Universität der Bundeswehr München: AtheneForschung
Not a member yet
200 research outputs found
Sort by
Experimentelle und numerische Untersuchungen zum Crashverhalten von Strukturbauteilen aus kohlefaserverstärkten Kunststoffen
Vereinfachte Integration von Fachwissen in Computerprogramme am Beispiel eines Planungssystems für die Bauindustrie
Ein neues Konzept für eine vereinfachte Integration von Fachwissen in Computerprogramme wird vorgestellt. Ergebnis ist ein Planungssystem zur Unterstützung von Planungsprozessen. Das System ermöglicht die Abbildung von Produktzusammensetzungen einschliesslich ihrer Abhängigkeiten untereinander. Die Produktzusammensetzung kann durch Gültigkeitsregeln vervollständigt werden. Damit ist eine computerunterstützte Planung mit der Möglichkeit programmautomatischer Überprüfung der Gültigkeitsregeln möglich. Weiterhin ermöglicht das System die Verwaltung zahlreicher Produktfamilien und Produktversionen. Damit wird zum einen berücksichtigt, dass unterschiedliche Produktfamilien zur Planung zur Verfügung stehen und dass zahlreiche benutzer- beziehungsweise auftragsspezifische Konfigurationen geplant und verwaltet werden müssen. Zum anderen wird berücksichtigt, dass Produktkomponenten ständig weiterentwickelt werden und somit in neuen Versionen zur Verfügung stehen. Die praktische Anwendbarkeit wird durch die Orientierung bei der Eingabe der Produktzusammensetzung an bekannten Strukturen erreicht. Da die Regeln der Produktzusammensetzung von den Experten des Anwendungsgebiets in das System eingegeben werden, entfällt eine aufwändige Weitergabe dieses umfangreichen Fachwissens an die Experten der Softwareentwicklung. Fachspezifische Anwenderprogramme können auf der Grundlage dieses Systems schneller erstellt werden.A new concept for a simplified integration of knowledge into computer programs is presented. The result is a design system for the support of planning processes. The system makes it possible to map product compositions including their validity rules. With this, computer supported design with the possibility of an automated check of all validity rules is possible. Furthermore the system is capable of managing numerous product families and product versions. Thus, on the one hand it is taken into consideration that different product families are available for design and that numerous user- or order-specific configurations are to be planned and managed. On the other hand it is taken into account that product components are evolving and new versions are available. Practical applicability is achieved through an orientation along known structures for the definition of the product composition. A complex transmission of the extensive knowledge of product composition to the experts on software development is not necessary because the rules of product composition are entered into the system by the domain specific experts. Domain specific software can be developed faster using this system
Experimental and numerical investigations of the damage of impact loaded concrete
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Schädigung von Beton durch stoßartige Beanspruchung auseinander. Experimentell untersucht wird die Schädigung von Beton unter hoher Druck- und dynamischer Zugbeanspruchung. Mit einem Split-Hopkinson-Bar werden in Spallationsversuchen die Zugfestigkeit und die spezifische Bruchenergie gemessen. Die experimentellen Erkenntnisse bilden die Basis für die Ableitung einer neuen Schädigungsentwicklung innerhalb eines vorhandenen Betonmodells (RHT-Modell). Das neue Entwicklungsgesetz wird validiert durch die Simulation einer Kontaktdetonation und einer zweistufigen Penetration.The presented thesis deals with the damage of concrete caused by impact loading. Experiments were performed to investigate the damage of concrete under high compressive stresses and dynamic tensile loading. To measure the tensile strength and the fracture energy spalling experiments with a Split-Hopkinson-Bar were conducted. The experimental results are the basis for the derivation of a new damage law within an existing material model for concrete (RHT-model). The new evolution law is validated through the simulation of a contact detonation and a two stage penetration
Performance of Adaptive Satellite Antenna Array Processing and Comparison with Optimal Multi-User Communications
Eine Methode eine hohe spektrale Effizienz in Satellitenkommunikationssystemen zu erzielen, ist die koordinierte Wiederverwendung von Frequenzen in ausreichend voneinander entfernten geographischen Regionen. Die Frequenzwiederverwendung und damit die spektrale Effizienz können durch den Einsatz von Maßnahmen maximiert werden, die die Interferenz von nahe benachbarten Gleichkanal-Nutzern effizienter unterdrücken. In der Literatur kann man zwei fundamental unterschiedliche Ansätze finden, die eine bessere Unterdrückung der Interferenz von Gleichkanal-Nutzern ermöglichen. Der erste Ansatz fußt auf Dekodierungsmethoden, die durch die informationstheoretische Beschreibung des Mehrfachzugriffskanals (multiple access channel (MAC)) nahegelegt werden. Als eine der Möglichkeiten stellt Sukzessive Dekodierung (successive decoding) dabei eine attraktive Alternative zu komplexeren Verfahren dar, weil die Komplexität einerseits nur linear mit der Zahl der Quellen ansteigt und weil mit gewissen Einschränkungen dieselben Informationsraten erreicht werden können wie mit der optimalen Verbunddekodierung. Der zweite Ansatz versucht die räumliche Verteilung der interferierenden Gleichkanal-Nutzer effizient zu nutzen, indem eine Gruppenantenne (antenna array) zusammen mit adaptiver Strahlformung (adaptive beamforming) am Satelliten eingesetzt wird. Folgende Fragestellungen ergeben sich innerhalb des oben beschriebenen Rahmens: Ist es möglich, die oben beschriebenen Empfängervarianten, die entweder feste oder adaptive Strahlformung, bzw. entweder unabhängige oder sukzessive Dekodierung anwenden, in einer einheitlichen Weise zu beschreiben? Gibt es eine einfache Lösung für das Problem der Ressourcenzuteilung, die Sendeleistungen den Quellen zuzuordnen, welche notwendig sind, um eine bestimmte Informationsrate für alle Quellen zu erzielen? Wie ist die Leistungsfähigkeit eines Empfängers, der adaptive Strahlformung und/oder sukzessive Dekodierung anwendet, im Vergleich zu einem Empfänger, der feste Strahlformung und unabhängige Dekodierung einsetzt, wie es heutzutage der Standard ist? Wie nahe liegt die Leistung des Empfängers, der sowohl adaptive Strahlformung, als auch sukzessive Dekodierung verwendet, an der des Empfängers, der nur entweder adaptive Strahlformung oder sukzessive Dekodierung verwendet? Ist der Empfänger, der feste Strahlformung mit sukzessiver Dekodierung implementiert, besser als der, der adaptive Strahlformung mit unabhängiger Dekodierung implementiert, oder umgekehrt? Wie hängen die Antworten auf obige Fragen ab von der jeweiligen Quellenverteilung und dem daraus resultierenden Interferenzszenario
Outdoor-Training als betriebliche Weiterbildungsmaßnahme : unter besonderer Berücksichtigung seiner historischen Entwicklung
Das erste Kapitel dient der terminologischen Grenzziehung, der Analyse der historischen Quelle des Begriffes und der methodischen Konzeption. Struktur und Inhalte des Outdoor-Trainings werden analysiert und in einen Bezug zu klassischen pädagogischen Konzeptentwürfen gestellt. Das erste Kapitel schließt mit einer kurzen Geschichte der Anwendung des Outdoor-Trainings im Feld der Wirtschaft ab. Erst ab 1990, so das Ergebnis der Analyse, wird das Outdoor-Training als Konzept in Betrieben (Großbetrieben) eingesetzt. Die Gründe, warum dies geschah und welchen Zielen diese Innovation diente, werden im darauffolgenden zweiten Kapitel untersucht. Die Autorin stellt sich dabei die Frage, wieweit dieses neue Konzept erst im Kontext betriebspädagogischer Aktivitäten seine Implementation erfuhr? Sie bestätigt in ihrer Analyse eben diese Vermutung. Insbesondere gelingt ihr das durch den Nachweis, dass die Verfahren, mit denen das Outdoor-Training arbeitet, an erlebnispädagogische Ansätze anschlussfähig sind. Dies wird besonders durch ihre Untersuchungen zur Zielsetzungen des Outdoor-Trainings offensichtlich. Die Entwicklung, die Förderung und die Veränderung dessen, was als amp;quot;Soziale Kompetenzamp;quot; in der Praxis relativ unspezifisch beschrieben wird, weist auf eine Verankerung des Outdoor-Trainings in pädagogischen Konzepten hin. Es handelt sich bei diesen um eine weitere, eine neue Ausdifferenzierung betriebspädagogischer Interventionsformen. Warum dieses geschieht und zu welchem Zweck, das ist Gegenstand des Kapitels drei. In diesem werden wirtschaftliche Dynamiken, die sich besonders im sozialökonomischen Wandel materialisieren, ursächlich verantwortlich gemacht. Darüber hinaus erkennt die Autorin auch in gesamt gesellschaftlichen Veränderungen einen Grund für die Implementation des Outdoor-Trainings innerhalb betrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen. Das, was wir pauschal amp;quot;Wandelamp;quot; nennen, ist demnach für die Akzeptanz und die Anwendung des Outdoor-Trainings auszumachen. Ob die Praxis dies bestätigt, ob sich die Hoffnungen wirklich erfüllen, würde aber eine breite empirische Untersuchung notwendig machen. So beschränkt sich die Autorin im vierten Kapitel sinnvollerweise auf die Prüfung ihrer Thesen im Hinblick auf die Motive des Einsatzes von Outdoor-Trainings sowie den Erwartungen der innerbetrieblichen Auftraggeber. Personalentwickler und Weiterbildungsverantwortliche in 37 Unternehmen aus dem Industrie- und Dienstleistungssektor wurden schriftlich befragt. 29 Fragebogen wurden beantwortet zurückgeschickt und ausgewertet. Ihre, in den vorangegangenen Kapiteln gemachte Analyse hat die Autorin in 16 Annahmen kondensiert, die durch die Antworten aus den Betrieben anschließend überprüft wurden. Überraschend ist dabei die Erkenntnis, dass die ökonomische Rationalität der Entscheider in den Betrieben nicht soweit reicht, sich auch präzise Vorstellungen von jenem Konzept zu machen, das sie ihren Mitarbeitern angedeihen lassen. Häufig wird z.B. ein Outdoor-Training als eine erlebnisorientierte Maßnahme der Belohnung verstanden und nicht etwa als Lernmöglichkeit. Darüber hinaus ist es bemerkenswert, dass das Outdoor-Training nicht zu den pädagogischen amp;quot;Routinemaßnahmenamp;quot; zu zählen ist, sondern als eine Art amp;quot;besondere pädagogische Interventionamp;quot; gilt, die meist nur in außergewöhnlichen Situationen ihre Anwendung findet. Das abschließende sehr kurze fünfte Kapitel versucht einen Ausblick auf die weitere mögliche konzeptionelle Begründungen des Outdoor-Trainings
The recommended concept of situation orientated sport : Theory, methodological development and implementation on the internet
Immer lauter wird die Forderung nach beraterischem Handeln im Sport. Dies betrifft unter anderem auch den Freizeitsport, vor allem, weil dessen gesellschaftlicher Stellenwert stetig ansteigt und daraus ein entsprechender Handlungsbedarf erwächst. Eine solcher Bedarf richtet sich nach Auffassung des Verfassers in Ergänzung zu Hackfort (2001, S. 233) auf die Notwendigkeit, Menschen bei der Wahl individuell geeigneter Sportarten zu unterstützen. Als vorrangige Zielgruppe sind in diesem Kontext jene Personen zu nennen, die entweder Sport bisher noch nicht betrieben oder aktives Sporttreiben beendet haben. Diesen Personen wird mit Hilfe eines entwickelten Verfahrens zur Sportartenempfehlung im Sinne einer Orientierungs- oder auch Zuwendungshilfe die Möglichkeit gegeben, ihre individuell geeigneten Sportarten zu finden. Aufbauend auf dem Situationskonzept des handlungstheoretischen Ansatzes mit den Grundkomponenten der Person, der Umwelt und der Aufgabe (vgl. Nitsch & Hackfort, 1981, Hackfort, 1986, Hackfort, Munzert & Seiler, 2000, Nitsch, 2000) erfolgt sowohl die empirische Entwicklung eines Inventars zur Ermittlung eines individuellen sportspezifischen Personenprofils als auch jene verschiedener Sportartenprofile. Beide Profile sind strukturgleich, so dass deren Kennwerte zum Zwecke der Ermittlung einer individuellen Eignungsreihenfolge von Sportarten quantitativ miteinander abgeglichen werden können. Hierzu wird sich grundlegend der Methode der kleinsten Quadrate bedient. Um die daraus resultierenden Abstandsquadrate zusätzlich gewichten zu können, werden den Berechnungen Gewichtungsregeln hinzugefügt. Durch eine Summierung dieser einzelnen Abstandsquadrate entsteht eine individuelle Eignungsreihenfolge der Sportarten. Zusätzlich zur Berücksichtigung aller personenbezogenen Angaben wird ergänzend auch jene Sportartenreihenfolge ermittelt, bei der sowohl gesundheitliche als auch finanzielle Aspekte ausgeklammert werden. Zur Anwendung gelangt das genannte Verfahren durch das Internet und ist unter der Adresse www.sport-und-beratung.de zu erreichen. Die grundlegenden Informationen werden hierbei in der Datenbank MySQL gespeichert und mittels der Programmiersprache PHP sowie des Instruments phpMyAdmin verwaltet. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass mit dem genannten Verfahren eine wirksame Möglichkeit zur Verfügung steht, mit deren Hilfe individuell geeignete Sportarten für den freizeitinteressierten Menschen ermittelt werden können. Das Verfahren zur Sportartenempfehlung wurde zusätzlich einer Evaluation unterzogen, um seine Effektivität und Wirksamkeit zu überprüfen. Im Vergleich mit alternativen Testverfahren ist es aufgrund der Ergebnisse möglich, Sportarten zu ermitteln, deren Aufforderungscharakter bzw. Anregungsgehalt signifikant höher ist. Eine Vergleichsanalyse zwischen den Varianten des Verfahrens, bei denen zum einen alle Angaben berücksichtigt und zum anderen sowohl gesundheitliche als auch finanzielle Aspekte ausgeschlossen werden, ergab, dass deutlich attraktivere Sportarten generiert werden, wenn letztgenannte materielle Bedingungen nicht berücksichtigt werden. Um eine Optimierung des Verfahrens zu gewährleisten, müssen künftig weitere Profile an Sportarten erarbeitet werden. Des Weiteren sind neben den Vorteilen einer Internetnutzung, nämlich hauptsächlich der zeitlichen und örtlichen Unabhängigkeit, auch die Nachteile einer Internetnutzung zu berücksichtigen. Diese beziehen sich in erster Linie auf die fehlende persönliche Verbindung zwischen Nutzer und Administrator sowie die nicht überprüfbare Bearbeitung des Inventars. Schließlich kann es durchaus zu verzerrten Ergebnissen bei der Ermittlung geeigneter Sportarten kommen, wenn der Nutzer bereits aktiv ist und seine favorisierte Sportart lediglich zu kontrollieren beabsichtigt
Nonlinear vibartions of cables and stability analysis of cablemotions
Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag dazu liefern, das komplexe räumliche Schwingungsverhalten von Seilen auf der Basis der Kontinuumsmechanik in einer überschaubar strukturierten Theorie möglichst umfassend zu beschreiben und Seilschwingungen mit einer, dem Stabilitätsgedanken LJAPUNOVs folgenden, kinetischen Stabilitätstheorie auf ihr Stabilitätsverhalten hin zu untersuchen. Dazu wird im Tensorkalkül eine widerspruchsfreie, in sich geschlossene geometrisch nichtlineare Seiltheorie für Seile mit beliebiger Auflagergeometrie formuliert. Die Verwendung GREENscher Längsverzerrungen und ihnen zugeordneter nichtphysikalischer Seilkräfte führen dabei auf übersichtliche und im Vergleich zur Literatur einfacher gebaute geometrisch nichtlineare Bewegungsgleichungen mit maximal kubischen Nichtlinearitäten in den unbekannten Seilkinematen. Die so hergeleiteten Bewegungsgleichungen bilden dann die Basis einer nichtlinearen kinetischen Stabilitätstheorie im Sinne LJAPUNOVs, mit der sich, unter konsequenter Berücksichtigung des Grund- und Nachbarbewegungszustandes, kinetische Stabilitätsanalysen abgestufter Genauigkeit für Seilbewegungen durchführen lassen. Nach der Überführung in die verschiebungsbezogene Finite-Elemente-Methode (FEM) wird die Leistungsfähigkeit der vorgestellten, vollständig in C/C selbst implementierten Vorgehensweise numerisch überprüft. Dazu wird ein eigens auf die gewählte Vorgehensweise abgestimmtes, finites Seilelement mit sechs Freiheitsgraden je Seilknoten verwendet. Im Rahmen der numerischen Analysen werden nichtlineare, durch harmonische Auflagerbewegungen induzierte ebene und räumliche Seilschwingungen untersucht. Auch werden kinetischen Stabilitätsanalysen durchgeführt, deren Ergebnisse sich in Form von Stabilitätskarten darstellen lassen. Die erzielten Ergebnisse werden sowohl Rechenergebnissen aus der Literatur gegenübergestellt, als auch mit Versuchsergebnissen verglichen.The aim of this work is to contribute to the description of the complicated spatial behavior of vibrating cables on the basis of a clearly structured theory founded on continuum mechanics and to the investigation of cable vibrations with a kinetic stability theory based on the Ljapunov stability criteria. A tensor-based consistent, self-contained geometrically nonlinear theory for cables with arbitrary support is formulated. The use of Green strains and corresponding nonphysical cable forces leads to concise geometrically nonlinear equations of motion with nonlinearity of maximum cubic order in the cable unknowns. The nonlinear equations are of simpler structure in comparison with the literature. The derived equations of motion form then the fundament of a nonlinear kinetic Ljapunov-based stability theory, which can be used to perform kinetic stability analyses with graduated accuracy under consistent consideration of so called initial and neighbor states. The efficiency of the presented approach is numerically checked through the use of a displacement-based Finite Element Method (FEM), here implemented in C/C. For this purpose, a finite cable element with six degrees of freedom per node, and adapted to the chosen approach, is employed. Numerical investigations are presented for nonlinear planar and spatial cable vibrations due to harmonic excitation of one support. Kinetic stability analyses are also performed, and the results are presented as stability-charts. As far as possible, the obtained results are compared with numerical results from the literature and with experimental results
Industrie Politics and State Planning in Bavaria 1958 - 1970
In dieser Arbeit wird untersucht, wie sich die Industriepolitik und Landesplanung in Bayern zwischen 1958 und 1970 als Politikfeld entwickelt haben. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der Zeitraum, in dem die industrielle Entwicklung der ländlich geprägten Bezirke, außerhalb der grossen Industriezentren, ihre größten Fortschritte machte
Options for a contamination tolerant adhesive bonding process
Die Akzeptanz einer Fügetechnologie wächst mit der Möglichkeit, auftretende Fehler zu erklären und zu vermeiden. Das Kleben hat den Nachteil, dass adhäsionsbehindernde Kontaminationen zu unvorhersehbarem Versagen der Fügungen führen können. Schon Kontaminationen in Form von Adsorbaten, die aus wenigen Monolagen bestehen können, vermindern die notwendige lasttragende Wechselwirkung zwischen Klebstoff und Fügeteil in sehr starkem Maße. Die benötigte Kontaminationstoleranz kann erzielt werden, wenn ein entsprechender Klebstoff eingesetzt wird und in der sich bildenden Grenzschicht Klebstoff/Fügeteil thermische bzw. mechanische Energie bereitgestellt wird, die bewirkt, dass die Kontamination von der Grenzfläche entfernt und im Klebstoff aufgenommen werden kann. Der Transport der Kontamination kann entweder Diffusion oder durch Ultraschallanregung erfolgen. Im Fall der Diffusion bestimmen hohe Aushärtetemperaturen in Kombination mit langen Aushärtezeiten den Transport. Bei der Ultraschallanregung geschieht dies durch Kavitation und Mikrojet-Bildung. Wesentlich für beide Methoden und somit für die Festigkeit der Fügung ist, dass der Klebstoff selbst für den letzten Reinigungsschritt genutzt wird. Dieses neue innovative Konzept ist ein weiterer Schritt in Richtung zuverlässiger, effizienter und kostengünstiger Klebtechnik, die im Bereich der Automobil- und Luftfahrtindustrie benötigt wird.The acceptance for a technological process increases with the ability to explain and to avoid failures. Unfortunately, for adhesive bonding, it struggles to gain acceptance due to the risk for unpredictable failure of bonds caused by adhesion-limiting contaminations. Already contaminants in the form of adsorbates with a thickness of some monolayers hinder significantly the essentiell load-carrying interaction between the substrate and the adhesive. The needed contamination tolerance can be achieved, if a tolerant adhesive is used and the developing interface between the substrate and the adhesive is supplied with enough thermal or mechanical energy. The latter leads to a displacement of the adhesion-limiting contaminations from the surface into the bulk of the adhesive. The transport of the contamination into the adhesive can be either initiated by high curing temperatures in combination with long curing times (diffusion process) or, as a new approach, by ultra sonic energy (cavitation and microjets). Essential for both procedures and therefore for the bond strength is that the adhesive itself can be used for the last cleaning step. This innovative new concept is a next step to improve reliability, efficiency and costs of adhesive bonding technology, which is needed for automobile and aircraft industry
Constructing Mobile Agents using Transformations
Although mobile agents are widely accepted as a useful and elegant way to develop software for distributed systems, they are not widely-used. One of the main reasons for this is the lack of provable and manageable protection of an agent platform. We present a working prototype of a mobile agent programming and execution environment based on term graph transformation and the strongly typed functional programming language Haskell. The well-understood type system of Haskell can be used to guarantee that a mobile agent cannot do arbitrary I/O on an agent platform. Therefore the mobile agent migrates as Haskell source code and is type-checked on each platform. The services a platform offers to a mobile agent are encapsulated in so-called possibly-provided functions (PPFs). A PPF is a function that returns a value of type Maybe a for arbitrary a. A PPF need not be available on all platforms. If it is not available, it will be temporarily replaced with a function returning the value Nothing of type Maybe a by a preprocessor on the agent platform. In order to be able to replace a PPF, the Haskell code is encapsulated in a list of code fragments. A strongly typed mobile agent which consists of one complex function with a complex parameter which has to be encapsulated in a list of code fragments is a very awkward piece of software. The complex parameter is the data part of the mobile agent and is called its suitcase. Conventional programming using a normal text editor is not feasible. Therefore we use the Higher Object Programming System HOPS, a graphically interactive program development and transformation system based on term graphs, for developing a mobile agent. When using HOPS we have the ability to define an easy-to-use domain-specific language for mobile agents and to derive the necessary shape of the mobile agent code using term graph transformation. Not only the encapsulation into the code fragment data type can be automated, but also the complex suitcase can be generated automatically from small manageable pieces. With this thesis we demonstrate that the combination of a strongly typed functional language and a development process which is aided by term graph transformation together with our concept of PPFs is a very well suited approach towards a fully-fledged mobile agent system.Obwohl mobile Agenten weitestgehend akzeptiert wurden als nützliche und elegante Art Software für verteilte Systeme zu entwicklen, werden sie kaum eingesetzt. Einer der Hauptgründe dafür ist das Fehlen eines beweisbaren und beherrschbaren Schutzmechanismus für eine Agentenplattform. Wir präsentieren mit dieser Arbeit einen funktionstüchtigen Prototyp einer Programmier- und Ausführungsumgebung für mobile Agenten basierend auf Termgraph Transformation und der rein funktionalen Programmiersprache Haskell. Das Typsystem von Haskell kann garantieren, dass ein mobiler Agent keine beliebigen E/A Aktionen auf einer Agentenplattform ausführen kann. Um es zu nutzen migriert der mobile Agent asl Haskell Quellcode und der Typ wird auf jeder Agentenplattform überprüft. Die Dienste die eine Agentenplattform den mobilen Agenten zur Verfügung stellt, sind in sogennannte possibly-provided functions (PPFs) gekapselt. Eine PPF ist eine Funktion die einen Wert vom Typ Maybe a für ein beliebiges a zurückliefert. Eine PPF muß nicht auf jeder Plattform vorhanden sein. Wenn die PPF nicht vorhanden ist, wird sie temporär von einem Präprozessor durch eine Funktion die den Wert Nothing liefert ersetzt. Um eine solche Ersetzung möglich zu machen, wurde der Haskell code in eine Liste sogenannter Code Fragmente eingebettet. Ein streng typisierter mobiler Agent der aus einer komplexen Funktion mit einem komplexen Parameter besteht, die in eine Liste von Code Fragmenten eingebettet werden muß, ist ein schwierig zu handhabendes Stück Software. Der komplexe Parameter ist der Datenteil des mobilen Agenten und wird Suitcase genannt. Herkömmliche Programmierung mit einem gewöhnlichen Texteditor ist nicht praktikabel. Aus diesem Grunde nutzen wir das Higher Object Programming System HOPS, ein graphisches, interaktives Programmentwicklungs- und -transformationssystem basierend auf Termgraphen, für die Entwicklung eines mobilen Agenten. Durch die Verwendung von HOPS ist es möglich eine einfach zu nutzende Domain-Specific Language für mobile Agenten zu definieren und mittels Termgraph Transformation die benötigte Form daraus herzuleiten. Neben der Einbettung des mobile Agenten in die Liste der Code Fragmente kann der komplexe Suitcase aus kleinen, überschaubaren Teilen generiert werden. Mit dieser Arbeit haben wir gezeigt, dass die Kombination einer streng typisierten, funktionalen Programmiersprache und einem Softwareentwicklungsprozess der durch Termgraph Transformation unterstützt wird, zusammen mit unserem Konzept der PPFs, ein sehr gut geeigneter Ansatz in Richtung eines vollwertigen System für mobile Agenten ist