University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna

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    Modelling and evaluation of the snow and ice melt in the Großglockner Region

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    submitted by Sophie LückingMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Patterns and processes of natural disturbances in temperate forests: a multi-scale approach

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    In dieser Arbeit wurden unterschiedliche Methoden genutzt um die Muster und Prozesse von Störungen auf verschiedenen Skalenebenen genauer zu untersuchen. Auf globaler Ebene habe ich Fernerkundungsdaten mit detaillierten ökologischen Hintergrundinformationen verknüpft. Dabei habe ich Störungsereignisse quantifiziert und überprüft ob klimatische Einflüsse eine wichtige Ursache dafür waren. Auf Ebene der Landschaft habe ich ein Simulationsmodell genutzt um Effekte von Borkenkäferausbrüchen auf die Diversität von Wäldern und die zukünftige Störungsdynamik zu untersuchen. Auf Ebene der Bestände habe ich untersucht, ob experimentelle Störungsanordnungen und verschiedene Totholzarten Effekte auf das Mikroklima in der Fläche haben. Die räumlichen Muster von Störungen waren global gesehen äußerst variable und ließen sich am besten durch die Art des Störereignisses und die Eigenschaften der betroffenen Baumarten erklären. Gebiete in denen die höchste Störungsaktivität festgestellt wurde, waren durch wärmeres und trockeneres Klima geprägt. Auf Landschaftsebene wurden Borkenkäferausbrüchen durch klimatische Einflüsse ebenfalls erheblich verstärkt. Das Ergebnis dieser Störungen sind Waldstrukturen und Baumartenanteile, welche die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Borkenkäferausbrüchen stark verringern. Auf Ebene der Einzelbestände konnte ich feststellen, dass die mikroklimatische Pufferwirkung des Kronendachs auf gestörten Flächen, besonders in warmen und trockenen Jahren, stark nachließ.Die globalen Störungsmuster zeigten erhebliche räumlich-zeitliche Variationen, jedoch gibt es Hinweise darauf, dass Störungen im Klimawandel das Potenzial haben Waldökosysteme zu transformieren. Allerdings treten auch abpuffernde Rückkopplungen durch einen vielfältigeren Waldaufbau nach Störungen auf. Die Ergebnisse der Einzelbestände zeigen darüber hinaus, dass räumlich konzentriert auftretende Störungen die positiven mikroklimatischen Effekte des geschlossenen Kronendachs reduzieren können.In this thesis I used a variety of methodical approaches to explore disturbance patterns and processes at three distinct spatial scales. On the global scale, I used data from remote sensing coupled with in-depth local ecological information. I quantified the variability of disturbance activity and analyzed if climate is an important driver of observed variability. On the landscape scale, I used simulation modelling to examine bark beetle effects on forest diversity and subsequent outbreaks. On the stand level, I studied experimentally altered disturbance patterns and different deadwood types to disentangle their effects upon forest microclimate. Globally, disturbance patterns were highly variable and shaped by disturbance agent and tree species traits. Inside protected areas disturbances were smaller and more complex than in areas affected by human land use. High disturbance activity was consistently linked to warmer and drier than average climate. On the landscape scale, bark beetle outbreaks were strongly amplified by climate change, but disturbance-mediated changes in forest structure and composition dampened future disturbance activity. On a stand level, the buffering capacity of closed forest canopies was higher in warm and dry years, while spatially aggregateddisturbances led to increased light penetration and a lower microclimatic buffering capacity. Disturbance patterns on the global scale showed substantial spatio-temporal variation within temperate forests. On a finer landscape level, I found that forest diversity provides important dampening feedbacks, suggesting that homogenizing post-disturbance forests could elevate the future susceptibility to large-scale bark beetle outbreaks. A reduced microclimatic buffering capacity of disturbed forest canopies at the stand scale underlined the negative effect of aggregated disturbance patterns on the mitigating effects of forest canopies on climatic extremes.submitted by Andreas SommerfeldDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

    N2O

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    Lachgas (N2O) ist ein starkes Treibhausgas und stammt hauptsächlich aus der Stickstoffdüngung (N). Viele Faktoren (z.B. Umwelt-, Management- und Messfaktoren) beeinflussen die N2O Emissionen landwirtschaftlicher Böden, indem sie N2O emissionssteuernde Prozesse wie Nitrifikation und Denitrifikation beeinflussen. Durch das Zusammenspiel der Faktoren und das Fehlen von N2O Messdaten ist es schwierig, N2O Langzeitemissionen im großen Maßstab zu quantifizieren.Ziel dieser Studie ist es, N2O Emissionen der Hauptkulturen zweier österreichischer Landwirtschaftsgebiete (Melk und Zaya) mit einem, aus den Ergebnissen des ökohydrologischen SWAT-Modells entwickelten, N2O-Submodul zu simulieren.Das N2O-Submodul teilt N2O per Bruchrechnung aus der SWAT-simulierten Nitrifikation auf und isoliert es aus der simulierten Denitrifikation durch eine modifizierte semiempirische Gleichung. Das N2O-Submodul wurde angewandt, um N2O-Emissionen und N2O-Emissionsfaktoren bestimmter Kulturen der Gebiete Melk und Zaya unter Verwendung von NH4NO3- Dünger und der Kombination aus organischem N- und NO3- Dünger zu quantifizieren.Die für das SWAT-Modell gewählte Art des N-Düngers beeinflusst die Menge simulierter N2O-Emissionen. Das Setup mit der Kombination aus organischem N- und NO3- Dünger simulierte geringere N2O-Emissionen aus Körnermais im Gebiet Melk als das Setup mit NH4NO3- Dünger. Verglichen mit den gemessenen N2O-Tagesemissionen in Pötting, waren die simulierten durchschnittlichen N2O-Tagesemissionen im Setup Melk mit NH4NO3- Düngung um 5,37 N g ha-1 niedriger, wohingegen sie in dem Setup mit der Kombination aus organischem N- und NO3- Dünger um 12,27 N g ha-1 niedriger waren.Basierend auf dem Vergleich mit Messdaten in Pötting und Hirschstetten, könnte das SWAT-N2O-Submodul verwendet werden, um N2O-Emissionen landwirtschaftlicher Gebiete zu simulieren und den Einfluss der N-Düngung auf die N2O-Emissionen zu erfassen (simulierter Wasserhaushalt mit absolutem prozentualen Fehler <11%).Nitrous oxide (N2O) is a potent greenhouse gas and mainly stems from nitrogen (N) fertilizer application. Many factors (e.g. environmental, management and measurement factors) influence N2O emissions from agricultural soils by affecting the processes governing N2O emissions (e.g. nitrification and denitrification). It is difficult to quantify long-term N2O emissions at a large scale because of the factors’ interactions and the lack of measured N2O data.This study aims to simulate N2O emissions from the main crops in two Austrian agricultural catchments (Melk and Zaya) with a developed N2O submodule based on the outputs of the eco-hydrological SWAT model.The N2O submodule was developed to partition N2O from the SWAT simulated nitrification by applying a fraction and to isolate N2O from the simulated denitrification with a modified semi-empirical equation. The N2O submodule was applied to quantify N2O emissions and N2O emission factors from selected crops in the Melk and Zaya catchments by using NH4NO3 fertilizer and the combination of organic N and NO3- fertilizer.The type of N fertilizer chosen for the SWAT model influences the amounts of simulated N2O emissions. The setup with the combination of organic N and NO3- fertilizer simulated lower N2O emissions from grain corn in the Melk catchment than the setup with NH4NO3 fertilizer. Compared to the measured daily N2O emissions in Pötting, the simulated average daily N2O emissions in the Melk setup with NH4NO3 fertilizer were 5.37 N g ha-1 lower, while the setup with the combination of organic N and NO3- fertilizer simulated average daily N2O emissions were 12.27 N g ha-1 lower.Based on the comparison with measured data in Pötting and Hirschstetten, the developed SWAT N2O submodule could be used to simulate N2O emissions from agricultural catchments and capture the impact of N fertilizer application on N2O emissions when water balance was simulated well (absolute percentage error <11%).submitted by Cong WangDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

    Wasserbilanz des Schlossteiches Laxenburg

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    Ziel der Arbeit ist die Analyse des Wasserhaushalts des Schlossteichs Laxenburg als Grundlage für seine spätere Sanierung. Zur Quantifizierung wurde eine Wasserbilanz des gesamten Gewässersystems und Teilbilanzen an den Hauptwasserkörpern erstellt. Die einzelnen Komponenten der Wasserbilanz wurden mit verschiedenen Mess- und Berechnungsmethoden bestimmt und Fehlerquellen und Unsicherheiten analysiert. Die Grundwasserinteraktion konnte nur rechnerisch aus der Wasserbilanz ermittelt werden. Zusätzlich wurden qualitative thermische Methoden zur Ermittlung eines Grundwasserzustroms eingesetzt. Aufgrund der Rahmenbedingungen stellen die Ergebnisse nur die Wasserbilanz an den Tagen der Abflussmessungen dar und sind teilweise von großen Unsicherheiten geprägt. Allgemein gültige quantitative Ergebnisse ließen sich dadurch nicht ermitteln. Eine qualitative Ermittlung der Hauptkomponenten der Wasserbilanz und die Relation der Hauptkomponenten zueinander möglich. Die thermischen Methoden führten zu keinem Nachweis von Grundwasserzuströmungen. Hauptursache war der über dem Grundwasserspiegel liegende Teichwasserspiegel. Das lag an einer Änderung in der Bewirtschaftung des Teichs und an dem sehr niedrigen Grundwasser-stand im Winter 2020/21. Für die Gesamtbilanz konnte an den einzelnen Messtagen ein Wasserverlust an das Grundwasser zwischen 0,05m³/s und 0,11m³/s ermittelt werden. Die Größenordnung dieser Ergebnisse konnte durch unabhängige Messungen bestätigt werden. Die Teilbilanzen der einzelnen Gewässerabschnitte haben unterschiedliche Charakteristiken. Priorität in der Maßnahmensetzung sollte eine Instandsetzung und Modernisierung der wasserbaulichen Steueranlagen haben, da im aktuellen Betrieb keine ausreichende Kenntnis der aktuellen Wasserhaushaltssituation vorliegt. Restaurationsmaßnahmen können anhand der Charakteristiken der Wasserkörper konkret auf Bilanzkomponenten angepasst werden.The aim of the work is to establish the water budget of the Schlossteich Laxenburg as a basis for the planned rehabilitation. For the quantification a water balance of the whole water system and partial balances at the main water bodies were established. The individual components of the water balance were determined using various measurement and calculation methods, and sources of error and uncertainties were analyzed. The groundwater interaction could only be determined computationally from the water balance. In addition, qualitative thermal methods were used to determmine a groundwater inflow. Due to the general conditions, the results only represent the water balance on the days of the discharge measurements and are partly characterized by large uncertainties. Generally valid quantitative results could not be determined. A qualitative determination of the main components of the water balance and the relation of the main components to each other is possible. The thermal methods did not lead to any evidence of groundwater inflow. The main cause was the pond water level lying above the groundwater level. This was due to a change in the management of the pond and the very low groundwater level in the winter of 2020/21. For the total balance, a water loss to the groundwater of between 0.05m³/s and 0.11m³/s could be determined on the individual measuring days. The magnitude of these results could be confirmed by independent measurements. The partial balances of the main water bodies have different characteristics. Priority in the setting of measures should have a repair and modernization of the hydraulic structures for controlling of the pond level, since in the current operation there is no sufficient knowledge of the current water balance situation. Restoration measures can be specifically tailored to the decisive balance components on the characteristics of the individual water bodies.verfasst von Peter MembierMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    Der Beitrag urbaner landwirtschaftlicher Flächen zur Reduktion des Urban Heat Island Effektes am Beispiel des Donaufeldes in Wien

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    In den letzten Jahrzehnten ist eine Intensivierung und Häufung von Hitzetagen in der Stadt Wien zu beobachten. Der städtische Wärmeinseleffekt, oder auch Urban Heat Island Effekt, kann zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität und zu negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Stadtbevölkerung führen. Daher wird es in der Stadt- und Freiraumplanung immer relevanter klimaresiliente Strategien und Planungsprozesse miteinzubeziehen. Als wichtiges Instrument dafür zählt die Integration von urbanen Grünflächen in neuen Stadt- und Siedlungsgebieten.Die zahlreichen positiven Aspekte von Grünflächen auf die Lebensqualität in Städten ist mehrfach untersucht und bewiesen. Diese Flächen nehmen eine wichtige Funktion in der Regulierung des Stadtklimas ein und dienen vor allem in sommerlichen Hitzeperioden als kühlende Ausgleichsflächen zu den stark überwärmten bebauten Gebieten der Stadt. Neben den klassischen urbanen Grünflächen wie Gärten, Parks oder Alleen, spielen auch landwirtschaftliche Flächen in der Stadt eine bedeutende Rolle in der Verbesserung des Stadtklimas. Der klimatische Einfluss urbaner Landwirtschaft auf ihre unmittelbar benachbarte bebaute Umgebung ist Hauptbestandteil dieser Masterarbeit. Im Hinblick darauf werden die Unterschiede der Lufttemperatur am Feld und in der Bebauung erhoben und versucht ein Gesamtbild der Luftmassenbewegungen und Austauschprozesse zu erfassen.Die Ergebnisse zeigen innerhalb der landwirtschaftlich genutzten Flächen eine deutliche Abkühlung der bodennahen Luftmassen in der Nacht. Der Wirkungsbereich für die angrenzende überwärmte Bebauung bleibt jedoch gering und ein klares Bild über die Luftaustauschprozesse im Untersuchungsgebiet ist schwer zu erkennen. Trotzdem ist die positive Wirkung urbaner Landwirtschaft auf das Stadtklima und die dort lebende Bevölkerung deutlich erkennbar und bleibt für künftige interdisziplinäre Untersuchungen der Stadt- und Freiraumplanung sowie der Stadtklimaforschung ein wichtiges Thema.In recent decades, an intensification and accumulation of heat days in the city of Vienna can be observed. The urban heat island effect can lead to an impairment of the life quality and negative effects on the health of the city population. It is therefore becoming increasingly relevant to include climate-resilient strategies and planning processes in urban and open space planning. An important instrument is the integration of urban green spaces in new urban and residential areas.The numerous positive aspects of green spaces on the life quality in cities have been repeatedly examined and proven. These areas play an important role in regulating the urban climate and serve as cooling compensating areas for the heavily overheated built-up areas of the city, especially during hot summer periods. In addition to the classic urban green spaces such as gardens, parks or avenues, agricultural areas in the city also play an important role in improving the urban climate. The climatic influence of urban agriculture on its immediately neighboring built environment is the main part of this master thesis. In view of this, the differences in air temperature in the field and in the built-up areas are recorded and an attempt is made to capture an overall picture of the air flow and exchange processes.The results show a significant cooling of the ground-level air masses within the agricultural areas at night. However, the radius of action for the overheated built-up areas remains small and it is hard to identify and visualize the air exchange processes within the study area. Nevertheless, the positive effects of urban agriculture on the urban climate and the population of the city is clearly recognizable and remains an important topic for future interdisciplinary studies of urban and open space planning as well as urban climate research.verfasst von Walter ListMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    Amplifying impacts of social innovations in the forest sector

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    Soziale Innovation spielen eine wichtige Rolle für die Sicherstellung der forstlichen Nachhaltigkeit. Während es zahlreiche Beispiele für soziale Innovationen im Forstsektor gibt, sind sie in ihrer zeitlichen und räumlichen Ausgestaltung oft sehr begrenzt. Damit ist ihr Beitrag zur Transformation unserer Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit ebenfalls begrenzt. Um Strategien zur Verbreitung sozialer Innovationen zu untersuchen und Faktoren zu erheben, welche diese Amplifikationsprozesse beeinflussen, wurden drei Fallstudien waldbezogener Initiativen durchgeführt. Dafür wurde ein Analyserahmen mit dem Namen „Ökosystem zur Amplifikation der Wirkungen sozialer Innovationen“ (EASII) entwickelt. Die vergleichende Analyse ergibt, dass eine wirksame Weiterverbreitung (Amplifikation) drei wichtige Aspekte beinhaltet, nämlich (1) die Kombination unterschiedlicher Amplifikationsstrategien, (2) das stetige Verfolgen von Amplifikationsprozessen innerhalb einer Initiative, und (3) einen Wandel von Werten und Verhalten der jeweiligen Kern-Akteure. Weiters können zwei zentrale Hebel genannt werden, die zur Amplifikation sozialer Innovationen wichtig sind: Erstens ist es notwendig, dass die Träger der Innovation ein Bewusstsein über ihre „Selbstwirksamkeit“ hinsichtlich ihrer Fähigkeiten zu Kreativität, Umsetzung und Weiterverbreitung ihrer Ideen und Anliegen entwickeln. Zweitens müssen sie stabile und aktive Beziehungen in den Akteurs-Netzwerken der Innovationsökosysteme herstellen. Unterstützung durch politische Akteure sollte dementsprechend an der Schaffung von förderlichen Rahmenbedingungen für Lernprozesse orientiert sein, sowie am Zugang zu Innovationsplattformen zum Austausch von Ideen und Ressourcen. Schließlich ist festzuhalten, dass Amplifikationsansätze stets holistisch gedacht und lokal adaptiert werden müssen.Social innovations play a crucial part in supporting the forest sector towards the fulfillment of its role in the envisioned bio-based future. A range of social innovations are found in the forest sector; however, they are often limited in time and space which in turn limits their contributions to sustainability transformations. To explore the impact amplification strategies of social innovations and identify the factors that influence these processes, selected case studies of forestry-related initiatives in Europe were conducted following a proposed framework called the “Ecosystem of Amplifying Social Innovation Impacts” (EASII). The main findings from the comparative analysis suggest that effective impact amplification entails: (1) the adoption of a combination of strategies; (2) the employment of constant amplification processes within the initiative; and (3) the shift in the behavior and values of innovation actors. Further reflections from applying the ecosystem framework revealed two key leverage points to reinforce the amplification of impacts. The first is for the innovation carriers to develop a strong sense of agency to ideate, innovate, and amplify. The second is for them to foster robust relationships across the network of innovation actors in the ecosystem. With this in consideration, support should therefore be directed by policy actors towards the establishment of a creative enabling environment and provision of access to more innovation platforms that allow organizations to learn, convene, and exchange resources. Ultimately, accounting for the identified intervention areas implies that innovation actors and related institutional organizations ought to recognize that approaches to impact amplification should be locally adapted and holistic at all times.submitted by Elaine Anne Chavez ParladeMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

    Klärschlammkompostierung im Waldviertel : technische Analyse der Klärschlammverwertung und Erhebung der sozialen Akzeptanz der Klärschlammkompostierung in den Bezirken Waidhofen, Gmünd, Zwettl und Horn

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    Die Klärschlammmengen werden weltweit immer größer. Auch Düngerknappheit, steigende Düngerpreise und endende Phosphorressourcen und auch Humus- und Nährstoffverlust auf landwirtschaftlichen Flächen sind problematisch. Einen Lösungsanatz für das Problem stellt die Klärschlammkompostierung dar. Dabei wird aus Abfall ein nährstoffreiches Produkt hergestellt, das als Dünge- und Bodenverbesserungsmittel verwendet werden kann. Da das Produkt jedoch aus Abfall hergestellt wird, ist es häufig mit einem negativen Image behaftet und Klärschlammkompostnutzung wird häufig kontroversiell diskutiert.Ziel der vorliegenden Forschungsarbeit ist es, die Klärschlammkompostierung in den Bezirken Waidhofen/Thaya, Gmünd, Zwettl und Horn, als nördliches Waldviertel zusammengefasst, näher zu beleuchten und herauszufinden, wie Klärschlammkompost von den LandwirtInnen in diesen Bezirken wahrgenommen wird. Dazu wird eine Statuserhebung der Abwasserreinigungsanlagen, eine umfassende Literaturrecherche zu Eigenschaften und Wirkung von Klärschlammkompost und eine Imageanalyse mithilfe des Technologieakzeptanzmodells durchgeführt.In den Ergebnissen wird deutlich, dass die Klärschlammkompostierung in den untersuchten Bezirken eine große Rolle spielt, da die Klärschlammqualitäten diese auch möglich machen. Weiters zeigt sich, dass Klärschlammkompost im Vergleich zu reinem Klärschlamm einige Vorteile, z.B. geringere Schadwirkung durch Schwermetalle, besitzt. Trotzdem müssen mögliche negative Wirkungen durch enthaltene Schadstoffe z.B. mittels Monitoring- und Düngerprogramm berücksichtigt werden.Grundsätzlich wird Klärschlammkompost von den LandwirtInnen als nützlich wahrgenommen. Trotzdem wird Bioabfallkompost bei Auswahlmöglichkeit dem Klärschlammkompost vorgezogen.Weiterer Forschungsbedarf zu im Klärschlamm neu auftauchenden (wertmindernden) Substanzen und deren Verhalten bei der Kompostierung sowie zur Einstellung der Bevölkerung zu Klärschlammkompost ist gegeben.Quantities of sewage sludge produced during wastewater treatment are increasing worldwide. In addition, there are problems such as fertilizer shortages, rising fertilizer prices of mineral fertilizers and ending phosphorus resources. There is also humus and nutrient loss on agricultural land due to intensive agricultural use. One potential solution to these problems is sewage sludge composting. A nutrient-rich product is produced from waste that can be used as a fertilizer or to improve soil conditions. Since the product is made from waste, it is often afflicted with a negative image and the use of sewage sludge compost is often discussed controversially.The aim of the present research is to shed more light on sewage sludge composting in the districts of Waidhofen/Thaya, Gmünd, Zwettl and Horn, summarized as northern Waldviertel, and to find out how sewage sludge compost is perceived by farmers there. For this purpose, a status survey of the wastewater treatment plants, a comprehensive literature research on the properties and effects of sewage sludge compost and an image analysis using the Technology Acceptance Model are carried out.The results show that sewage sludge composting is important in the investigated districts, as the sewage sludges provide suitable qualities. Furthermore, sewage sludge compost has some advantages compared to the application of pure sewage sludge, such as less harmful effects regarding heavy metals. Nevertheless, possible negative effects of contained pollutants must be considered, e.g., by means of a monitoring and fertilizer program.Basically, sewage sludge compost is perceived by farmers as useful. Nevertheless, biowaste compost is preferred compared to sewage sludge compost.There is a need for further research on newly emerging (potential harmful) substances in sewage sludge and their behaviour during composting. Further research is also needed to find out what people living in the region think about sewage sludge compost use.verfasst von Theresa LechnerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    The role of RimO in secondary metabolism of Aspergillus nidulans

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    Sekundärmetabolite (SMs), zu denen auch Mykotoxine zählen, haben meist bioaktive Eigenschaften und daher einen großen Einfluss auf unsere Gesellschaft. Die Produktion dieser komplexen Stoffe ist innerhalb einer Zelle streng reguliert. Der filamentöse Pilz Aspergillus nidulans trug maßgeblich zum Verständnis der SM-Regulation bei. Besonders sein Mykotoxin Sterigmatocystin (ST) stand im Mittelpunkt der Forschung. Trotzdem wirft die Regulation von ST noch einige Fragen auf. Diese betreffen zum einen die repressive Wirkung von Glukose auf die ST-Produktion und zum anderen die nukläere Lokalisation des Transkriptionsfaktors AflR. Die vorliegende Arbeit präsentiert ein bis dato unbekanntes SM-Regulationsprotein, RimO, welches diese Wissenslücken schließt.Ein rimO∆ Stamm weist eine drastisch reduzierte aflR-Transkription auf, und produziert nahezu kein ST mehr. Zudem beeinflusst RimO mindestens zwei weitere SMs (Emodin und Penicillin). Mehrere Kopien des Gens rimO in einem Stamm führen zu einer vermehrten Produktion dieser SMs. Das Experiment, um festzustellen, ob RimO für die Lokalisation von AflR im Zellkern verantwortlich ist, lässt keine eindeutige Schlussfolgerung zu. Ein drittes Experiment zeigte, dass RimO bei ausreichender Nährstoffversorgung nicht im Zellkern vorhanden ist, sich jedoch nukleär anreichert, wenn Nährstoffe wie Glukose im Medium verbraucht sind. Daher ist anzunehmen, dass unter diesen Umständen die Anreicherung von nukleärem RimO zur ST-Produktion führt.Secondary metabolites (SMs), such as mycotoxins, have a wide array of bioactive functions and significantly impact humankind. Their production is tightly regulated, ranging from narrow pathway-specific to global regulation complexes. Aspergillus nidulans is a filamentous fungus that has significantly contributed to the current understanding of SM regulation. This species produces the mycotoxin sterigmatocystin (ST), the synthesis pathway of which is one of the best understood and most investigated. However, interconnected layers of ST regulation are complex and still pose questions to researchers. Some of them concern glucose-related repression of ST and nuclear localisation of the ST-inducing transcription factor AflR. This study proposes a new globally acting SM regulator, RimO, thereby closing these knowledge gaps.We show that rimO∆ leads to transcriptional repression of aflR and nearly abolished ST production. Besides that, RimO seems to slightly influence the production of at least two other SMs (penicillin and emodin). We also found evidence that RimO quantity positively correlates with the production of these SMs. Unfortunately, the experiment to assess whether RimO is needed for AflR nuclear accumulation does not allow for final conclusions. Fluorescence microscopy of an overexpression rimO-gfp strain reveals that RimO is prevented from entering the nucleus during nutrient-rich conditions but enriches in the nucleus during starvation, as described for yeast. Assuming that RimO is active in the nucleus, where it stimulates ST production, glucose/nutrient-dependent nuclear exclusion of RimO is in good accordance with glucose repression of ST.submitted by Angelika Rosa SeidlMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

    Auswirkungen erhöhter Milchmengen (14-16% vs. 10-12% des Körpergewichts) auf das Verhalten von Kälbern

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    Tränkeempfehlungen für Aufzuchtkälber von 10-12% des Körpergewichtes liegen weit unter den unter natürlichen Bedingungen aufgenommenen Milchmengen. In dieser Arbeit wurde untersucht, wie sich eine Erhöhung der Milchmenge um etwa 4% des Körpergewichtes (14-16%) auf orale Verhaltensweisen, Vokalisation und die mit Festfutteraufnahme verbrachte Zeit auswirken. Die Studie fand mit weiblichen, in Gruppen auf Stroh gehaltenen Fleckviehkälbern auf drei Biobetrieben in Österreich statt. Insgesamt 20 MilchPlus-Kälber (Versuchsgruppe) erhielten ab der 3. Lebenswoche insgesamt 12L Milch/d mittels Nuckeleimer; 20 Kontroll-Kälber (Kontrollgruppe) erhielten 8L Milch/d. Absetzen erfolgte in der 11.-13. Woche. Körpergewicht und Gesundheitsstatus wurden an vier Terminen (Lebenswoche 3/4, 7/8, 11/12, 15/16) ermittelt. An diesen Tagen fand auch die Verhaltensbeobachtung mittels Videoaufnahme von 5:00 Uhr bis 21:00 statt, wovon jeweils 20 min/h ausgewertet wurden. Für die statistische Auswertung wurde ein gemischtes lineares Modell verwendet. Die MilchPlus-Kälber waren immer schwerer als die Kontroll-Kälber, dieser Unterschied konnte aber nicht statistisch abgesichert werden. Die Kontroll-Kälber verbrachten mehr Zeit mit der Aufnahme fester Futtermittel und konnten so möglicherweise die fehlende Milch kompensieren. Bei den oralen Verhaltensweisen und der Vokalisation lagen kein Effekt des Tränkeverfahrens, aber große individuelle Unterschiede vor. Die Aufnahme von 12L Milch pro Tag zeigte keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Kälber. Auch wenn der Versuch nur eingeschränkt zu Effekten bezüglich der Verhaltensweisen geführt hat, ist eine Erhöhung der Milchmenge um 4% des Körpergewichtes aufgrund der positiven Auswirkung auf die körperliche Entwicklung zu begrüßen. Es sind jedoch weitere Untersuchungen notwendig, ob eine mehrmalige Tränke pro Tag oder eine Erhöhung der Milchmenge (14-16%) ab der 1. Lebenswoche zu positiveren Auswirkungen bezüglich des Verhaltens führt.Feeding recommendations for dairy calves often suggest restrictive feeding of milk (10-12% of the calf’s body weight), which is far below the amount a calf would ingest under natural conditions. The aim of the present study was to investigate how an increased milk feeding level (14-16% of the calf’s body weight; 12 l/d, ‘MilkPlus’) affects oral behaviour, vocalizations and time spent with solid feed intake in female Fleckvieh calves compared to restrictive milk feeding (10-12% of the calf’s body weight, 8 l/d, ‘Control’) from week 3 of life. The study was carried out on three organic farms in Austria. The calves were group-housed in straw-bedded pens and were fed twice daily from teat buckets. Both groups were weaned between week 11 and 13. Body weight, health state and behaviour were recorded at four timepoints (week of life 3/4; 7/8; 11/12; 15/16). Behavioural observation (20 minutes per hour) were carried out from video recordings taken from 5:00 a.m. to 9:00 p.m.. Linear mixed models were used for statistical analysis. Though not statistically significant, MilkPlus-calves had on average always a higher body weight than control calves. Control-calves spent more time consuming solid feed, possibly compensating for the lack of milk. There was no effect of the feeding method on oral behaviours and vocalization, but there were large individual differences. The consumption of 12l milk per day showed no negative impacts on the calves’ health. Even if the experiment only had limited effects on behaviour, an increase in the amount of milk by 4% of body weight is to be welcomed because of the positive effect on physical development. Further research is needed e.g. with regard to effects on behaviour when milk is fed more than twice a day or when higher amounts of milk are fed from the first week of life onwards.verfasst von Prisca WaldherrMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit englischer Zusammenfassun

    The potential of pioneer management systems to improve soil organic carbon

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    Der jüngste IPCC Report betont die Dringlichkeit Maßnahmen gegen den anthropogenen Klimawandel anzuwenden. Der natürliche Kohlenstoffkreislauf bekommt daher neue Wichtigkeit für die Existenzgrundlage vieler Menschen. Der Boden und darin enthaltene organische Substanz sind der zweitgrößte aktive Kohlenstoffspeicher unseres Planeten und die größte terrestrische Kohlenstoffsenke. Speziell hinsichtlich landwirtschaftlicher Praktiken und deren Einfluss auf die Kohlenstoffspeicherung im Boden ist daher ein enormer Forschungsbedarf, letztendlich um den organischen Kohlenstoff (SOC) im Boden zu erhöhen. Eine internationale Initiative, die an dieser Stelle genannt werden darf, ist die „4 per 1000“, welche versucht mittels angepasstem landwirtschaftlichem Management die Kohlenstoffspeicherung im Boden zu forcieren und damit dem Klimawandel entgegen zu wirken. Diese Arbeit vergleicht den Kohlenstoffgehalt und weitere Paramater der Bodenqualität betreffend, drei verschiedener landwirtschaftlicher Systeme (Pionier, Standard und Referenz) bis zu einer Tiefe von 35 cm an 21 Standorten. Dies um die Fragestellung, ob durch die Anwendung angepasster landwirtschaftlicher Maßnahmen der SOC Gehalt im Boden im Vergleich zu einem Standard System erhöht werden kann, und ob dadurch sogar der eines natürlichen Referenzsystems imitiert werden kann, zu beantworten. Es werden Korrelationen zwischen diesen Parametern und dem SOC analysiert, um zu verstehen welche die größte Auswirkung auf den SOC im Boden haben. Zusammenfassend kann beobachtet werden, dass die Böden der Pioniersysteme im Mittel 20% mehr SOC und 29% mehr DOC enthalten als die Böden der Standardsysteme. Dieser Trend wurde für fast alle Parameter festgestellt, nämlich dass Referenzsysteme die höchsten Werte aufwiesen, gefolgt von Pionier, die im Vergleich zum Standard höher waren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pionierlandwirtschaft ein großes Potenzial zur Erhöhung der SOC Speicherung in den Böden Nord-Ost-Österreichs hat.The recent IPCC report depicts the urgent need to cope with climate change. With uncertainties regarding our livelihoods driven by the consequences of climate change, the natural carbon cycle gains unprecedented importance. The soil and more precisely the contained organic matter are the second-largest active carbon stock, which makes it the largest terrestrial system. To elucidate the potential carbon sinks of terrestrial ecosystems is therefore of crucial importance for mitigating anthropogenic driven climate change via carbon sequestration. Thus there is a need for a better understanding of how agricultural practices could increase soil organic carbon (SOC) content. An international initiative worth being mentioned at this point, is the so-called „4 per 1000“, addressing climate change mitigation through C-sequestration via appropriate management of soils. The present thesis aims to compare SOC quantity among three different systems (conventional agricultural land, pioneer management land, and grassland as a reference soil) to a total depth of 35 cm in three intervals and twenty-one sites. Different soil parameters are analyzed, such as the pH value and the electrical conductivity, carbonate content, as well as the dissolved organic carbon and the carbon to nitrogen ratio is being determined. On average, the pioneer management system soils contain 20% more SOC and 29% more DOC than the standard management system soils. Both agricultural systems were still far away from the values observed in the reference systems. This trend was found for nearly all parameters, namely reference systems showing the highest values, followed by the pioneer systems which are higher than the standard system. There is also a strong relationship between SOC and aggregate stability, which suggests that the stability of the soil is important for the build-up of SOC. To summarize, pioneer farming management has a great potential to increase SOC storage in soils of North-East-Austria.submitted by Philipp SteinerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2022Mit deutscher Zusammenfassun

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