OPUS - Publikationenserver der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
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document folder UX Sound Auditory Icon
Die Dokumentenmappe ist ein im Rahmen einer Bachelorarbeit mit modularer Klangsynthese erzeugtes Auditory Icon als WAV-Datei.The document folder is an auditory icon created as part of a bachelor's thesis by using modular sound synthesis (WAV file)
Klassismus überwinden
Die Armutsquote in Deutschland ist auf einem neuen Höchststand und angesichts der steigenden Lebensmittelpreise, überfüllten Tafeln und des eklatanten Mangels an bezahlbarem Wohnraum zeigt sich die Klassengesellschaft, in der wir leben, wie unter einem Brennglas. Eine sozial gerechte Gesellschaft lässt sich allerdings nur dann verwirklichen, wenn neben Klassismus auch andere Machtverhältnisse in den Blick genommen, wenn intersektionale Brücken geschlagen und Bündnisse geschmiedet werden. In Klassismus überwinden zeigt Francis Seeck anhand einzelner Gruppen, Initiativen und Bewegungen, die bewusst antiklassistisch handeln, wie das gelingen kann.
Wer wissen möchte, wie wir Klassismus nachhaltig entgegentreten können, welche Wege bereits gegangen wurden und welche noch erprobt werden, wer erfahren möchte, was jede einzelne Person ganz konkret unternehmen kann, um der Vision einer sozial gerechten Gesellschaft näherzukommen, wer sich von Vorbildern und wirkmächtigen Ideen inspirieren lassen möchte, um ins klassismuskritische Handeln zu kommen, der findet in diesem Buch handfeste Vorschläge und ungewöhnliche Denkanstöße
Leitfaden zur Gestaltung von Lehrmaterialien für blinde Studierende in der Informatik
Ziel der Arbeit ist es, Handlungsanweisungen zu entwickeln, um Informatiklehrinhalte in
eine für blinde Studierende barrierefreie Form zu übertragen. Diese können anschließend von Dozierenden verwendet werden, um eigene Lehrinhalte in eine zu übertragen und so ihren blinden Studierenden bereitzustellen. Zu diesem Zweck wurden 28 verschiedene rein textuelle Darstellungsformen für mathematische Formeln, Code, Graphen und Ereignisketten gesammelt und in drei Evaluationen untersucht. In einer Pilotevaluation wurden die Darstellungen vorab erstmals getestet und gefiltert. Anschließend wurden offene Fragen zur Barrierefreiheit in einer Expert*innenbewertung bearbeitet. In der finalen Evaluation wurde die Umsetzbarkeit der Handlungsanweisungen mit sehenden Informatikstudierenden getestet. Auf Grundlage der Literaturrecherche und der Evaluationsergebnisse wurde ein
Leitfaden erstellt, der als Endprodukt die ausgearbeiteten Handlungsanweisungen enthält. Er enthält Grundlagen textueller Aufbereitung von Inhalten, konkrete Anweisungen zu den bereits genannten Informatikthemen sowie beispielhaft überarbeitete Folien aus dem Fach „Algorithmen und Datenstrukturen“
Gestaltung und technische Umsetzung von 3D Audio für ein Computerspiel
Es handelt sich hier um die Ergebnisse aus der Bachelorarbeit "Gestaltung und technische Umsetzung von 3D Audio für ein Computerspiel".
Die vier Videos wurden mit folgenden unterschiedlichen Parametern der "distance attenuation" erstellt:
- first_clip.mp4: linear
- second_clip.mp4: logarithmisch zur Basis 1,41
- third_clip.mp4: logarithmisch zur Basis 3
- fourth_clip.mp4: konstant
Zu der Forschungsfrage, wie und mit welchem minimalen Aufwand man ein realistisches Klangerlebnis im dreidimensionalen Raum mit aktuellen Tools erstellen kann, wurde ein Raum aus der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm nachgebaut und ein Vorlesungsszenario nachgestellt. Die Sounds wurden mit Soundly generiert und mit Wwise mit Hilfe von der „distance attenuation“ – also der Abdumpfung des Klanges über die Entfernung zur Soundquelle, in Wwise implementiert. Die größtenteils in Blender erstellten Geometrien wurden in einer Szene in Unity aufgestellt und dort mit Materialien versehen. Nachdem die Integration von Unity und Wwise erfolgreich war, wurden zwei Plugins getestet, die beide jedoch nicht vollständig integriert werden konnten. Daher wurden verschiedene Kurven bei der „distance attenuation“ miteinander verglichen. In einer Umfrage wurde ein logarithmischer Kurvenverlauf zur Basis 3 (third_clip.mp4) mit einem linearen (first_clip.mp4), konstanten (fourth_clip.mp4) und logarithmischen zur Basis 1,41 (second_clip.mp4) verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass der konstante Kurvenverlauf – also der Verlauf ohne „distance attenuation“ aber mit einem Panning vom linken zum rechten Ohr – bevorzugt wurde. Daraus lässt sich interpretieren, dass der minimale Aufwand für ein realistisches Klangbild minimal ist. Daher sollte es auch im Falle des Gefühls des Realismus keine signifikante Differenz zwischen den verschiedenen Tools geben, solange der Kernaspekt des Schwenkens zwischen dem linken und rechten Tonkanal implementiert ist
Gebäudemodernisierung vorgefertigt
Mit TES-EnergyFacade (Timber Element System) wurde die bestehende Technologie des Bauens mit hochgradig vorgefertigten Holzelementen für die industrielle Nachrüstung von Gebäuden vor über 15 Jahren entwickelt. Seit 2006 hat Prof. Stefan Winter zusammen mit einem Netzwerk von Forschungsinstituten und Holzbaubetrieben die Technologie in engem Kontakt mit der Praxis und realen Projekten weiterentwickelt. Ausgehend von den grundlegenden Ideen für die Verbindung und Anbringung einer neuen Hülle an einem veralteten Gebäude im ersten Projekt im Jahr 2008 wurden nach und nach neue Merkmale und Funktionen hinzugefügt, um einen Mehrwert zu schaffen und eine ganzheitlichere Lösung für die Modernisierung des Gebäudebestands zu erreichen. Heute ist die Relevanz der Aufgabe noch größer als zu der Zeit, als die TES-Technologie zum ersten Mal erdacht wurde.
Der Gebäudebestand der Nachkriegszeit veraltet zusehends und mit ihm große Teile der europäischen Metropolen. Aufgrund der in diesen Jahrzehnten errichteten baulichen und architektonischen Typen bieten sich interessante Holzbaulösungen an. Zusammen mit vertikalen und horizontalen Raumerweiterungen können hochgradig vorgefertigte Holztafelbauhüllen die Tektonik und Funktionalität bestehender Fassaden verändern. TES ist zu einem Planungsinstrumentarium geworden, mit dem der vorhandene Gebäudebestand auf radikale Weise überdacht, umgestaltet oder neu gebaut werden kann und kreislaufgerecht den Lebenszyklus der Gebäude dauerhaft verlängert.Building retrofitting with prefabricated timber elements with TES-EnergyFacade (Timber Element System), the existing technology of building with highly prefabricated timber elements for the industrial retrofitting of buildings was developed over 15 years ago. Since 2006, Prof Dr Stefan Winter, together with a network of research institutes and timber construction companies, has further developed and refined the technology in close contact with practice and real projects. Starting from the basic ideas for connecting and attaching a new envelope to an outdated building in the first project in 2008, new features and functions were gradually added to create added value and achieve a more holistic solution for the modernisation of existing buildings. Today, the relevance of the task is even greater than it was when TES technology was first conceived. The post-war building stock is becoming increasingly outdated and with it large parts of Europe’s metropolises. The structural and architectural types built in these decades offer interesting timber construction solutions. Together with vertical and horizontal room extensions, highly prefabricated timber panelised building envelopes can change the tectonics and functionality of existing façades. TES has become a planning tool with which the existing building stock can be radically rethought, remodelled or rebuilt, extending the life cycle of buildings in the long term
Benutzererfahrung (UX) von Bildsymbolen zur Mensch-Maschine-Interaktion bei Datenschutzanwendungen
Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurde diese Studie zur Benutzererfahrung (UX) von Bildsymbolen zur Mensch-Maschine-Interaktion bei Datenschutzanwendungen durchgeführt. Zum einen wurden die Probanden befragt, welche Bildsymbole mit „Datenschutz“ oder ähnlichen Begriffen, wie „Schutz“, „Privatsphäre“, „ungewollte Überwachung“ und „Daten“ verbunden werden. Zum anderen wurde in einer Probandenstudie überprüft, ob diese Bildsymbole für die laut DSGVO zu den zehn besonderen Kategorien gehörenden personenbezogener Daten diesen jeweiligen Kategorien entsprechend zugeordnet werden können. Insgesamt wurden 22 Bildsymbole zu dem Begriff „Datenschutz“ und 15 zu den besonderen Kategorien für personenbezogenen Daten nach DSGVO grafisch erstellt. 52 Personen nahmen an der Studie, die online durchgeführt wurde, teil. Damit liegen nun Erkenntnisse darüber vor, welche Bildsymbole von Probanden den jeweiligen Begrifflichkeiten besonders häufig zugeordnet wurden: zum Beispiel wurde mit Ausnahme des Symbols für die Gewerkschaftszugehörigkeit die besonderen Kategorien den Bildsymbolen mit einer Quote > 50 % richtig zugeordnet, ohne dass die Probanden vorher entsprechend trainiert worden wären
Das interdisziplinäre Modul »Energiesysteme in der Transformation« optimieren
Auf Basis des Konzepts Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) stellen sich Hochschulen auf die Herausforderungen der nachhaltigen Transformation ein (Dernbach & Klages, 2024; Holst & Seggern, 2020). An der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (kurz: Ohm) wurde das Modul »Energiesysteme in der Transformation« im Wintersemester 2022/23 mit
Förderung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre StiL in einem interdisziplinären Team von Dozierenden, Mitarbeiterinnen und Studierenden entwickelt (Dernbach & Hoffmann, 2023). Im Sommersemester 2023 und im Wintersemester 2023/24 wurde es als Allgemeinwissenschaftliches Wahlpflichtfach (AWPF) von vier Professor:innen aus drei Fakultäten sowie von einer externen Lehrbeauftragten gelehrt. In den folgenden Semestern soll es erneut angeboten werden. Die AWPF können von Studierenden aus einem fakultätsübergreifenden Katalog gewählt und in ihr Fachstudium eingebracht werden, sofern die Curricula ein entsprechendes Modul vorsehen und die Prüfungskommissionen es anerkennen. Das Team des Ohm-Lehrlabors hat das Modul inhaltlich und didaktisch optimiert. Das Vorgehen und die Ergebnisse sind im Folgenden dargestellt
Affective Responses to Auditory Signals of Young Adults
This paper investigates the affective impact of synthesized auditory signals designed for user interfaces, focusing on the categories of auditory information, warning, and emergency signals. Building upon a previously published framework, the present study systematically explores how amplitude envelope parameters and tonality influence emotional perception along the valence–arousal dimensions. Using the modular synthesis, twelve function-specific stimuli were created and evaluated by 27 participants. The use of major versus minor tonalities did not yield consistent or statistically interpretable effects on emotional perception. Based on the survey results, it is assumed that the number of bursts within a certain time determines the value of the valence: The shorter the bursts, the lower the valence. It is assumed that modulating the fundamental frequency tends to a higher arousal