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Context Driven Model to Optimise Recreational Open Spaces in Residential Neighbourhoods
People can feel affiliated with their cities through dealing with its elements and engaging in activities within
its various spaces. Recreational open spaces (ROS) considered to be the essential element of vitality in
human’s daily life, known internationally as the right to recreational open spaces. As discussed by World
Health Organization; recreational open spaces not only indicate the quality of life in any city, but also have a
direct reflection on humans’ mental and physical health. On the other hand, providing recreational open
spaces is considered to represent the urban century’s dilemma. This is due to the rapid increase of local
population in cities. There is a severe deficit between the standard area and the available area of ROS. To
provide the intended standard of ROS area, a valid urban policy which is compatible with the city’s
conditions should be formulated and followed.This research aims at a methodology for shaping an urban
policy for the purpose of recreational open spaces in residential neighbourhoods. Typically following the key
steps of this methodology should present an urban policy model ideologically driven from the condition of
the city itself. This paper presents the complex mechanism of the ROS urban policy and how it should be
correctly identified to formulate a valid urban policy model
Mobilstationen als Stadtbaustein der Energie- und Verkehrswende
Der Klimawandel und die darauf reagierenden Klimaschutzziele bedingen notwendige
Transformationsprozesse in allen gesellschaftlichen und technologischen Bereichen. Die Sektoren Energie
und Mobilität sind aufgrund ihres signifikanten Anteils an den Treibhausgasemissionen bei der
Transformation hin zu einer nachhaltigen Lebens- und Produktionsweise von herausragender Bedeutung.
Die flächendeckende Transition des Energienetztes, beispielweise von einem Wechselstrom- hin zu einem
effizienteren Gleichstromsystem, ist eine enorme Herausforderung auf vielen Ebenen. Es gilt Nischen zu
finden, in denen sich neue Strukturen etablieren und als Vorreiter hin zu einer breiteren Verwendung von
Gleichstromsystemen dienen können. Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, deren flächendeckender Ausbau
aufgrund des stetigen Zuwachs von E-Mobilitätsangeboten breit forciert wird, würde durch signifikante
Effizienzgewinne im besonderen Maße von einer direkten Gleichstromversorgung profitieren und sich somit
als eine solche Nische zur experimentellen Umsetzung von Gleichstrominfrastrukturen auf Quartiersebene
anbieten.
Die notwendigen Eingriffe in das Mobilitäts- und Energiesystem haben dabei tiefgreifende Auswirkungen
auf den urbanen Raum. Infrastrukturelle Transformationsprozesse werden als Bestandteil der Stadtplanung
trotzdem selten proaktiv aufgenommen und integrativ gestaltet. Besonders vor dem Hintergrund der stetigen
Zunahme der Flächenkonkurrenz im öffentlichen Raum und teils fehlender gesellschaftlicher Akzeptanz
neuer Technologien, eröffnet die Berücksichtigung städtebaulicher und gestalterischer Aspekte ein
vielversprechendes Werkzeug Transitionsprozesse gesellschaftlich akzeptiert und mehrwertstiftend
umzusetzen sowie gleichzeitig die Qualitäten des öffentlichen Raums zu erhöhen.
Dieser Beitrag diskutiert die Potenziale und Synergien der Kombination von Ortsnetzstationen mit
Ladeinfrastrukturen im Kontext von Mobilstationen. Durch wegfallende Umwandlungsprozesse von Gleichzu Wechselstrom können Energieverluste minimiert werden. Diese Effizienzsteigerungen können – nicht nur
vor dem Hintergrund aktuell stark steigender Energiepreise – in Mobilstationen gebündelt einen wertvollen
Beitrag zur nachhaltigeren Ausgestaltung des Mobilitätssytems leisten. Mobilstationen sind hierbei als
mögliche Keimzellen der Transition des Energie- und Mobilitätssystems zu verstehen und können durch eine
entsprechende baukulturelle Ausgestaltung und Integration auch städtebauliche Mehrwerte generieren
Gamification in der Regionalplanung: ein Ansatz zur Aktivierung formeller Planungsstrategien
„Fortschritt! Deiner Gemeinde gelingt die Ansiedlung eines führenden Unternehmens als Cash Cow. Spiele
diese Karte, um eine beliebige weitere Karte abzulegen.“ Während formale Festlegungen und deren
zugrundeliegenden Abwägungsprozesse, wie in der Planung üblich, abstrakt und für Laien wie politische
Entscheidungsträgerinnen schwer verständlich sind, können spielbasierte Medien Sachverhalte kurz und
dennoch prägnant darstellen. Dies gilt sowohl für die Funktionsweise der Raumplanung auf verschiedenen
Ebenen und insbesondere die formelle Regionalplanung an sich, als auch für die tatsächlichen Folgen
kommunaler Untätigkeit oder des Konterkarierens regionaler Festlegungen, wie in diesem Beitrag dargelegt.
Während Gamification in der Planung bereits seit Jahren diskutiert wird, sieht die Planungsrealität (noch)
anders aus.1
In diesem Beitrag werden die Probleme formeller Regionalplanung generell und am Beispiel der
Region Stuttgart dargestellt. Bekannt als starke Wirtschaftsregion in Baden-Württemberg mit Global Playern
wie Daimler, Porsche und Bosch, sieht sich auch die Region Stuttgart mit Herausforderungen für deren
zukünftige Entwicklung konfrontiert, die sich im Großen und Ganzen als Wachstumsschmerzen
zusammenfassen lassen. Es stehen sich Akteure der Regionalentwicklung, Bürgerinnen und politische
Entscheidungsträger aus verschiedenen Kommunen in vielfältigen Konstellationen mit ihren Positionen und
Motivationen gegenüber. Aufgrund der administrativen Kleinteiligkeit und des verbreiteten
Konkurrenzdenkens wird die regionale Entwicklung durch inter-kommunale Spannungen, Stagnation durch
saturierte „Wohlfühl“-Gemeinden sowie schlicht unsolidarisches öffentliches Handeln behindert. In diesem
Zusammenhang sind auch verstärkte Phänome wie NIMBY („not in my backyard”) oder BANANA („built
absolutly nothing anywhere near anbody”) zu nennen. Darüber hinaus stößt der formelle Regionalplan als
räumliches Gesamtkonzept, das die funktionalen Zusammenhänge der Region integriert berücksichtigen und
zwischen konkurrierenden Nutzungen vermitteln soll, häufig auf Unverständnis, Widerwillen oder gar
Gegenwind – mit entsprechend negativen Folgen für die Akzeptanz und Wertschätzung der Inhalte. Auch
wenn der Stuttgarter Regionalplan als starke Bremse fungiert und den Rahmen des Instruments durch
restriktive Regelungen ausschöpft, stößt er dennoch an seine Grenzen, da er nicht in der Lage ist, die
relevanten Akteure zu aktivieren und zum Handeln zu bewegen, um die wirtschaftliche Spitzenposition und
Lebensqualität der Region zu halten. Es fehlt daher unter anderem an unterstützenden, persuasiven
Instrumenten, um dessen Konzepte in politischen Entscheidungsprozessen überzeugend zu vermitteln.
In diesem Beitrag wird ein spielbasierter Ansatz für die oben skizzierte Problematik mit den Schwerpunkten
Mediation, Konsultation und Integration in politische Entscheidungsprozesse, welcher im Rahmen eines
Studienprojekts im Masterstudiengang „Stadt- und Regionalentwicklung“ an der Technischen Universität
Kaiserslautern entwickelt wurde, vorgestellt. Das Kartenspiel richtet sich an Bürgerinnen sowie politische
Entscheidungsträger der Kommunen an der Schnittstelle zur Regionalplanung und bietet eine Möglichkeit,
regional relevante, aber schwer greifbare Sachverhalte wie politische Handlungsoptionen, planerische
Grundsätze sowie gutes und schlechtes regionales Handeln verständlich darzustellen und für eine breite
Zielgruppe herunterzubrechen. Dabei schlüpfen politische Entscheidungsträger in die Rolle von Gemeinden,
um deren zukünftige Entwicklung zu bestimmen, wobei ihnen auf 60 illustrierten Karten die Folgen
verschiedener (Nicht-) Handlungen und Trends aufgezeigt werden. Die sachlich bis humorvoll gestalteten
Motive umfassen sowohl Erfolge und Rückschritte als auch einfache Stopp-, Sammel- und Aktionskarten.
Ebenso wird aufgezeigt, in welchen Praxisfeldern das entwickelte Kartenspiel eingesetzt werden kann
Shared Design Framework for Autonomous Vehicles and Land Use Interface
Technologies around Autonomous Vehicles (AVs) have improved enormously in the last decade.
Autonomous vehicles are increasingly being tested on roads around the world. While the commercialisation
of AVs seems imminent and researchers have explored various scenarios on the impact of driverless cars,
trucks and buses on urban planning, the research around how AVs interface with land use and buildings
remains scarce. This means that AVs may not be ready for full end-to-end transportation of passengers in
high-density cities where drop off points are built within the buildings. This research study aims to fill the
gap by examining the issues around the AV interface with land use and buildings, before these vehicles can
become a viable option for commuters. Further research is required to investigate how these vehicles can
navigate away from the roads into buildings, navigate within buildings, and then navigate out of buildings
back onto the roads. This paper reviews current literature on the subject of autonomous vehicles and how
they interact with and impact on the built environment. The findings identified a knowledge gap on how
autonomous vehicles interface with buildings. The scant research in this area could slow the adoption of
autonomous vehicles in a city like Singapore. Thus, this paper proposes a novel shared design framework
plan for stakeholders, such as commuters, car manufacturers, building owners and design consultants, etc., to
adopt so that building owners may enhance their assets for smoother access by autonomous vehicles. The
inputs from a range of stakeholders could steer the formulation of guidelines for upgrading existing buildings
to be AV-friendly and introduce relevant design considerations for new buildings to be AV-read
Green Facades – How they Matter for Working Environments, Public Spaces and the Livability of a City
Sustainable urban development is the focus of many research initiatives, especially due to increasing
urbanization and climate change. Buildings and their renovation are central to the European "Green Deal". In
the new Austrian climate and energy program, the topic of buildings comes first with a target renovation rate
of 3%. Current climate change adaptation strategies call for an increase in greening of existing buildings and
on facades. Public spaces are shaped by the surrounding buildings. The facades and roofs of these buildings
can have a high potential to mitigate urban heat island effects. Social change and innovation in working
cultures result in reshaping working environments and the need for public space.
Large-scale glass buildings are widely considered architectural highlights, but pose problematic challenges to
urban spaces. Glass has a significant impact on the microclimate inside the building and in the immediate
outdoor environment: a concentration of radiant energy and high indoor temperatures put a strain on the
energy balance and the well-being of the occupants. The retrofit greening of glass facades is a gap in
building expertise and there is a lack of standard applications for the retrofit shading and insulation of glass
buildings to obtain associated microclimatic benefits.
The project GLASGrün aims to develop, implement, test and monitor modular vertical greening standards
for active external shading by deciduous plants on commercial buildings with large glazed facades.
Transferable modular-based designs are to be developed. Additionally, sociological surveys on acceptance
and perception will be implemented. GLASGrün generates quantitative data on energy, temperature and
microclimate balance as well as qualitative data on the perception of the building situation before and after
greening interventions and on public awareness. New findings on the acceptance and well-being of
employees and customers, on purchasing behavior and market-economic parameters will be available.
GLASGrün is developing guidelines for constructive solutions, submission processes and care and
maintenance management plans for the systems under consideration and for the vertical green standards
tested, which are scalable and transferable and form an economic basis for future adaptations of further
buildings as well as for their maintenance.
A socio-ecological transformation faces the challenge of how integrated solutions can be developed in
dialogue with the users and to what extent these produce the desired effects such as greenhouse gas reduction
or better indoor climate. On the other hand, the best solutions in the technical sense can also fail due to social
barriers: the acceptance of decision-makers, a lack of willingness to cooperate on the part of employees, or a
loss of image in the neighborhood, to name just a few examples. Acceptance depends amongst other factors
on both the concrete technical implementation and the process of introduction. Thus, acceptance is not a
static variable, but is in a relationship with the technical solution options themselves.
Public spaces are key to the discussion on sustainable urban development in their function against urban heat
islands. Their diversity of uses and users allows for both a broad discussion and start of discourses and the
testing of innovative sustainable measures, in this case greening of facades on buildings perceived in public
space. In this paper we will present 2 case studies in Austria with the first results of interviews with
employees and users of glass facade buildings and the users of public space
Exploring the Spatial Impact of MRT Gentrification by Different Processes: Taipei City MRT Station as an Example
In recent years, the tod model of urban development driven by public transportation systems has emphasized
public transportation to achieve the concept of green transportation and sustainable development. It has been
proven in the literature that MRT stations can reduce air pollution and energy consumption, improve
transportation efficiency, accessibility, and land value, etc. However, these changes have led to higher local
affordability costs, attracting affordable communities and businesses to develop and replace existing
households or small and medium-sized enterprises, resulting in academic discussions of MRT-induced
gentrification. This study investigates the impact of MRT station gentrification and the surrounding space,
and examines the spatial and temporal effects of MRT station gentrification in Taipei City from 2012 to
2019. The study uses the area around the MRT stations in Taipei City as the target population, and
distinguishes the early, middle, and late gentrification patterns in Taipei City through the ratio of residential
housing price increase, education level, and household income, and further examines the demographic
structure of the significant area
Die gesunde Stadt im Kontext der Mobilitätswende – Einflüsse der gebauten Umwelt auf ein nachhaltiges und bewegungsförderndes Verhalten
Städte und Gemeinden bilden komplexe Mikrokosmen, in denen Menschen mit unterschiedlichen
Bedürfnissen und Fähigkeiten leben. Die Stadt bestimmt mit ihrer baulichen Gestalt und Funktionalität die
Räume für individuelle Mobilität, mit Einfluss auf Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung. Dabei
stellen die Einflüsse der gebauten Umwelt auf die Gesundheit und das Mobilitätsverhalten einen zentralen
Forschungsgegenstand für eine umfassende Verkehrs- und Mobilitätswende dar. Vor allem vor dem
Hintergrund des Klimawandels und der Energiewende, sowie neuen Anforderungen an urbane Systeme
durch zunehmende Extremereignisse oder Pandemien wird deren Bedeutung umso wichtiger. Um diesen
interdisziplinären Zusammenhang zu erforschen, wurde am Institut für Mobilitäts- und Stadtplanung
(imobis) der Universität Duisburg-Essen eine interdisziplinäre Empirie mit milieuspezifischen Elementen zu
gesundheitsbezogenen Aspekte, Umfeldqualität, Mobilitätsverhalten und Aktionsradius sowie
personenspezifische Einstellungen, Mobilitätskultur und Zukunftswünsche als Online-Befragung mit 500
Personen in Essen konzipiert und durchgeführt. Für die gebaute Umwelt sind unter anderem Items des
deutschen Neighborhood Environment Walkability Scale (NEWS) eingeflossen sowie auf Grundlage der
Theory of Planned Behavior (TOPB) Items zur Erklärung des Mobilitätsverhaltens eingebunden und
kartengestützt Aktionsräume erfasst. Damit konnte eine umfassende Datenbasis geschaffen werden, um
Abhängigkeiten und Wechselwirkungen zwischen den Qualitäten der gebauten Umwelt und aktiven
Bewegungs- sowie Verhaltensmustern aufzudecken und zu analysieren.
Was sind aber die diskriminierenden Faktoren für ein aktives Mobilitätsverhalten im Spannungsfeld von
Wohnumgebung und Quartier, baulichen Strukturen sowie individuellen Einstellungen und Normen?Zur
Beantwortung dieser Frage werden mobilitätsrelevante Indikatoren und Aktionsradien sowie die bauliche
Umgebung analysiert und multivariate Analysen durchgeführt, um die Art und Richtung von Effekten auf die
Gesundheit und das Mobilitätsverhalten abzuschätzen. Außerdem können durch die Identifikation der
Indikatoren bzw. Umfeldvariablen Handlungsempfehlungen für eine bewegungs- und gesundheitsförderliche
Kommune abgeleitet werden. Im Sinne des „Health in all Policies“-Ansatzes ist es für alle Kommunen
wichtig, die Themenbereiche Mobilität und Stadtgestaltung integriert zu betrachten, um die Gesundheit
proaktiv zu fördern und gleichzeitig das Klima zu schützen.
Mobile Territories as a New Unexplored Layer towards Sustainable Mobility: the Case of Istanbul 1850-2022
Everyone is enveloped by a “bubble” of information that accompanies them in the urban space of the 21st
century. Each one is equipped with an individualised technical object, manages his/her own information
bubble. These objects and information bubbles act as tools for socio-spatial reading of territories thanks to
the Internet of Things.
We have sought to launch a reflection on the cartographic reading of mobility in territories via mobile
technical objects. This paper proposes to deepen this reflection according to a cartographic methodology
around the case of Istanbul: how the global technical knowledge transformed into a technical object is
assimilated to the logic of the axes of mobility, makes it possible to read the transformation of Istanbul.
According to this logic, what scenarios of sustainable urban mobility systems are possible for Istanbul in the
future?
We hypothesised that technical objects could lead us to the development of mobile territories. These moving
territories would allow us to map the sustainable mobility networks of the future and would constitute a
continuity with those of the past.
Our results showed that non-visible factors such as digital traces of individualised technical objects create
mobile territories. These territories are like a tool to better understand the organism of the city with its
inhabitants as urban designers over time
Smart City and Digital Humanities
This project presents an extension of a discussion of ideas related to the upcoming global digitization and the
role and place of a person in the digital world. The digital environment of a human being and society was
discussed in a number of papers and reports at scientific conferences, magazines and books. This work
makes an attempt to determine possible forms of our future society based on an example of historical
development of human society and taking into account growing digitization of all aspects of life.
CRISALIDE project (City Replicable and Integrated Smart Actions Leading Innovation to Develop Urban
Economies) started in October 2018 and was one of the very few projects co-funded by EU and Russian
Federation through the Horizon2020 programme and the ERA-NET RUS PLUS (ENRP) program.
Participants of the CRISALIDE project were the following companies: SUPC Ltd. (Russian Federation),
URBASOFIA (Romania), EMaTTech (Greece), SPIIRAS-HTR&DO Ltd. (Russian Federation) and CORP
(Austria).
In the CRISALIDE project an Innovative Decision-Making Tool has been developed for Contributions on:
• Urban Information Systems and Decision Making
• Urban Decision Support Systems
• Geo-Information-Infrastructures, Data availability (Basemap, INSPIRE, Open Governmental Data et
al.)
• Urban Planning context, participation
From our point of view a Digital City (DC) is a special terrain or a limited digital world from the one hand
but from the other is unlimited as a part of a global information system of the Earth (WWW). This world
(DC) contains a number of humans and many of them (not everybody) have their own HDS.
At the recent conference, CORP 2016, the idea about free space around a human has been discussed. In this
paper we will provide some ideas to next generation of CRISALIDE with tide to humanity
Emotion Sensing für (E-)Fahrradsicherheit und Mobilitätskomfort – das BMDV-Projekt ESSEM
Das Fahrrad nimmt in der Diskussion um postfossile Mobilitätsformen eine wichtige Schlüsselrolle ein und
kann vor allem im Stadtverkehr eine bedeutsame Alternative zum motorisierten Individualverkehr darstellen.
Fahrradfahren ist nicht nur umweltfreundlich, klimaschonend und kostengünstig, sondern auch förderlich für
die persönliche Gesundheit. In der Realität legt sich dies im Modal Split vieler Städte immer noch nicht
nieder. Vielfach wird der Umstieg auf das Fahrrad hin zur flächendeckenden Nutzung durch ein mangelndes
Sicherheitsempfinden von Radfahrenden verhindert.
Das im mFUND-Programm des Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geförderte
Verbundprojekt Emotion Sensing für (E-)Fahrradsicherheit und Mobilitätskomfort, kurz „ESSEM“,
untersucht aus diesem Anlass heraus das subjektive Sicherheitsempfinden von Radfahrenden im
Stadtverkehr. Mithilfe iterativer Erhebungen von umfeld- und körpernahen Daten mittels
Sensoriktechnologien werden in den beiden Modellstädten Ludwigsburg und Osnabrück Stresspunkte im
kommunalen Radverkehrsnetz identifiziert und analysiert.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dabei helfen, Methoden und Handlungsempfehlungen für eine
moderne, datengestützte Radverkehrsplanung zu entwickeln und die Fahrradinfrastruktur zukünftig
angenehmer und sicherer gestalten zu können. Perspektivisch sollen innerhalb der dreijährigen
Projektlaufzeit gemeinsam mit Industriepartnerinnen und Industriepartnern neben einem praxistauglichen
Tool zum Bewerten von Fahrradinfrastrukturen mit Emotion-Sensing-Daten noch weitere
Fahrradkomponenten (u.a. digitaler Rückspiegel) in der Produktentwicklung hervorgebracht werden.
In einer ersten Messkampagne wird in Kooperation mit dem Partner Bike Citizens ein partizipativer Ansatz
verfolgt. Die Ansprache für die Akquise von Probandinnen und Probanden erfolgt in der bestehenden,
aktiven Bike Citizens Fahrrad-Community. Die gleichnamige App zeichnet auf, welche Routen die rund 350
Probandinnen und Probanden in den beiden Modellstädten für ihre alltäglichen Fahrten nutzen, oder welche
sie sogar erkennbar meiden.
Diese ersten Erkenntnisse bilden die Grundlage für die ab Sommer 2022 durchgeführten, mehrphasigen
EmoCycling-Messungen, bei denen die messbare physiologische Stressreaktion der Probandinnen und
Probanden lokal verortet und kartiert wird. Die Messungen werden im Projekt ergänzt durch standardisierte
Fragebögen, welche im Zuge der Auswertung Aufschluss über persönliche Einflussfaktoren auf das
Stressempfinden, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht oder psychologische Merkmale geben. Die
gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, mehr Wissen über die unterschiedlichen Typen an
Radfahrenden für die Planung zu generieren