Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen

Institutionelles Repositorium der Hochschule Düsseldorf
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    Zugang verweigert: Barrieren und Diskriminierung wohnungsloser Menschen am Wohnungsmarkt

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    In einer partizipativen Studie wurden Diskriminierungen und Barrieren wohnungsloser Menschen bei der Einmündung in den Wohnungsmarkt untersucht. Als Datengrundlage dient eine teilstandardisierte Befragung von 291 ehemaligen oder aktuell wohnungslosen Menschen. Rund drei Viertel der befragten wohnungslosen Menschen haben bei der Wohnungssuche Diskriminierung erfahren. Von diesen geben 72% an, dass sie aufgrund von Wohnungslosigkeit diskriminiert wurden; das ist die Hälfte aller befragten Personen. Neben Wohnungslosenfeindlichkeit erleben 71% der diskriminierten Personen klassistische Abwertungen. Auch Diskriminierungen aufgrund von anderen negativen Zuschreibungen, wie Rassismus, Agism oder Queerfeindlichkeit werden erlebt. Die Einschätzungen der Befragten gehen mit einer Vielzahl von Erzählungen einher, in denen beobachtbares Verhalten geschildert wird. Die erlebten Diskriminierungen sind zum Teil massiv und tragen zu einem Rückzug vom Wohnungsmarkt bei. Außer den Diskriminierungen kämpfen wohnungslose Menschen mit weiteren Barrieren bei der Wohnungssuche. Neben der Höhe der Miete und den geringen Einkommen, über die sie verfügen, zählen dazu zu lange Verwaltungsverfahren, das Fehlen eines sicheren Zugangs zum Internet und das Fehlen eines sozialen Netzwerks, das die Wohnungssuche stützen kann. Schulden und eine negative Schufa werden für die betroffenen Personen zu einer unüberbrückbaren Hürde. Die Befragung zeigt: Für wohnungslose Menschen ist die Suche nach einer Wohnung nicht nur aufgrund ihrer Position am Wohnungsmarkt und den Barrieren, die mit der Lebenssituation verbunden sind, besonders schwierig. Wohnungslosen Menschen wird der Zugang auch aufgrund ihrer Wohnungslosigkeit verweigert. Damit werden die Menschen, die Wohnungen besonders dringend benötigen, vom Wohnungsmarkt aufgrund des Merkmals ausgeschlossen, das ihre besondere Bedürftigkeit begründet – ein Teufelskreis. Neben einer Wohnungspolitik, die bezahlbaren Wohnraum für alle ermöglicht, benötigt es deswegen spezifische Zugänge zu Wohnraum für wohnungslose Menschen. Die Studie zeigt, warum Instrumente wie eine fachlich versierte Begleitung in den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, der Einsatz von Sozialmakler: innen, Housing First, Ausnahmeregelungen bei der KdU, öffentliche Garantieerklärungen und öffentliche Belegungsquoten nötig sind. Sie müssen weiter ausgebaut werden, um Wohnungslosigkeit in Deutschland bis 2030 zu überwinden

    938 - Geschäftsordnung des Präsidiums der Hochschule Düsseldorf vom 21.03.2024

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    Aufgrund der §§ 2 Abs. 4 S. 1, 16, 25 Abs. 2 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 16.09.2014 (GV. NRW. S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat das Präsidium der Hochschule Düsseldorf die folgende Geschäftsordnung beschlossen

    942 - Vierte Satzung zur Änderung der Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Innenarchitektur an der Hochschule Düsseldorf vom 08.04.2024

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    Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 16.09.2014 (GV. NRW. S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende Ordnung als Satzung erlassen

    ‘Alexa, play metal’: exploring music selection and personal information management via voice assistants

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    Introduction. Music streaming services have changed how music is played and perceived, but also how it is managed by individuals. Voice interfaces to such services are becoming increasingly common, for example through voice assistants on mobile and smart devices, and have the potential to further change personal music management by introducing new beneficial features and new challenges. Method. To explore the implications of voice assistants for personal music listening and management we surveyed 248 participants online and in a lab setting to investigate (a) in which situations people use voice assistants to play music, (b) how the situations compare to established activities common during non-voice assistant music listening, and (c) what kinds of commands they use. Analysis. We categorised 653 situations of voice assistant use, which reflect differences to non-voice assistant music listening, and established 11 command types, which mostly reflect finding or refinding activities but also indicate keeping and organisation activities. Results. Voice assistants have some benefits for music listening and personal music management, but also a notable lack of support for traditional personal information management activities, like browsing, that are common when managing music. Conclusion. Having characterised the use of voice assistants to play music, we consider their role in personal music management and make suggestions for improved design and future research

    Onboarding in hybriden Arbeitswelten - Herausforderungen und Lösungsansätze

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    Power2Gas - Katalytische Methanisierung von CO₂ als Baustein einer erfolgreichen Energie- und Rohstoffwende

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    Die katalytische Methanisierung von Kohlendioxid (CO2) mit Hilfe von elektrolytisch erzeugtem Wasserstoff (H2) aus erneuerbaren Energiequellen kann einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen leisten. Aufgrund einer immer stärker fluktuierenden Energie- und Rohstoffbereitstellung spielt die Möglichkeit einer flexiblen, dynamischen Betriebsweise eine zunehmend große Rolle für zukünftige Technologien. Dies bedingt auch im Fall der katalytischen Methanisierung umfangreiche Untersuchungen, um zu ermitteln, inwieweit eine dynamische Fahrweise Auswirkungen auf Prozess und Katalysator besitzt. An diesem Punkt setzte das HiFF-Projekt Power2Gas an. So wurden verschiedene nickelbasierte Katalysatorsysteme synthetisiert, wobei sich der via Imprägnierung hergestellte Ni/Al2O3-Katalysator sowohl aufgrund seiner guten Leistung als auch der praktikablen und reproduzierbaren Herstellung als geeignetes Benchmark-System für weitere Untersuchungen - vor allem im kinetischen Bereich - erwies. Während umfassender Parametervariationen wurden kinetische Datensätze im stationären Zustand bestimmt, die zur Modellierung der katalysierten CO2-Methanisierung verwendet werden können. Darüber hinaus wurden in ausgewählten Versuchsreihen die isotherme Temperaturkontrolle und eine ausreichende Langzeitstabilität sichergestellt sowie makrokinetische Diffusionsbeschränkungen ausgeschlossen. Die Ergebnisse wurden in einer peer-review-Publikation veröffentlicht und auf zwei Konferenzen präsentiert. Sie waren zudem die Basis für eine erfolgreiche Masterarbeit und flossen in die Antragstellung im Rahmen des DFG-Programms „Großgeräteaktion für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ ein.The catalytic methanation of carbon dioxide (CO2) using electrolytically produced hydrogen (H2) from renewable energy sources represents a potential option for reducing CO2 emissions. Due to an increasingly fluctuating availability of energy and raw materials, the need for flexible, dynamic operation is becoming ever more crucial for future technologies. In the case of catalytic methanation, this also requires further investigations to determine the impact of dynamic operation on the process and catalysts. This is where the HiFF Power2Gas project comes in. Various nickel-based catalyst systems were synthesized. The Ni/Al2O3 catalyst produced via impregnation was identified as a suitable benchmark system for further investigations - particularly in the kinetic range - due to its good performance as well as its simple and reproducible synthesis. By thorough parameter variation, kinetic data sets were determined in steady state, which can be used to model catalyzed CO2 methanation. In addition, isothermal temperature control and long-term stability were ensured in a series of selected experiments, while macro-kinetic diffusion limitations could be ruled out. The results were published in a peer-reviewed publication and presented at two conferences. They were also fundamental for a successful master's thesis and were used in an application for the DFG program "Großgeräteaktion für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften"

    967 - Dritte Satzung zur Änderung der Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Medieninformatik an der Hochschule Düsseldorf vom 22.08.2024

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    Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 16.09.2014 (GV. NRW. S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende Ordnung als Satzung erlassen

    Solar Chimney Power Plants for Sustainable Air Quality Management Integrating Photocatalysis and Particulate Filtration: A Comprehensive Review

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    Urban air pollution has become a pressing challenge in recent times, demanding innovative solutions. This review delves into the potential of Solar Chimney Power Plants (SCPPs) as a sustainable approach to mitigating air pollution. The idea of mitigation of pollution may be an added advantage to the use of SCPPs in practice. Recent advancements, such as the integration of photocatalytic reactors (PCRs) for the elimination of greenhouse gases (GHGs), emphasizing the importance of addressing non-CO2 GHGs like CH4 and N2O are analyzed. The novelty of this review is that it not only focuses on the shifting and removal of particulate matter but also on the removal of greenhouse gases. Numerous case studies, ranging from filter-equipped SCPPs to Solar-Assisted Large-Scale Cleaning Systems (SALSCSs), are reviewed, providing a comprehensive understanding of their design, performance, and potential benefits. This review serves as a guide for researchers and policymakers, emphasizing the need for multifaceted approaches to address the intricate nexus of air pollution, renewable energy generation, and climate change mitigation

    Fachkräftemangel und De-Professionalisierung in der Sozialen Arbeit

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    Der Fachkräftemangel und die damit einhergehenden Tendenzen der De-Professionalisierung und der Aufweichung fachlicher Standards werden aktuell in der Sozialen Arbeit an unterschiedlichen Orten kontrovers diskutiert. Der Band stellt Hintergründe und Problemdiagnosen zum Fachkräftemangel zusammen und zeigt Handlungsstrategien und professionspolitische Forderungen auf. Die Autor*innen betrachten dabei Beschäftigungsverhältnisse, Lehr-, Studien- und Forschungsbedingungen sowie die Verfasstheit der sozialen Angebots- und Infrastruktur

    Die subjektive Realität des Jugendarrests: Selbsteinschätzungen Arrestierter zu sozialen Belastungen und ihrem Erleben des Jugendarrestvollzugsverlaufs sowie darauf bezogene Fremdeinschätzungen durch Vollzugsbedienstete

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    Im Vergleich zur Häufigkeit der Anwendung des Arrestes in der Justizpraxis existieren kaum empirische Studien zum Jugendarrestvollzug in Deutschland. Der vorliegende Beitrag widmet sich dem Erleben dieser freiheitsentziehenden Maßnahme aus der Perspektive der Arrestierten. Es wird dabei untersucht, inwieweit sich die eigene Wahrnehmung der Jugendlichen und Heranwachsenden mit denen der Anstaltsmitarbeitenden in Bezug auf die Problemlagen, dem Erleben des Freiheitsentzuges, dem Verhalten und der Wirkung decken. Es zeigt sich, dass zahlreiche Problemlagen von den Arrestierten beschrieben werden. Allerdings können bei einigen Variablen signifikante Unterschiede in der Selbst- und Fremdeinschätzung festgestellt werden. Zudem konnte ein schwacher aber signifikanter Zusammenhang zwischen der Mitarbeitsbereitschaft und der subjektiven Erfolgseinschätzung gefunden werden. Die Ergebnisse werden kritisch diskutiert und hinsichtlich der Aussagekraft sowie einer möglichen Veränderung für die Praxis analysiert.Compared to the frequency of use of detention in judicial practice, there are hardly any empirical studies on the execution of juvenile detention in Germany. This article is dedicated to the experience of this measure involving deprivation of liberty from the perspective of the detainees. It is examined to what extent the adolescents' own perceptions correspond to those of the staff of the juvenile detention center with regard to problem situations, experiences of deprivation of liberty, and the effects of detention. Detainees described numerous problems they are faced with. Furthermore, remarkable differences of self-assessments and external assessments could be identified in several domains. In addition, a weak but significant correlation was found between the willingness to cooperate and the subjective assessment of success of the treatment in juvenile detention. The results are critically discussed and analyzed with regard to their significance and a possible change for practice

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