Kiel University

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    Wiadomości und tagesschau – Hauptnachrichten- sendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Polen und Deutschland. Eine vergleichende Analyse der Berichterstattung im Zeitraum 18.01.–08.02.2020

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    Gegenstand des Interesses sind die Art und Weise der Berichterstattung und die Aufbereitung der Nachrichten der Sender ARD das Erste und TVP 1. Der Schwerpunkt liegt damit auf den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten in Deutschland und Polen und den beiden Hauptnachrichtensendungen tagesschau und Wiadomości. Die Erfüllung des gesetzlich auferlegten Programmauftrags soll mithilfe ausgewählter Kriterien verifiziert werden.The subject of interest is the way of reporting and the presentation of the news of the broadcasters ARD das Erste and TVP 1. The focus is thus on the public broadcasters in Germany and Poland and the two main news programmes tagesschau and Wiadomości. The intention is to verify the fulfilment of the programme mandate imposed by law with the help of selected criteria

    Mitigation of nitrous oxide emission by nitrification inhibitors: Efficacy under irrigated-induced moisture and soil pH

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    The objective of this PhD dissertation was to investigate how the factors of soil drying and rewetting, texture, temporary waterlogging, soil pH, drip irrigation method, and N rate regulate the effectiveness of the NIs Dicyandiamide (DCD), 3,4-Dimethylpyrazole phosphate (DMPP), and 3-Methylpyrazol combined with Triazol (MP+TZ). Firstly, in Chapter 2, it was indicated that DMPP and MP+TZ might trigger high N2O-N release from fine-textured soil with constant high moisture after a short-term inhibitory effect. In addition, DMPP and MP+TZ effectively reduce the relative abundance of nitrifying bacteria and N2O-N emissions under soil drying and rewetting, irrespective of soil texture. Secondly, in Chapter 3, it was demonstrated that subsurface drip irrigation (SBD) decreases N2O-N emissions relative to surface drip irrigation. Moreover, among the investigated NIs, DMPP has the highest effectiveness in retarding nitrification and mitigating N2O-N release under the investigated soil textures and drip irrigation methods. Finally, in coarse-textured soils, solely using NIs can be sufficient to abate N2O-N emissions. However, using NIs and SBD has additive effects in lowering N2O-N release from fine-texture soils. Thirdly, in Chapter 4, it was confirmed that DMPP suppressed nitrification irrespective of soil pH by reducing the relative abundance of nitrifying bacteria. Likewise, DMPP has been demonstrated to be an excellent mitigation measure for N2O release from unlimed soils subjected to waterlogging. Furthermore, our study showed that low N rates can lead to insignificant effects of DMPP on N2O release in limed soils subjected to temporary waterlogging

    Verbesserung der Komplementaktivierung von CD20-Antikörpern verschiedener Immunglobulin-G-Subklassen durch Verstärkung der Fc:Fc-Interaktionen

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    Monoklonale Antikörper sind für die Therapie maligner Erkrankungen heutzutage unentbehrlich. Inwiefern der Anteil verschiedener Effektormechanismen monoklonaler Antikörper zur Elimination der Tumorzellen für das Ansprechen der Patienten auf antikörperbasierte Tumortherapien von Bedeutung ist, ist bisher unklar. Hierfür werden für verschiedene Zielantigene oder Tumorentitäten und, je nach Art des Antikörpers, Unterschiede vermutet. Bedeutsame immunologische Wirkmechanismen monoklonaler Antikörper sind zellvermittelte und komplementvermittelte Zytotoxizität. Trotz des guten Ansprechens und der Verträglichkeit führen antikörperbasierte Tumortherapien meist nicht zu einer Heilung. Daher ist die Entwicklung neuer Verfahren mit dem Ziel, die Wirksamkeit antikörperbasierter Tumortherapien zu verbessern, erforderlich. In der vorliegenden Dissertation wurde die Mutation E430G, welche in die Fc-Region von humanen CD20-gerichteten IgG-Antikörpern eingefügt wurde, näher untersucht. Die Mutation ist dafür bekannt, dass sie die Interaktion zwischen einzelnen IgG-Molekülen verstärkt und so die Bildung von Hexameren mit gesteigerter Kapazität ermöglicht (Hexabody-Technologie) (de Jong et al. 2016). In etablierten Bindungsstudien mit durchflusszytometrischen Methoden und funktionellen Zytotoxizitätstests an etablierten B-Zell-Lymphomlinien wurden die neuen Fc-mutierten Varianten des CD20-Antikörpers 7D8 mit den Wildtypantikörpern verglichen. Dies wurde für alle IgG-Subklassen (IgG1 bis IgG4) durchgeführt

    Diftongizace ý > ej ve Smolné knize velkobítešské (1556–1636)

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    Als spezifische Quelle zum Verständnis des gesprochenen Tschechisch der Frühen Neuzeit erscheinen Schwarzbücher, die Verhörprotokolle aus einer Befragung unter Folter enthalten. Im vorliegenden Beitrag wurde die Distribution der Diphthongierung ý > ej in dem Schwarzbuch aus Velká Bíteš untersucht. Es beweist die Durchdringung des Diphthongs in den Wortstamm und in die Endungen und betrachtet den möglichen Einfluss nichtsprachlicher Faktoren.As a source for spoken Czech of the Early Modern Age protocols of interrogations under torture were published in black books. This paper examines distribution of the diphthongisation ý > ej in the book of testimonies of Velká Bíteš. It analyzes the diphthong in the stems as well as in the endings and considers possible impacts of extralinguistic factors.Jako pramen pro mluvenou češtinu raného novověku byly v černých knihách publikovány protokoly o výsleších na mučidlech. Příspěvek zkoumá distribuci diftongizace ý > ej v knize výpovědí z Velké Bíteše. Analyzuje diftongizaci v kmenech i v koncovkách a zvažuje možné dopady extralingvistických faktorů

    Die Sommernacht (Klopstock): Vertonung durch Christian Gottlob Neefe

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    Transkription von Christian Gottlob Neefes Vertonung von Die Sommernacht von Friedrich Gottlieb Klopstock. Die Vertonung erschien in Christian Gottlob Neefe: Oden von Klopstock mit Melodien von Christian Gottlob Neefe, Flensburg und Leipzig 1776. Es handelt sich um einen Anhang zum Beitrag Klopstock-Vertonungen in Schleswig-Holstein um 1800. Zum 300. Geburtstag des Dichters von Matthias Lassen, erschienen in Nordelbingen 90 (2024).Transcription of Christian Gottlob Neefe's setting of Die Sommernacht by Friedrich Gottlieb Klopstock. The setting appeared in Christian Gottlob Neefe: Oden von Klopstock mit Melodien von Christian Gottlob Neefe, Flensburg and Leipzig 1776. This is an appendix to the article Klopstock-Vertonungen in Schleswig-Holstein um 1800. Zum 300. Geburtstag des Dichters von Matthias Lassen, published in Nordelbingen 90 (2024)

    Untersuchungen der Tumordormanz und NKG2D-Liganden-Expression in zerebralen Metastasen des Mamma- und Bronchialkarzinoms

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    Patienten mit Brustkrebs (BC) und Lungenkrebs (LC) sind anfällig für die Entwicklung von Hirnmetastasen, die mit verheerenden Prognosen assoziiert sind. Dormante Tumorzellen, eine Population nicht-apoptotischer quieszenter Zellen, sowie immunologische Fluchtmechanismen, einschließlich des NKG2D-Rezeptor-Ligand-Systems, stellen potenzielle Mechanismen für Tumorrezidive dar. Bislang sind die immunologischen Eigenschaften dormanter Tumorzellen in Bezug auf das NKG2D-System bei zerebralen Metastasen größtenteils unbekannt. In der vorliegenden Studie wurde eine umfassende Charakterisierung dormanter und NKG2D-Liganden (NKG2DL) exprimierender Zellen in zerebralen Metastasen durchgeführt. Die Expressionsprofile und Lokalisation der verschiedenen NKG2DL sowie mehrerer Marker für Dormanz wurden in Hirnmetastasen von Patienten mit BC und LC mittels Immunfluoreszenzdoppelfärbung und quantitativer Real-Time PCR analysiert. Die statistische Analyse erfolgte mittels T-Test und Korrelationsanalyse nach Bravais-Pearson. Es wurden neben 'peripheren' Dormanzmarkern, welche aus Untersuchungen zur Dormanz in Mamma- und Bronchialkarzinomen beschrieben sind, auch 'zentrale' Marker für Dormanz identifiziert, die zuvor in primären Hirntumoren beschrieben wurden. Die meisten NKG2DL exprimierenden Zellen zeigten hierbei ein eher 'zentrales' Dormazmprofil. Diese Zellpopulation könnte ein vielversprechendes zukünftiges therapeutisches Ziel darstellen

    Lyudmila Ivanovna Shestakova and Prague

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    Ljudmila Ivanovna Šestakova (1816–1906), die Schwester des russischen Komponisten Michail Ivanovič Glinka, kümmerte sich nach dessen Tod um seinen Nachlass. Der erste Ort außerhalb Russlands, an dem Glinkas Opern aufgeführtwurden, war Prag, das Šestakova selbst besuchte. Hier fand sie mehrere Freunde, unter anderem Josef Kolář, mit dem sie später korrespondierte. Ihre Briefe an Kolář sind ein interessantes Zeugnis der Hintergrundereignisse.Lyudmila Ivanovna Shestakova (1816–1906) was the sister of the Russian composer Mikhail Ivanovich Glinka, and after his death she took care of his legacy. The first place outside Russia where Glinka’s operas were performed was Prague, which Shestakova herself visited. In Prague she made several friends, including Josef Kolář, with whom she later corresponded. Her letters to Kolář are valuable witness of the background of events

    Полемика о феминативах в польской периодической печати на рубеже XIX—XX веков

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    Die Emanzipation der polnischen Frauen trat an der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts in ihre aktive Phase ein. Dies ist durch die Verbreitung von femininen Berufsbezeichnungen in der polnischen Sprache deutlich sichtbar, was wiederum mit der Entwicklung neuer Berufe und sozialer Rollen für Frauen verbunden ist. Weibliche Endungen in der polnischen Sprache waren kein neues Phänomen – feminitive Berufsbezeichnungen verbreiteten sich bereits im 19. Jahrhundert, als Frauen Zugang zu Bildung erhielten. Gerade in dieser Zeit erschienen Wörter wie ›asystentki‹ (Assistentinnen) und ›profesorki‹ (Professorinnen) in der polnischen Sprache.The process of emancipation of Polish women entered its active phase at the turn of the 19th and 20th century. This is clearly visible in the spread of feminatives in the Polish language, which, in turn, was associated with the development of new professions and social roles by women. Female endings in the Polish language were not a new phenomenon — feminatives were widely used in the 19th century, when women gained access to education. Just at that time, such words as ›asystentki‹ (assistants) and ›profesorki‹ (professors) appeared in the Polish language.Процесс эмансипации польских женщин вступил в активную фазу на рубеже XIX и XX веков. Это хорошо видно по распространению феминативов в польском языке, что, в свою очередь, было связано с освоением женщинами новых профессий и социальных ролей. Женские окончания в польском языке не были новым явлением - феминативы стали широко использоваться в XIX веке, когда женщины получили доступ к образованию. Именно в это время в польском языке появились такие слова, как «ассистентки» и «профессора»

    Pflanzliche Proteine ermöglichten die ersten stadtgroßen Siedlungen der Welt, gesellschaftliche Spannungen führten zu ihrem Zerfall

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    Vor rund 6.000 Jahren entstanden im Gebiet der heutigen Ukraine und Moldawien riesige Megasiedlungen der Trypillia-Gesellschaften, die zu den ältesten planmäßig angelegten stadtartigen Gründungen Europas zählen. Diese Siedlungen waren größer als die frühen Städte Mesopotamiens und verfügten über eine ausgeklügelte Landwirtschaft, die auf der intensiven Mistdüngung zur Produktion von pflanzlichen Proteinen basierte. Die Versorgung der Siedlungen wurde durch eine Kombination aus Getreide, Erbsen und tierischer Düngung gewährleistet. Die Nutzung von Hülsenfrüchten ermöglichte eine hohe Nahrungsmitteldiversität und bessere Ernährung. Der soziale und wirtschaftliche Wandel innerhalb der Megasiedlungen führte jedoch zu gesellschaftlichen Spannungen und Ungleichheit, was letztlich zu ihrem Zerfall und der Gründung kleinerer Siedlungen um 3600 v. Chr. führte. Dieser Beitrag beleuchtet die landwirtschaftlichen und sozialen Aspekte dieser frühen städtischen Gesellschaften und die Ursachen für ihren Niedergang.Around 6,000 years ago, vast megasettlements of the Trypillia societies emerged in the area of modern-day Ukraine and Moldova, making them some of the earliest planned urban foundations in Europe. These settlements, larger than the early Mesopotamian cities, were supported by an advanced agricultural system that relied on intensive manure fertilization for plant protein production. The sustenance of these settlements was ensured through a combination of cereals, peas, and animal dung. The cultivation of legumes allowed for a high diversity of food sources and improved nutrition. However, social and economic changes within the megasettlements led to societal tensions and inequality, ultimately resulting in their decline and the establishment of smaller settlements around 3600 BCE. This paper explores the agricultural and social aspects of these early urban societies and the reasons for their downfall

    Editorial

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    Die Christiana Albertina wurde 1966 als Kieler Universitätszeitschrift gegründet und ist seither wichtiges Instrument zur Verbreitung und Dokumentation der Geschichte, Entwicklungen und Leistungen der CAU nach innen und außen. Heft 85 enthält thematisch weitgefächerte Beiträge zu den Diamond Chairs von Harry Bertoia, dem Nachhaltigkeitskonzept der CAU, den universitären Neubauprojekten, zum Botanischen Garten, der Geschichte des Lehrstuhls für Landes- und Regionalgeschichte in Kiel, der Studierendenrevolte an der CAU in den 1960er Jahren, zu den Ergebnissen der Forschung zu landwirtschaftlichen und sozialen Bedingungen früher Stadtgesellschaften, zur Bilanz eines Forschungsprojektes zur frühmittelalterlichen Kölner Buchmalerei, zu Forschungen zur Austernsammlung im Zoologischen Museum sowie einem Kölner Gebetbuch aus dem 15. Jahrhundert.The Christiana Albertina was founded in 1966 as the Kiel University magazine and has since been an important instrument for disseminating and documenting the history, developments and achievements of Kiel University both internally and externally. Issue 85 contains thematically wide-ranging articles on the Diamond Chairs of Harry Bertoia, the CAU's sustainability concept, the university's new building projects, the botanical garden, the history of the Chair of Regional History in Kiel, the student revolt at the CAU in the 1960s, the results of research on agricultural and social conditions in early urban societies, the results of research projects of early medieval Cologne book illumination, on the oyster collection in the Zoological Museum and on a Cologne prayer book from the 15th century

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