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    Sprachtherapeutisches Praktikum in der stationären Neurorehabilitation

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    Ein Praktikum in der stationären Neurorehabilitation hat das Ziel, die sprachtherapeutische Versorgung von Patient:innen mit einer zentral bedingten Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörung kennenzulernen. Damit es erfolgreich verläuft, heißt es zum einen für die Praktikant:innen, sich auf die spezifischen Anforderungen vorzubereiten, welche die Patient:innen mit einer Aphasie, Dysarthrophonie und Dysphagie an ihre Diagnostik und Therapie stellen. Zum anderen trägt ein Verhalten, das aus Neugier, Kooperation und Wertschätzung besteht, zu einem Gelingen bei. Um das Praktikum von finanziellen Überlegungen frei zu halten, sollte es weder für die Praktikant:innen noch für die Praktikumsanleiter:innen eine Entlohnung geben. Obwohl Praktika in der sprachtherapeutischen Ausbildung zu Recht verpflichtend sind, stellen sie keine Selbstläufer dar. Deviantes Verhalten der Praktikant:innen kann daher zu einem vorzeitigen Praktikumsende führen

    Sprachverstehensdiagnostik im Jugendalter

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    Der Beitrag richtet den Fokus auf die häufig unbeachtete Gruppe der Jugendlichen mit persistierenden entwicklungsbedingten Sprach- und Hörverarbeitungsstörungen und beschreibt Besonderheiten des Tablet-basierten Leipziger Sprachinstrumentariums Jugend (LSI.J) mit Blick auf die sprachtherapeutische Praxis. Durch seine niedrigschwellige Konzipierung ist LSI.J zeitökonomisch einsetzbar und sichert gleichzeitig ein hohes Maß an Objektivität. Testleiter:in und Testperson werden innerhalb der App automatisiert durch die Testungen geleitet, wobei alle Instruktionen in einfacher Sprache laut- und schriftsprachlich präsentiert werden. Die standardisierte Auswertung erfolgt automatisiert per Knopfdruck in der App und präsentiert die Testergebnisse in einer übersichtlichen Auswertungsdatei. Diese bietet neben qualitativen Daten die Möglichkeit für weiterführende quantitative Analysen zu individuellen Fehlermustern. Darüber hinaus hilft ein online verfügbarer Normwertrechner, die Ergebnisse einzuordnen, wobei die kontinuierliche Normierung die Testleistung (bis auf den Monat) altersgenau modelliert

    Der sog. Early-Access-Release von “unfertigen” Videospielen im Lichte der §§ 327 ff. BGB

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    Der Aufsatz ist im Sommersemester 2024 im Rahmen der Schlüsselqualifikation „Wissenschaftliches Arbeiten im Zivilrecht“ unter der Leitung von Miriam Bindel zustande gekommen und behandelt die Auswirkungen der neuen §§ 327 ff. BGB auf den Early-Access-Release von Videospielen

    A study on tacit knowledge – Development of a theoretical knowledge model and its instantiation in Virtual Reality

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    Die vorliegende Dissertation untersucht den Erkenntnisgegenstand des stillschweigenden Wissens, ein Thema von bedeutender Relevanz in den Feldern des betrieblichen Wissensmanagements, der Wirtschaftsinformatik und der Information System Science. Ausgehend von einer kritischen tiefenanalytischen Betrachtung der Grundlagenwerke von Michael Polanyi und Ikujirō Nonaka & Hirotaka Takeuchi zielt der Forschungsprozess darauf ab, ein von metaphysischen Perspektiven entkoppeltes Verständnis von stillschweigendem Wissen zu entwickeln und durch Lerntheorien gestützte Erklärungsansätze zu dessen Entstehung zu liefern. Die Potenziale von digitalen (Lern-)Technologien aufgreifend wird ebenfalls eine Virtual Reality gestützte Ler-numgebung geschaffen, die dazu beitragen kann, stillschweigendes Wissen zu erwerben. Durch Anwendung der Design Science Research Methode (DSRM) verfolgt die Arbeit zwei Gestaltungsziele: die Entwicklung eines lerntheoretischen Wissensmodells zur Erklärung der Entste-hung von stillschweigendem Wissen und die Entwicklung einer Virtual Reality gestützten Lernumgebung zum Erwerb von stillschweigendem Wissen.The present dissertation examines the subject of tacit knowledge, a topic of significant relevance in the fields of business knowledge management, information systems, and information system science. Starting with a critical in-depth analysis of the foundational works of Michael Polanyi and Ikujirō Nonaka & Hirotaka Takeuchi, the research process aims to develop an understanding of tacit knowledge that is decoupled from metaphysical perspectives and to provide explanations for its formation supported by learning theories. Embracing the potentials of digital (learning) technologies, a virtual reality-based learning environment is also created, which can contribute to the acquisition of tacit knowledge. Using the Design Science Research Method (DSRM), the work pursues two design goals: the development of a learning-theoretical knowledge model to explain the formation of tacit knowledge and the development of a virtual reality-based learning environment to acquire tacit knowledge

    Organized Israel solidarity in Germany?

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    Die deutsch-israelischen Beziehungen sind nicht nur wegen der besonderen Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel komplex. Viele Facetten prägen die bilateralen Beziehungen zwischen Jerusalem und Berlin, von der prekären Sicherheitslage im Nahen Osten bis hin zum weiterhin notwendigen Kampf gegen Antisemitismus. Diese und viele weitere Themen sind in Deutschland häufig Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Während die deutsche Politik überwiegend dem israelischen Staat auch in schwierigen Zeiten zur Seite steht, wie jüngst nach dem brutalen Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 mit den damit verbundenen Implikationen für die Gesamtregion, steht die deutsche Gesellschaft Israel weitaus ablehnender gegenüber; diese Diskrepanz wird zunehmend größer. Nicht selten wird dabei diskutiert – auch mit Blick auf Bei-spiele aus den USA –, dass die enge politische Bindung seitens der politischen Elite in Deutschland von einer (Pro)Israel-Lobby ausgeht. Allerdings wurde dieser Frage bisher noch nicht wissenschaftlich in Deutschland nachgegangen. Um einen fundierten Beitrag zu dieser Diskussion zu leisten, setzt sich diese Arbeit mit der Frage nach der Gestaltung der organisierten Israelsolidarität in Deutschland auseinander, indem sie die Rolle und Wirkung (pro)jüdischer und (pro)israelischer Organisationen vor dem Hintergrund der Verbände- und Lobbyismusforschung analysiert. Der Zeitraum der qualitativ geführten empirischen Untersuchung mit Hilfe von Leitfaden- und Experteninterviews bezieht sich auf das zeitliche Umfeld der Verabschiedung der Gaza-Flottille-Resolution im deutschen Parlament im Jahr 2010 und ist in der 17. Wahlperiode des Deutschen Bundestags (2009-2013) eingegrenzt. Anhand der Analyse unterschiedlicher Interessengruppen und Entwicklungen in diesem Bereich wird mit dieser Studie festgestellt, dass nicht nur im Untersuchungszeitraum verschiedene Ansätze und unterschiedlich ausgeprägte Netzwerke mit Blick auf eine in Teilen organisierte Israelsolidarität in Deutschland zu finden sind, die aber keineswegs mit einer oft propagierten (Pro)Israel-Lobby zu vergleichen sind.German-Israeli relations are complex not only because of Germany's special responsibility towards Israel. Bilateral relations between Jerusalem and Berlin are characterised by many aspects, from the precarious security situation in the Middle East to the continued need to fight anti-Semitism. These and many other topics are often the subject of public discussion in Germany. While German politics predominantly stands by the Israeli state even in difficult times, such as recently after the brutal terrorist attack by Hamas on Israel on October 7, 2023 with the associated implications for the entire region, German society is far more hostile to Israel; this discrepancy is getting bigger and bigger. It is not uncommon for it to be discussed – also with a view to examples from the USA – that the close political ties on the part of the political elite in Germany come from a (pro-)Israel lobby. However, this question has not yet been scientifically investigated in Germany. In order to make a well-founded contribution to this discussion, this publication deals with the question of the design of organized solidarity with Israel in Germany by analyzing the role and impact of (pro)Jewish and (pro)Israeli organizations against the background of association and lobbying research. The period of the qualitatively conducted empirical study with the help of guided and expert interviews refers to the adoption of the Gaza flotilla resolution in the German parliament in 2010 and is limited to the 17th legislative period of the German Bundestag (2009-2013). Based on the analysis of different interest groups and developments in this area, this study finds that not only during the period under study, different approaches and differently developed networks can be found with regard to a partly organized solidarity with Israel in Germany, but that they can by no means be compared with an often propagated (pro-)Israel lobby

    Exploring the impact of nonverbal social behavior on learning outcomes in instructional video design

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    Online education has become increasingly popular in recent years, and video lectures have emerged as a common instructional format. While the importance of instructors’ nonverbal social cues such as gaze, facial expression, and gestures for learning progress in face-to-face teaching is well-established, their impact on instructional videos is not fully understood. Most studies on nonverbal social cues in instructional videos focus on isolated cues rather than considering multimodal nonverbal behavior patterns and their effects on the learning progress. This study examines the role of instructors’ nonverbal immediacy (a construct capturing multimodal nonverbal behaviors that reduce psychological distance) in video lectures with respect to learners’ cognitive, affective, and motivational outcomes. We carried out an eye-tracking experiment with 87 participants (Mage = 24.11, SD = 4.80). Results of multilevel path analyses indicate that high nonverbal immediacy substantially increases learners’ state motivation and enjoyment, but does not affect cognitive learning. Analyses of learners’ eye movements show that learners allocate more attention to the instructor than to the learning material with increasing levels of nonverbal immediacy displayed by the instructor. The study highlights the importance of considering the role of multimodal nonverbal behavior patterns in online education and provides insights for effective video lecture design

    Pareto-improving climate policy with heterogeneous abatement costs in the building sector

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    We build a dynamic model in which home owners decide when and how to switch to carbon-neutral heating. Agents differ with regard to carbon intensity and abatement costs, the latter being private information which is non-observable by the government. The heating-related investment model is nested in an overlapping generations Mirrlesian optimal taxation model with heterogeneous home ownership and labor productivity. We develop a compensation mechanism which guarantees a weak Pareto-improvement for every agent when aggregate benefits of climate policy exceed aggregate costs. The mechanism includes carbon pricing with category-based transfers, uniform ad-valorem subsidies on investments that are financed by public debt, and an income tax adjustment based on climate mitigation benefits, used to service debt. We show that exact compensation of homeowners’ dynamic abatement cost requires only minimal information: the interest rate and the future fossil fuel price path. By means of exact compensation, our model utilizes the income-tax system to redistribute heterogeneous transformation costs between households according to any number of normative considerations without efficiency losses. We numerically illustrate subsidy rates and income tax adjustments for Germany

    Ein Blick von innen auf die Korona und Winde von kühlen Sternen

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    The Sun, the most extensively studied cool star, has a million degrees corona. The energy from the corona radiates outwards, allowing particles to gain enough thermal energy to escape the Sun’s gravity. These released particles are called “solar winds”. Cool stars can produce significant amounts of high-energy X-rays from their coronae, occasionally exceeding even that of the Sun. This suggests that these stars have enough energy to generate winds by mechanisms similar to the solar winds. As a cool star evolves, it loses mass and angular momentum due to the magnetized stellar winds that influence its rotational evolution. This change has consequences ranging from changes in its activity to influences on an orbiting planet’s atmosphere. While our understanding of the solar wind has significantly improved, mainly due to missions like the Solar Orbiter, our comprehension of similar phenomena in other cool stars remains limited. Directly measuring mass-loss rates, the sole observable, has proven challenging, leading to a limited number of observational constraints and upper limits. Additionally, wind measurements can only be inferred from their interactions with the surroundings. Given the scarcity of observational data, numerical simulations offer a valuable means of comprehending the structure and properties of stellar winds in cool stars. An important aspect of this Thesis is quantifying the wind properties of cool stars. I use a state- of-the-art 3D magnetohydrodynamics (MHD) model, the Space Weather Modeling Framework. In the first part of the study (chapter 6), I conducted a numerical comparative study with idealistic models to investigate the influence of the magnetic field and its complexity on the wind parameters. The results suggest a new approach to define the habitable zone (HZ) and emphasize the importance of the Alfvén surface (AS)- the boundary between the star’s corona and its stellar wind. Transitioning from idealistic to realistic approaches, the second part of the study (chapter 7) introduces a grid of realistic MHD models. This research presents the first systematic quantification of stellar winds in F, G, K, and M stars by analyzing the large-scale magnetic field distribution in 21 well-observed stars. It provides new insights into how star properties influence the dynamics and structure of stellar winds and their conditions at the HZ. The results challenge prevailing assumptions about the speed of stellar winds and present a predictive model that can be used to determine the size of AS. The AS is crucial for the assessment of possible star-planet magnetic interactions. Exploring different cool stars allows us to uncover patterns and differences, highlighting the uniqueness and similarities of our Sun compared to others. This exploration revealed intriguing element abundance patterns in the corona of active M dwarfs. While low-activity cool stars, such as F, G, and K, typically exhibit the FIP effect—characterized by an enrichment of elements with low first ionization potential in the corona compared to the photosphere—highly active stars (M dwarfs) show an inverse FIP effect (iFIP). Despite the extensive studies of elemental abundances in the corona, it remains unclear whether moderately active M dwarfs exhibit the same patterns as more active M dwarfs. In the second aspect of this Thesis (chapter 8), I investigate a critical coronal temperature range to determine the persistence of the iFIP pattern in low-activity M dwarfs. This was done by analyzing observations from XMM-Newton telescope. In this study, we observe for the first time an abundance pattern compatible with a null FIP or iFIP effect in a moderately active M dwarf. These results challenge the current picture that all M dwarfs studied exhibit an iFIP effect and hint at a possible transition to an FIP pattern at even lower activity levels of M dwarfs. The results suggest that observing stars with low coronal activity is crucial to refining our understanding of (i)FIP patterns and their causes. The dissertation is structured into three distinct parts. In part I, I will provide an introduction to the coronae and wind properties of the Sun and cool stars F, G, K, and M. This section will delve into the discussion of element abundances and the driving mechanisms behind the FIP effect and stellar winds. In part II, the focus will shift from the star to its vicinity, where I will explore various magnetic interactions between stars and planets. Part III will encompass a detailed exploration of various aspects of the stellar coronae and winds. An outlook on future research directions will follow this part. This work aims to pave the way for a more profound understanding of the winds and coronae of cool main sequence stars.Die Sonne, der am besten untersuchte kühle Stern, hat eine Korona mit Millionen Grad. Die Energie der Korona strahlt nach außen und ermöglicht es Teilchen, genügend Wärmeenergie zu gewinnen, um der Schwerkraft der Sonne zu entweichen. Diese freigesetzten Teilchen werden ”Sonnenwind“ genannt. Kühle Sterne sind in der Lage, beträchtliche Mengen an hochenergetischer Röntgenstrahlung aus ihren Koronen zu erzeugen, die gelegentlich sogar die der Sonne übertreffen. Dies deutet darauf hin, dass diese Sterne über genügend Energie verfügen, um Winde durch ähnliche Mechanismen wie die des Sonnenwinds zu erzeugen. Wenn sich ein kühler Stern entwickelt, verliert er aufgrund der magnetisierten Sternwinde, die seine Rotationsentwicklung beeinflussen, an Masse und Drehimpuls. Diese Veränderung hat Folgen, die von Veränderungen in seiner Aktivität bis hin zu Einflüssen auf die Atmosphäre eines Planeten in seiner Umlaufbahn reichen. Während sich unser Verständnis des Sonnenwinds erheblich verbessert hat, was vor allem auf Missionen wie dem Solar Orbiter zurückzuführen ist, ist unser Verständnis ähnlicher Phänomene bei anderen kühlen Sternen noch nicht sehr weit fortgeschritten. Die direkte Messung der Massenverlustrate, der einzigen beobachtbaren Größe, hat sich als schwierig erwiesen, was zu einer begrenzten Anzahl von Beobachtungseinschränkungen und Obergrenzen führt. Außerdem können Windmessungen nur anhand ihrer Wechselwirkungen mit der Umgebung abgeleitet werden. Angesichts des Mangels an Beobachtungsdaten bieten numerische Simulationen ein wertvolles Mittel, um die Struktur und die Eigenschaften der stellaren Winde in kühlen Sternen zu verstehen. Ein wichtiger Aspekt dieser Dissertation ist die Quantifizierung der Windeigenschaften von kühlen Sternen. Ich verwendeein modernes 3D-magnetohydrodynamisches (MHD) Modell, das Space Weather Modeling Framework. Im ersten Teil der Arbeit (Kapitel 6) habe ich eine numerische Vergleichsstudie mit idealistischen Modellen durchgeführt, um den Einfluss des Magnetfelds und seiner Komplexität auf die Windparameter zu untersuchen. Die Ergebnisse weisen auf einen neuen Ansatz zur Definition der habitablen Zone (HZ) hin und betonen die Bedeutung der Alfvén Oberfläche (AO) - der Grenze zwischen der Korona des Sterns und seinem Sternwind. Beim Übergang von idealistischen zu realistischen Ansätzen wird im zweiten Teil der Arbeit (Kapitel 7) ein Netz von realistischen MHD-Modellen vorgestellt. Diese Forschung stellt die erste systematische Quantifizierung der stellaren Winde in F-, G-, K- und M-Sternen durch die Analyse der großräumigen Magnetfeldverteilung in 21 gut beobachteten Sternen. Sie bietet neue Einblicke in die Art und Weise, wie die Eigenschaften des Sterns die Dynamik und Struktur der Sternwinde und ihre Bedingungen in der HZ beeinflussen. Die Ergebnisse stellen die vorherrschenden Annahmen über die Geschwindigkeit von Sternwinden in Frage und stellen ein Vorhersagemodell vor, das zur Bestimmung der Größe von AO verwendet werden kann. Dies ist entscheidend für die Ermittlung möglicher magnetischer Wechselwirkungen zwischen Stern und Planet. Die Erforschung verschiedener kühler Sterne ermöglicht es uns, Muster und Unterschiede zu entdecken und sowohl die Einzigartigkeit und Gemeinsamkeiten unserer Sonne im Vergleich zu anderen. Diese Erkundung ergab faszinierende Muster der vorhandenen Element in der Korona von aktiven M-Zwergen. Während kühle Sterne mit geringer Aktivität, wie F, G und K, typischerweise den FIP-Effekt aufweisen - charakterisiert durch eine Anreicherung von Elementen mit niedrigem ersten Ionisierungspotenzial in der Korona im Vergleich zur Photosphäre - zeigen hochaktive Sterne (M-Zwerge) einen inversen FIP-Effekt (iFIP).Trotz der umfangreichen Untersuchungen der Elementhäufigkeiten in der Korona bleibt es unklar, ob mäßig aktive M-Zwerge die gleichen Muster aufweisen wie aktivere M-Zwerge. Im zweiten Teil meiner Dissertation (Kapitel 8) untersuche ich einen kritischen koronalen Temperaturbereich, um die Beständigkeit des iFIP-Musters in M-Zwergen mit geringer Aktivität zu bestimmen. Dies geschah durch die Analyse von Beobachtungen des XMM-Newton-Teleskops. In dieser Studie beobachten wir zum ersten Mal ein Häufigkeitsmuster, das mit einem Null-FIP- oder iFIP-Effekt in einem mäßig aktiven M-Zwerg vereinbar ist. Dies stellt das Bild in Frage, dass alle untersuchten M-Zwerge einen iFIP-Effekt aufweisen, und deutet auf einen möglichen Übergang zu einem FIP-Muster bei noch niedrigeren Aktivitätsniveaus von M-Zwergen hin. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Beobachtung von Sternen mit geringer koronaler Aktivität von entscheidender Bedeutung ist, um unser Verständnis der (i)FIP-Muster und ihrer Ursachen zu verfeinern. Die Dissertation gliedert sich in drei verschiedene Teile. In Teil I gebe ich eine Einführung in die Korona und die Windeigenschaften der Sonne und der kühlen Sterne F, G, K und M. Dieser Teil befasst sich mit Elementhäufigkeiten und die Antriebsmechanismen hinter dem FIP-Effekt und den stellaren Wind. In Teil II verlagert sich der Schwerpunkt vom Stern selbst auf seine Umgebung, wo ich verschiedene Arten von magnetischen Wechselwirkungen zwischen Sternen und Planeten untersuchen werde. In Teil III werden verschiedene Aspekte der stellaren Koronen und Winde detailliert untersucht. An diesen Teil schließt sich ein Ausblick auf zukünftige Forschungsrichtungen. Diese Arbeit soll den Weg zu einem tieferen Verständnis der Winde und Koronen von kühlen Hauptreihensternen ebnen

    Professionalisierung durch lehramtsbezogene Übungen und schulpraktische Elemente (Chemie PLUS)

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    Ausgehend von hohen Abbruch- und Studiengangwechselquoten und dem von Studierenden der Universität Potsdam häufig gewünschten stärkeren Praxisbezug im Lehramtsstudium Chemie wurde das Projekt „Professionalisierung durch Lehramtsbezogene Übungen und Schulpraktische Elemente“ (Chemie PLUS) ins Leben gerufen: Eine Studieneingangsbefragung an der Universität Potsdam im Wintersemester 2020/21 brachte hervor, dass die Studierenden insbesondere fachliche Überforderung und mangelnde Praxisnähe im Lehramtsstudium kritisieren. Zwischen Sommersemester 2021 und Wintersemester 2022/23 wurden daher speziell für Chemielehramtsstudierende der ersten Semester des Bachelorstudiums die fachwissenschaftlichen Module um Kontext- und Alltagsbezüge und ein e-Learning-Angebot erweitert und Begleitseminare und Übungen mit stärkerem Praxis- und Lehramtsbezug gestaltet (Projektsäule I). Ergänzend wurde ein Zertifikatsprogramm entwickelt, in dessen Rahmen die Studierenden bereits in ihren ersten Semestern Erfahrungen mit Schüler:innen sammeln konnten (Projektsäule II). Projektsäule I erwies sich hierbei insgesamt als besonders zielführend, das Interesse der Studierenden an Maßnahmen der Säule II war hingegen stark eingeschränkt. Der folgende Artikel stellt die Erfahrungen mit einem verstärkten Lehramts- und Praxisbezug in der Fachwissenschaft hervor und beschreibt mögliche Ansätze zur weiteren Verbesserung der Lehramtsausbildung

    Size scaling of large landslides from incomplete inventories

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    Landslide inventories have become cornerstones for estimating the relationship between the frequency and size of slope failures, thus informing appraisals of hillslope stability, erosion, and commensurate hazard. Numerous studies have reported how larger landslides are systematically rarer than smaller ones, drawing on probability distributions fitted to mapped landslide areas or volumes. In these models, much uncertainty concerns the larger landslides (defined here as affecting areas ≥ 0.1 km2) that are rarely sampled and often projected by extrapolating beyond the observed size range in a given study area. Relying instead on size-scaling estimates from other inventories is problematic because landslide detection and mapping, data quality, resolution, sample size, model choice, and fitting method can vary. To overcome these constraints, we use a Bayesian multi-level model with a generalised Pareto likelihood to provide a single, objective, and consistent comparison grounded in extreme value theory. We explore whether and how scaling parameters vary between 37 inventories that, although incomplete, bring together 8627 large landslides. Despite the broad range of mapping protocols and lengths of record, as well as differing topographic, geological, and climatic settings, the posterior power-law exponents remain indistinguishable between most inventories. Likewise, the size statistics fail to separate known earthquakes from rainfall triggers and event-based triggers from multi-temporal catalogues. Instead, our model identifies several inventories with outlier scaling statistics that reflect intentional censoring during mapping. Our results thus caution against a universal or solely mechanistic interpretation of the scaling parameters, at least in the context of large landslides

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