University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna

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    Identification of stress biomarkers in Atlantic salmon (Salmo salar) for a greater immunologic resistance

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    Heutzutage nehmen die Probleme der Ernährungssicherheit mit dem Bevölkerungswachstum exponentiell zu. Eine sowohl ökologisch als auch ökonomische Lösung ist der Atlantische Lachs (Salmo salar), eine der an den häufigsten verzehrten Fischarten. Diese Forschung konzentriert sich darauf, wie Lachs auf verschiedene tägliche Stressfaktoren reagieren. Verschiedene Lachspopulationen gleichen Alters wurden in verschiedene Becken aufgeteilt. Zwei mit wärmerem Wasser, zwei weitere mit kälterem und zwei in Kontrollwasser; jeweils ein Beckenindividuum in jeder Temperaturgruppe war vom Ablagerungsverlust betroffen. Darüber hinaus gab es ein weiteres Becken mit einer pathogenen Infektion (Yersinia ruckeri) sowie ein Kontrollbecken. Dabei wurden ihre Profile beobachtet, um signifikante Unterschiede in Metaboliten- oder Proteinkonzentration zwischen den Gruppen zu erkennen. Weiters wurden sie auf ihre Funktionalität und mögliche Rolle in der Gruppe untersucht. Es konnte identifiziert werden, dass spezifische Stoffwechselprodukte und Metaboliten deutlich auf die Stressoren reagieren. In kaltem Wasser nehmen die Metaboliten der Energieproduktion zu, um mit der Temperaturänderung zurecht zu kommen. In warmem Wasser wurden jedoch die Metaboliten, vor allem die DNA/RNA-Synthese, negativ beeinflusst, wodurch die Konzentrationen fast aller Metaboliten sanken. Bei dem Ablagerungsverlust konnte eine Korrelation mit der Energieproduktion und den Metaboliten der DNA/RNA-Synthese festgestellt werden. Dennoch war die Reaktion der Fische auf diesen Stressfaktor unter Hitze begrenzt. Schließlich stand die pathogene Infektion mit Metaboliten der immunologischen Abwehr und Entzündungsunterdrückung sowie mit Histonproteinen in Zusammenhang, was eine Reaktion des Fisches auf den Stressor zeigt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Stressfaktoren einen Einfluss auf die einzelnen Individuen hatten und ein erkennbares Muster aufwiesen, welches zu einem besseren Verständnis beitrug.Nowadays, food security problems increase exponentially with population growth. A solution highly relevant both ecologically and economically is the Atlantic salmon (Salmo salar). Being one of the most consumed fish species. The possibility to keep and increase this process relies in a healthy production system, making it more sustainable and increasing animal welfare. Within this context, this research focuses on discovering how salmon react to different daily stressors. Different salmon populations were divided into different tanks. Two with warm water, two with cold water, and two controls; but one tank individuals on each temperature group were affected by scale loss. Additionally, there was another tank with a pathogenic infection (Yersinia ruckeri) and a control. Samples of all individuals were taken and analyzed via metabolomics and proteomics. Observing their respective profiles and realizing if there is any metabolite or protein concentration significantly different between groups and relating it with their functionality and possible role in the group. Specific metabolisms and metabolites significantly react to the stressors. In cold water, energy production metabolites increase to deal with the temperature change. However, in warm water, metabolites got affected negatively, mainly DNA/RNA synthesis ones, decreasing almost all metabolites’ concentrations. Scale loss was linked with energy production and DNA/RNA synthesis metabolites. Nevertheless, fish’s reaction to this stressor under heat became limited. Finally, pathogenic infection was related to immunologic defense and inflammation suppression metabolites, to antibacterial and bacterial proteins, and to CREG1, ANP32B, and CUZD1 protein concentration increase. Showing the reaction of the fish to the stressor. In conclusion, all stressors were observed to influence the individuals and showed an identifiable pattern to understand them.submitted by Marc Ibañez FerrerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Masterarbeit Wageningen University & Research 2024Erasmus+ Programme of the European UnionMit deutscher Zusammenfassun

    Bioaugmentation-effects on biomass of Urtica dioica L. grown on soils with heavy metal contamination

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    Verschmutzte Böden werden aufgrund begrenzter Bodenqualität und -funktionen sowie aufgrund potenzieller Schadstoffübertragung in die Nahrungskette von der Nahrungsmittelproduktion ausgeschlossen.Gleichzeitig nehmen Landnutzungskonflikte zwischen Landwirtschaft und der Produktion erneuerbarer Biomasse aufgrund von Bodenverlusten und erhöhtem Bedarf an Nahrungs-, Futtermittel- und Energiepflanzen zu.Im europäischen Forschungskonsortium "NETFIB" (“NET” = Brennnesseln, “FIB” = Fasern) wird die Eignung des Brennnesselanbaus (Urtica dioica L.) auf kontaminierten Böden für die Pflanzenfaserproduktion untersucht.Im Rahmen von NETFIB wurde in dieser Studie die Hypothese getestet, dass die Biomasse von Brennnesseln durch die Bioaugmentation von Böden mit stressreduzierenden und pflanzenwachstumsfördernden Bakterien unter kontrollierten Bedingungen gesteigert werden kann. Angebaute Fasernesseln wurden in 0,5-Liter-Töpfen auf 2 verschiedenen arsen- und quecksilberkontaminierten Böden aus Tavazzano und Tavaux gepflanzt. Es wurden 4 allochthone Bakterienstämme und eine nicht inokulierte Kontrolle (je 4 Replikate) eingesetzt. Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass die Biomasse nicht signifikant gesteigert werden konnte. Tendenzen zeigten jedoch, dass die mit Bakterienstamm B1 (Microbacterium sp.) behandelten Pflanzen auf dem italienischen Boden im Schnitt die beste Biomasseleistung und darüber hinaus niedrigste Quecksilberkonzentrationen in den Blättern sowie niedrigste Arsenkonzentrationen in der Biomasse. Auf französischem Boden zeigten die Brennnesseln mit den Behandlungen B2 (Dyadobacter sp.), B3 (187 Bacillus sp.) und B5 (195 Bacillus sp.) die höchsten durchschnittlichen Biomasseleistungen. Trotz eines vorangegangenen Metallresistenztests konnten sich die Bakterien nur gering etablieren. Die Pflanzen zeigten jedoch im 1. Monat gute Wachstumsraten. Trotz geringer Quecksilberanreicherung kann die Verwendung von Brennnesselfasern von diesen Standorten forciert werden.Polluted soils are excluded from agricultural food production due to limited soil quality and functions and due to the potential transfer of pollutants into the food chain. Simultaneously, land-use conflicts between agriculture and the production of renewable biomass are increasing due to loss of soil along with increased demands for food, fodder and non-food crops.The “NETFIB” (“NET” = Nettles, “FIB” = Fibres) project meets these deviances by assessing the suitability of cultivation of stinging nettles (Urtica dioica L.) on contaminated soils for the production of plant fibers. As part of NETFIB, this study tested the principal hypothesis that the biomass of stinging nettles can be increased by bioaugmentation of soils using stress reducing and plant growth promoting bacteria under controlled conditions. Cultivated fiber nettles were transplanted on two different As- and Hg-contaminated soils from Tavazzano and Tavaux in 0.5 L pots. The treatments included four different allochthonous bacterial strains for inoculation and one non-inoculated control, which were all established in four replicates. Results of this study showed, that the biomass of the stinging nettles could not be increased significantly. However, a tendency for higher biomass production and lower arsenic and mercury concentrations in plant tissue were found on soil Tavazzano after inoculating strain B1 (Microbacterium sp.). On the French soil, a tendency for higher biomass production was found after inoculation with strains B2 (Dyadobacter sp.), B3 (187 Bacillus sp.) and B5 (195 Bacillus sp.) Despite a prior metal resistance test, the bacteria were only able to establish themselves to a slight to moderate extent. However, the plants exhibited good growth rates in the first month. Despite low mercury accumulation, the utilization of nettle fibers from these sites can be promoted.submitted by Amelie WoppelMasterarbeit BOKU University 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Exploring the effectiveness of façade greening in reducing particulate matter pollution in urban environments

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    Da die Belastung durch Feinstaub (PM) erhebliche gesundheitliche Folgen haben kann, wird in dieser Dissertation das Potenzial von Fassadenbegrünungen zur Verringerung der Feinstaubkonzentration in städtischen Umgebungen untersucht. Sie unterstreicht, wie wichtig es ist, Erkenntnisse aus Feldstudien, Windkanalexperimenten und Computational Fluid Dynamics (CFD)-Modellierung für ein umfassendes Verständnis und eine praktische Anwendung zu kombinieren. Blatteigenschaften wie Trichome, Wachse und Stomatadichte haben einen erheblichen Einfluss auf die PM-Aufnahme. Kombinationen dieser Merkmale erweisen sich als nachhaltig und wirksam. Eine zusätzliche Analyse von Pflanzenarten, die speziell in Wien und Europa häufig zur Fassadenbegrünung verwendet werden, wurde durchgeführt. Es werden verschiedene Begrünungssysteme erörtert, wobei bodengebundene Systeme eine begrenzte Pflanzenauswahl bieten, aber in der Nähe von Schadstoffquellen wirksam sind, während wandgebundene Systeme vielfältige Pflanzenoptionen bieten, aber meist nicht bis zum Gebäudesockel reichen. Wetterbedingungen, aerodynamische Einflüsse und Pflanzenparameter wie der Luftverschmutzungstoleranzindex (APTI) können zusätzlich eine Rolle spielen. Feldstudien bieten Einblicke in die reale Welt, enthalten aber möglicherweise keine umfassenden Parameter, während Windkanalexperimente die Variablen minimieren, aber die realen Bedingungen nicht genau wiedergeben. Modellierung bietet einen rechnerischen Einblick, kann aber durch die Verfügbarkeit von Eingabedaten eingeschränkt sein. Die Studie empfiehlt einen hybriden Ansatz, der Feld-, Windkanal- und CFD-Modellierung integriert, um Pflanzenparameter zu verfeinern. Die kontinuierliche Anpassung durch Feldstudien erhöht die Modellgenauigkeit. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist wichtig, um die Forschung und die praktische Anwendung zur Verringerung der Feinstaubkonzentration an Gebäudefassaden und Grüner Infrastruktur (GI) voranzutreiben.The fact that exposure to particulate matter (PM) can have major health consequences - this dissertation explores the potential of using façade greenings to reduce PM concentrations in urban environments. It emphasizes the importance of combining findings from field studies, wind tunnel (WT) experiments, and computational fluid dynamics (CFD) modeling for comprehensive understanding and practical application. Leaf traits, such as trichomes, waxes, and stomatal density, significantly influence PM capture. Combinations of these traits are found to be sustainable and effective. An additional analysis of plant species frequently used for façade greening in Europe with a special focus on Vienna was conducted. Different façade greening systems are discussed, with ground-based systems limited in plant choice but effective near pollution sources, while wall-based systems offer diverse plant options but may not reach the building base. Weather conditions, aerodynamic influences, and plant parameters like air pollution tolerance index (APTI) and PM-stress play crucial roles. Field studies provide real-world insights but may lack comprehensive parameter inclusion, while WT experiments minimize variables but may not accurately reflect real conditions. Modeling offers computational insight but may be limited by input data availability. The study recommends a hybrid approach, integrating field, WT and CFD modeling to refine plant parameters for effective façade greenings. Continuous adjustment through field studies enhances model accuracy. This interdisciplinary cooperation is essential for advancing research and practical application in reducing PM concentrations on building façades and Green Infrastructure (GI).submitted by Philipp SpörlDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2024Austrian Science Fund (FWF) P 33099-NMit deutscher Zusammenfassun

    Untersuchung der Biomasseproduktion von Salix purpurea, Acer campestre und Corylus avellana auf Substrat aus recycelten Hochbaurestmassen

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    Der Verwendung von Substraten aus recycelten Hochbaurestmassen (RMH) liegt nicht nur der Gedanke einer nachhaltigen Kreislaufführung durch Weiterverwendung von mineralischen Bau- und Abbruchabfällen zur Ersparnis von Ressourcen, Energie und Emissionen zugrunde, sondern auch der Erhalt und die Wiederherstellung von Natur und Boden. Zur Renaturierung gestörter Ökosysteme eignen sich ingenieurbiologisch relevante Gehölze wie die Purpurweide (Salix purpurea), der Feldahorn (Acer campestre) und die Gemeine Hasel (Corylus avellana). Aufgrund ihrer Wuchseigenschaften können sich diese drei heimischen Gehölzarten schnell etablieren, sorgen damit für eine rasche Bodenstabilisierung und unterstützen den Naturhaushalt, sein Gleichgewicht zu finden.Um der Frage nachzugehen, welchen Einfluss das Substrat aus Hochbaurestmassen (RMH-Substrat) auf das Wachstumsverhalten dieser drei Gehölzarten hat, wurde im Versuchsgarten Groß-Enzersdorf (NÖ) ein Feldversuch durchgeführt. Über eine Vegetationsperiode hinweg wurden monatlich Parameter wie Vitalität und Höhen- und Durchmesserzuwächse erhoben. Die Versuchsabgrabung am Ende der Vegetationsperiode diente der Bestimmung von ober- und unterirdischer Biomasse. Außerdem wurde geprüft, ob der Schluff- und Sandanteil in der Korngrößenzusammensetzung des RMH-Substrats das ober- und unterirdische Biomassewachstum beeinflusst.Über den Verlauf der Vegetationsperiode zeigten die drei Gehölzarten eine Verschlechterung ihres Vitalitätszustands. Die Purpurweiden hatten am Ende der Vegetationsperiode eine insgesamt bessere Vitalität als die Gemeinen Haseln und Feldahorne. Mit den Wuchsbedingungen kamen die Feldahorne am wenigsten zurecht. Es konnte ein Einfluss des Vitalitätszustandes auf die Höhenzuwächse der Haupttriebe beobachtet werden, jedoch nicht auf die Durchmesserzuwächse. Mit steigendem Schluff- und Sandanteil in der Korngrößenverteilung des RMH-Substrats wurde höhere ober- und unterirdische Biomasse beobachtet.The use of substrates from recycled building construction residues (RMH) is not only based on the idea of sustainable recycling through the further use of mineral construction and demolition waste to save resources, energy, and emissions, but also on the preservation and restoration of nature and soil. Species such as purple willow (Salix purpurea), field maple (Acer campestre) and common hazel (Corylus avellana) are relevant to soil bioengineering techniques and suitable for the renaturation of disturbed ecosystems. Due to their growth characteristics, these three native plant species can establish themselves quickly, thus ensuring rapid soil stabilization and helping the ecosystem to find its balance.A field test was carried out in the Groß-Enzersdorf (Lower Austria) trial field to investigate the influence of the substrate from building residues on the growth behavior of these three plant species. Parameters such as vitality and increases in height and diameter were recorded monthly over a vegetation period. The experimental excavation at the end of the vegetation period served to determine above- and below-ground biomass. In addition, substrate samples were used to test whether the proportion of silt and sand in the grain size composition influenced the above- and below-ground biomass growth.Over the course of the vegetation period, the three plant species showed a deterioration in their vitality. The purple willows had overall better vitality than the hazels and field maples at the end of the growing season. The field maples were the least able to cope with the growing conditions. influence of the state of vitality on the increase in height of the main shoots could be observed, but not on the increase in diameter. With an increasing proportion of silt and sand in the grain size distribution of the RMH substrate, a larger above- and below-ground biomass was observed.Masterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit englischer Zusammenfassun

    Herstellung einer luftdichten Ebene mit Lehmputz und Lehmvlies im Strohbau

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    Eine intakte luftdichte Ebene verhindert konvektive Einträge von großen Mengen an Feuchtigkeit in eine Konstruktion. Im Strohballenbau wird hierfür häufig Lehmputz verwendet, wobei aufgrund unklarer Formulierungen in den österreichischen Normen oft Zweifel an einer dauerhaft luftdichten Ausführbarkeit bestehen. Diese Arbeit behandelt deshalb die Fragen, ob eine luftdichte Ebene mit Lehmputz hergestellt werden kann und ob die Luftdichtheit durch ein zusätzlich eingebrachtes Lehmvlies beeinflusst wird. Erfahrungen in der Praxis zeigen, dass die Herstellung von Luftdichtheit mit Lehmputz grundsätzlich möglich sein dürfte. Dafür sollten bestimmte Bedingungen wie Rissfreiheit und eine fehlertolerante Konstruktion gegeben sein. Als größter Einfluss auf die Luftdichtheit wird die Qualität des Anschlusses von Lehmputz an andere Materialien der luftdichten Ebene vermutet. Im Zuge eines praktischen Versuchsaufbaus wurden eine Fläche mit Lehmputz und eine Fläche mit einer Kombination aus Lehmputz und Lehmvlies verglichen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse legen nahe, dass die Lehmvlies-Technik das Potenzial hat, die Luftdichtheit von Lehmputz zu verbessern.An intact airtight layer prevents the convective entry of large amounts of moisture into a structure. In straw bale constructions, clay plaster is often used for this purpose; however, there are often doubts whether it can be made permanently airtight due to unclear formulations in the Austrian standards. Therefore, this paper deals with the questions of whether an airtight layer can be created with clay plaster and whether airtightness is influenced by an additional clay fleece. Practical experience shows that, in principle, it should be possible to achieve airtightness with clay plaster. However, certain conditions must be met, such as the absence of cracks and a fault-tolerant construction. The greatest influence on airtightness is assumed to be the quality of the connection between the clay plaster and other materials in the airtight layer. With the help of a practical test setup, a construction with clay plaster and one with a combination of clay plaster and clay fleece were compared. The findings suggest that the clay fleece technology has the potential to improve the airtightness of clay plaster.verfasst von Paul PichlerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit englischer Zusammenfassun

    Monitoring organic carbon sequestration in agricultural soils using remote sensing techniques

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    submitted by Matthias LampertMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Analyse der Sedimentdynamik im Wildbach Lattenbach auf Basis digitaler Fernerkundung und Photogrammetrie

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    Murgänge treten in alpinen Regionen häufig auf. Das Größe eines Ereignisses hängt nicht nur von den auslösenden Niederschlägen ab, sondern auch von den sedimentologischen Gegebenheiten des Einzugsgebietes. Diese sind in den meisten Fällen schlecht erfassbar. Eine genauere Kenntnis dieser würde jedoch die Risikobewertung verbessern. In dieser Masterarbeit wird die Sedimentdynamik in Zusammenhang mit Muren am Lattenbach näher untersucht. Das 5,3 km² große Einzugsgebiet des Lattenbachs liegt in Grins (Tirol, Österreich). Im Zuge der Fernerkundung, basierend auf Drohnenaufnahmen zu verschiedenen Zeitpunkten zwischen 2020 und 2022 und anschließender photogrammetrischer Auswertung, wurden insgesamt acht digitale Höhenmodelle (DHM) erstellt. Im Zuge der Auswertung wurden daraus elf digitale Differenzhöhenmodelle (DoD) erstellt. Mit den Differenzhöhenmodellen wurden geomorphologische Veränderungen im Gerinnebett des Lattenbachs lokalisiert und quantifiziert. Es wurde ein Zusammenhang zwischen tiefen Massenbewegungen und der Sedimentverfügbarkeit im Gerinnebett mit anschließendem Transport durch Murgänge hergestellt. Zusätzlich wurde eine 20-jährige Niederschlagsdatenreihe von INCA-Daten analysiert und eine Intensitäts-Dauer-Kurve (ID-Schwelle) als Schwelle für Murgänge im Einzugsgebiet definiert. Die Ergebnisse der DoD zeigen, dass in Perioden mit Murgängen mehr Erosion und in Perioden ohne Murgänge mehr Deposition im Gerinne auftritt. Es wurde auch festgestellt, dass Erosion und Geschiebe während eines Ereignisses signifikant mit der Intensität der Niederschläge zusammenhängen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen zeigen, dass eine Gefahrenabschätzung in steilen Wildbacheinzugsgebieten mit Hilfe der digitalen Fernerkundung möglich ist. Es soll auch gezeigt werden, dass die Daten für eine umfassende Beurteilung sehr präzise und genau sein müssen.Debris flows occur frequent in alpine regions. They can transport large quantities of sediment from the catchment area to the settlement area during long and/or intensive precipitation events. The magnitude of an event depends not only on the precipitation that triggers it, but also on the sedimentological conditions of the catchment area. The knowledge of potential event magnitudes from independent metrics of catchment characteristics would improve the risk assessment. In this master thesis the sediment dynamics in connection with debris flows are investigated for the Lattenbach catchment, Tyrol. In the course of remote sensing based on drone (UAV) recordings at various times between 2020 and 2022 and subsequent photogrammetric evaluation, a total of eight digital elevation models (DEM) were created. After the evaluation, 11 digital difference elevation models (DoD) had been created. The differential elevation models were used to localize and quantify geomorphological changes in the channel bed of the Lattenbach. A correlation between deep mass movements and sediment availability in the channel bed with subsequent transport as a result of debris flows was established. In addition, a 20-year precipitation data series of INCA data was analyzed, and an intensity duration curve (ID threshold) was defined as a threshold for debris flows in the catchment area. The results of the DoD show that more erosion occurs in the channel bed during periods with debris flows and more deposition during periods without debris flows. It was also found that erosion and bed load during an event are significantly related to the intensity of precipitation. The results of this work are intended to show that hazard assessment in steep torrent catchment areas is possible with the aid of digital remote sensing. It could also be shown that the data must be very precise and accurate for a comprehensive assessment.verfasst von Elias HackhoferMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit englischer Zusammenfassun

    Analyse, Erhebung und Beitrag von individuellen "inneren Kompetenzen" im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung

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    Im internationalen gesellschaftlichen Bestreben, die Welt auf einen nachhaltigen Pfad zu führen und die negativen Auswirkungen vieler Umweltkrisen, etwa der Klimakrise oder der Biodiversitätskrise, zu vermindern, konnten bislang nur begrenzte Erfolge erzielt werden. Die Reduzierung dieser Krisen auf eine rein technische und analytische Ebene wird von einigen als unzulänglich bezeichnet, und eine erhöhte Inkludierung anderer wissenschaftlicher Disziplinen, etwa der Sozialwissenschaften, wird empfohlen. Dazu wurden mehrfach verschiedene Fähigkeiten und Kompetenzen (etwa Achtsamkeit, Beziehungsfähigkeit und Systemverständnis) identifiziert, die dem Individuum dabei helfen, nachhaltig zu handeln. Anhand der praktischen Förderung solcher Fähigkeiten in einem Unternehmenskontext und der empirischen Untersuchung der Auswirkungen eines solchen Trainings untersucht die vorliegende Masterarbeit die Effekte auf das nachhaltigkeitsrelevante Verhalten in den verschiedenen Lebensbereichen der Teilnehmenden. In der vorliegenden Arbeit dienen die „Inner Development Goals“ als Ergänzung der „Sustainable Development Goals“ als Rahmenwerk. Mittels einer Literaturrecherche wurden Verbindungen zu verschiedenen Wissenschaftsbereichen gezogen und die Relevanz dieser Fähigkeiten im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung konnte bereits hier belegt werden. Die Stärkung der Fähigkeiten anhand der „Inner Development Goals“ konnte gezeigt werden und es fand eine erhöhte Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden statt, die sich in ihrem nachhaltigkeitsrelevanten Verhalten ausdrückt sowie dem Erkennen neuer Möglichkeiten zum eigenem Wirken. Rahmenbedingungen und förderliche sowie hemmende Faktoren, um nachhaltiges Verhalten zu ermöglichen, konnten identifiziert werden und die Relevanz eines Trainings von „inneren Kompetenzen“ in einem Unternehmenskontext verdeutlicht werden, da hier ein wirksamer Ansatz besteht, um Individuen auf einen nachhaltigen Pfad zu führen.There has been only limited success in international efforts to lead the world onto a sustainable path and to reduce the negative consequences of many environmental crises, such as the climate- or the biodiversity crises. An increased inclusion of other scientific disciplines, such as the social sciences, is recommended by some, to diminish the limitation of these crises to a purely technical and analytical level. In this context various skills and competencies (such as mindfulness, relational skills and systems understanding) that support individuals to act in a sustainable way have been repeatedly identified. Based on a practical training of such skills in a corporate context and the empirical investigation of the effects of such instruction, this master's thesis examines the effects on the sustainability-relevant behaviour in the diverse areas of life of the participants. In this study the “Inner Development Goals”, a complement to the “Sustainable Development Goals”, serve as a framework. Through a literature research, connections were made to different scientific fields. The relevance of these skills in the context of sustainable development could already be proven here. The strengthening of skills based on the "Inner Development Goals" could be demonstrated and there was an increased empowerment of the participants, which is expressed in their sustainability-relevant behaviour, as well as the recognition of new opportunities for their own actions. Framework conditions and supporting factors, as well as limiting factors, to enable sustainable behaviour were identified. The relevance of a training of inner competences in a corporate context is illustrated here, as this is a valuable approach to leading individuals onto a sustainable path.verfasst von Natascha EffenbergerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit englischer Zusammenfassun

    Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Zahlungsbereitschaft regionaler Lebensmittel anhand einer Choice-Based Conjoint-Analyse

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    Zu Beginn des Jahres 2020 breitet sich das Corona Virus weltweit aus. Aufgrund dieser Situation werden in Österreich Maßnahmen gesetzt, um die Ausbreitung des Virus zu minimieren. In dieser Arbeit wird untersucht, ob die COVID-19 Pandemie die Zahlungsbereitschaft der Österreicher*innen für regionale Lebensmittel beeinflusst hat und wie viel die Österreicher*innen in dieser Zeit bereit waren für regionale Lebensmittel mehr zu bezahlen. Zudem wird untersucht, ob Zusammenhänge zwischen der Arbeits- und Einkommenssituation während der Pandemie und der Zahlungsbereitschaft für regionale Lebensmittel zu erkennen sind. Dies wurde mittels einer Choice-Based Conjoint-Analyse und dem Produkt „Geflügelbrust“ umgesetzt. Relevante Produktattribute wurden aus der Literatur entnommen. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Zahlungsbereitschaft werden mittels einer Regressionsanalyse untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten häufiger regionale Produkte kaufen. Hinsichtlich der COVID-19-Pandemie fühlt sich die Mehrheit zwar betroffen, jedoch sind die meisten betreffend ihre finanzielle Situation positiv eingestellt. Zudem kann erkannt werden, dass die Herkunft, gefolgt vom Preis, das wichtigste Attribut bei der Präferenzbildung ist. Die regionale Herkunft der Lebensmittel stiftet im Vergleich den höchsten Teilnutzen, gefolgt vom Teilnutzen der Herkunft aus Österreich. Die Herkunft der Lebensmittel aus der EU verfügt über einen negativen Teilnutzen. Biologische Produkte, gentechnikfrei-produzierte Produkte, österreichische und regionale Produkte weisen eine positive Zahlungsbereitschaft auf und ist für regionale Lebensmittel am höchsten. Steigt die Wichtigkeit der regionalen Herkunft, so sinkt der Nutzen für niedrige Preise und der Nutzen für den höheren Preis steigt. Dies zeigt sich unter anderem auch im Vergleich der Wichtigkeiten von Herkunft und Preis: Je wichtiger die Herkunft eines Lebensmittels, desto weniger wichtig ist der Preis.At the beginning of 2020, the corona virus spread worldwide and the COVID-19 pandemic was declared by the WHO. Due to this situation, the Austrian government took measures to minimize the spread of the virus. Amongst others, regional foods have become increasingly important. The regional production of food offers consumers an additional benefit and they are willing to pay a higher price for this added value. This thesis examines whether the COVID-19 pandemic influenced the willingness of Austrians to pay more for regional food. In addition, it is to be examined whether there are connections between the work and income situation during the pandemic and the willingness to pay for regional food. The empirical investigation is carried out using a choice-based conjoint-analysis and the product “poultry breast”. Relevant product attributes are taken from the literature. The effects of the COVID-19 pandemic on willingness to pay are investigated using a regression analysis. Amongst other, the results show that Austrians buy regional products more frequently. We can be seen from the results that origin followed by price is the most important attribute in preference for-mation. In comparison, the origin of the food from the region generates the highest partworth utility, followed by origin from Austria. The origin of the food from the EU has a negative partworth utility. Based on estimates of their willingness to pay, Austrians are willing to pay more for organic products, products produced without genetic engineering, Austrian and local products. The willingness to pay for local food is given the highest priority. If the importance of local origin increases, the benefit for low prices decreases and the benefit for higher prices increases. This is also reflected in a comparison of the importance of origin and price: the more important the origin of a food, the less important is the price.verfasst von Martina Angelika JohamMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit englischer Zusammenfassun

    Eine Genderperspektive auf die nachhaltige Mobilität von Familien mit Kleinkind in der Marktgemeinde Gablitz (NÖ)

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    Die Geburt von Kindern beeinflusst die Mobilität von Eltern durch neu anfallende Reproduktionsarbeit. Da diese unbezahlte Arbeit primär von Müttern geleistet wird, zeigen sich bei Familien mit Kleinkind klare, genderbezogene Mobilitätsunterschiede. Gleichzeitig werden kurze Begleitwege oft mit dem Auto zurückgelegt, trotz des Potentials für den Umweltverbund. Die vorliegende Masterarbeit verdeutlicht durch eine Genderperspektive die Zusammenhänge zwischen den Bedürfnissen von Familien, der Gestaltung eines nachhaltigen Mobilitätsangebots sowie den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anhand der Gemeinde Gablitz (NÖ) – einem kleinen Ort in der Nähe von Wien. Mittels Literaturrecherche, eines Screenings vor Kindergärten sowie Interviews mit Familien und der Gemeindeleitung wurden folgende Forschungsfragen beantwortet: (1) Welche Stärken und Schwächen gibt es in der Gemeinde Gablitz hinsichtlich der Mobilität von Familien mit Kleinkind? (2) Welche Relevanz haben Genderaspekte bei der (nachhaltigen) Mobilität und deren Planung? (3) Welche Hürden für eine gendergerechte und nachhaltige Mobilität lassen sich bei den Familien sowie der Gemeinde identifizieren? Die Ergebnisse zeigen, dass das Angebot nachhaltiger Mobilitätsmöglichkeiten nicht den Familienbedürfnissen entspricht. Allgemein scheinen Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer:innengruppen sowie Genderaspekte unzureichend von der Gemeindeleitung wahrgenommen zu werden. Durch die eher traditionelle Rollenverteilung in Familien werden durch die bestehenden Rahmenbedingungen besonders Frauen in ihrer Entscheidungsfreiheit und Mobilität eingeschränkt. Es gibt jedoch Potential, um umweltfreundlichere und gendergerechtere Familienmobilität zu fördern. Speziell bei öffentlichen Verkehrsmitteln sowie der Radinfrastruktur sollten Verbesserungen angestrebt werden. Durch die Vielzahl an aufgezeigten Problemstellen bietet die vorliegende Arbeit Entscheidungsträger:innen die Möglichkeit, zielgerichtet Maßnahmen zu ergreifen.Children lead to changes in their parents’ mobility due to the reproductive work they entail. As unpaid work primarily falls to mothers, there are clear gender-related mobility differences in families with young children. Simultaneously, journeys undertaken with children are often made by car, although short journeys show potential for more environmentally friendly transport modes.This master's thesis employs a gender perspective to demonstrate the interdependencies between the needs of families, existing social conditions and sustainable mobility services using the example of Gablitz - a small Lower Austrian town near Vienna. The following research questions were answered by conducting a literature review, an on-site inspection, a screening in front of local childcare facilities and interviews with families and the municipal leadership: (1) What strengths and weaknesses exist in Gablitz regarding the mobility of families with young children? (2) What relevance do gender aspects have for (sustainable) mobility and its planning? (3) What obstacles to gender-equitable and sustainable mobility can be identified among families and the municipality? The findings show that current sustainable mobility options in Gablitz do not meet the needs of families. In general, the needs of various user groups and gender aspects do not seem to be sufficiently recognized by the municipal leadership. Due to the predominantly traditional distribution of gender roles, the existing social conditions restrict women in their freedom of choice and mobility. However, there is potential to enhance eco-friendly and gender-equitable family mobility, especially concerning public transportation and cycling infrastructure. Through the identification of problem areas, this study offers decision-makers opportunities for taking targeted measures.verfasst von Florian LadensteinMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024 03/2024Mit englischer Zusammenfassun

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