University of Siegen

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    2016 research outputs found

    Television Drama from Germany

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    Finanziert aus dem Open-Access-Publikationsfonds der Universität Siegen für MonografienThis open access book examines how TV professionals in Germany have negotiated “quality TV drama” from 2015 to the present. As practitioners have adapted quality TV – a term most strongly associated with US series – to their own national context, they have simultaneously dealt with shifts in screenwriting and storytelling as well as with broader transformations of the local television industry. As in other European countries, in Germany this has included a crucial upheaval: the emergence of various streaming services, which has multiplied the television market. As a systematic study of this changing fiction industry, Television Drama from Germany will be of great interest to both academics and practitioners working both within and outside the German-language television market

    Characterisation of the fatigue behaviour of metallic structural materials using energy dispersive Laue diffraction

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    Die mikrostrukturellen Vorgänge innerhalb zyklisch belasteter metallischer Bauteile, die zur Schädigung und letztendlich zum plötzlichen Versagen führen, sind nach wie vor nicht vollständig verstanden. Um weitere Erkenntnisse zu erhalten, soll ein spezieller Detektor, der in der Lages ist, die Energie von Röntgenstrahlen ortsaufgelöst zu messen, eingesetzt werden. Das Ziel der Arbeit ist es eine neuartige Messmethode, welche den energieauflösenden Detektor mit hochenergetischer weißer Röntgenstrahlung kombiniert, einzusetzen, um die Schädigungsmechanismen und Gitterdehnungen in zyklisch belasteten metallischen Strukturwerkstoffen zu ermitteln. Dazu sind in verschiedenen polykristallinen Werkstoffen mit unterschiedlichen Versetzungsgleitverhalten durch Variation der plastischen Dehnungsamplitude und der Zyklenzahl verschiedene Versetzungsanordnungen erzeugt und diese mit dem Beugungsverhalten korreliert worden. Dabei sind die gebildeten Beugungsmuster hinsichtlich der Geometrie und der gemessenen Energie abhängig von dem inneren Spannungszustand, wobei die radial ausgedehnten Beugungsreflexe Streaks genannt werden. Beim Beispielwerkstoff für welliges Gleitverhalten, Nickel, ist eine eindeutige Abhängigkeit der Beugungsmuster von den Versetzungsanordnungen zu beobachten. Insbesondere bei Zellstrukturen aus größtenteils zufälligen Versetzungswänden sind einzelne Streaks zu erkennen, welche hinsichtlich der Gitterdehnungen ausgewertet werden können. Sobald sich infolge einer zunehmenden zyklischen Belastung immer mehr geometrisch notwendige Versetzungswände ausbilden, ist die Auswertung aufgrund der lateralen Verschiebung und der daraus resultierenden Überlappung der Streaks erschwert. Dagegen wird beim Beispielwerkstoff für planares Gleitverhalten, Messing, die Strahlung diffus an der hohen Dichte an Stapelfehlern und statistisch gespeicherten Versetzungen gestreut, sodass keinerlei Streaks entstehen, die hinsichtlich der Gitterdehnungen ausgewertet werden können. Bei einer Nickel-Chrom-Legierung mit einem gemischten Gleitverhalten aufgrund ihrer Ausscheidungen erfolgt eine eindeutige Ausbildung von Streaks, die einer Gitterdehnung zugeordnet werden können. Das bedeutet, dass wenige bis keine geometrisch notwendigen Versetzungen an den Versetzungswänden vorliegen, welche zusätzlich zu den parallelen Versetzungssegmenten gebildet werden. Des Weiteren führen die sich wiederholenden Gleitvorgänge der Versetzungen zur Überwindung der Chromkarbide zu einer Entfestigung des Werkstoffs sowie zu einer Reduzierung der Dehnungen im Gitter. Der zweiphasige Beispielwerkstoff, Duplexstahl, zeigt einzelne deutliche Streaks, die der ferritischen oder der austenitischen Phase zugeordnet und indiziert werden können. Die Änderung des Beugungsmusters resultiert im Ferrit aus der Zusammenlagerung von Versetzungen, die zufälligen Versetzungswänden entsprechen, und im Austenit aus der Zunahme statistisch gespeicherter Versetzungen, Stapelfehlern und Zwillingskorngrenzen. Infolge der räumlichen Begrenzung der Versetzungsanordnungen auf die Umgebung der Phasengrenzen schwanken die Gitterdehnungen stark.The microstructural processes that occur within cyclically stressed metallic components, which result in damage and sudden failure, remain poorly understood. In order to gain further insights, it is planned to use a special detector that is capable of measuring the energy of hard X-ray radiation with a high spatial resolution. The objective of this research is to determine the mechanisms of damage and lattice strains in metallic structural materials subjected to cyclic stress using a novel measurement technique that integrates an energy-resolving detector with high-energy white X-rays. In order to achieve this objective, a series of dislocation arrangements were set in a range of polycrystalline materials, each exhibiting distinct dislocation glide behaviours. This was achieved by varying two key parameters: the amplitude of plastic strain and the number of cycles. Subsequently, the diffraction behaviour was correlated with the aforementioned dislocation arrangements. The diffraction patterns that are formed are dependent on the state of the internal stresses with respect to the geometry and the energy that is measured. The radially extended diffraction reflections are referred to as streaks. In the example material pertaining to wavy glide behaviour, nickel, a correlation between the diffraction patterns and the dislocation arrangements is evident. In particular, individual streaks are identified as long as cell structures are observed which consist largely of random dislocation walls. These streaks can be evaluated with regard to the lattice strains. As the number of geometrically necessary dislocation walls increases in response to elevated cyclic loading, the evaluation process becomes more challenging due to the lateral displacement and the resulting overlap of the streaks. In contrast, in the example material for planar glide behaviour, brass, the radiation is diffusely scattered by the high density of stacking faults and statistically stored dislocations, resulting in the absence of streaks that can be evaluated with regard to the lattice strains. In a nickel-chromium alloy exhibiting mixed glide behaviour due to the presence of precipitates, the formation of streaks can be observed and correlated to a lattice strain. This indicates that there are few to no geometrically necessary dislocations present on the dislocation walls, which are formed in addition to the parallel dislocation segments. Moreover, the repetitive sliding processes of the dislocations to overcome the chromium carbides result in a reduction of the material’s strength and an overall decrease in the strains within the lattice. The two-phase example material, duplex steel, exhibits individual clear streaks that can be attributed to the ferritic or austenitic phase and indexed accordingly. The alteration in the diffraction pattern observed in ferrite can be attributed to the clustering of dislocations, which correspond to random dislocation walls. In contrast, the change in the diffraction pattern in austenite is caused by an increase in statistically stored dislocations, stacking faults and twin grain boundaries. Due to the spatial restriction of dislocation arrangements to the vicinity of phase boundaries, lattice strains exhibit significant fluctuations

    Erstleseliteratur: Theorie, Geschichte, Analyse und Wertung

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    Mit der vorliegenden Publikation liegt der zweite Band der Reihe "Nachhaltigkeit ∞ Lesen ∞ Literatur vor Lesekulturen mit Kinder- und Jugendliteratur in Grundschule und Sekundarstufe I fördern" vor. Die Siegener Reihe zielt darauf ab, Kinder- und Jugendliteratur und eine nachhaltige, literarästhetische Lesehaltung miteinander zu verbinden. Dabei soll der (sich als äußerst heterogen präsentierende) Bereich der Erstleseliteratur intensiver in den Blickpunkt der Forschungsbemühungen gerückt werden. Ein zentrales Ziel der Publikation ist es, den literarischen Gegenstand näher zu untersuchen und aufzuzeigen, dass es sich bei Weitem nicht immer um ‚banale‘ oder ‚triviale‘ Lesestoffe handelt, die der eingehenderen literaturwissenschaftlichen Analyse nicht bedürfen, sondern dass der Bereich der Erstleseliteratur vielfältig ist und sich hier literarästhetisch anspruchsvolle Texte wiederfinden, die mitnichten als bloßes ‚Lesefutter‘ wahrzunehmen sind und insbesondere das literarische Lernen fördern – was wiederum die Bücher für den Einsatz in der Grundschule besonders vielversprechend macht

    Listen bei politischen Wahlen

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    Der Frage, wie Wahlergebnisse in deutschen Zeitungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts veröffentlicht wurden und wie sich diese Darstellungen bis ca. 1950 veränderten, wurde bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt. Um einen ersten Eindruck zu erhalten, wurden verschiedene Zeitungsarchive genutzt, um systematisch in regionalen Tageszeitungen zu untersuchen, auf welche Weise und nach welchen Kriterien die Ergebnisse politischer Wahlen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Dabei wurden Zeitungen aus verschiedenen Teilen Deutschlands im Hinblick auf die veröffentlichten Listen, Tabellen, Texte und grafischen Darstellungen untersucht. Es konnte ermittelt werden, dass eine hierarchische Auflistung nach den gewonnenen Stimmen, so wie sie heute meist üblich ist, erst nach Ende des 2. Weltkriegs mehrheitlich zu sehen ist. Vorher wurden die Listen durch andere Kriterien organisiert, beispielsweise durch die Anordnung der Parteien auf den Stimmzetteln.The question of how election results were published in German newspapers at the beginning of the 20th century and how these representations changed until around 1950 has not been given any attention so far. In order to gain an initial impression, various newspaper archives were used to systematically examine in regional daily newspapers how and according to what criteria the results of political elections were made accessible to the public. Newspapers from different parts of Germany were examined with regard to the published lists, tables, texts and graphic representations. It was found that a hierarchical listing according to the number of votes won, as is common today, was only seen in the majority of cases after the end of the Second World War. Before that, the lists were organized accord­ing to other criteria, such as the order of the parties on the ballot papers

    Röntgenphotonen-Korrelationsspektroskopie-Experimente zur Proteindynamik auf molekularen Längenskalen - Möglichkeiten und Grenzen

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    Die Dynamik von Proteinen spielt eine wesentliche Rolle für die Funktionalität von Biomolekülen, und ihr Verhalten in dichten Umgebungen stellt ein faszinierendes und komplexes Forschungsgebiet dar. Die in dichten Umgebungen herrschenden Bedingungen wirken sich dabei ganz unmittelbar auf die Dynamik von Proteinen aus. Die Untersuchung der Proteindynamik in Lösung spielt in verschiedenen Disziplinen, darunter Biophysik und Pharmazie, eine Schlüsselrolle, da sie Einblicke in wesentliche Aspekte des Verhaltens, der Aggregation und der Wechselwirkungen von Proteinen bietet. Aufgrund der experimente-llen Herausforderungen, die mit der Messung der Dynamik auf der Längenskala von einigen Nanometern verbunden sind, ist insbesondere die kollektive Dynamik weitgehend unbekannt. Die Röntgenphotonen-Korrelationsspektroskopie (XPCS) gilt als hervorragende Technik zur Untersuchung der kollektiven Proteindynamik auf diesen kleinen Längenskalen. In dieser Arbeit werden das Potenzial und die Grenzen der Verwendung von XPCS zur Bestimmung der Dynamik von Proteinlösungen (insbesondere IgG+PEG und BSA+YCl3_3) auf molekularen Längenskalen untersucht. Zusätzlich wird der Einfluss der Dosisleistung auf die röntgeninduzierte Dynamik in hochkonzentrierten Antikörper-Protein-Lösungen untersucht. Ein umfassendes Verständnis der Möglichkeiten und Grenzen von XPCS ist für die Optimierung ihres Potenzials zur Verbesserung unseres Verständnisses der Proteindynamik und ihrer verschiedenen Anwendungen in unterschiedlichen Disziplinen unerlässlich. XPCS hat mehrere bemerkenswerte Vorteile, darunter die Fähigkeit, eine räumliche Auflö-sung im Nanobereich zu erreichen. Darüber hinaus zeigt XPCS Kompatibilität mit einer Vielzahl von Probenumgebungen, darunter wässrige und undurchsichtige Lösungen. Darü-ber hinaus ermöglicht XPCS die Bestimmung der kollektiven Dynamik innerhalb der untersu-chten Systeme. Obwohl dieser Ansatz zahlreiche Vorteile hat, ist er auch durch eine Reihe von Hindernissen eingeschränkt. Diese Studie befasst sich mit den Herausforderungen im Zusammenhang mit Strahlenschäden, der Komplexität der Datena-nalyse und der Notwendigkeit kohärenter Röntgenquellen. Darüber hinaus stellt diese Studie eine neue Dimension der Forschung dar, die sich auf den Einfluss der Röntgendosisraten auf die entsprechende Dynamik in konzentrierten Lösungen von Proteinen konzentriert. Durch systematische Variation der Dosisraten soll untersucht werden, wie Röntgenstrahlung die Dynamik und die Wechselwirkungen von Proteinen in überfüllten Umgebungen beeinflusst. Diese Untersuchung hat Auswirkungen sowohl auf die biophysikalische Forschung als auch auf den Bereich der weichen Materie, wo röntgenbasierte Techniken zunehmend an Bedeutung gewinnen.Protein dynamics play an essential role in the functionality of biomolecules, and their behavior within dense environments presents a fascinating and complex field of study. Various factors, such as macromolecular crowding agents, have an impact on the dynamics of proteins in crowded conditions. Protein dysregulation in crowded cellular environments is associated with pathological conditions such as neurodegenerative diseases and blindness. The investigation of protein dynamics in solution plays a key role in various disciplines, including biophysics and pharmaceuticals, as it provides insights into essential aspects of protein behavior, aggregation, and interactions. However, due to the experimental challenges related to measuring dynamics on a molecular-length scale, the dynamics are still mostly unknown. X-ray photon correlation spectroscopy (XPCS) has been considered an excellent technique for investigating protein dynamics at molecular-length scales. This thesis provides a comprehensive description of a current study that explores the potential and limitations related to the use of XPCS to determine the dynamics of protein solutions (specifically IgG+PEG and BSA+YCl3_3) at molecular length scales. Additionally, it examines the impact of dose rate on X-ray-induced dynamics in highly concentrated antibody-protein solutions. A comprehensive understanding of the capabilities and limitations of XPCS is essential for optimizing its potential to enhance our understanding about protein dynamics and its various applications in different disciplines. XPCS has several notable advantages, including the ability to achieve spatial resolution at the nanoscale. Additionally, XPCS demonstrates compatibility with a wide range of sample environments, encompassing aqueous and opaque solutions. Moreover, XPCS enables the determination of collective dynamics within the studied systems. Although this approach has numerous advantages, it is also constrained by a number of obstacles. This study addresses the challenges related to radiation damage, data analysis complexities, and the necessity for coherent X-ray sources. Furthermore, this work presents a new dimension of the research, focusing on the influence of X-ray dose rates on the corresponding dynamics in concentrated solutions of proteins. By systematically varying the dose rates, this research aims to evaluate how X-ray radiation influences protein dynamics and interactions in crowded environments. This exploration has implications for both biophysical research and the field of soft matter, where X-ray-based techniques are becoming increasingly relevant

    Zur Reflexivität des Populären und seinen historischen Ermöglichungsbedingungen

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    Der SFB 1472 ‚Transformationen des Populären‘ hat in seinem Forschungsprogramm dafür plädiert, „die lange Begriffs- und Problemgeschichte vor 1950 als Präfigurationsraum des Populären zu konzipieren“ (Döring et al. 2021: 19). In diesem Working Paper greift unser interdisziplinäres Autor:innenteam die Frage nach den historischen Dimensionen der Transformationen des Populären auf, wie sie sich schon vor der Transformationsstufe um 1950 bemerkbar machen. Wir schlagen vor, die entsprechenden Beobachtungen nicht als ‚Präfigurationen‘, sondern als Ermöglichungsbedingungen der Transformationen des Populären zu verstehen. Die Plausibilität dieser Überlegungen wird anhand von Beispielen aus den Projekten des Sonderforschungsbereichs verifiziert, die sich mit den Ausprägungen von Pop, Popularisierung und Populismus nicht erst ab der Mitte des 20. Jahrhunderts, sondern bereits seit ca. 1800 auseinandersetzen.In its research program, the CRC 1472 ‘Transformations of the Popular’ has argued that “the long conceptual and problematic history before 1950 should be conceived as a prefigurational space of the popular” (Döring et al. 2021: 19). In this working paper, our interdisciplinary group of scholars addresses the question of how the historical dimensions of the transformations of the popular were already evident before the transformation stage around 1950. We propose to better understand the corresponding observations not as ‘prefigurations’, but as enabling conditions for the transformations of the popular. The plausibility of these assumptions is illustrated by examples from the projects of the Collaborative Research Centre, which explore the phenomena of pop, popularization, and populism not only from the mid-20th century but already from around 1800

    Virtual assessment of the joining possibilities of mechanical joining processes in process development using the example of radial riveting

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    Um Zeit und Investitionskosten zu sparen, ist es in der Prozessentwicklung entscheidend zu einem möglichst frühen Projektzeitpunkt eine genaue Kenntnis über die Eignung eines Fügeprozesses zu erlangen. Die hier entwickelte Methodik des virtuellen Testens ermöglicht einen teilautomatisierten Ablauf zur Identifizierung und anschließenden Beurteilung des abgebildeten Prozesses. Des Weiteren können gleichartige Verbindungslösungen, wie z.B das Rollieren für einen vorliegenden Fall miteinander verglichen werden. Voraussetzung für die Verlässlichkeit solch einer Methode ist die analytische Bestimmung dessen Eingangsparameter. Für den mechanischen Umform- und Fügeprozess, dem Radialnieten, wurde in dieser Arbeit eine Prozesssimulation mittels Abaqus/CAE (V6.14) erstellt. Der Fügeprozess wurde an Hand eines Realbauteils entwickelt und mittels Realversuchen an entsprechenden Labormaschinen evaluiert. In einem weiteren Schritt folgte die Durchführung einer Anzahl von Sensitivitätsrechnungen im Bereich der Prozess-, Geometrie- und Werkzeugparameter. Der Workflow der Sensitivitätsuntersuchung wurde hierbei automatisiert durchgeführt. Die parametrische Modellentwicklung ermöglicht eine selbstgenerierende Modellerstellung für die Durchführung verschiedenster Simulationsrechnungen. Die Auswertung dieser Ergebnisse erfolgte mit Hilfe des Programms OptiSLang. Die Vielzahl an Parametern konnte auf eine reduzierte Anzahl signifikanter Parameter beschränkt werden. Das Verständnis über die Wirkzusammenhänge ermöglicht den Hinweis auf Gestaltungshinweise und verbessert das Prozessverständnis.In order to save time and investment costs, it is crucial in process develop-ment to gain precise knowledge of the suitability of a connection process at the earliest possible project stage. The method of virtual testing developed here enables a semi-automated process for identification and subsequent evaluation of the process. Furthermore, similar interconnection solutions can be compared for a given case. A prerequisite for the reliability of such a method is the analytical determination of its input parameters. For the me-chanical forming and joining process, radial riveting, a process simulation using Abaqus/CAE (V6. 14) was created in this paper. The joining process was developed on the basis of a real component and evaluated by means of real tests on corresponding laboratory machines. In a further step, a number of sensitivity calculations were carried out in the area of process, geometry and tool parameters. The workflow of the sensitivity analysis was auto-mated. The parametric model development enables a self-generating model generation for the execution of various simulation calculations. The evalua-tion of these results was carried out with the help of the OptiSLang program. The large number of parameters could be limited to a reduced number of significant parameters. The understanding of the cause-effect relationships makes it possible to refer to design notes and improves the understanding of processes

    The role of beauty in the sustainability of architecture

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    Die Nachhaltigkeitsbetrachtung erfolgt im Horizont von Architektur nach wie vor überwiegend rational, technisch; die emotionale, sinnliche Seite bleibt dabei meist unbeachtet. Da der Mensch jedoch die Umwelt über zwei Wahrnehmungskanäle aufnimmt 3 den Verstand und die Sinne 3 ist eine Berücksichtigung der sinnlichen Ebene zwingend notwendig. Eine ausschließlich rationale Betrachtung wird dem Menschen in seiner Ganzheit, als fühlendem Wesen, als Teil der Natur nicht gerecht. Darüber hinaus bedingen unser hoher Ressourcen- und Energieverbrauch als auch unsere Emissionen die Notwendigkeit einer Werteverschiebung; auch weil die Art, wie wir nach wie vor Häuser bauen, wie auch unser gesamtes Wirtschaftssystem immer noch zu sehr bestimmt ist von einer linearen Verbrauchswirtschaft bzw. der Vorstellung eines unendlichen Wachstums. Sachverhalte wie der Klimawandel und die Corona-Pandemie, die jeweils in dem gleichen Phänomen 3 dem immer stärkeren Eingriff in unsere Ökosysteme 3 begründet sind, verstärken die Notwendigkeit, humanistische, emotionale Werte und somit auch Schönheit wieder stärker in den Vordergrund zu rücken und gleichzeitig der Natur und ihren Ökosystemen wieder mehr Respekt entgegenzubringen. Dabei sind Nachhaltigkeit, Schönheit und Natur 3 im Kontext von Architektur 3 die zentralen Begriffe der vorliegenden Arbeit. Es soll darum gehen, zu beweisen, dass Nachhaltigkeit in der Architektur nur möglich ist, wenn Schönheit bedacht wird. Schönheit unterliegt dabei einer universellen Verständigung über sie; sie ist also keine subjektive Einschätzung und beruht durchaus auf objektiven Voraussetzungen. Diese Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über die möglichen Mängel die durch das Nichtbeachten von Schönheit entstehen können. Dabei beschreibt Nachhaltigkeit eine Ganzheit aus Rationalität und Emotionalität. Zu einer solchen umfassenden Betrachtung gehört daher auch die Einbeziehung sinnlicher Aspekte wie Schönheit als ein Grundbedürfnis des Menschen. Schlussendlich führt die Untersuchung zu einer Denkrichtung, die auch zum Ziel hat, Fehler, wie sie in der Vergangenheit vor allem beim Wiederaufbau begangen wurden, in der Gegenwartsarchitektur zu vermeiden. Das bedeutet, dem Menschen und der Natur in der Planung und Realisierung von Architektur die notwendigen Entfaltungsmöglichkeiten einzuräumen. Denn der Intellekt, das Rationale, umfasst das Dasein des Menschen nicht vollständig. Vor allem aber verdeutlicht sie im Hinblick auf die Lebenswirklichkeit, den notwendingen Zusammenhang zwischen Schönheit, Natur und Nachhaltigkeit

    Leistungsanalysen der Niederenergie-Sekundärscheitelrekonstruktion und Studien zur Bestimmung der Yukawa-Kopplung des Top-Quarks aus dem ttbar-Wirkungsquerschnitt mit dem ATLAS-Experiment.

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    The Large Hadron Collider at CERN is the world's largest and most powerful particle accelerator. Among its various experiments, ATLAS plays a crucial role in probing the Standard Model of particle physics and searching for phenomena beyond it. This dissertation focuses on the development and calibration of two tools aimed at improving the reconstruction of low-energy (soft) secondary vertices as well as on the studies towards the measurement of the top-quark Yukawa coupling, a fundamental parameter of the Standard Model. Several beyond the Standard Model processes studied at the ATLAS experiment produce soft bb-quarks in the final state, which can fragment into \textit{b}-hadrons without forming a reconstructable jet. The tools described in this dissertation reconstruct secondary vertices that standard flavour-tagging algorithms may miss. Although the tools share a common goal, they differ in the algorithmic strategies and the software versions in which they are implemented. The optimisation of the first tool leads to the definition of three working points, resulting in an estimated event efficiency (fake rate) that varies from 27\% (0.5\%) to 44\% (7.1\%). The calibration of the second tool consists in extracting data-to-simulation scale factors, that are used to correct the algorithm's performance in simulated events. A single efficiency scale factor, \SFeff=0.86 \pm 0.10, and two fake-rate scale factors (estimated separately for events with low and high average numbers of interactions per bunch crossing) \SFfakelow = 1.63 \pm 0.15 and \SFfakehigh = 1.58 \pm 0.13, are measured. The top quark pair-production cross section as a function of the \ttbar invariant mass is sensitive to the top-quark Yukawa coupling in the threshold region. Studies towards the extraction of this parameter are carried out in two different final states. In the lepton+jets channel, an Asimov fit considering the full set of systematic uncertainties yields to \Ytd~=1.001.15+1.21= 1.00^{+1.21}_{-1.15}. In the dileptonic final state two neutrinos are produced, which poses a challenge for event reconstruction. Regression methods for estimating the \ttbar invariant mass are presented, demonstrating that, considering only statistical uncertainties, they provide better sensitivity to the top-quark Yukawa coupling (approximately 11\%) than the invariant mass of the system composed of the two bb-hadrons and the two leptons (which provides a sensitivity of 15\%). The results presented in this dissertation not only demonstrate the enhanced capability of the ATLAS experiment to reconstruct soft secondary vertices but also introduce the indirect measurement of the top-quark Yukawa coupling using \ttbar events in two different final states, enabled by new event reconstruction methods.Die Large Hadron Collider am CERN ist der weltweit größte und leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger. Das ATLAS-Experiment spielt dabei eine zentrale Rolle in der Untersuchung des Standardmodells der Teilchenphysik und der Suche nach darüber hinausgehenden Phänomenen. Diese Dissertation widmet sich der Entwicklung und Kalibrierung zweier Werkzeuge zur Verbesserung der Rekonstruktion von niederenergetischen (weichen) Sekundärvertices sowie der Messung der Yukawa-Kopplung des Top-Quarks, einem grundlegenden Parameter des Standardmodells. Einige Prozesse jenseits des Standardmodells, die am ATLAS-Experiment untersucht werden, produzieren weiche bb-Quarks, die in \textit{b}-Hadronen fragmentieren können, ohne rekonstruierbare Jets zu bilden. Die in dieser Arbeit entwickelten Werkzeuge rekonstruieren Sekundärvertices, die von Standard Flavour-Tagging-Algorithmen möglicherweise übersehen werden. Diese Werkzeuge unterscheiden sich durch ihre algorithmischen Strategien und die verwendeten Softwareversionen. Die Optimierung des ersten Werkzeugs definiert drei Arbeitspunkte mit Ereigniseffizienzen (Fake-Raten) von 27\% (0,5\%) bis 44\% (7,1\%). Die Kalibrierung des zweiten Werkzeugs umfasst die Bestimmung von Skalenfaktoren, um die Leistung des Algorithmus in simulierten Ereignissen zu korrigieren. Die gemessenen Effizienzskalenfaktoren betragen \SFeff=0{,}86 \pm 0{,}10, und die Fake-Raten-Skalenfaktoren sind \SFfakelow = 1{,}63 \pm 0{,}15 und \SFfakehigh = 1{,}58 \pm0{,}13. Die Produktionsrate von Top-Quark-Paaren als Funktion der invarianten \ttbar-Masse ist besonders empfindlich gegenüber der Yukawa-Kopplung im Schwellenbereich. Ein Asimov-Fit zur Bestimmung dieses Parameters wurde in zwei verschiedenen \ttbar-Endzuständen durchgeführt. Im Ein-Lepton-Kanal, unter Berücksichtigung aller systematischen Unsicherheiten, wird \Ytd~=1,001,15+1,21= 1{,}00^{+1{,}21}_{-1{,}15} gemessen. Im Dilepton-Endzustand werden zwei Neutrinos produziert, was die Ereignisrekonstruktion erschwert. Regressionsmethoden zur Schätzung der invarianten \ttbar-Masse zeigen, dass sie eine bessere Sensitivität (ca.~11\%) auf die Yukawa-Kopplung bieten als die invariante Masse des Systems aus den beiden bb-Hadronen und Leptonen (15\%). Zusammengefasst zeigen die Ergebnisse dieser Dissertation, dass die Fähigkeit des ATLAS-Experiments zur Rekonstruktion und Messung von weichen Sekundärvertices verbessert wird. Zudem wird eine indirekte Messung der Yukawa-Kopplung des Top-Quarks unter Verwendung von \ttbar-Ereignissen in zwei verschiedenen Endzuständen ermöglicht, was neue Methoden zur Ereignisrekonstruktion eröffnet

    Deception in business negogiations

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    In unternehmerischen Verhandlungen sind Täuschungen durchaus verbreitet und zielen darauf ab, das Verhandlungsergebnis zu beeinflussen. Gelogen wird dabei vor allem über Aspekte wie bessere Alternativangebote, Deadlines, die Verfügbarkeit eines Produkts oder unternehmensinterne Vorgaben. Die Verhandlungsliteratur stuft viele dieser Lügen außerhalb des Vertragsgegenstands und des Preises als akzeptierte Geschäftspraxis ein. Ein erster Blick auf § 123 Abs. 1, 1. Alt. BGB (Anfechtung wegen arglistiger Täuschung) legt hingegen nahe, dass vorsätzliche, kausal gewordene Täuschungen ausnahmslos als unrechtmäßig anzusehen sind. Eine für das Werk durchgeführte Studie zeigt allerdings, dass z.B. deutsche Richter für einige dieser Lügen keine rechtlichen Konsequenzen fordern. Stefanie Jung untersucht daher, ob das deutsche Recht Verhandlern im unternehmerischen Kontext einen Spielraum für bestimmte Irreführungen gewährt bzw. gewähren sollte. Auf Basis rechtshistorischer, rechtsdogmatischer, rechtsvergleichender, rechtsökonomischer und empirischer Argumente arbeitet sie eine differenzierte Lösung nach einzelnen Täuschungsgegenständen heraus

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