden können. Im weiteren Verlauf werden sodann am Beispiel der Laborschule Bielefeld Möglichkeiten des Lehrens und Lernens in einer „Offenen Lernlandschaft“ vorgestellt – gefolgt von einer Diskussion der Frage, wie es gelingen kann, auch digitale Medien in offene Schulräume zu integrieren

    Moderate knowledge is not enough – a longitudinal study on knowledge and acceptance of evolution among pre-service science teachers

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    Evolutionswissen ist unerlässlich für ein Verständnis der Biologie und die Bewältigung aktueller biologischer Krisen. Um Evolution effektiv zu unterrichten, benötigen Naturwissenschaftslehrpersonen fundiertes fachliches Evolutionswissen (und fachdidaktisches Wissen) sowie eine hohe Akzeptanz der Evolution. Im europäischen Durchschnitt ist das Evolutionswissen von Naturwissenschaftslehrpersonen nur gering bis mäßig, während ihre Akzeptanz variiert. In die Schweizer Lehrpläne wurden kürzlich grundlegende Konzepte der Evolution von der Vorschule bis zur Sekundarstufe integriert. Es liegen jedoch nur wenige Informationen über das Wissen und die Akzeptanz von Evolution bei angehenden Naturwissenschaftslehrpersonen sowie über die Wirksamkeit von Biologiekursen in der Schweizer Lehrpersonenausbildung vor. In einer Studie über drei Jahre (Längsschnitt n = 32; Querschnitt n = 658) wurden das Wissen und die Akzeptanz von Evolution bei angehenden Schweizer Naturwissenschafts- und Nicht-Naturwissenschaftslehrpersonen mithilfe zweier etablierter Fragebögen (KAEVO 2.0 und ATEVO) erhoben. Das Evolutionswissen angehender Naturwissenschaftslehrpersonen nahm im Laufe ihres Studiums zu. Allerdings war es auch am Ende nur moderat und zeichnete sich durch hartnäckige alternative Vorstellungen aus, z.B. in Bezug auf die Vererbung von erworbenen Eigenschaften, Variation und Fitness. Die Vergleichsgruppe, die keine Biologiekurse besuchte, hatte zu allen Messzeitpunkten geringes Evolutionswissen. Beide Gruppen zeigten jedoch eine hohe Akzeptanz. Um die Effektivität der Lehre zu verbessern, werden das Modell der Didaktischen Rekonstruktion sowie eine stärkere Professi-onsorientierung für die Lehrpersonenausbildung diskutiert. Insbesondere die Vermittlung schulrelevanten Wissens, die Berücksichtigung alternativer Vorstellungen der Studierenden und die wiederholte Anwendung von Kernkonzepten in der Lehre könnten zur Erhöhung des Lernerfolgs der Studierenden beitragen.Understanding evolution is crucial for comprehending biology and addressing contemporary biological crises. To teach evolution effectively, science teachers need profound content knowledge of evolution and a high acceptance of evolution. On average, across Europe, science teachers’ knowledge of evolution is only low to moderate, while their acceptance levels vary. Switzerland has recently integrated fundamental concepts of evolution into school curricula, from early childhood education to secondary school. However, there is limited information on pre-service science teachers’ knowledge and acceptance of evolution and the effectiveness of biology courses within teacher education programs in Switzerland. In a longitudinal (n = 32) and cross-sectional (n = 658) study spanning 3 years, the knowledge and acceptance of evolution among pre-service science and non-science teachers in Switzerland were surveyed using two established questionnaires (KAEVO 2.0 and ATEVO). The knowledge of evolution observed in pre-service science teachers increased throughout their studies. However, even upon completion of their studies, knowledge remained at a moderate level. The students still held persistent alternative conceptions, e.g. regarding the heredity of phenotype changes, variation, and fitness. The comparison group, without biology courses, exhibited low levels of knowledge at all measurement points. Both groups, however, demonstrated high levels of acceptance. The Model of Educational Reconstruction is discussed as an approach for teacher education to improve the effectiveness of teaching evolution, along with a stronger focus on professional orientation. Specifically, imparting school-relevant knowledge, considering students’ alternative conceptions, and the repeated application of core concepts could contribute to increasing student learning outcomes

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