Latein und Griechisch in Nordrhein-Westfalen (LGNRW - E-Journal)
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Der bei einigen Vogelarten beobachtete verringerte Anteil an Weibchen unter den außerpaarlich gezeugten Jungvögeln könnte darauf beruhen, dass nukleare und mitochondriale Gene nicht optimal zueinander passen, was zu einer erhöhten Mortalität unter jungen Weibchen führen kann
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Millionen Menschen in aller Welt, die durch seine großartige Entdeckung gerettet worden sind, bedauern seinen Tod, würdigte der BBC-Nachrichtensprecher den Bakteriologen Alexander Fleming. Der Nutzen, den er der Menschheit gebracht habe, sei unschätzbar
Educational content selection in human rights education at the early childhood education and care level
Highlights:
- Educational content is not a prioritised discussion when suggesting ideas for observing UN Day.
- Empirical insight into ECEC teachers’ ideas on observing UN Day.
- Difficult to work with human rights education without a connection to human rights.
- The four dimensions can offer structures to select content from a subject-didactic perspective.
- Non-governmental and intergovernmental organisations mainly produce educational resources for this level.
Purpose: This study pays attention to educational content in human rights education (HRE) at the early childhood education and care (ECEC) level. It aims to discuss the function of four content selection dimensions for discussing HRE content at the ECEC level.
Design/methodology/approach: The aim is explored through a directed content analysis of 73 online posts suggesting ideas for observing UN Day.
Findings: In the ECEC teachers’ ideas, little attention is paid to educational content. Less than half of the posts include a connection to human rights. Preliminary findings indicate that the four dimensions can aid in structuring a subject-didactic approach to HRE content.
Research limitations/implications: This study contributes to discussing HRE content in ECEC. It provides insight into prevalent ideas and discussions; it does not provide insight into how ECEC teachers practice HRE.
Practical implications: The findings are a starting point for discussing support to ECEC teachers in selecting human rights educational content
Demokratie lernen und machen – kommunal, universitär, radikal: Impulse für eine demokratiepädagogische Strategie aus der Stadt Moers und aus einem Seminar-Projekt der Universität Bielefeld
Die Krisen der Demokratie sind aktuell zahlreich, u.a. weil die Feinde der Demokratie sich ihrer ermächtigen, aber auch weil sich ein libertäres Verständnis von Politik durchgesetzt hat. Demokratische Institutionen und demokratische Beziehungen verlieren immer mehr an Vertrauen. Dass Menschen also zunehmend skeptischer gegenüber der Demokratie werden, zu Verschwörungserzählungen neigen und extremistische Bewegungen Zulauf bekommen, hat gesamtgesellschaftliche Ursachen, bundespolitische Auswirkungen und immer eine Durchschlagskraft auf Nahbereiche – u.a. die kommunale Ebene und den universitären Kontext. Krisen der Demokratie können Chancen zur Demokratisierung sein. Im vorliegenden Aufsatz wird vorgeschlagen, Kommunen und Universitäten in Bezug auf ihre Potenziale für eine demokratiepädagogische Strategie zu betrachten. Anknüpfend an Verständnisse radikaler Demokratie und radikaler Vielfalt als konzeptionellen Referenzrahmen werden Grundgedanken einer demokratiepädagogischen Strategie am Beispiel der Stadt Moers und eines Seminar-Projektes der Universität Bielefeld vorgestellt
Editorial: Neue Relationierungen von schulbezogener Forschung und Bildungspraxis
Das Themenheft „Neue Relationierungen von schulbezogener Forschung und Bildungspraxis“ greift das Thema des Rahmenprogramms der Bielefelder Frühjahrstagung 2024 auf und leistet eine thematische Vertiefung und Ausweitung. Im Zentrum stehen neue Vorstellungen und Erwartungen an wissenschaftliche Praxis, die diese im Zwischen – also zwischen (Bildungs-)Wissenschaft und (Bildungs-)Praxis – verorten. Mit dem Themenheft werden diese neuen Relationierungen von Wissenschaft und Praxis aufgerufen und diskutiert, indem entlang von inhaltlichen Schwerpunkten – demokratische Bildung, Inklusiver Raum, Migrationsgesellschaft, Fachwissen sowie Forschungsförderung, -begleitung und -durchführung – jeweils stärker wissenschafts- sowie stärker praxis-(forschungs-)bezogene Wissensordnungen nachgezeichnet werden. Über die Beiträge hinweg wird deutlich, dass in Zukunft stärker die Konsequenzen dieser Veränderungen zu diskutieren sind, die jeweils wiederum Denkstile hervorbringen, die eine spezifische Geschichte und bestimmte Prägungen enthalten
Diversity Education and Anti-Discrimination: Fostering Self-Reflection and Discourse Orientation among Pre-Service Biology Teachers
Gegenstand des Projektes ist die Konzeption eines biologiedidaktischen Seminars zum Thema Diversitätsbildung und Diskrimi-nierungskritik, das gemeinsam mit Lehramtsstudierenden in einem Design-Based-Research-Ansatz entwickelt wird. In An-schluss an Karim Fereidoonis und Nina Simons Verständnis von der Fachdidaktik als kritisch-reflexive Kulturwissenschaft dienen die Konzepte Intersektionalität und Science Capital in dem Seminar als Reflexionsrahmen für eine Beschäftigung mit Diskriminierung als mehrdimensionales Phänomen. Ziel des Seminars ist es, professionelle Handlungskompetenz in den Berei-chen Diversitätsbildung und Diskriminierungskritik zu fördern. Bezogen auf die Selbst- und Sozialkompetenz von Lehramts-studierenden zielt das Seminar auf eine selbstreflexive und diskursorientierte Auseinandersetzung mit Diversität als biologi-schen, kulturellen und politischen Inhalt eines diversitätssensiblen Biologieunterrichts. Begleitend zu dem Seminar werden in einem qualitativ-rekonstruktiven Forschungsansatz in Gruppen- und Einzelinterviews und einem als Reflexionsinstrument dienenden Portfolio die Vorstellungen der Studierenden zum Thema Diversität, von ihrer eigenen Rolle und Verantwortung als zukünftige Biologielehrkräfte und die von ihnen wahrgenommenen Herausforderungen eines diversitätssensiblen Biologieunter-richts erhoben.Objective of the project is the iterative development of a seminar for prospective biology teachers about diversity-sensitive and anti-discriminatory biology education. It will be co-created with the students using a design-based-research approach. Follow-ing Karim Fereidooni\u27s and Nina Simon\u27s understanding of didactics as critical-reflexive cultural studies, the concepts intersec-tionality and science capital serve as a framework for reflecting discrimination as a multidimensional phenomenon in the semi-nar. The seminar aims to foster professional competence regarding diversity education and critically approaching discrimination. It encourages the participants to engage in self-reflective and discourse-oriented exploration of diversity as a biological, cultural, and political dimension of inclusive biology teaching in order to foster self-competencies and social competencies. Accompany-ing the seminar is a qualitative-reconstructive research study that includes both group and individual interviews. These inter-views explore students’ attitudes regarding diversity, their responsibilities as future biology educators, and approaching the challenges of creating inclusive, diversity-sensitive biology lessons. Additionally, a reflective portfolio, which also serves as an instrument for reflection for participants, is used as a third method of data collection
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Ausbildungssupervision als Schlüssel zur Professionalisierung in der Sozialen Arbeit
Die Soziale Arbeit – und bereits das Studium der Sozialen Arbeit – ist von Spannungen geprägt, die sowohl Verletzbarkeit (etwa infolge unsicherer Praxisbedingungen) als auch Verletzlichkeit (etwa durch emotionale Konfrontationen mit Leid oder biografische Resonanzen) einschließen (vgl. Becker-Lenz, Neuhaus & Davatz, 2024: 147f.). Diese Erfahrungen sind eng mit dem Prozess der Professionalisierung verknüpft. Zwischen akademischer Ausbildung und Praxiserfahrung entfaltet sich ein komplexes Spannungsfeld, das die Entwicklung einer reflektierten beruflichen Identität herausfordert. Vor diesem Hintergrund plädiert der Beitrag dafür, Ausbildungssupervision an allen Hochschulen der Sozialen Arbeit konsequent als Bildungs- und Reflexionsraum zu verankern, um diese Spannungen produktiv zu bearbeiten. Ausbildungssupervision wird damit zu einem unverzichtbaren Motor nachhaltiger Professionalisierung in der Sozialen Arbeit