University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna

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    Effects of elevated temperature on gene expression, energy reserves, and cellular energy status in Salmo trutta (brown trout)

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    Die globale Erwärmung stellt eine erhebliche Bedrohung für Süßwasserökosysteme dar. Laut Prognosen, des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), wird ein Temperaturanstieg von 1,5°C - 2°C negative Auswirkungen auf besagte Ökosysteme haben. Salmo trutta sind von der Klimaerwärmung besonders gefährdet. Aufgrund ihrer geringen Toleranzspanne reagieren sie empfindlich auf die Temperaturschwankungen. Diese Masterarbeit untersucht die Auswirkungen des Temperaturanstiegs auf Genexpressionen, Energiereserven und den zellulären Energiestatus der Fische. Insgesamt wurden 250 Salmo trutta herangezogen und verteilt auf vier Strömungskanälen mit Durchflussbedingungen von 0,2 l/sec. Zwei dieser Kanäle wurden bei Temperaturen von 10 ± 0,2°C als Kontrollgruppen gehalten, während die anderen beiden über eine Dauer von sieben Tagen auf 20°C erhöht und für 21 Tage bei 20°C gehalten wurden. Nach dieser Zeitspanne wurden Leberproben, einerseits zur Analyse der Genexpression abstrahiert und in RNA Later gelagert, sowie Proben für die Metabolitenanalyse entnommen und in Perchlorsäure bei -20°C aufbewahrt. Die Proben wurden am Tag 1 und Tag 21 für Kontroll- & Testgruppe entnommen. Zusätzlich wurden Wachstums- und Konditionsindizes zum Zeitpunkt der Probenahme gemessen und berechnet. Die Ergebnisse belegen, für die Testgruppe, eine erhöhte Genexpression, die im Zusammenhang mit zellulären Stressreaktionen stehe (hsp70, hsp90, cat und casp8), sowie eine Verringerung der Genexpressionen des Lipid- und Kohlenhydratstoffwechsels (d5fad und pfkfb4). Zudem wurde ein Rückgang der Energiespeichermetaboliten wie Glykogen und Triglyceride sowie eine Abnahme des zellulären Energiestatus, angezeigt durch ATP- und AEC-Werte, festgestellt. Darüber hinaus wurde nach 21 Tagen bei 20°C Wassertemperatur ein Wachstumsrückgang der Testgruppe beobachtet. Die Erkenntnisse über die physiologischen Reaktionen der Salmo trutta auf erhöhte Temperaturen sind entscheidend für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen.Global warming poses a significant threat to aquatic ecosystems, especially freshwater habitats. According to the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), an increase in global temperature by 1.5°C to 2°C will impact these ecosystems. Salmo trutta are particularly vulnerable due to their sensitivity to temperature changes and narrow tolerance range. This study examined the effects of elevated temperatures on gene expression, energy reserves, and cellular energy status in brown trout. A total of 250 Salmo trutta were placed in four stream channels with flow-through conditions (0.2 l/sec). Two of these channels were maintained at 10 ± 0.2°C as control groups, while the other two had temperatures gradually increased to 20°C over a 7 day, and then maintained at 20°C for 21 days. Liver samples were collected for gene expression analysis and stored in RNA later, and those for metabolite analysis were stored in perchloric acid at -20°C. Samples were taken on day 1 and day 21 for both control and treatment groups. Additionally, growth and condition indices were measured and calculated at sampling times. Our results revealed an increase in the expression of genes related to cellular stress responses relative to the control (hsp70, hsp90, cat, and casp8) alongside a decrease in the expression of lipid and carbohydrate metabolism genes (d5fad and pfkfb4) respectively. There was also a reduction in energy storage metabolites, such as glycogen and triglycerides, as well as a decline in cellular energy status, indicated by ATP and AEC levels. Furthermore, a decrease in growth was observed in Salmo trutta after 21 days at 20°C water temperature. This study showed that prolonged exposure led to significant trade-offs which ultimately limited Salmo trutta adaptive capacity over the long term. The knowledge gained from this study helps evaluate the species' adaptive capacity and informs the development of effective conservation strategies in a warming world.submitted by Buumba Mudenda HampuwoMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Masterarbeit Egerton University 2024Masterarbeit IHE Delft, Institue for Water Education 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Habitat use Pipistrellus nathusii in the Seewinkel region, Austria

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    Fledermäuse sind eine diverse, hochmobile und weitverbreitete Artengruppe, die sich durch Veränderungen in Verhalten, Ausbreitung und Migration an aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel und Landnutzungsänderungen anpassen kann. Die ziehende Art Pipistrellusnathusii scheint sich derzeit in den Norden und Westen auszubreiten. Um Veränderungen der Ausbreitung zukünftig besser prognostizieren, wurde eine Habitatanlyse im Seewinkel, Österreich, durchgeführt. Wir statteten Individuen mit VHF-Transmittern aus und sammelten Daten mit Hilfe eines automatisierten Telemetriesystems. Danach berechneten wir Standortdaten durch Azimuthal Telemetry Models. Bewegung wurde durch kontinuierliche stochastische Prozesse modelliert, um räumliche und zeitliche Autokorrelation einzubeziehen. Wir untersuchten ob, die Lebensräume Wald, Siedlung, Salzlacken, Grasland, Weingarten, Neusiedlersee, Schilf oder Höfe mit Tierhaltung Einfluss auf die Habitatnutzung haben. Dafür wurde integrierte Resource Selection Analysis angewendet. Die Ergebnisse zeigen die Anpassungsfähigkeit und Individualität der Art. Bevorzugte Lebensräume werden relativ mehr genutzt als sie in der Umgebung vorhanden sind. Gemiedene Lebensräume werden wenigerhäufig genutzt also vorhanden. Kein Lebensraum wurde von allen Individuen bevorzugt oder gemieden. Die Lebensräume Wald, Siedlung und Höfe mit Tierhaltung wurden von mehr Individuen bevorzugt als gemieden. Schilfflächen wurden von gleich vielen Individuen bevorzugt und gemieden. Zwei Individuen mieden den Neusiedlersee, während keine Individuen den See bevorzugten, wobei dieses Ergebnis möglicherweise durch Einschränkungen in Reichweite und Genauigkeit des Systems und die Trockenheit während des Untersuchungszeitraumes beeinflusst wurde. All das deutet auf die Variabilität und Anpassungsfähigkeit der untersuchten Art hin und zeigt, dass sie auf Umweltdruck und neue sich verändernde Umweltfaktoren durch Ausbreitung reagiert.Bats are a very diverse, highly mobile, and widespread group of animals that – faced with current challenges, which include climate change and changes in land use – can adapt by altering their behavior, range, or migration patterns. The migrating species Pipistrellus nathusii might have expanded its range to the north and west due to environmental factors. To facilitate predictions of future expansions, we analysed the habitat use of sixteen individuals in the Seewinkel region in Austria. We attached VHF-transmitters to the individuals and collected location data using automated receiver stations. We used an Azimuthal Telemetry Model to estimate the locations of the radio-tracked animals. We then modelled movement by applying continuous-time stochastic process models to account for the spatial and temporal autocorrelation. We then analysed whether forests, settlements, temporary salt lakes, grassland, vineyards, Lake Neusiedl, reed, or farms with livestock influenced habitat use by applying integrated resource selection analysis. The results show great individuality and adaptability of the animals. Selected habitatsare used relatively more often than available in the environment, avoided habitats are used less often than they are available. The tracked individuals selected or avoided habitats differently. Pipistrellus nathusii used all analysed habitats available in the study area in someway. The habitats forest, settlement and farms with livestock were selected by more individuals than avoided. The same number of individuals selected and avoided reed areas. Two individuals avoided Lake Neusiedl, while none selected it, although these results mighthave been influenced by constraints of the telemetry system concerning range and the draught during the study period. All this is evidence of the variability and adaptability of the study species which allows it to expand its range according to pressures and opportunities.submitted by Samira LinhartMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Der Donauradweg Ottensheim - Puchenau bei Linz : Entwicklung und Evaluierung alternativer Varianten

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    Die Arbeit untersucht den linksufrigen Abschnitt des Donauradwegs zwischen Ottensheim und Puchenau bei Linz hinsichtlich seiner Eignung für Radverkehr. Der untersuchte Abschnitt ist Teil der EuroVelo 6 Fernradroute, welchen im Juni dem Monat mit dem höchsten Radverkehrsaufkommen täglich durchschnittlich 1869 Radfahrer*innen an der Zählstelle in Puchenau passieren (Amt der Oö. Landesregierung, o. J.).Der erste Teil erläutert die Planungsgrundlagen und das Bewertungsverfahren "Tool zur Radverkehrsevaluierung" von Schnauderer und Vavti (2022). Eine strukturelle Beschreibung des Gebiets und der bestehenden Radinfrastruktur wird ebenfalls vorgenommen.Im zweiten Teil erfolgt die Bewertung der bestehenden Route, welche sich in die Abschnitte I, II und III unterteilt. Auf Basis der bekannten Problemstellen wird eine donaunahe Alternativroute entwickelt, welche zu einer Verbesserung der Nutzungsqualität für den Radverkehr führen soll. Die Alternativroute wird in die Abschnitt B und C aufgeteilt. Ebenfalls wird, als Teil der Variantenuntersuchung, ein weiterer alternativer Abschnitt (Abschnitt I (alt)) erläutert und bewertet, welcher, auf Wunsch der Gemeinde Puchenau, die Streckenführung entlang der B127 verlängern würde.Die Ergebnisse zeigen, dass die donaunahe Variante (Abschnitte B und C) klare Vorteile für den Radverkehr bieten und die Qualität im Vergleich zur bestehenden Route deutlich verbessern würde. Es wird auch diskutiert, ob mögliche Verbesserungen an der bestehenden Route gegenüber einer alternativen Routenführung bevorzugt werden sollten. Basierend auf diesen Ergebnissen wird eine Handlungsempfehlung für die Verbesserung der Radroute vorgeschlagen, die eine Routenführung aus den Abschnitten I (bestehende Radroute), B und C (alternative Radroute) umfasst.Im dritten Teil werden Probleme und Verbesserungspotenziale des Bewertungsverfahrens "Tool zur Radverkehrsevaluierung" von Schnauderer und Vavti (2022) erläutert.This thesis evaluates the left bank section of the Danube Cycle Route north along the B127 national road between Ottensheim and Puchenau near Linz from a cycling perspective and compares it to a possible alternative route. The selected cycle route is a section of the long-distance cycle route EuroVelo 6. In June, the month with the highest volume of cycle traffic, an average of 1869 cyclists pass the counting point in Puchenau daily (Amt der Oö. Landesregierung, n.d.).In the first part, the evaluation tool of Schnauderer und Vavti (2022) after which the current cycle route and the alternative route are evaluated is explained. A structural description of the study area and information on the existing cycling infrastructure is also provided in this part.In the second part, the existing cycle route is evaluated according to Schnauderer und Vavti’s (2022) evaluation method. For the evaluation, the route is divided into sections I, II and III. Based on the established problematic areas of the existing route, an alternative route close to the Danube is developed that should improve the route’s quality for bicycle traffic. The alternative route is divided into sections B and C. Another part of the alternative route is section I (old) which was developed, based on the request of the municipality of Puchenau and would extend the exiting route along the B127.The result of the evaluation shows that the variant close to the Danube, consisting of the sections B and C, would have clear advantages for cycling. It is also discussed whether improvement measures for the existing route are preferable to an alternative route. Based on these results, a recommendation for action for the improvement of the cycle route is proposed, which comprises a route consisting of sections I (existing cycle route), B and C (alternative cycle route).Finally, in the third part, improvements of the evaluation tool “Cycling Evaluation Tool” of Schauderer und Vavti (2022) are discussed.verfasst von Christof ScharfMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit englischer Zusammenfassun

    Charakterisierung von Reaktionsholz in Laubastholz

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    Laubbäume bilden als Reaktion auf externe Einflüsse, wie zum Beispiel mechanische Belastung, Geotropismus oder Phototropismus, Zugholz, welches in Stämmen als auch in Ästen gebildet werden kann. Laubholzäste werden aufgrund mangelnder Anwendungsmöglichkeiten fast ausschließlich thermisch verwertet. Im Zuge dieser Arbeit wurden Astscheiben von Buche (Fagus sylvatica), Eiche (Quercus petraea) und Pappel (Populus alba) auf das Vorkommen von Zugholz untersucht. Hierfür wurden Streifen aus Astscheiben geschnitten, diese wurden weiter in Holzwürfel unterteilt. Anschließend wurden für die jeweilige Methode 20 oder 30 μm dicke Dünnschnitte mit einem Schlittenmikrotom angefertigt. Die gewählten Methoden für die Analyse von Zugholz waren: die Färbemethode, die Rasterelektronenmikroskopie und die Raman-Spektroskopie. Die Färbemethode wurden mit den Farblösungen Safranin und Astrablau durchgeführt. Durch Safranin werden ligninreiche Regionen im Holz rot eingefärbt, bei Astrablau kommt es in den zellulosereichen Arealen zu einer Blaufärbung. Durch die Anwendung dieser Farblösungen konnte die Ausprägung der Zugholzbereiche in den untersuchten Aststreifen durch eine auftretende Blaufärbung visualisiert werden, da Zugholz zu einem Großteil aus Zellulose besteht. Die Rasterelektronenmikroskopie (REM) diente der Untersuchung der Anatomie der Normalholz- und Zugholzzellen. In den untersuchten Zugholzzellen konnten eingeknickte Zellwände festgestellt werden, wodurch die Ergebnisse der Färbemethode verifiziert werden konnte. Die Raman- Spektroskopie diente der Beurteilung der Unterschiede im chemischen Aufbau von Normalholz und Zugholz. Die kombinierte Anwendung dieser Methoden führte zu einem besseren Verständnis des Zugholzes in Laubasthölzern. Es wurden Ähnlichkeiten zu Zugholz in Stammholz festgestellt, sowie wurden die Differenzen in der Struktur und chemischen Zusammensetzung im Vergleich zum Normalholz aufgezeigt.Deciduous trees form tension wood in response to environmental impacts, like phototropism, geotropism, or mechanical influences. This tension wood occurs in stems as well as in branches. Due to limited applications, these hardwood branches are widely used for thermal utilization. This thesis aimed to analyze tension wood in hardwood branches from beech (Fagus sylvatica), oak (Quercus petraea), and poplar (Populus alba). A strip of wood was cut out of the branch slices, which was then cut into cubes. Then 20 or 30 μm thin sections were created to apply each of the analyzing methods and investigating them on a microscopic level. Three methods for the analyzation were used: staining method, scanning electron microscopy (SEM), and Raman-spectroscopy. For the staining method, Safranin and Astrablue were used to visualize the tension wood regions in the investigated branch slices. Safranin reacts with lignin in wood and shows a red staining, while Astrablue reacts with cellulose and causes a blue staining in the wood. By using these two staining solutions a contrast between normal and tension wood was achieved. The tension wood regions in the branches showed an intense blue coloring, since tension wood mostly contains cellulose. These regions were investigated by using scanning electron microscopy, whereas a comparison of the blue stained areas to normal wood cells was performed. This anatomical investigation showed folded cell walls, which identified as not occupying the whole cell, hence the confirmation of the presence of tension wood could be stated. Raman-Spectroscopy was used to perform a chemical mapping of the normal and tension wood cells, enabling a clear distinction of the two different types. By using these different methodologies, a better insight into tension wood in hardwood branches was gained. Similarities between tension wood in stems and branches were found. In addition, the differences between normal wood and tension wood were shown.verfasst von Agnes SpranzMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit englischer Zusammenfassun

    The gender equality discourse in Austrian agriculture : applying a feminist political ecology lens in a case study of the farmers organizations ÖBV und ARGE

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    Obwohl die Gleichstellung von Frauen und Männern in der österreichischen Agrarpolitik in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, ist der Agrarsektor nach wie vor ein männerdominierter Bereich. Geschlechtsspezifische Ungleichheiten spiegeln sich unter anderem in der Unterrepräsentation von Frauen in landwirtschaftlichen Organisationen, an der geringen Anzahl an weiblichen Betriebseigentümerinnen sowie in der ungleichen Aufteilung der unbezahlten Betreuungsarbeit wider. Sprache ist ein mächtiges Instrument zur Vermittlung von Ideologien, Überzeugungen und Werten. Um zu untersuchen, wie Sprache verwendet wird, um Machtstrukturen anzusprechen oder aufrechtzuerhalten, wird in dieser Studie eine kritische Diskursanalyse im theoretischen Rahmen der feministischen politischen Ökologie durchgeführt. Es wurden zwei österreichische Bauernorganisationen ausgewählt, die sich aktiv für Frauen in der Landwirtschaft einsetzen: ÖBV Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung und ARGE Österreichische Bäuerinnen. Die Analyse umfasst Presseerklärungen, Chartas, Manifeste, Positionspapiere und Briefe an politische Vertreter_innen von 2016 bis 2024. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die ÖBV dem Gleichstellungsdiskurs aus einer inklusiveren und ganzheitlicheren Sichtweise nähert. Dies deckt sich mit der agrarökologischen Ausrichtung der Organisation. Für ÖBV scheinen die finanziellen Unterstützungen und Förderungen innerhalb der GAP das wichtigste und zentrale Thema zu sein, das für die Gleichstellung der Geschlechter angegangen werden muss. Die ARGE nähert sich dem Gleichstellungsdiskurs aus einer eher konservativen Perspektive, indem sie sich auf den Familienbetrieb und die gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Männern und Frauen konzentriert. Für die ARGE ist die Chancengleichheit bei der politischen Partizipation am wichtigsten. Generell bezieht die ARGE mehr Unterthemen und Nuancen in ihren Gleichstellungsdiskurs ein als die ÖBV.Even though gender equality has gained increasing attention in Austrian agricultural politics over the past decades, the agricultural sector remains a male-dominated sphere. Gender disparities are reflected, among other aspects, in the underrepresentation of women in agricultural organizations, low levels of female farm ownership as well as unequal division of unpaid care work. Language is a powerful tool for communicating ideologies, beliefs, and values. Using critical discourse analysis, this study examines how the gender equality discourse influences and is influenced by power relations, applying a feminist political ecology lens. Two Austrian farmer organizations were selected that actively promote women in agriculture: ÖBV Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung and ARGE Österreichische Bäuerinnen. The analysis includes press statements, chartas, manifestos, position papers, and letters to political representatives from 2016 to 2024. Findings indicate that ÖBV approaches the discourse of gender equality from a more inclusive and holistic point of view. This aligns with the organization’s orientation towards agroecology. For ÖBV, financial support and funding schemes within the CAP seem to be the most important and central topic that needs to be addressed in order to achieve gender equality. ARGE approaches the discourse on gender equality from a more conservative perspective by focusing on the family farm and equal partnership between men and women. For ARGE, equal opportunities in political participation are most important. Generally, ARGE includes more sub-topics and nuances in their gender equality discourse than ÖBV.submitted by Annette BraunMasterarbeit BOKU University 2024Masterarbeit University of Hohenheim 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Hydromorphological assessment of a data-deficient catchment in the Aral Sea Basin of Central Asia, using open-source geodata

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    Die hydromorphologische Bewertung von Flüssen ist zentral für den Gewässerschutz. In vielen Regionen, z.B. in Zentralasien, fehlen jedoch Grundlagendaten. Die Nutzung von Open-Source-Geodaten bietet eine praktikable Lösung. Diese Arbeit testete deren Einsatz zur Untersuchung der Hydromorphologie im Badam Sayramsu Einzugsgebiet, Kasachstan, auf drei Skalenebenen. Auf Einzugsgebietsebene wurden Veränderungen der Bodenbedeckung sowie der Status von Wasserentnahmen, Klima und hydrologischer Verhältnisse analysiert. Entlang des Flusslaufs wurden Gerinneformen, physische Kontrollfaktoren und flussdynamische Prozesse bewertet und mit vorindustriellen Alpenflüssen verglichen, um anthropogene Störungen zu identifizieren. Auf kürzeren Flussabschnitten wurden die Auswirkungen von Wasserentnahmen auf die Habitatzusammensetzung untersucht. Ergebnisse zeigen, dass das Einzugsgebiet von bewässerungsintensiver Landwirtschaft dominiert wird, mit einem dichten Kanalnetz (3,5 km pro Fluss-km) und vielen Wehren. Diverse Barrieren beeinträchtigen das longitudinale Kontinuum, besonders in Stadtnähe. Im Badam dominieren verzweigte Gerinneformen (40 %), was auf eine geringe Sedimenttransportkapazität hinweist. Anthropogene Störungen nehmen flussabwärts zu. Au-Stabilisierungen, Flussbegradigungen und Wehre vertiefen das Flussbett. Lokale Wasserentnahmen beeinflussen die Habitatzusammensetzung kaum, da hierbei vermutlich primär Hochwässer ausschlaggebend sind. Kiesbaggerungen korrelierten jedoch mit künstlichen lentischen Gewässern. Die Forschungsergebnisse helfen bei zukünftigen hydromorphologischen Studien in datenarmen Regionen für ein nachhaltiges Fließgewässermanagement.The assessment of river hydromorphology is a critical task for freshwater protection. However, data is scarce in many parts of the world, such as in Central Asia. Utilizing open-source geodata poses a viable solution. To test this, hydromorphology was assessed at three different nested scales in the Badam Sayramsu case-study catchment in Kazakhstan. At the catchment scale, landcover change, water abstraction networks, climate, and hydrological regimes were analyzed. The longitudinal planform patterns and parameters related to physical controlling factors and in-stream processes were assessed in the Badam River and compared with pre-industrial European Alpine rivers. This comparison was used to identify key anthropogenic disturbances. At the reach scale, the effects of small- and large-scale water abstraction on habitat composition were explored. The results indicate that the catchment is dominated by irrigated agriculture, which feeds an extensive network of abstraction channels, amounting to 3.5 km per river kilometer, and a concentration of barriers that interrupt the river’s longitudinal connectivity, found primarily related within urban areas. Island-Braided channel patterns dominated the studied reach (40%), indicating a transport-limited system. Anthropogenic disturbances increased in the downstream direction, with the most damaging modifications including floodplain stabilization, river straightening, weirs, and dams, which lead to riverbed incision. Local water abstraction had no significant influence on habitat composition at the scale analyzed, with flooding the likely cause. However, gravel dredging correlated with the presence of artificial lentic waterbodies. This research provides guidance for other hydromorphological assessments in data-scarce regions aiding in mitigation and management efforts.submitted by Justine Illana CareyMasterarbeit BOKU University 202

    Bio-Milchziegen

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    Hinsichtlich Weidehaltung für Kleinwiederkäuer sind aufgrund rechtlicher Bedingungen und steigender Nachfrage bei gleichzeitig vielen Herausforderungen praxiserprobte Lösungen gefragt. Ziel dieser Arbeit war, durch Fallstudien bewährtes Wissen zur Weidehaltung und zum Parasitenmanagement zu sammeln, sowie die Auswirkungen der Weidesaison auf Aspekte des Tierwohls und der Endoparasitenbelastung zu untersuchen. Auf je drei Bio- Milchschaf- und Milchziegenbetrieben wurden im Frühjahr und Herbst Leitfadeninterviews geführt, das Tierwohl anhand tierbezogener Indikatoren bei etwa 50 Tieren je Betrieb bewertet und Kotproben bei zehn Muttertieren pro Betrieb analysiert. Landwirt*innen sehen in der Weidehaltung Vorteile wie bessere Fitness der Tiere, aber auch Risiken wie erhöhte Parasitenbelastung. Besonders bewährt haben sich aus Sicht der Landwirt*innen die Koppelweide in Kombination mit Schnittnutzung und gut durchdachtem Parasitenmanagement oder Mischweidesysteme. Die Parasiteneiausscheidungen waren oftmals bei den Ziegen höher, variierten jedoch stark tier- und betriebsindividuell. Bezüglich der Tierwohlindikatoren zeigten sich keine Auffälligkeiten bei Hautparasiten, Lippengrind oder Lahmheit. Allerdings bestand Handlungsbedarf (>10% der beurteilten Tiere) hinsichtlich Klauenzustand auf vier Betrieben und Kotverschmutzungen im Afterbereich bei allen Schafbetrieben. Die betrieblichen Unterschiede lassen wenig Aussagen zu Auswirkungen der Weide auf Tierwohl und Parasitenbelastung zu, nur die Körperkondition, die stark zwischen den Betrieben variierte, war am Ende der Weideperiode bei fünf von sechs Betrieben signifikant verringert, was auf Verbesserungspotential im Management während der Weidesaison hindeutet. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass betriebs- und tierindividuelle Lösungen notwendig und eine intensive Auseinandersetzung mit Weide- und Parasitenmanagement entscheidend sind, um die Weidehaltung optimal an die Bedürfnisse von Kleinwiederkäuern anzupassen.Grazing of small ruminants needs practice-oriented and proven solutions due to legal requirements and increasing demand combined with numerous challenges. The objective of this study was to use case studies to collect established knowledge on pasture and parasite management and to investigate the impact of the grazing season on selected aspects of animal welfare and endoparasite load. In spring and autumn semi-structured interviews were conducted on three organic dairy sheep- and three organic dairy goat farms, animal welfare was assessed using animal-based indicators for around 50 animals per farm and faecal samples from ten does respectively ewes per farm were analysed. Farmers perceive benefits in grazing, including enhanced animal fitness, but also risks like an increased parasite load. A combination of rotational grazing with forage harvesting and strategic management concerning parasites or mixed grazing systems are considered particularly successful by farmers. Parasite egg excretions were mostly higher in goats, but there was considerable variation within the flocks. Regarding animal welfare, no skin parasites, contagious ecthyma or lameness were observed. However, there was need for action (>10% of assessed animals) in terms of claw condition on four farms and faecal staining around the anus on all sheep-farms. The variation of farms allows little conclusion regarding the impact of grazing on animal welfare and parasite load, only body condition, which varied greatly between farms, was significantly reduced at the end of the grazing period on five out of six farms, indicating potential for improvement regarding management during the grazing season. The results stress the necessity of farm- and animal-individual solutions and that a careful consideration of pasture and parasite management is imperative in order to optimally adapt grazing to the needs of small ruminants.verfasst von Johanna PlasserMasterarbeit BOKU University 2024Mit englischer Zusammenfassun

    Reduktion des biogenen Anteils an gemischten Siedlungsabfällen durch ein ergänzendes fahrradgestütztes Sammelsystem in Wien

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    Diese Masterarbeit untersucht die Potenziale eines fahrradgestützten Sammelsystems für biogene Abfälle zur Reduktion des biogenen Anteils in gemischten Siedlungsabfällen (Restmüll) in Wien. Trotz vorhandener Kompostierungskapazitäten werden in Wien immer noch große Mengen biogener Abfälle thermisch verwertet, was die Erreichung der EU-Recyclingziele erschwert und im Widerspruch zur Kreislaufwirtschaft steht. Mithilfe von qualitativen Interviews mit ExpertInnen aus bestehenden Initiativen und Stadtverwaltungen werden praktische Erfahrungen in der Umsetzung solcher Systeme analysiert sowie deren Vor- und Nachteile beleuchtet. Die Ergebnisse zeigen, dass Lastenfahrräder eine umweltfreundliche und bewusstseinsbildende Ergänzung zur bestehenden Abfalllogistik im urbanen Raum darstellen können. Herausforderungen liegen in den Bereichen rechtliche Rahmenbedingungen, Logistik und Skalierbarkeit. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im Kontext der spezifischen Anforderungen der Stadt Wien diskutiert. Auf dieser Basis werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Implementierung eines ergänzenden fahrradgestützten Sammelsystems für Wien gegeben. Dabei wird deutlich, dass ein entsprechendes System für die kleinräumige Umsetzung in ausgewählten Stadtgebieten in Wien denkbar und umsetzbar scheint und durch ein Pilotprojekt getestet werden sollte. Diese Arbeit liefert somit wertvolle Impulse für die Entwicklung nachhaltiger urbaner Abfallwirtschaftssystemen, die auch in anderen Städten durch Pilotprojekte erprobt werden könnten.This master's thesis examines the potential of bicycle-based collection systems for biogenic waste to reduce the biogenic share of mixed municipal waste (residual waste) in Vienna. Despite existing composting capacities, large quantities of biogenic waste are still thermally recycled in Vienna, which makes it difficult to achieve the EU recycling targets and contradicts the circular economy. With the help of qualitative interviews with experts from existing initiatives and city administrations, practical experiences in the implementation of such systems are analysed and their advantages and disadvantages are highlighted. The results show that cargo bikes can be an environmentally friendly and awareness-raising addition to existing waste logistics in urban areas. Challenges lie in the areas of legal framework conditions, logistics and scalability. The findings are discussed in the context of the specific requirements of the City of Vienna. On this basis, concrete recommendations for the implementation of a supplementary bicycle-based collection system for Vienna are given. It becomes clear that a corresponding system for small-scale implementation in selected urban areas in Vienna seems conceivable and feasible and should be tested in a pilot project. This work thus provides valuable impulses for the development of sustainable urban waste management systems, which could also be tested in other cities through pilot projects.verfasst von Fabian FaklerMasterarbeit BOKU University 2024Mit englischer Zusammenfassun

    Instandhaltung mit dem Wegepflegegerät TH 3.8

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    Regelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen sind die Voraussetzung, um eine dauerhafte Befahrbarkeit von Forststraßen und eine schadlose Wasserableitung zu gewährleisten sowie um gegen eine übermäßige Abnutzung des Forststraßen-körpers vorzubeugen. In dieser Arbeit wurde die Instandhaltung mit dem „Wegepflegegerät TH 3.8“ in Kombination mit einem landwirtschaftlichen Schlepper „Fendt 724 Vario“ untersucht. Die Untersuchung erfolgte mittels Messungen von 32 Querprofilen vor und nach den Instandhaltungsmaßnahmen, welche auf signifikante Unterschiede bzw. Verbesserungen mit einem vorgegebenen Regelprofil verglichen, illustriert und statistisch ausgewertet wurden. Vor der Instandhaltung variierten die vertikalen Abweichungen zum Regelprofil von – 44,8 bis 24,1 cm, nach der Instandhaltung in einem Bereich von – 13,9 bis 8,9 cm. Im unbearbeiteten Zustand reichten die Querneigungsabweichungen zum Regelprofil von – 7,9 bis 35,5 %, nach der Instandhaltung spielten sich diese in einem Bereich von – 4,8 und 15,6 % ab. Die Instandhaltung führte zu einer signifikanten Reduktion der vertikalen Abweichungen und der Querneigungsabweichungen zum Regelprofil im Vergleich zum unbearbeit-eten Zustand der Forststraße. Durch die Instandhaltung mit dem Wegepflegegerät TH 3.8 hat sich die untersuchte Forststraße einem Regelprofil angenähert und vorhandene Schäden des Forststraßenkörpers wurden beseitigt. Der Zustand des Forststraßenkörpers und des Entwässerungsgrabens wurde vor und nach den Instandhaltungsmaßnahmen mit einem Entscheidungsbaum des KWF beurteilt. Durch die Instandhaltung sind der Forststraßenkörper und die Entwässerungsgräben zu 100% in die beste Zustandsklasse gefallen. Die Instandhaltung der Forststraße mit dem Wegepflegegerät TH 3.8 erfolgte in 5 Durchgängen und kostete 27 ct/lfm.Regular maintenance measures are essential to ensure the long-term usability of forest roads, enable proper water drainage, and prevent excessive wear of the forest road surface. In this study, maintenance carried out by the ‘TH 3.8 road maintenance device’ in combination with a ‘Fendt 724 Vario’ agricultural tractor was analysed. The investigation was performed by measuring 32 cross sections before and after the maintenance was done. The cross sections were compared, illustrated and statistically analysed for significant differences or improvements with a specific standard profile. Before maintenance, the vertical deviations from the specific standard profile varied from - 44.8 to 24.1 cm, after maintenance in a range from - 13.9 to 8.9 cm. In the untreated state, the cross-slope deviations from the specific standard profile ranged from - 7.9 to 35.5 %; after maintenance, these deviations ranged from - 4.8 to 15.6 %. The maintenance led to a significant reduction in the vertical deviations and the cross-slope deviations from the specific standard profile compared to the untreated condition of the forest road. Maintenance with the TH 3.8 road maintenance device brought the forest road body closer to a specific standard profile and repaired existing damages in the road structure. Using the KWF decision tree, the condition of the forest road body and the drainage ditch before and after the maintenance were classified. As a result of the maintenance, 100% of the road body and the drainage ditches fell into the best condition class. The maintenance of the forest road with the TH 3.8 road maintenance machine was carried out in 5 passes and cost 27 cent/running metre.verfasst von Michael Armin HaberlMasterarbeit BOKU University 2024Mit englischer Zusammenfassun

    Path dependencies and transformative actions towards sustainability : how actors, institutions, and material dimensions shape urban built environments

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    Zersiedlung erfordert erhebliche Mengen an Materialien und Energie, und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen bedrohen die Einhaltung der planetaren Grenzen. Es braucht transformative Handlungen zur Umgestaltung städtischer gebauter Umwelt, mit dem Ziel den Ressourcenbedarf und Emissionen zu verringern und menschliches Wohlergehen sicherzustellen. Eingriffe in die Landnutzung und Stadtplanungsinterventionen könnten transformative Veränderungen fördern. Institutionelle Arrangements und bestehende gebaute Strukturen führen zu sozialen und materiellen Pfadabhängigkeiten die Veränderungsprozesse erschweren. Mittels integrierter und reflexiver interdisziplinärer Mixed-Methods-Ansätze habe ich die Interaktion zwischen Akteuren, Institutionen und materiellen Dimensionen bei der Umgestaltung städtischer gebauter Umwelt in Wien untersucht. Ich habe die Auslöser für Verdichtung und Zersiedelung in Wien in der Vergangenheit, sowie die Auslöser für neuartigen Superblock-Intervention in der Gegenwart untersucht. Meine Ergebnisse deuten auf transformative Handlungen hin, die zwischen 1984 und 2018 in Wien die Verdichtung vorangetrieben und die Ausbreitung der Zersiedelung verhindert haben. Diskursveränderungen zugunsten der Förderung von benachteiligten Stadtgebieten haben die Umsetzung eines ersten Superblock Projekts in Wien entscheidend geprägt. Superblocks haben das Potential in dichten Stadtgebieten Autoverkehr zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. Um transformativ zu wirken müssten Superblocks langfristig und in großem Maßstab umgesetzt und mit ergänzenden Interventionen kombiniert werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verdichtung in Verbindung mit den Grundsätzen der Verbesserung der Lebensqualität in der Nachbarschaft und der Verteilungsgerechtigkeit einen vielversprechenden Weg für einen transformativen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit darstellt.Sprawling urban areas demand substantial amounts of materials, energy, and associated greenhouse gas emissions are threatening Earth's safe operating space. This calls for transformative actions to reconfigure urban built environments, reducing resource demand while ensuring human well-being. This dissertation introduces land use and novel urban planning interventions as potential transformative actions. Institutional arrangements and the spatial set-up of existing built-up structures shape social and material path dependencies, creating inertia for transformative change. Through integrated and reflexive interdisciplinary mixed-method approaches, I examined the interaction among actors, institutions, and the material dimensions in the reconfiguration of urban built environments in Vienna. I investigated the drivers of densification and sprawl in Vienna in the past, as well as the drivers of the novel Superblock intervention in the present. I found potential transformative actions in the form of long-term, consistent implementation of self-reinforcing regulatory interventions such as urban renewal schemes and Green Belt protection, which drove densification in Vienna from 1984 to 2018. My findings show how reframing the Superblock intervention to benefit more deprived urban areas in Vienna holds promise for reconfiguring built-up structures, reducing car use, and enhancing neighborhood livability in compact urban areas while upholding principles of distributional justice. For actions to truly become transformative, Superblock experiments need long-term, large-scale implementation combined with complementary interventions. In conclusion, densification, alongside principles of improved neighborhood livability and distributional justice, offers a promising pathway for transformative change.submitted by Anna-Katharina BrennerDissertation BOKU University 2024Mit deutscher Zusammenfassun

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