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Forschungsdatenmanagement an der Hochschule Düsseldorf: Eine Reflexion der FDM-Services auf Basis der Innovationstheorie [Poster]
Die Methoden und Maßnahmen im Umgang mit Forschungsdaten sind ebenso divers wie die Hochschultypen, Fachdisziplinen und Forschungsgruppen, in denen sie Anwendung finden sollen. Während einzelne Aspekte längst zur wissenschaftlichen (oder fachlichen) Norm gehören, sind andere noch in der Etablierung oder reines Zukunftsideal. Je nach Perspektive und Kontext ist Forschungsdatenmanagement (FDM) noch immer eine Innovation. Entsprechend divers ist auch das Serviceportfolio im Bereich FDM und bedarf einer regelmäßigen Reflexion und Anpassung.
Forschungsdatenmanagement als Innovation zu denken, schafft die Möglichkeit, sich der Innovationstheorie zu bedienen und auf dieser Grundlage die Wirkkraft bestehender FDM-Services zu reflektieren und neue Ideen für (kooperative) Serviceangebote zu entwickeln.
Auf dem Poster werden die FDM-Services der Hochschule Düsseldorf (HSD) vorgestellt und gleichzeitig reflektiert. Als theoretische Basis wird der Innovation-Decision-Process nach E. M. Rogers herangezogen, der bei der Frage nach der Verbreitung einer Innovation (Diffusionstheorie) das Individuum und dessen Entscheidung, eine Innovation zu übernehmen oder zu verwerfen, ins Zentrum stellt. Die fünf Prozessschritte, die Forschende bei der Entscheidung für oder gegen eine FDM-Maßnahme jeweils durchlaufen, werden in einem Kreislauf dargestellt und kurz erläutert und dazu FDM-Services der HSD vorgestellt, die dabei unterstützen, dass der jeweilige Prozessschritt erfolgreich durchlaufen werden kann. So wird insgesamt reflektiert, welche Services auf welche Weise auf eine nachhaltige Etablierung von FDM einzahlen. Abschließend werden neue Ideen vorgestellt, die aus der Reflexion entstanden sind und künftig Eingang in das Serviceportfolio der HSD finden sollen
Evaluating the Effectiveness of Virtual Listening Tests for Balanced Armature Headphone Drivers [Abstract]
Niedrigschwellige Wohnhilfen für obdachlose Drogenkonsument*innen in Düsseldorf [Abstract]
Hintergrund und Fragestellung
Vor dem Hintergrund eines neuen Rahmenkonzepts für Hilfen für opiatabhängige Menschen in der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde am 1. März 2024 das neuartige Angebot für obdachlose drogengebrauchende Menschen, die „Niedrigschwellige Unterbringungs- und Beratungsstelle Moskauer Straße (NUB)“, umgesetzt. In den ersten sechs Monaten wurde die Einrichtung wissenschaftlich begleitet und die folgenden forschungsleitenden Fragen untersucht: (1) ob und wie die Einrichtung zu einer Verbesserung der Lebenslage der Zielgruppe beiträgt und (2), welchen Nutzen bzw. Nicht-Nutzen die Einrichtung für ihre Bewohner:innen hat und worauf diese gründen.
Methoden
Hierzu wurden teilstandardisierte Befragungen der Nutzer:innen der Einrichtung (N=52), leitfadengestützte Expert:inneninterviews (N=10) und teilnehmende Beobachtungen in der Einrichtung und in verschiedenen steuernden Gremien (N=22) durchgeführt.
Ergebnisse
Die empirischen Daten machen deutlich, dass die NUB nicht nur die Zielgruppe, schwerstabhängige obdachlose Menschen in extrem deprivierten Lebenslagen, die bisher wenig Anschluss an das bestehende Hilfesystem hatten, erreicht, sondern auch, dass die Einrichtung einen Nutzen für die Bewohner:innen darstellt. Er liegt insbesondre in der Überlebenssicherung, der Stabilisierung und Verbesserung der Lebenssituation sowie der Eröffnung weitergehender Perspektiven. Die Ergebnisse lassen jedoch auch erkennen, dass eine institutionelle Bearbeitung immer nur in den gegebenen gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Bedingungen erfolgen kann. Dies führt dazu, dass neue Grenzziehungen der Nutzung geschaffen werden und dass die Konsumnotwendigkeit von schwerstabhängigen Menschen und das Konsumverbot in der Einrichtung nur zu einer teilweisen Entlastung von öffentlichen Räumen führt. Außerdem wird der Nutzen durch fehlende Beschäftigungs- und Arbeitsprojekte sowie fehlendem Zugang zu Wohnraum begrenzt.
Diskussion und Schlussfolgerung
Insgesamt bestätigt sich der Nutzen der NUB und lassen sich gleichzeitig Entwicklungsbedarfe erkennen. Gemeinsam soll auf der Grundlage der Ergebnisse diskutiert werden, welche Chancen und Herausforderungen mit derartigen Einrichtungen in Verbindung stehen.
Interessenskonflikte sowie Erklärung zur Finanzierung
Ich bzw. die Koautorinnen und Koautoren erklären, dass während der letzten 3 Jahre keine wirtschaftlichen Vorteile oder persönlichen Verbindungen bestanden, die die Arbeit zum eingereichten Abstract beeinflusst haben könnten.
Erklärung zur Finanzierung: Das Projekt wurde aus Mitteln der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dezernat für Kultur und Integration gefördert
Covid-19 und die Folgen. Drei Formen des Geschichtsrevisionismus im Milieu der Pandemieleugnung
Thermomagnetic convection and entropy generation in a hybrid nanofluid filled wavy-walled cavity heated non-uniformly
In this work, thermomagnetic convection and irreversibility production in a hybrid nanofluid-filled wavy-walled porous thermal system containing a semi-circular heated bottom is presented. Both the sidewalls of the enclosure are cooled and undulated with varying undulation numbers. The lower wall is partially undulated following a semi-circular-shaped object and is heated isothermally. The horizontal walls are insulated. The cavity is occupied with Cu-Al2O3/water-based hybrid nanofluid and porous substances under the impact of the evenly applied horizontal magnetic field. This work significantly contributes to the existing research rendering an exhaustive understanding of the hydrothermal flow-physics as well as irreversibility production of a hybrid nanofluid in the cavity having surface undulation. The Galerkin weighted finite element method is utilized to solve the mathematical model. The hydrothermal performance of the thermal system is considerably influenced by various pertinent factors such as Darcy-Rayleigh number, Darcy number, Hartmann number, and number of undulations. The wall undulations have a critical role in altering the hydrothermal performance. Heatlines are used to analyse heat transport dynamics from the protruded hot surface to the heat sink. The protruded heater wall induces the formation of a hot upward plume in the nearest fluid layers. The flow divides into two parts forming a pair of circulations due to symmetrical cooling at the sidewalls. The flow behaviours are significantly dampened by increasing the Hartmann number. The associated total entropy generation is also demonstrated. This study contributes to the existing domain knowledge and provides insights for designing and optimizing similar thermal systems