University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna
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Naturbasierte Lösungen auf Spielplätzen
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Nature-based Solutions (NBS) auf Spielplätzen und deren Vorteilen für die ökologische Vielfalt, den Schutz von Boden, Wasser und Wildtieren, die Erhaltung von natürlichen Ressourcen und die Förderung der kindlichen Entwicklung. Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer eigenen Erhebung bestehender Spielplätze. Die Literaturrecherche zeigt, welche Vorteile vielfältig gestaltete Spielplätze für Mensch und Natur bieten. Die eigene Erhebung analysiert systematisch die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Variablen verschiedener Spielplatztypen hinsichtlich ihrer Ausstattung, Gestaltung und Artenvielfalt. Die Arbeit stellt die Hypothese auf, dass NBS auf Spielplätzen zu einer Verbesserung der ökologischen Vielfalt, dem Schutz von Boden, Wasser und Wildtieren, der Erhaltung von natürlichen Ressourcen und der Förderung der kindlichen Entwicklung beitragen können. Die Ergebnisse bestätigen, dass NBS auf Spielplätzen tatsächlich positive Auswirkungen auf diese Aspekte haben.Die Erhebung zeigt auch, dass es einen linearen Zusammenhang zwischen NBS und Grünflächen sowie Lebensräumen gibt, was die Biodiversität fördert. Außerdem wird auf die Bedeutung von Grünräumen in Städten für den Schutz der Artenvielfalt hingewiesen. NBS, insbesondere auf Spielplätzen, können die ökologische Vielfalt und natürliche Ressourcen erhöhen, die ästhetische Qualität der Umgebung steigern, die pädagogische Funktion und den Lernwert der Spielplätze verbessern sowie die soziale Interaktion und emotionale Entwicklung der Kinder fördern. Dies legt nahe, dass NBS eine wichtige Rolle in der Stadtplanung und der Förderung einer kinderfreundlichen Umgebung spielen können.The present work deals with the use of Nature-based Solutions (NBS) on playgrounds, and their benefits for ecological diversity, the protection of soil, water, and wildlife, the preservation of natural resources, and the promotion of child development. The study is based on a literature review and an evaluation based on landscape element mapping of existing playgrounds. The literature review illustrates the advantages of diverse playgrounds for both humans and nature. The survey analyzes various types of playgrounds concerning their equipment, design, and biodiversity.The study postulates the hypothesis that NBS on playgrounds can contribute to improving ecological diversity, protecting soil, water, and wildlife, preserving natural resources, and promoting child development. The results confirm that NBS on playgrounds do indeed have a positive impact on these aspects. They enhance ecological diversity, safeguard soil and water, conserve wildlife, and contribute to the sustainable development of children. This underscores the importance of NBS on playgrounds for a childfriendly and sustainable environment.The survey also reveals a linear relationship between NBS and green spaces and habitats, thus promoting biodiversity. It further emphasizes the significance of green spaces in cities for safeguarding biodiversity. NBS, especially on playgrounds, can increase ecological diversity and natural resources, enhance the aesthetic quality of the environment, improve the educational function and learning value of playgrounds, and encourage social interaction and the emotional development of children. This suggests that NBS can play a crucial role in urban planning and the promotion of a child-friendly environment.verfasst von Cornelia WeissMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun
Constraint-based pathway analysis of metabolic networks with lexicographic reverse search
Ansätze zur Analyse von Stoffwechselwegen wie elementare Flussmoden (EFM) und elementare Konversionsmoden (ECM) zielen darauf ab, ein umfassendes Verständnis der metabolischen Fähigkeiten und der potenziellen Flussverteilungen des zellulären Stoffwechsels zu vermitteln, ohne dass eine zuvor angenommene Zielfunktion erforderlich ist. Sie umfassen eine breite Palette von Methoden, die wichtige Informationen für biotechnologische Modifikationen liefern. Ihre weit verbreitete Anwendung wird jedoch durch ihren hohen Rechenaufwand behindert. Insbesondere der am häufigsten verwendete Algorithmus, die so genannte Doppelbeschreibungsmethode (DDM), verschärft dieses Problem noch, da er große Mengen an internem Speicher benötigt. Obwohl verbesserte Versionen veröffentlicht wurden, bleiben die zugrunde liegenden Probleme bestehen. Daher bestand das Hauptziel dieser Arbeit darin, die Eignung von mplrs als alternativen algorithmischen Ansatz für die Analyse metabolischer Netzwerke zu bewerten und zu untersuchen. Das minimale Zellmodell JCVI-syn3A wurde verwendet, um die Leistung von mplrs zu bewerten und mit etablierten Softwarelösungen zu vergleichen. Zusätzlich entwickelte ich EFMlrs, ein Pythonprogramm, mit dem Biologen die Fähigkeiten von mplrs für ihre eigenen Berechnungen nutzen können. Des Weiteren habe ich mplrs in ecmtool, eine Pythonsoftware zur ECM-Aufzählung, integriert. Die Ergebnisse zeigen, dass mplrs bemerkenswerte Vorteile bietet, die potenziell Türen für die Analyse auf Genomebene öffnen. Neben Funktionen wie der Möglichkeit, Berechnungen jederzeit anzuhalten und fortzusetzen, benötigt mplrs nur sehr wenig internen Speicher, weist eine nahezu lineare Parallelisierung auf und eignet sich daher gut für die Ausführung auf Computerclustern. Insbesondere ermöglichte mplrs die vollständige Aufzählung aller ECMs im minimalen Zellmodell, was neue Möglichkeiten für die unvoreingenommene Analyse von wesentlich größeren Stoffwechselmodellen durch Pfadanalysen ermöglicht.Metabolic pathway analysis approaches, like Elementary Flux Mode (EFM) and Elementary Conversion Mode (ECM) analysis, aim to comprehensively understand metabolic capabilities and potential flux distributions of cellular metabolisms without needing a prior assumed objective function. They encompass a wide range of methods that provide crucial information for metabolic engineering and bioprocess optimization. However, their widespread application has been hindered by their high computational demands. Particularly, the most commonly used algorithm for enumerating pathways, the Double Description Method (DDM), exacerbates this issue by requiring huge amounts of memory. Although improved versions have been published, the underlying problems persist. Therefore, the primary objective of this thesis was to assess and explore the suitability of mplrs as an alternative algorithmic approach for metabolic network analysis. The minimal cell model JCVI-syn3A was used to intensively assess mplrs’ performance and compare it to well-established DDM-based software solutions. Additionally, I developed EFMlrs, a Python package that empowers users to leverage the capabilities of mplrs for their research. Furthermore, I integrated mplrs into ecmtool, a Python application for ECM enumeration. The results demonstrate that mplrs offers several notable advantages compared to established DDM-based algorithms, potentially opening doors to genome-scale pathway analysis. In addition to convenient features such as the ability to pause and resume calculations at any time, mplrs requires minimal memory, exhibits nearly linear scaling parallelization, and is therefore well-suited for execution on high-performance computing clusters. Notably, mplrs enabled the complete enumeration of all ECMs in the minimal cell model, offering new possibilities for unbiased analysis of significantly larger metabolic models through pathway analyses.submitted by Bianca Allegra BuchnerDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun
The untold story of the underdog : bacterial auxiliary activities 3 enzyme, its activities and subcellular location
submitted by Ludovika Jessica VirginiaDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun
Are climate induced changes in alpine vegetation reflected in plant function traits? - A case study from Hochschwab, Austria
submitted by Feline PetersMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Masterarbeit Sveriges lantbruksuniversitet / Swedish University of Agricultural Sciences 202
Trait-based assessment of thermal and drought tolerance of Central European tree species
Der Klimawandel verstärkt klimatische Ereignisse wie extreme Hitze und gleichzeitige Trockenheit, was das Baumsterben beschleunigen kann. Diese Studie behandelt Hitze als physiologischen Stressfaktor und die interspezifische Variation thermischer Toleranz- und Empfindlichkeitsmerkmale bei Nadel- und Laubbaumarten der gemäßigten Zonen, sowie das Potenzial der Vogelkirsche (Prunus avium L.) als Klimawandelgehölz. Ziel ist es, die Korrelation zwischen thermischen und physiologischen Merkmalen im Zusammenhang mit Trockenheit zu untersuchen. Auch die Variabilität der thermischen Eigenschaften in verschiedenen funktionellen Baumgruppen, basierend auf morphologischen und physiologischen Blattmerkmalen, wird betrachtet. Die Studie wurde auf der Traunsteiner Waldfläche des ForestGEO-Netzwerks in Deutschland durchgeführt. Mit Hilfe der Temperaturreaktion des Photosystems II wurden physiologische Blatteigenschaften wie T5, T50, T95 und DWT50-T5 eroiert. Die Resultate zeigten eine große interspezifische Variation thermischer Toleranz und Empfindlichkeit. Die Europäische Esche (Fraxinus excelsior L.) erwies sich als besonders hitzeempfindlich, während die Wildkirsche die am wenigsten hitzeempfindliche Art war. Arten mit einem negativeren πtlp wiesen eine höhere Scheitelpunkttemperatur (T5) auf als Arten mit einem weniger negativen πtlp. Eine geringere Wärmeempfindlichkeit wurde bei Arten mit einer höheren Blattmasse pro Fläche (LMA) beobachtet, und ein hoher prozentualer Flächenverlust (PLA) wurde bei Arten mit geringer Wärmeempfindlichkeit festgestellt. Arten mit trockenheitsangepassten Blättern sind weniger wärmeempfindlich, was die Bewältigung des Hitzestresses potentiell begünstigt und die Transpirationskühlung bei kombiniertem Hitze- und Trockenstress aufrechtzuerhalten, was ihr Sterberisiko bei extremen Klimabedingungen verringert. Angesichts der zunehmenden Trockenheit und Hitze ist die Anpassung von Kulturwäldern an den Klimawandel von entscheidender Bedeutung.Climate change is causing more frequent and severe climatic events, such as extreme heat and co-occurring drought, potentially accelerating tree mortality. The selection of tree species capable of withstanding these conditions in a sustainable manner is currently a topic of extensive discussion. This study focuses on heat as a physiological stress factor and interspecific variation of thermal tolerance and sensitivity traits in temperate coniferous and broad-leaved tree species and the potential of Wild cherry (Prunus avium L.) for climate change mitigation. The objective is to investigate the correlation between thermal traits and drought-related physiological traits. Further, the study examines how thermal traits co-vary within different tree-functional types classified by morphological and physiological traits of the leaf. The study was conducted in the Traunstein Forest Dynamics Plot of the ForestGEO network in Germany. Based on the temperature response of maximum quantum yield of photosystem II on leaf discs, the physiological leaf traits T5, T50, T95 and DWT50-T5 have been estimated. The results showed a large interspecific variation of thermal tolerance and sensitivity. European ash (Fraxinus excelsior L.) was found to be the most heat-sensitive species, while Wild cherry was the least heat-sensitive species. Species with a more negative πtlp exhibited a higher breaking point temperature (T5) than species with a less negative πtlp. Lower thermal sensitivity was observed in species with higher leaf mass per area (LMA), and high percentage loss of area (PLA) was found in species with low thermal sensitivity. Species with drought-adapted foliage have lower thermal sensitivity, which may enable them to cope better with heat stress and maintain transpirational cooling during combined heat and drought stress, reducing their mortality risk during extreme climates. Given the intensified drought and heat, adjusting cultivated forests to climate change is critical.submitted by Ines MünchingerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 202
Sulfite cooking of model wood extractives and analysis of their products
Lipophile Holzextraktstoffe bestehen aus Terpenen, inkl. Sterolen, Fettsäuren und deren Verbindungen (Fette und Wachse), sowie Phenolen. Beim chemischen Aufschluss wird Zellulose aus Holz isoliert - beim Kraftverfahren mit alkalischer, beim Sulfitverfahren mit saurer Lösung. Beim Aufschluss treten Harzprobleme großteils durch lipophile Extraktstoffe auf, welche an Maschinenteilen haften und dunkle Flecken auf Zellstoffprodukten verursachen. Harzprobleme treten beim sauren Verfahren häufiger auf als beim Kraftverfahren, bei dem die meisten Extraktstoffe verseifen.Laut Rydholm isomerisieren, polymerisieren und sulfonieren Extraktstoffe während der sauren Sulfitkochung. Da in der Literatur unterschiedliche Beobachtungen bezüglich lipophiler Extraktstoffe während der Sulfitkochung beschrieben werden, war Ziel dieser Arbeit, die Struktur dreier lipophiler Extraktstoffe nach einer sauren Sulfitkochung zu untersuchen. Linolsäure (LS), Triolein (TR) und β-Sitosterol (BS) wurden in im Druckreaktor einzeln und im Gemisch (MIX) in saurer Lösung gekocht. Auch ein Schwefelsäureversuch wurde durchgeführt, um das Verhalten unter sauren Bedingungen zu beobachten. Anschließend wurden die Produkte gereinigt und mittels HPTLC, GPC, GC-FID/MS, NMR analysiert. Die Annahme war, dass unter den Versuchsbedingungen die Extraktstoffe an den Doppelbindungen hydratisieren oder sulfonieren. Ebenso wären Isomerisierungen der Doppelbindungen möglich, sowie Kondensation der LS und Hydrolyse von TR.Ergebnisse waren cis-trans-Isomerisierungen (LS und TR) nach der sauren Sulfitkochung und eine Konformationsänderung der OH-Gruppe (BS) nach dem Schwefelsäureversuch. Weder Hydratisierung, Sulfonierung, Kondensation oder Hydrolyse wurden beobachtet. Der MIX zeigte auch keine Reaktionen untereinander. Da die Isomere keine unterschiedliche Reaktivität haben, ist es notwendig, die Extraktstoffe auch in anderen Verfahrensschritten des Aufschlusses zu untersuchen.The lipophilic wood extractives consist of terpenes, incl. sterols, fatty acids and their compounds (fats and waxes), and some phenols. In chemical pulping processes, cellulose is isolated from the wood by cooking wood with chemicals - alkaline cooking solution in the kraft; acidic cooking solution in the sulfite process. Pitch problems are mainly by lipophilic wood extractives; they adhere to machine parts and cause dark stains on pulp products. Lipophilic wood extractives are much more difficult to remove in the acid process than in the kraft process, where they are largely saponified.According to Rydholm, extractives can isomerize, polymerize, and sulfonate during acid sulfite cooking. However different observations can be found in the literature on reactions of lipophilic wood extractives during sulfite cooking. Therefore, the aim of this work was to investigate the structure of three lipophilic wood extractives after acid sulfite cooking. Linoleic acid (LA), triolein (TR), and β-sitosterol (BS) were cooked for this purpose in pressure reactors individually and in a mixture (MIX) with an acidic cooking liquor. An additional sulfuric acid experiment was performed to observe their behavior under acidic conditions in general. The experimental products were purified and analyzed by HPTLC, GPC, GC-FID/MS, NMR. It was assumed that the extractives could be hydrated or sulfonated, isomerize, condensate (LA) or hydrolyze (TR).Results were a cis-trans isomerization (LA and TR) after the acid sulfite cook, and a conformational change of the OH-group (BS) after the treatment with sulfuric acid. No hydration, sulfonation, condensation or hydrolysis was observed. The MIX also showed no cross-reactions. The resulting isomers have no different reactivity or polarity with respect to the pitch problems. In order to find a solution for the pitch problems, it is therefore necessary to observe the behavior of the wood extractives in other phases of pulping as well.submitted by Carolina Anna HuberMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun
Cover crops and liming effects to stability of aggregate occluded soil organic matter and its quantity and quality in bulk and rhizosphere soil
In Zukunft wird das Potenzial des Bodens, die Bildung und Speicherung organischer Substanz im Boden zu erhöhen, in Agrarumweltprogrammen immer wichtiger werden, insbesondere im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Jüngste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Kalkung und Zwischenfrüchte eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der organischen Substanz im Boden spielen, obwohl allgemein angenommen wird, dass sie nur einen vernachlässigbaren Teil zu diesem Prozess beitragen. Ziel dieser Masterarbeit ist es daher, i) die Freisetzungskurven des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC) von verschiedenen Zwischenfruchtarten und -kombinationen im Boden und in der Rhizosphäre zu untersuchen und ii) schließlich die Auswirkungen der Kalkung auf die oben genannten Parameter zu bestimmen.Es wurde ein Feldversuch in St. Florian in Oberösterreich ausgewählt, wo ein randomisiertes Blockdesign mit neun Zwischenfrücharten und -mischungen sowie einer Kontrolle in 3 Wiederholungsparzellen pro Behandlung angelegt wurde. Der Boden an diesem Standort ist eine leicht saure Braunerde, und alle Behandlungen wurden mit und ohne Kalk untersucht, getrennt nach Bulk- und Rhizosphäre. Die DOC-Freisetzung wurde kontinuierlich mittels UV-Vis Spektroskopie überwacht. Es zeigte sich, dass die Kalkung, insbesondere im Zusammenspiel mit Zwischenfrüchten zur Qualität und Quantität des DOC sowie zur Stabilität der Aggregate beitrug. Die Rhizosphäre enthielt einen beträchtlichen Anteil an relativ stabilen, niedermolekularen Verbindungen innerhalb des DOC. Es wurde festgestellt, dass der aus der Rhizosphäre extrahierte DOC in Aggregaten besser erhalten bleibt. Durch den Zwichenfruchtanbau waren die niedermolekularen Verbindungen tendenziell stabiler und aromatischer, was die Stabilität der Aggregate unterstützt. Es war jedoch nicht möglich die spezifischen Pflanzen zu identifizieren, die den größten Beitrag leisteten, was möglicherweise auf die kurze Versuchsdauer zurückzuführen ist.In the future, the soil's potential to increase soil organic matter formation and storing will become increasingly important in agri- environmental programs, especially in the context of climate change. Recent research suggests that liming and cover crops play a significant role in reproducing and replenishing soil organic matter, despite the common belief that they contribute only a negligible amount to this process. Therefore, this master thesis aims to: i) investigate dissolved organic carbon (DOC) release curves from different cover crop species and combinations from bulk and rhizosphere soils and ii) finally to determine the effect of liming on the above-mentioned parameters.A field experiment located at St. Florian in Upper Austria was selected, where a randomized block design with nine cover crops and mixtures and a control was established, in 3 replicate plots per treatment. The soil at this site is a slightly acidic stagnic cambisol, and all treatments were studied with and without lime, separated into bulk or rhizosphere. The DOC release was continuously monitored via UV-visible spectroscopy. It was found that the liming particularly in interaction with cover crops, contributed to the quality and quantity of DOM as well as aggregate stability. The rhizosphere contained a significant proportion of relatively stable, low molecular weight compounds within DOC. The DOC extracted from the rhizosphere was found to be more effectively preserved within aggregates, with peak values observed at 254 nm occurring later. Compounds under cover crops tended to be more stable and aromatic, supporting aggregate stability. However, identifying the specific plants that made the most significant contribution is challenging, likley due to the short experimental time.submitted by Nataša MaksimovićMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Masterarbeit Česká Zemědělská Univerzita v Praze 2023Mit deutscher Zusammenfassun
Trafficking of extracellularly secreted recombinant proteins in Lactococcus lactis
Neben seinen positiven Eigenschaften bei der Laktosefermentation ist Lactococcus lactis in den letzten Jahrzehnten auch für biotechnologische Anwendungen interessant geworden, beispielsweise für die Produktion und Überexpression rekombinanter Proteine, wobei der Proteintransport ein wesentlicher Aspekt ist. Bisherige Erkenntnisse haben gezeigt, dass der extrazelluläre Transport von heterologen Proteinen mit L. lactis sowohl für den finalen Ertrag als auch für die Qualität vorteilhaft ist, jedoch ist der Transportweg für sekretierte Proteine in L. lactis noch nicht abschließend geklärt. Die Überexpression einer homologen Endochitinase der Glykosidhydrolase-Familie 18 aus L. lactis, die C-terminal mit einem Polyhistidin und einem Tetra-Cystein-Motif markiert ist, wurde mit dem Nisin-gesteuerten Genexpressionssystem durchgeführt. Fluoreszenzmikroskopische und Immunoblotting-Assays wurden durchgeführt, um festzustellen, ob das Zielprotein über den SRP-abhängigen co-translationalen Weg oder den post-translationalen Transportweg über die Einzelzellmembran in das umgebende Milieu sekretiert wurde. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Export von Chitinase über den co-translationalen Weg erfolgt. Eine optimale Ausbeute an Chitinase-Überproduktion wurde 3 Stunden nach der Induktion festgestellt, und eine längere Fermentation beschleunigte die Produktivität nicht. Die gereinigte Chitinase wurde mittels Affinitätschromatographie gewonnen.In addition to its positive properties in lactose fermentation, Lactococcus lactis has also gained interest for biotechnological applications, for example for production and overexpression of recombinant proteins, where protein transport is an essential aspect. Previous findings have shown that the extracellular transport of heterologous proteins using L. lactis is advantageous for both yield and quality, however, the transportation pathway for secreted proteins in L. lactis has not been conclusively clarified yet. Overexpression of a homologous endochitinase of glycoside hydrolase family 18 from L. lactis, C-terminally tagged with a polyhistidine and a tetra-cysteine motif, was carried out using the nisin-controlled gene expression system. Fluorescence microscopic and immunoblotting assays were performed to determine whether the target protein was secreted via the SRP-dependent co-translational pathway or the post-translational transport pathway across the single cell membrane into the surrounding milieu. The results indicate that the exportation of chitinase follows the co-translational pathway. An optimal yield of chitinase overproduction was recorded at 3 hours post induction and extended fermentation did not accelerate the productivity. Purified chitinase was harvested using immobilized metal affinity chromatography.submitted by Anita PremMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien August 2023Mit deutscher Zusammenfassun
'Wood nacre': Mechanical characterization of a structural wood composite inspired by nacre
submitted by Peter HalbauerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun
Aufgabe der genossenschaftlichen Milchlieferung und betriebliche Neuausrichtung - eine standardisierte Befragung von Ausstiegsbetrieben in Südtirol
In den vergangenen Jahren gaben immer mehr Südtiroler Landwirte und Landwirtinnen die genossenschaftliche Milchlieferung auf. Diese Arbeit hat zum Ziel, die Gründe, welche für die Aufgabe verantwortlich sind, zu analysieren. Außerdem sollen Faktoren ermittelt werden, welche die Aufgabe bremsen oder beschleunigen. Die untersuchten Variablen umfassen betriebliche, soziale, produktionstechnische und finanzielle Aspekte. Des Weiteren sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie sich die Betriebe nach der Aufgabe ausrichten. Dafür wurde ein Fragebogen erstellt, welcher an die betroffenen Südtiroler Landwirte und Landwirtinnen geschickt wurde. Die Ergebnisse wurden deskriptiv analysiert und beschrieben. Um beschleunigende und bremsende Faktoren zu ermitteln, wurden Korrelationsanalysen und eine multiple Regressionsgleichung durchgeführt. Die Hauptgründe, welche für die Aufgabe der genossenschaftlichen Milchlieferung verantwortlich sind, sind der hohe Arbeits-, Zeit- und bürokratische Aufwand, die große Doppelbelastung bzw. Unvereinbarkeit mit anderen Berufen sowie das schlechte Verhältnis der geringen Einnahmen und hohen Ausgaben. Bezüglich der einflussgebenden Faktoren, welche die Aufgabe beschleunigen oder bremsen, gehört die Fremdkapitalbelastung. Diese hat eine signifikant beschleunigende Wirkung auf das Jahr des Ausstiegs. Bezüglich der Neuausrichtung der Betriebe konnte festgestellt werden, dass in den meisten Fällen (91 %) die Milchproduktion ganz aufgegeben wurde. Die Rinderhaltung wurde hingegen von 82 % der Befragten weitergeführt. Lediglich 13 % stiegen auf reine Grünlandwirtschaft, Obst- und/oder Weinbau oder Sonderkulturen um. Schlussfolgernd kann gesagt werden, dass viele Gründe bzw. Problematiken, welche in Zusammenhang mit der genossenschaftlichen Milchproduktion stehen, auf mangelnde Wirtschaftlichkeit zurückzuführen sind. Um weitere Aussagen zu treffen, welche Faktoren die Aufgabe beschleunigen oder bremsen, bedarf es allerdings noch weitere Forschung.In recent years, more and more South Tyrolean farmers have abandoned cooperative milk delivery. The aim of this paper is to analyze the reasons behind this abandonment. In addition, factors are to be identified that decelerate or accelerate abandonment. The examined variables include operational, social, production-related and financial aspects. Furthermore, knowledge should be gained on which direction the companies move in after abandonment. A questionnaire was created for this purpose, which was sent to affected South Tyrolean farmers. The results were descriptively analyzed and explained. Correlation analyses and a multiple regression equation were performed to identify accelerating and decelerating factors. The main reasons responsible for the abandonment of cooperative milk delivery are the high expenditure of time, work, bureaucratic efforts and the large double burden or incompatibility with other jobs and the unbalanced relationship between low income and high expenses. One of the influencing factors that accelerate or decelerate abandonment is the debt burden. This has a significant accelerating effect on the year of exit. With regard to the reorientation of the farms, it was discovered that in most cases (91%) milk production was completely abandoned. However, 82% of those interviewed continued to keep cattle. Only 13% switched to purely grassland farming, orchards and/or viticulture or special crops. In conclusion, it can be said that many reasons or problems associated with cooperative milk production can be traced back to a lack of profitability. However, more research is required to make further statements about which factors accelerate or decelerate abandonment.verfasst von Lisa PardellerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun