Universität der Bundeswehr München: AtheneForschung
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    Empirische Bausteine für eine Theorie der Konzerne

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    Die Fragestellung, warum Konzerne als Organisationsform ökonomischer Aktivitäten existieren, ist Ausgangspunkt einer von vielen Wirtschaftswissenschaftlern bislang vermissten Theorie der Konzerne. Die vorliegende Untersuchung arbeitet anhand der Ergebnisse empirischer Forschungen Bausteine für eine Theorie der Konzerne heraus mit dem Ziel, anhand charakteristischer und typisierender Merkmale verschiedene Konzerntypen zu identifizieren und zu beschreiben. Dazu wird das Untersuchungsobjekt Konzern aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. So werden neben den betriebswirtschaftlichen Konzernzielen und -strategien gesellschafts- und steuerrechtliche Konzernierungsaspekte aufgezeigt, die sich einerseits aus dem Vorgang der konzernbegründenden Funktionsverlagerung auf eine andere Gesellschaft, andererseits aus der institutionellen Organisationsstruktur des Konzerns ergeben. Grundlegend für die Kategorisierung der unterschiedlichen Konzerntypen ist des weiteren die instrumentale Konzernorganisation, da die zentrale bzw. dezentrale Verteilung der Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse den Grad von Einheit und Vielfalt - und damit das konstituierende Wesensmerkmal des Konzernverbunds - determiniert. Denn hinter dieser Sichtweise verbirgt sich die Auffassung, dass das spezifische Organisationskonstrukt des Konzerns einen Mehrwert generieren muss, der es gegenüber dem Einheitsunternehmen bzw. der Transaktion am freien Markt rechtfertigt. Dieser Mehrwert kann letztendlich aber nur durch die optimale Ausgestaltung der einzelnen Führungs- und Organisationsparameter zwischen Konzernobergesellschaft und Tochtergesellschaften - und damit von Einheit und Vielfalt im Konzern - entstehen, so dass darin gleichzeitig auch jener Wertbeitrag zum Ausdruck kommt, den die Konzernführung als Repräsentant und Gestalter der einheitlichen Leitung zum Konzernverbund beisteuert. Denn dieser Untersuchung liegt das Verständnis zugrunde, dass das charakteristische und klassifizierende Wesensmerkmal des Konzerns nun einmal seine besondere Organisations- und Verbundform ist, da diese Einflussparameter wie Strategien, Ziele und Umfeldbedingungen des Konzernverbundes in ihrer Ausgestaltung widerspiegelt.To answer the question, why combines exist as a special kind of economic organisations is the startingpoint of a amp;quot;theory of combinesamp;quot;, that is missed by many economists up to now. The discussed paper points out several elements of a amp;quot;theory of combinesamp;quot; by judging the results of an own empiric investigation in order to describe and identify typical features of different types of combines. For that purpose combines are examined more closely from several perspectives, so that fiscal and legal aspects of combines were discussed beside economic aims and strategies just as institutional structures. Furthermore, the inner instrumental structure of the organisation allows to classify the different types of combines, because the central or decentral distribution of competences and tasks determines the degree of unity and diversity in a combine. This specific management structure of a combine generates a value surplus, which distinguishes it from ordinary companies or other kinds of economic transaction. So the arrangement of management and the deducted degree of unity or diversity enables to identify different types of combines and furthermore reflects the different aims, strategies and general terms of trade of each combine

    Motivation, Satisfaction and Performance of Consultants : an empirical analysis of interrelations based on the job characteristics model

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    Die Arbeit hat die Zusammenhänge von Motivation, Zufriedenheit und Leistung von Mitarbeitern eines Beratungsunternehmens empirisch auf der theoretischen Grundlage des Job Characteristics Model (JCM) analysiert, um daraus Aufsatzpunkte für unternehmerische Aktivitäten zu einer positiven Beeinflussung dieser drei Zielgrößen aufzuzeigen. Hierbei war der unternehmerische Produktivitätsanspruch auf einen Nenner zu bringen mit dem individuellen Anspruch der Mitarbeiter auf Motivation und Zufriedenheit.The thesis comprehends an analysis of interrelations between motivation, satisfaction and performance of the employees of a consulting company. The analyses are based on the theoretical framework of the job characteristics model (JCM)

    Analyse der Anforderungen an den Umweltschutz mit dem Ziel der Einführung eines Umweltmanagementsystems zur Steigerung der Effektivität und Effizienz des Umweltschutzes im Einsatz der Bundeswehr

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    Gegenstand der Arbeit ist die Untersuchung, wie ein effektiver und effizienter Umweltschutz beim Auslandseinsatz der Bundeswehr realisiert werden kann. Diese Aufgabe steht prinzipiell vor dem Dilemma: Wie kann der militärische Auftrag erfüllt werden bei möglichst geringer Umweltschädigung. Der Autor bezeichnet es als sein Ziel, bei gegebenem Auftrag der Truppe - aus praktischen Gründen beschränkt er sich auf die größte Teilstreitkraft das Heer - die Effektivität und Effizienz des Umweltschutzes im Auslandseinsatz durch die Einführung eines Modells zu steigern, das als Umweltmanagementsystem (UMAS)bezeichnet wird

    Entwicklung eines Plasmagenerators mit atmosphärischem DC-Langlichtbogen zur Modifikation von Werkstoffoberflächen

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    Für moderne industrielle Verfahren zur Aktivierung und Beschichtung von Oberflächen sind aus Zeit- und Kostengründen Behandlungsprozesse unter Atmosphärendruck wünschenswert. Plasmageneratoren, deren DC Langlichtbögen unter Atmosphärendruck gezündet und betrieben werden, stellen prinzipiell ein geeignetes Werkzeug dar, um an technischen Oberflächen Beschichtungs- und Aktivierungsvorgänge durch Plasmaeinwirkung ablaufen zu lassen. Konventionelle Plasmageneratoren sind rotationssymmetrisch aufgebaut und erzeugen in der Regel einen Plasmafreistrahl mit kreisförmigem Querschnitt im Millimeter Bereich. Eine Behandlung von ausgedehnten Oberflächen erfordert dementsprechend ein zeitaufwändiges Abfahren, das zudem zu streifenförmigen Inhomogenitäten führt. Weiterhin ist bei konventionellen Plasmageneratoren die Auswahl der Plasmagase wegen des Kontaktes mit den Elektroden eingeschränkt. So können oxidative und aggressive Gase nicht eingesetzt werden, da sie die aus Wolfram bestehenden heissen Elektroden zerstören würden. Um die aufgeführten Nachteile konventioneller Plasmageneratoren zu beheben, wurde ein Plasmagenerator realisiert, der unter Atmosphärendruck einen breiten, homogenen und stabilen Plasmafreistrahl erzeugt und bei dem auch bisher nicht einsatzbare Plasmagase verwendet werden können

    Der Gefriersog bei der Bodenfrostung und das Kompressionsverhalten des wieder aufgetauten Bodens

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    Die physikalischen Mechanismen, die bei der Frostung wassergesättigter, bindiger Böden zur Ausbildung des Gefriersoges führen, werden untersucht. Mit Hilfe von Laborversuchen kann der Einfluss der Bodeneigenschaften sowie der Auflast auf die Höhe des Gefriersoges bestimmt werden. Die Ursache des Gefriersoges wird auf die osmotische Abstoßung zwischen Eis- und Mineraloberfläche zurückgeführt. Diese osmotische Abstoßung kommt durch den Ionenkonzentrationsunterschied zwischen dem freien Wasser und dem Wasser zwischen Eis- und Mineraloberfläche zustande. Es wird ein Modell zur Prognose des Gefriersoges in Abhängigkeit der Temperatur vorge-stellt, welches die Berücksichtigung des Einflusses der materialspezifischen Eigenschaften des gefrierenden Bodens sowie der Auflast auf den Boden während der Frostung erlaubt. Hierbei erfolgt die Bestimmung der maßgebenden Ionenkonzentration zwischen Eis- und Mi-neraloberfläche mit Hilfe der Doppelschichttheorie unter der Annahme, dass Eis- und Mineraloberfläche die gleiche elektrische Ladungsdichte besitzen. Das Modell liefert realistische Ergebnisse und steht dabei im Einklang mit den physikalischen Mechanismen, die für die Ausbildung des Gefriersoges verantwortlich gemacht werden. Durch die Bodenfrostung kommt es zu einer Veränderung der Kompressionseigenschaften des Bodens im wieder aufgetauten Zustand. Mit Hilfe von Frost-Kompressionsversuchen wird die Abhängigkeit der Netto-Tausetzung (Verminderung der Schichtdicke zwischen dem Zustand vor Frostung und dem Zustand nach dem Auftauen bei konstanter Auflast) von der Bodenart sowie der Auflast bei Frostung ermittelt. Außerdem erfolgt die Bestimmung der Druck-Porenzahl-Beziehung bei Weiterbelastung nach dem Auftauen in Abhängigkeit der Bodenart. Die Veränderung der Kompressionseigenschaften wird dabei auf die inhomogene Veränderung des Bodengefüges während der Frostung zurückgeführt. Es wird ein Berechnungsmodell zur quantitativen Bestimmung der Netto-Tausetzung sowie der Druck-Porenzahl-Beziehung bei Weiterbelastung nach dem Auftauen vorgestellt. Der Ansatz berücksichtigt die Inhomogenität der Veränderung des Bodengefüges infolge der Frosteinwirkung. Hierbei wird der Boden vereinfachend in zwei Bereiche unterteilt. Nach dem Modell wird ein Teil des Bodens mit einer rechnerischen Auflast, die der Summe der komprimierenden Vorgänge während der Bodenfrostung äquivalent ist, verdichtet. Für den übrigen Teil wird angenommen, dass er von der Frosteinwirkung unbeeinflusst bleibt. Die mit Hilfe des Modells ermittelten Berechnungsergebnisse stehen in sehr guter Übereinstimmung mit den eigenen Versuchsergebnissen sowie auch mit den Versuchsergebnissen anderer Autoren. Der große Vorteil des Berechnungsansatzes liegt darin, dass eine zuverlässige Prognose der Kompressionseigenschaften des wieder aufgetauten Bodens allein mit den Ergebnissen von Standardversuchen möglich ist

    Die Informationsarbeit der Bundeswehr in erziehungswissenschaftlicher Perspektive : Informationsinhalte und deren didaktische Einbettung

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    Digital 3D documentation of cultural heritage sites based on terrestrial laser scanning

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    Die ökonomische Zeit - anders als die Newton-Zeit - im Rahmen der Alternativen Wirtschaftstheorie

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    Im Rahmen der Alternativen Wirtschaftstheorie nach Höher / Lauster / Straub wird die Beschreibung von Wirtschaftssystemen mit Hilfe der Methoden der Gibbs-Falk-Dynamik untersucht. In der vorliegenden Arbeit wird in Anlehnung an die Theorie sozialer Systeme nach Luhmann das Konzept einer historischen Zeit für Wirtschaftssysteme entwickelt und erste Quantifizierungen werden vorgenommen. Diese Betrachtung ermöglicht einerseits in Abweichung der Thermodynamik die Realisierung einer Zeitbetrachtung im Phasenraum durch die Kapitalform ökonomischer Kommunikation sowie den Übergang in den Parameterraum durch die Erarbeitung der ökonomischen Zeit als verhältnisskalierter Größe. Dadurch werden Fragestellungen der Irreversibilität und der mechanischen Sichtweise auf Wirtschaftssysteme lösungsorientiert behandelt

    Generierung interaktiver Lerneinheiten aus visuellen Spezifikationen

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    In dieser Arbeit wurde der neue Ansatz VIDEA für die Lehre von Algorithmen und Datenstrukturen vorgestellt. VIDEA verbindet diejenigen Eigenschaften multimedialer Lehrwerkzeuge, die nach heutigem Kenntnisstand einen maximalen Lerneffekt ermöglichen, in den Bereichen Visualisierung, Interaktivität und aktivem Lernen auf konsequente und neuartige Weise. Um die Probleme ähnlich zielführender, bestehender Ansätze zu vermeiden, die oft auf einen kleinen Bereich von Datenstrukturen festgelegt sind oder dem nutzenden Dozenten unnötigen Mehraufwand bei der Erstellung oder Anpassung neuer Lerneinheiten verursachen, wurde in unserem Ansatz eine zweistufige Parametrisierbarkeit des Systems entworfen: Auf der ersten Stufe werden zu lerndene Datenstrukturen und Algorithmen inklusive Operationen visuell spezifiziert. Aus dieser Spezifikation wird in einem automatisierten Verfahren eine Lerneinheit generiert, die bereits ablauffähig ist und deren Verhalten auf der zweiten Stufe durch Konfiguration weiter konkretisiert wird. Auf diese Weise können durch Anpassung existierender Spezifikationen schnell neue Lerneinheiten mit den in VIDEA garantierten Eigenschaften zur Erreichung eines hohen Lerneffekts erstellt werden. Ebenso können durch Konfiguration einer bestehenden Lerneinheit weitere Varianten dieser Lerneinheit in anderen Lernszenarien genutzt werden

    Zum Stand der differentiellen kinematischen GPS-Positionierung

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    GPS hat sich in den letzten 15 Jahren zu einem wichtigen Werkzeug für die kinematische Positionsbestimmung entwickelt. Über kurze Basislinien können häufig Genauigkeiten von ca. 1 cm erzielt werden (Standardabweichung), doch bedingt dies im Allgemeinen den Betrieb einer Referenzstation in der Nähe des sich bewegenden Nutzers (»Rover«), um die Fehlereinflüsse wirksam reduzieren zu können. Im Sinne der Wirtschaftlichkeit besteht eine Notwendigkeit, Referenzstationsnetze so grobmaschig anzuordnen, wie es unter Berücksichtigung der jeweiligen Genauigkeitsanforderungen noch möglich ist. Aktive Referenzstationsnetzwerke - wie sie beispielsweise in Deutschland zwischenzeitlich errichtet wurden - weisen Entfernungen von durchschnittlich ca. 50 km auf und nutzen ihre GPS-Daten zur Ableitung von ionosphärischen, troposphärischen sowie satellitenspezifischen Flächenkorrekturen. Dieses moderne Konzept kann bei verschiedenen wissenschaftlichen Anwendungen auf Grund mangelnder Voraussetzungen nicht zur Anwendung kommen. In dieser Arbeit wird deshalb an das konventionelle Basislinien-Konzept angeknüpft und versucht, auch über lange Entfernungen eine kinematische Positionierung hoher Genauigkeit durchzuführen. Neben einer Einführung in die Grundlagen und die Beschreibung des Fehlermodells wird demonstriert, dass im kinematischen Modus in der Tat exakte Punktbestimmungen über bis zu etwa 300 km möglich sind. Eine wesentliche Limitierung bei der angewandten Methode liegt in den für diese Zwecke zu schlechten Sichtbarkeitsverhältnissen der GPS-Satelliten. Eine höhere Zahl an sichtbaren Satelliten würde die Situation verbessern. Aus diesem Grunde geht die Arbeit abschließend auf die anstehenden Innovationen in der Satellitennavigation ein und stellt ihre Bedeutung für die kinematische Positionierung heraus.GPS has become a valuable means for kinematic positioning in the past 15 years. An accuracy of approximately 1 centimetre (standard deviation) can be reached over short baselines, but a reference station needs to be established in the vicinity of the roving antenna in order to appropriately reduce the acting error sources. Economic considerations, however, require that reference station networks are planned such that the spatial resolution is kept at a minimum while taking the required accuracy of the kinematic solution as a primary design parameter. Active reference station networks in Germany, for instance, have inter-station distances of about 50 kilometres in average. The stations’ data are used to derive ionospheric, tropospheric and satellitespecific area correction parameters. Unfortunately, this state-of-the-art methodology cannot be used in many scientific applications as it is failed to fulfil necessary pre-requisites. Consequently, the work depicted in this report aims to apply the conventional baseline concept to reach high accuracy in kinematic positioning even over long distances to the reference station(s). Apart from an introduction to the basics of kinematic GPS data analysis and the description of the underlying error model it will be demonstrated that precise coordinates can actually be retrieved over baselines as long as about 300 km in kinematic mode. A major limitation of this method lies in the fact that the current GPS visibility situation is relatively weak for this purpose, i.e. a larger number of visible satellites would significantly improve the situation. For this reason, this report concludes in outlining the innovations in satellite navigation which are about to become reality in the very near future and have an incisive impact on position estimation »on the move«

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