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Auswirkungen der kontinuierlichen Individualisierung auf die Kaufabsicht von Remanufactured Products (RPs)
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»Wer wagt das zu sagen?« Widersprüche der Erinnerung in Ingeborg Bachmanns Erzählung Unter Mördern und Irren
Publikation der U Bremen und U Wien internationalen Studierendenkonferenz »Debattieren, Opponieren, Protestieren – Interdisziplinäre Perspektiven auf sprachliche Praktiken des Widersprechens« 2023.13614
Critical success factors for the implementation of strategic trend management in retail companies - development of a process model
Die Welt wird dynamischer, die Märkte volatiler und dadurch das Geschäftsumfeld anspruchsvoller und dies betrifft besonders den schnelllebigen und wettbewerbsintensiven Handelssektor, der einen bedeutenden Wirtschaftszweig darstellt und in einem komplexen Umfeld mit hoher Umweltunsicherheit operiert. In diesem Zusammenhang wird es entscheidender nicht nur auf die gegenwärtige Umgebung zu reagieren, sondern durch strategisches Vorausschauen auch zukünftige Herausforderungen und Chancen, die die Branche prägen, zu antizipieren. Obwohl viele Unternehmen die Bedeutung von Trends erkannt haben, bleibt deren systematische Erfassung und Analyse sowie Kontextualisierung in verwertbare Erkenntnisse für zukunftsorientierte Entscheidungen oft oberflächlich, die jedoch für die Wettbewerbsfähigkeit zunehmend bedeutender wird. Ein methodisch fundiertes Vorgehen, wie es das Strategische Trendmanagement verfolgt, sich in die frühe Phase des Innovationsprozesses einordnet, in der Literatur als Front-End of Innovation bezeichnet wird und integraler Bestandteil des Innovationsmanagements ist, unterstützt Unternehmen bei der proaktiven Auseinandersetzung mit der Zukunft und im ganzheitlichen Trendumgang. Um Strategisches Trendmanagement nachhaltig in den Innovationsprozess des Unternehmens zu implementieren, zielt diese Dissertation darauf ab, ein Vorgehensmodell für Handelsunternehmen zu entwickeln, um innovative Geschäftsfelder zu schaffen und nachhaltige Unternehmensziele umzusetzen. Dafür war es im Vorfeld notwendig ein Grundverständnis zum Forschungsfeld Strategisches Trendmanagement herzustellen, da in der Literatur Begrifflichkeiten zu strategischer Vorausschau inkonstitent verwendet werden. Anschließend konnte mit wissenschaftlicher Bestandsaufnahme der State-of-the-Art zu Trendmanagement, Kritische Erfolgsfaktoren und Vorgehensmodellen mit Innovationskontext quantitativ sowie qualitativ umfassend aufbereitet werden. Durch die Ermittlung von branchenunabhängigen und handelsspezifischen Kritischen Erfolgsfaktoren sowie der Darlegung wesentlicher Wirkzusammenhänge, die für die Einführung von Strategischem Trendmanagement notwendig sind, wird der konzeptionelle Bezugsrahmen der auf den dynamic capability view Ansatz aufgebaut. Durch explorative Forschung mit zwei qualitativen Methoden – Fokusgruppeninterviews und Expert*inneninterviews mit Handels- und Trendmanagementhintergrund – gelang es ein theoretisch holistisches Modell für Handelsunternehmen als praxisrelevante und transparente Vorgehensweise zu entwickeln, welches den strategiebegleitenden iterativen Trendmanagementprozess als Teil des Innovationsprozesses abbildet und die unterschiedlichen unternehmensinternen Ebenen mit dem unternehmensexternen Umfeld verbindet
Synthesis and characterizations of defect-rich Martian regolith constituents
Martian regolith draws intensive research attention for the future human settlement on Mars. Its defect-rich and highly concentrated amorphous features were present due to long-lasting space weathering by the solar wind radiation and mechanical impact from extraterrestrial objects. Within the frame of in-situ resource utilization, fundamental knowledge of the structures of the phase constituents and their defect variants are of critical importance. In contrast to naturally occurring minerals, the usage of laboratory synthesized samples has an advantage of providing pure, single-phase materials. This doctoral thesis focuses on the synthesis and characterization of olivines and plagioclase feldspars as representative major phases in Martian regolith. In addition, the impact of mechanical weathering using high-energy ball mill on selective synthesized phases are investigated here.
Mechanochemical synthesis of the complete (Mg1-xFex)2SiO4 olivine solid solution was carried out (Chapter 3) to cover the wide range of olivine composition on Mars. Olivines with higher Fe content (x = 0.5 - 1) are likely to form larger crystallites (> 150 nm). Regression equations are demonstrated based on the X-ray reflection intensity and characteristic Raman modes for easy calculation of Mg/Fe-concentration in Martian olivines. Chapter 4 focuses on the structural differences between defect-rich and defect-poor forsterite (Mg2SiO4) endmember. DFT-PDF refinements indicate that post-processed forsterite contains Mg Frenkel-type and Mg2+ interstitial defects with concentrations of 23(3) and 10(3) wt.-%, respectively. A series of (Ca1-xNax)(Al2-xSi2+x)O8 plagioclase feldspars are synthesized using conventional solid-state method with subsequent calcination schemes (Chapter 5). The bulk chemical compositions obtained from EDX spectroscopy has been served for Al/Si ratio in the sample. Implementing PDF-Rietveld refinements on Mo X-ray data indicates disorder structure
Impacts of Climate Change on Coral Reefs - The Future of Tourism in Coral Reef Destinations
Korallenriffe bieten zahlreiche und bedeutende ökologische, ökonomische und sozio-kulturelle Werte. In den letzten Jahrzehnten ist die Gesamtfläche lebender Korallenriffe jedoch drastisch zurückgegangen und das Ökosystem Korallenriff ist massiv gefährdet. Der anthropogene Klimawandel stellt die weitaus größte Bedrohung für Korallenriffe dar. Die Zunahme freigesetzter Treibhausgase bewirkt einen weltweiten Temperaturanstieg und eine Versauerung der Ozeane. Dies hat dramatische Folgeauswirkungen für die von Korallenriffen abhängigen lokalen Gemeinschaften, Kulturen und Wirtschaftssektoren, wie auch der Tourismus.
Was bislang fehlt, ist eine Übersichtsarbeit mit touristischem Schwerpunkt zu den ökologischen, ökonomischen und sozio-kulturellen Auswirkungen auf den Tourismus in Korallenriffdestinationen und eine, die dieses anschaulich zusammenfasst. Aufgrund dessen ist es Ziel der Arbeit, genau dieses Wissen zusammenzutragen und anhand einer systematischen Zusammenschau die Auswirkungen des Klimawandels auf Korallenriffe und auf den Tourismus in Korallenriffdestinationen zu erforschen. Durch die gewonnenen Ergebnisse wird die Zukunft des Korallenrifftourismus in zwei Szenarien betrachtet. Aufgrund des fortschreitenden Klimawandels wird es trotz Schutzbemühungen zu einem fortlaufenden Korallensterben kommen, was eine Anpassung und Neuausrichtung des jetzigen Korallenrifftourismus notwendig macht. Neben der wichtigsten Maßnahme, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und damit die Ursache des Klimawandels zu bekämpfen, werden weitere Handlungsempfehlungen genannt, die Möglichkeiten zum Schutz der Korallenriffe und der nachhaltigen Entwicklung des Tourismus zeigen
Young Women`s Life Plans: New Options and Old Normalcy. Study Report
Dieser Studienbericht beschreibt die qualitative Interviewstudie „Lebensplanung junger Frauen. Neue Optionen und alte Normalität“ (Birgit Geissler; Mechtild Oechsle), die von der DFG im Rahmen des Sonderforschungsbereiches (SFB) 186 als Teilprojekt B2 von 1988 bis 1993 gefördert wurde. Das Forschungsprojekt untersuchte Fragen zur Lebensplanung und Lebensführung von Frauen im jungen Erwachsenenalter zwischen 20 und 30 Jahren im Hinblick auf Veränderungen weiblicher Biographien und doppelte Lebensentwürfe von Frauen durch geschlechtsspezifische Anforderungen. Dafür wurden von 1989 bis 1990 insgesamt 81 qualitative Leitfadeninterviews in einer nordwestdeutschen Großstadt mit jungen, kinderlosen Frauen geführt, die entweder bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung haben oder sich zum Befragungszeitpunkt in einer Ausbildung bzw. Umschulungsmaßnahme befinden (keine Hochschulabsolventinnen oder Studentinnen). Im Fokus der Studie steht die Frage, wie Frauen auf durch den Zugang zu Bildung sowie zum Arbeitsmarkt entstandene Anforderungen reagieren und wie sie ihre Handlungsspielräume gestalten und ihre Lebensplanung anpassen. Zudem wurde mit dem erhobenen Material eine empirisch begründete Theoriebildung durchgeführt um das bisher wenig theoretisch ausgearbeitete Konzept der Lebensplanung zu erweitern. Von den durchgeführten 81 Interviews umfasst der bei Qualiservice verfügbare Datensatz 44 Transkripte, fünf Gedächtnisprotokolle sowie drei strukturierte Gesprächsprotokolle. Dieser Studienreport beschreibt die theoretische Rahmung und Zielsetzung der Studie, die Methoden der Datenerhebung, das Auswertungsverfahren und Nachnutzungspotenziale der Daten.Deutsche Forschungsgemeinschaf
Remarks on Parikh-Recognizable Omega-languages
Several variants of Parikh automata on infinite words were recently introduced by Guha et al. [FSTTCS, 2022]. We show that one of these variants coincides with blind counter machine as introduced by Fernau and Stiebe [Fundamenta Informaticae, 2008]. Fernau and Stiebe showed that every ω-language recognized by a blind counter machine is of the form ⋃_iU_iV_i^ω for Parikh recognizable languages U_i, V_i, but blind counter machines fall short of characterizing this class of ω-languages. They posed as an open problem to find a suitable automata-based characterization. We introduce several additional variants of Parikh automata on infinite words that yield automata characterizations of classes of ω-language of the form ⋃_iU_iV_i^ω for all combinations of languages U_i, V_i being regular or Parikh-recognizable. When both U_i and V_i are regular, this coincides with Büchi’s classical theorem. We study the effect of ε-transitions in all variants of Parikh automata and show that almost all of them admit ε-elimination. Finally we study the classical decision problems with applications to model checking.31:131:2
Development and replication of a typology of informal dementia care dyads to guide the design of tailored support for informal caregivers. An exploratory study based on cross-sectional analyses of dementia care network users in Germany and the Netherlands and international evidence
The number of people living with dementia continues to increase, and many of them wish to live at home for as long as possible. Informal caregivers are at the centre of the home-based care arrangements. However, they're usually under a lot of pressure, and it has been proven that this impacts their health negatively. Many studies highlight the importance of providing psychosocial support services to caregivers in dementia care dyads. However, it is widely agreed that current support structures are still not sufficiently tailored to the different needs of informal carers in various dyadic constellations. To improve the effectiveness of support for informal caregivers, it is crucial to better tailor them to specific dyadic constellations in home-based dementia care.
The overall aim is the identification of typical dyadic relationship constellations in home-based dementia care settings. A further goal is the analysis of similarities and differences regarding relevant health-care related psychosocial outcomes, with a special focus on informal caregivers as individuals in dementia care dyads. Therefore, three single papers were published, that 1. synthesises both effectiveness and subgroup-orientation of psychosocial interventions promoting mental health of informal caregivers, 2. presents a subgroup-typology and related health care outcomes of informal caregivers within dementia care dyads, using a latent class analysis (LCA) based on data from the German DemNet-D study, and 3. tests and controls this subgroup-typology within a LCA replication study, using data from the Dutch COMPAS study. Furthermore, the results are reflected against the underlying concepts of psychosocial health, dyadic perspective and subgroup-orientation.
The results indicate that there is still a shortage of studies concentrating on targeting interventions for specific subgroups of informal caregivers in home-based dementia care dyads. The situation is even more evident when searching for multidimensional approaches to identify subgroups. This could be a reason why previous interventions have only been modestly effective. Furthermore, the analyses were able to show that a model-based multidimensional identification of typical dyadic subgroups in home-based dementia care is feasible and provides entry points for providing tailored health support. Nevertheless, replication of those initial results was limited in some aspects and only partially successful. However, future research projects should address this issue and take further steps towards the harmonisation of core indicator sets across studies and countries.
Overall, this thesis contributes to the understanding of how to identify relevant subgroups of dementia care dyads in home-based setting, using quantitative data in a model-based and multidimensional approach. It also identifies challenges for quantitative projects, such as the difficulty of replicating initial findings with structurally similar but different populations. This thesis might be a valuable input for further debates on how to improve the effectiveness of psychosocial interventions for informal dementia caregivers through tailored support
Steps Towards Generalized Manipulation Action Plans - Tackling Mixing Task
In the rapidly evolving field of household robotics, the ability to autonomously execute complex tasks like "Serve Me Breakfast" introduces considerable technical challenges, particularly in the precise and adaptive handling of mixing tasks that involve substances with diverse densities and viscosities. This study advances the field of cognitive robotics by delving into the intricacies of everyday, complex, and highly variable activities within household settings. These scenarios demand that robots manage multiple, interconnected actions—a concept known as schemas. We present a holistic strategy to enhance household robots with sophisticated task execution capabilities, utilizing the Cognitive Robotic Abstract Machine (CRAM) framework for strategic planning and execution. Our method begins with an in-depth analysis of human behaviour to develop a theoretical model that guides the creation of adaptable and comprehensible action plans for robots. A crucial element of our approach involves using Narrative Enabled Episodic Memories (NEEMs), which capture detailed records of task executions to aid performance analysis and experiential learning. We propose incorporating additional criteria based on events recorded in the NEEMs to assess task success. For instance, a robot maintaining a steady grip on the whisk while interacting with a fluid suggests correctly executing mixing tasks. These criteria enable further evaluation of performance through simulations, despite potential limitations in simulation fidelity. This article explores the transition from human expertise to robotic execution of mixing tasks in household environments, the methodology for gathering and analysing NEEMs, and their prospective future applications
Digitalität und Liveness – Telematische Theatertechniken in ästhetischen Bildungsprozessen
Vom 15. bis 18.09.2022 fand in Bremen das jährliche Fliegende Funken Improtheater Festival unter dem Einsatz telematischer Techniken statt. Der folgende Artikel beschreibt die Intentionen und Umsetzungen dieses Festivals, analysiert eine prototypische telematische Aufführung und untersucht, warum telematische Technik einen gewinnbringenden Beitrag zu der Weiterentwicklung von Vermittlungsprozessen leisten kann. Das Fliegende Funken Festival als kuratiertes Festival findet mit jeweils wechselnder Thematik seit 2010 statt. In 2022 lag der Fokus auf Aufführungsformen, die gleichzeitig auf zwei telematisch miteinander verbundenen Bühnen stattfinden. Unter dem Titel „Gateway Impro“ wurden nun solche Theaterexperimente initiiert, die „Türen zur Welt“ darstellen, indem sie ein heimliches Tor zu einer weit weg liegenden Bühne und deren Publikum eröffnen. Zwei Aufführungen finden dabei synchron an verschiedenen Orten auf der Welt statt. Gefragt wurde, ob durch diese „hybriden“ Aufführungen ein produktives Spannungsfeld entstand, in welchem sich das Live-Erlebnis einer ko-präsenten Aufführung erhalten oder sogar steigern lassen konnte. Das Festival hat sich den Grundgedanken der Improvisation zu Nutzen gemacht und ist ein künstlerisch-experimentelles Wagnis eingegangen, indem die Schauspielenden ihre Komfortzone verlassen und mit dem neuen Medium der Ganzkörperprojektion auf einer Leinwand gearbeitet und gespielt haben. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich auch auf den schulischen Bereich mit Fokus auf kreative Fächer übertragen, wodurch ein weiterer Denk- und Handlungsraum für die zukünftige digitale Arbeit in Vermittlungsprozessen geboten wird