OPUS - Publikationenserver der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
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    Geothermie Nürnberg: Bohrtechnik und Bodenschichten

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    Die Nutzung geothermischer Energie stellt eine langfristig tragfähige und nachhaltige Form der Wärmegewinnung dar. Das zugrunde liegende Prinzip besteht darin, Wärme aus tiefen geologischen Schichten durch zirkulierende Flüssigkeiten zu extrahieren. Besonders für Ballungsräume wie Nürnberg bietet die Geothermie großes Potenzial für eine klimaneutrale Versorgung. Im Rahmen dieser Arbeit wird das Konzept eines Geothermie-Projekts für Nürnberg untersucht – unter Berücksichtigung eines bereits realisierten Systems in Geretsried, dem sogenannten Eavor-Loop. Dieses innovative Bohrsystem ermöglicht eine geschlossene Zirkulation von Wasser in tiefen Bodenschichten, wo es durch Erdwärme erhitzt wird. Die dort eingesetzten vier vertikalen Bohrungen reichen etwa 4000 Meter in die Tiefe und biegen anschließend horizontal ab, um weitere 3000 Meter als Lateralbohrungen zu verlaufen. Am Ende der Strecke werden die Bohrpfade zu einem geschlossenen Kreislauf zusammengeführt. Im Gegensatz zum Projekt in Geretsried weist das geplante System in Nürnberg jedoch Unterschiede auf, insbesondere bei der Steigung der Lateralbohrungen (20° statt 90°) sowie in der geologischen Beschaffenheit des Untergrunds. Ziel dieser Arbeit ist es, die technischen Anforderungen der Bohrung, die spezifischen Bodenschichten in Nürnberg sowie die geometrische Konzeption des Systems zu analysieren und auf Basis bestehender Erfahrungen sinnvolle Anpassungen für den Standort Nürnberg vorzuschlagen

    (De-)Professionalität erleben? Perspektiven wohnungsloser Menschen auf die Personalsituation in der Wohnungslosenhilfe

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    Der Beitrag analysiert die Erfahrungen wohnungsloser Menschen mit der Personalsituation in der Wohnungslosenhilfe auf Basis empirischer Forschung. Die Perspektiven der Adressat*innen zeigen einen flächendeckend wahrgenommenen Personalmangel, der nicht nur als Folge struktureller Unterfinanzierung, sondern auch als Resultat der geringen Attraktivität des Arbeitsfeldes gedeutet wird. Die Betroffenen berichten von Qualitätseinbußen, unzureichender Erreichbarkeit und fehlender Unterstützung. Sie artikulieren personalintensive Bedarfe wie kontinuierliche Präsenz, Beziehung und Verständnis für ihre Lebenslagen – Bedingungen, die aus ihrer Sicht für professionelles Handeln konstitutiv sind. Der Beitrag zeigt, dass Personalmangel nicht nur ein organisatorisches Problem darstellt, sondern zu einem Vertrauensverlust in professionelle Hilfe führen kann und somit als Ausdruck von De-Professionalisierung wahrgenommen wird. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer adressat*innengerechten Personalpolitik und einer strukturellen Aufwertung der Wohnungslosenhilfe

    Soziale Arbeit und Strafe. Was beeinflusst die Punitivität von Studierenden der Sozialen Arbeit in der Schweiz?

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    Sozialarbeitende sind in Bezug auf Strafeinstellungen von besonderem Interesse, da sie in ihrer beruflichen Praxis oft soziale Kontrolle ausüben und über Strafen bzw. Sanktionen entscheiden. Entsprechend sollte ein angemessener Umgang mit Sanktionierung bereits in der Ausbildung der Sozialen Arbeit eine wichtige Rolle spielen. Dieser Beitrag untersucht daher die Entwicklung der Strafeinstellungen von Studierenden der Sozialen Arbeit an einer schweizerischen Hochschule seit 2018. Die Studie nutzt verschiedene Instrumente (Einstellungen zur Todesstrafe, Punitivitätsskala, Fallvignetten), um Strafeinstellungen in Abhängigkeit der Messung zu untersuchen und Verzerrungen zu minimieren; zugleich wird eine Reihe von Einflussfaktoren auf die Strafeinstellungen geprüft. Im Zeitverlauf lässt sich eine zunehmende Punitivität insbesondere für den Bereich häusliche Gewalt konstatieren. Zudem zeigen die Analysen auch einen großen Einfluss der Messung auf: Prädiktoren wie Mediennutzung, Institutionenvertrauen und autoritäre Einstellungen beeinflussen in erster Linie allgemeine Strafeinstellungen, jedoch nur in einem geringen Maße Punitivität gemessen mit konkreten Fallvignetten

    UX/UI Sound: PopUp

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    Der Sound wurde für die Bachelorarbeit "Analyse und Gestaltung von UX/UI-Sounds in Agentenfilmen (2006 - 2012)" erstell

    UX/UI Sound: Calculate & Scan 2

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    Der Sound wurde für die Bachelorarbeit "Analyse und Gestaltung von UX/UI-Sounds in Agentenfilmen (2006 - 2012)" erstell

    Microstructural, physico-mechanical, optical and photocatalytic characteristics of kaolin-based eucryptite glass ceramics

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    Lithium aluminosilicates glass ceramics were prepared from quarried kaolin and artificial lithium carbonate. Different techniques were used to characterize the starting batches, glasses and glass ceramics, these are: laser PSDs, XRD, XRF, DSC, SEM-EDAX, bulk density, CTE, microhardness, FTIR, UV-Vis spectrophotometer in addition to Factsage (8.3) thermodynamic modeling software. Results show that the Al/Si ratio and total impurities of kaolin-based batches influence the crystallization of non-cracked and directly bounded coated eucryptite with shielding rims of lithium metasilicates, nepheline, leucite and silicate glassy phase. Notably, the low-grade kaolin-based batch motivates the crystallization of mature lithium aluminosilicate glass ceramics microstructure which enhances the bulk density (2.41 g/cm3), apparent porosity (0.7%), water absorption (0.29%), microhardness (394 kg/mm2), thermal expansion coefficient (₋0.76×10-7°C-1) at (25-500°C) and UV-V reflectance up to 86%. The mature microstructure with shielded rimmed eucryptite exhibits outstanding photocatalytic performance, achieving up to 92% removal of MB dye. Such lithium aluminosilicate glass ceramics could be promising in microelectronics and photocatalysis applications

    Pathology-Aware Speech Encoding and Data Augmentation for Dysarthric Speech Recognition

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    Automatic speech recognition (ASR) for pathologic speech remains a major challenge due to high variability in articulation, phonation, and prosody distortions. In this work, we propose a pathology-aware speech encoder based on BEST-RQ pre-training, which incorporates 46k hours of speech, including pathologic and atypical speech. We continue pre-training for domain adaptation and experiment with etiology-specific codebooks. We achieve a 13.2% relative word error rate (WER) improvement using the pathology-aware speech encoder with etiology-specific continued pre-training. Additionally, we examine the impact of incorporating synthetic and out-of-domain (OOD) data to further enhance ASR performance. Synthetic data reduces WER by up to 8.7%, while OOD data improves WER by 12.2%. Finally, we introduce a semantic similaritybased data augmentation technique to optimize data selection, achieving a WER improvement of up to 9.7% while minimizing the need for additional training data

    Überwinden von Sprachbarrieren mit EMPAMOS

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    Fachsprachen erleichtern die Kommunikation innerhalb von Disziplinen. Bei interdisziplinärer Zusammenarbeit führen sie jedoch oft zu Missverständnissen. Im Zusammenhang mit der Ausgestaltung des Lehrens und Lernens hat die Fachsprache der Didaktik sowie der rollenübergreifende Austausch – zum Beispiel zwischen Studierenden und Lehrenden – eine hohe Relevanz. Hemmnisse, die in der rollen- und disziplinübergreifenden Kommunikation begründet liegen, könnten ein Grund dafür sein, dass sich Weiterentwicklungen in der Hochschulbildung nur langsam in der Breite durchsetzen. Für die Entwicklung motivierender Lerngelegenheiten und den Austausch darüber setzen wir deshalb die Patternsprache EMPAMOS aus der Spieleforschung als Kommunikationsbrücke ein. In Form eines im Jahr 2021 gegründeten Arbeitskreises und des im Jahr 2022 ins Leben gerufenen Programms Lehrlabor³ bieten wir hochschul-, rollen- und disziplinübergreifende Kooperationsformate an, die die Arbeit mit EMPAMOS in der Hochschulbildung ermöglichen. In diesem Artikel geben wir Einblicke in die Hintergründe unseres Ansatzes und stellen dar, wie die Kooperationsformate umgesetzt werden. Nach einer Reflexion bisheriger Erfahrungen und Hinweise auf verwandte Arbeiten geben wir dabei auch einen Ausblick auf die weiteren Beiträge dieses Sammelbandes.Specialized languages facilitate communication within disciplines. In interdisciplinary collaboration, however, they often lead to misunderstandings. In connection with the organization of teaching and learning, the technical language of didactics and cross-role exchange – for example between students and teachers – are highly relevant. Obstacles to cross-role and cross-disciplinary communication could be one reason why further developments in higher education are only slowly gaining widespread acceptance. We therefore use the EMPAMOS pattern language, which has been created by analyzing games, to bridge this communication gap and support both the development of motivating learning opportunities and the exchange of ideas. In the form of a working group founded in 2021 and the Lehrlabor³ program we launched in 2022, we offer cross-university, cross-role, and cross-disciplinary cooperation formats that help participants apply EMPAMOS to higher education. In this article, we provide insights into our approach and explain how the cooperation formats are implemented. After reflecting on previous experiences and related work, we also provide an overview of the other contributions to this anthology

    Gemeinsam wirksam werden

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    Reformdiskurse an Hochschulen richten sich oft auf strukturelle Fragestellungen und vernachlässigen die Hochschule als sozialen Ort, an dem Menschen Wandel erleben und mitgestalten. Der Blick richtet sich primär auf das Was, weniger auf die gelebte Praxis des Wandels. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld: Wandel wird gefordert, aber nicht aus der Perspektive der Hochschulangehörigen reflektiert, die ihn tagtäg-lich bewältigen. Der Beitrag zeigt auf, wie Zukunftsgestaltung an Hochschulen aus Akteur:innenperspektive heraus adressiert wird und dabei neuen Formen der multi-perspektivischen Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle zukommt.Discourses on reform at universities often focus on structural issues and neglect the university as a social place where people experience and help shape change. The focus is primarily on the what, rather than on the actual practice of change. This creates an area of tension: change is demanded, but not reflected from the perspective of the university members who manage it on a daily basis. The article shows how shaping the future at universities is addressed from the perspectives of its players and how new forms of multi-perspective cooperation play a decisive role in this

    Digitally printed strain gauges on 3D metallic objects for pressure sensing

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    In this study digitally printed carbon and silver strain gauges were examined regarding adhesion, topographical properties and their strain sensitivity on aluminum 2D-objects, in the form of tensile test bars and on metallic 3D-objects, in the form of hollow aluminum cylinders. Both sample types were coated with UV-cured dielectric layers via piezo jet printing. All samples showed good adhesion between the dielectric layer and aluminum with removed area values below 1 %. Piezo jet printed carbon sensing grids of 30μm thickness also showed good adhesion to the dielectric layers after tapetest. Aerosol jet printed silver grids of 2μm thickness required higher sintering temperatures and two printing passes for good cohesion and adhesion to dielectric layers. The sensitivity of carbon samples was 6.71±0.62 and 8.67±0.79 on 2D-objects and 3D-objects, respectively. Therefore, showing an acceptable correlation with 3D-experiments. The sensitivity of silver samples was 1.91±0.23 and 2.10±0.24 on 2D-objects and 3D-objects, respectively. Therefore, showing a good correlation with 3Dexperiments. Due to a high temperature coefficient of resistance of printed silver (0.276 %/°C), such strain gauges also can be implemented for temperature sensing, because they showed very good response and stability during temperature cycling tests in the range from −40°C to +100°C

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