Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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    ParvaPictura MMXXVI - Zur Genese eines verbandseigenen Kurzfilmwettbewerbs

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    Rez. E. von Scheven, D. Weidmann (Hg.), tibi. Latein für Dich. Schulbuch, Berlin, Cornelsen 2025

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    Inhaltsverzeichnis Biologie in unserer Zeit 3/2025

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    Competency-Based Training for Didactics in Primary Social and Science Classes: A Teacher Training on the Diagnosis of Students’ Conceptions

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    Sachunterricht besteht aus einer Fülle von Themen mit unterschiedlicher fachlicher Verortung, von denen die Lehrkraft bestenfalls einen geringen Teil exemplarisch studiert hat. Dadurch ist eine akkurate Diagnose des heterogenen Vorwissens der Lernenden besonders herausfordernd. Diese Diagnose ist jedoch für einen lernförderlichen, adaptierten Unterricht erforderlich. Die im Beitrag vorgestellte Fortbildung nach dem 4C/ID-Modell strebt eine Entwicklung der diagnostischen Kompetenz zu Schülervorstellungen bei Lehrkräften an. Als Lernaufgabe wird die Diagnose von empirisch erhobenen Schülervorstellungen aus den Themen „Preisbildung“ und „Licht und Schatten“ durchgeführt. Diese Schülervorstellungen zeigen eine große Heterogenität und somit gutes Diagnosepotenzial. Als deklarative Information soll neben dem generellen didaktischen Wissen zu Schülervorstellungen auch fachliches Wissen zum Thema „Preisbildung“ vermittelt werden, da ein grundlegendes themenspezifisches Fachwissen für den Aufbau der diagnostischen Kompetenz unabdingbar ist. Das Ziel der Fortbildung, das prozedurale Können der Diagnosekompetenz zu entwickeln, wird über die prozedurale Information eines themenübergreifenden Modells der Klassifikation von Schülervorstellungen unterstützt. Eine weitere diagnostische Übungseinheit bereitet auf den anspruchsvollen Transfer zu anderen Themen vor. Es konnte gezeigt werden, dass sich eine Fortbildung mit diesen Inhalten für einen Transfer der diagnostischen Kompetenz zu weiteren Themen im Sachunterricht eignet. Primary social and science classes is a school subject comprising an abundance of topics, of which the teacher has at best studied only a small part as examples. Accurate diagnosis of the heterogeneous prior knowledge of the learners is necessary for teaching that is conducive to learning because of the linkage to the prior knowledge of the learners. This in-service training based on the 4C/ID-model aims to train teachers in diagnostic competence. The (1) learning tasks will be the diagnosis of empirically collected student conceptions from the topics of “pricing” and “light and shade”. These topics offer a wide range of diagnostic potential. In addition to the cross-thematic didactic knowledge of students’ conceptions, the content knowledge of the topic “pricing” should also be increased with (2) declarative information, because a basic content knowledge is indispensable for a diagnosis of students’ conceptions. Therefore, the teachers learn about the mechanisms of the product market in a playful way. Then, as (3) procedural information for the process of diagnosis, the participants learn a cross-topic model of classification of student ideas, based on the SOLO taxonomy. Another diagnostic practice unit anchors the learning content and prepares for transfer to other topics. It could be shown that an in-service training with this content is suitable for a transfer of diagnostic competence to other topics.

    Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen im Fach Erziehungswissenschaft

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    Der Beitrag bietet eine vertiefende Betrachtung der empirischen Ergebnisse einer Pilotstudie, in der im Kontext des Datenreports Erziehungswissenschaft 2024 erstmals eine Vollerhebung aller erziehungswissenschaftlichen Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung durchgeführt wurde. Zentral werden in diesem Beitrag sowohl die Studienfachbezeichnungen in der Differenzierung der Angebotsformate als auch der erkennbare interdisziplinäre Zielgruppenbezug in den Blick genommen. Die Betrachtung ermöglicht die Identifikation einer spezialisierenden, vertiefenden, aktualisierenden als auch einer zielgruppenerweiternden Funktion der wissenschaftlichen Weiterbildung im Fach Erziehungswissenschaft

    Who is who in der CoP? Communities of Practice zur Bildung in der digitalen Welt in einer komplexen Akteurskonstellation

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    Dieser Beitrag fokussiert aus governanceanalytischer Perspektive die unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit der Community of Practice (CoP) Inklusionssensible Lehrer*innenbildung (CoP IL) im von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre geförderten Projekt BiLinked (Bielefelder Lehrinnovationen für kollaborative Entwicklung digitaler Lehr-/Lernformate). Innerhalb der CoP gab es zahlreiche Arbeitsformen, die von Treffen der Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen bis hin zum bildungswissenschaftlichen Seminarformat Inklusionssensibler Unterricht in einer digitalen Welt (ausf. Trapp et al., 2024; Trapp & Wernicke, 2023) und Selbstlerneinheiten in einem Moodle-Kurs reichten (ausf. Trapp, 2026). Im vorliegenden Beitrag möchten wir darlegen, weshalb wir im Projekt eine derart komplexe Struktur der Sozialformen für die Zusammenarbeit, also eine derart ausdifferenzierte Projektgovernance gewählt haben – und dies, obgleich die Thematik selbst, verbunden mit dem Anspruch, diese inklusionsbezogen zu realisieren (Schuldt et al., 2023) und zugleich reflexiv im Kontext einer „Kultur der Digitalität“ (Stalder, 2021) zu verorten, schon ohne solche komplexen Formen der Interaktion droht, in Hyperkomplexität umzuschlagen (Trapp & Klewin, 2024). Im ersten Teil des Beitrags (Kap. 1 und 2) erläutern wir, weshalb aufgrund von inhaltlichen Erwägungen diese Komplexität aus unserer Sicht notwendig ist und welche standortbezogenen Kriterien für die Lehrer*innenbildung berücksichtigt wurden. Im zweiten Teil (Kap. 3 und 4) werden wir, ausgehend vom von uns diagnostizierten Hype um CoP-Arbeit in der Lehrkräftebildung, die Herausforderungen und Chancen einer solchen komplexen Akteurskonstellation unter der Perspektive der Zusammenarbeit in einer als CoP bezeichneten Gruppe diskutieren. Kritisch gehen wir der Frage nach, inwiefern Formen der Zusammenarbeit zu Recht oder zu Unrecht als „CoP-Arbeit“ gekennzeichnet werden. Hieraus werden Überlegungen für die Gestaltung einer Projektgovernance abgeleitet, wenn diese sich die produktiven Momente von CoP-Arbeit zunutze machen möchte. This paper adopts a governance-analytic perspective to explore the diverse forms of collaboration within the Community of Practice (CoP) Inklusionssensible Lehrer*innenbildung (Inclusion-Sensitive Teacher Education) (CoP IL), developed as part of the BiLinked project (Bielefelder Lehrinnovationen für kollaborative Entwicklung digitaler Lehr-/Lernformate; Bielefeld Innovations in Teaching for the Collaborative Development of Digital Teaching and Learning Settings), funded by the Foundation Innovation in der Hochschullehre  (Innovation in University Education). Within the CoP, a broad range of working formats emerged, including meetings of academic staff, the educational-scientific seminar “Inclusion-Sensitive Teaching in a Digital World” (Trapp et al., 2024; Trapp and Wernicke, 2023), and self-instruction units offered in a Moodle course (Trapp, 2026). The aim of this paper is to explain why we chose to establish such a complex configuration of collaborative social forms, and thus a highly differentiated project governance structure. This choice was made despite of the fact that the topic itself – combined with the ambition to approach it in an inclusion-oriented manner (Schuldt et al., 2023) and to situate it reflexively within the \u27culture of digitality\u27 (Stalder, 2021) – already risks creating a degree of complexity that could easily become overwhelming, even without such elaborated modes of interaction (Trapp & Klewin, 2024). In the first part of the paper (Chapters 1 and 2), we discuss why we consider this level of complexity not only justified but necessary, drawing on substantive considerations and institution-specific conditions in teacher education. In the second part (Chapters 3 and 4), taking as a starting point the current ‘hype’ surrounding CoP work in teacher education, we examine the challenges and opportunities that arise from such a multifaceted constellation of actors, viewed from the perspective of collaboration within a group designated as a CoP. We critically explore whether and under which conditions particular forms of collaboration can legitimately be described as CoP activity. Building on this analysis, we identify key considerations for establishing a project governance that seeks to benefit from the productive dimensions of CoP-based collaboration

    Mit Status spielen: Körpersprache in der Lehrer*innenbildung

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    Die nonverbale Kommunikation ist ein wesentlicher Aspekt in menschlichen Interaktionen und damit auch für Lehrpersonen im Unterricht von großer Bedeutung. Der Beitrag erörtert das Konzept des „Status“, das von Keith Johnstone für das Improvisationstheater entwickelt wurde, und zeigt, wie dieses im Rahmen der Lehrer*innenbildung eingesetzt werden kann. Dazu werden konkrete Übungen, die didaktischen Ziele und der theoretische Hintergrund erläutert sowie das dazugehörige Material zur Verfügung gestellt

    Kindliche Aggression gegen die eigenen Eltern – Tabuthema, auch im Fachdiskurs?

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    Gewalt von Kindern gegen ihre Eltern (Child-to-Parent Violence) ist nicht nur ein gesellschaftliches Tabu-Thema, auch im Fachdiskurs und in der (deutschsprachigen) Forschung findet es zu wenig Beachtung. Dabei zeigen aktuelle Studien aus dem Forschungsteam des Autors, dass sich diese Gewaltform deutlich von anderen Gewaltdynamiken unterscheiden und ein Wissen um diese Zusammenhänge die von Eltern oft als zusätzlich stigmatisierenden Erfahrungen in unpassenden Beratungsangeboten verändern könnten. Der Beitrag diskutiert den aktuellen Forschungsstand sowie situative Dynamiken kindlicher Gewalt und zeigt erste strategische Grundausrichtungen für eine fachliche Neuorientierung in der Beratung auf

    Verdeckte Spannungen, geteilte Räume // Ein Beispiel tiefenhermeneutisch-symbolisierender Aktionsforschung im berufsintegrierenden Studium zwischen Seminarraum und sozialer Organisation (Teil 1 von 2)

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    Der Beitrag rekonstruiert – ausgehend von einem Studienprojekt mit berufsbegleitendstudierenden Fachkräften im Studiengang Soziale Arbeit – ein psychoanalytisch fundiertes, symbolisierendes Aktionsforschungsdesign, das verdeckte Spannungen zwischen Seminarraum und dem Praxisfeld „Sozialorganisation“ in geteilten Räumen (Theorie/Praxis) sichtbar und bearbeitbar macht. Die methodische Trias aus idiografischer Systemmodellierung, Institution-in-the-Mind und Sozialer Photo-Matrix verdichtet dabei szenisches Material zu kollektiven Denk- und Übergangsräumen, in denen affektive Fragmente gehalten, transformiert und in handlungsleitende Bedeutungen überführt werden – und stärkt dabei epistemisches Vertrauen als geteilte Bereitschaft, neue Bedeutungen prüfend anzueignen. Bilder werden dabei in der gruppalen Assoziationsarbeit nicht auf Illustrationen reduziert, sondern als symbolische Formen behandelt, die latente Professions- und Organisationsdynamiken bündeln und einen potential space für Reflexion und Veränderung eröffnen.Teil I richtet den Blick auf Bruchlinien des akademischen Raums der Sozialen Arbeit und entfaltet – aus einer beteiligt-forschenden Perspektive – die konzeptionell-methodische Herleitung eines sozioanalytischen Workshop-Formats, das Forschung, Lehre und Organisationsentwicklung in einem haltenden Zwischenraum zusammenschaltet

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