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Pantera Lux Drug-Coated Balloon for the Treatment of Coronary Artery Lesions in Routine Practice
Background/Objectives: We sought to confirm the performance and safety of the Pantera Lux paclitaxel-coated balloon (pDCB) when used as per the instructions for use at a single high-volume center. Methods: In this retrospective analysis, 386 consecutive patients were categorized into three groups: the treatment of drug-eluting stent in-stent restenosis (DES-ISR) lesions (n = 191), bare-metal stent in-stent restenosis (BMS-ISR) lesions (n = 127), and de novo lesions (n = 68). The primary endpoint at 12 months was target-lesion revascularization (TLR). Secondary endpoints were device success, target-vessel myocardial infarction (TV-MI), and cardiac death. Results: The baseline characteristics were balanced between the groups, with a median age of 71.3 years, 25% being female, 32% being diabetic. The majority presented with chronic coronary syndrome (82.9%). Type C lesions were more often observed in the DES-IRS group as compared with the BMS-IRS and de novo groups (15.6% vs. 7.9% vs. 7.4%, p < 0.001). Cutting balloons were more often used in the DES-IRS group (41.0% vs. 19.7% vs. 1.5%, p < 0.001). The residual stenosis rate was 7.6% vs. 3.3% vs. 7.3% (p = 0.002). The TLR at 12 months was 8.9% vs. 2.4% vs. 1.5% (p = 0.013). Device success was achieved in 98.8% vs. 98.5% vs. 100% of cases (p = 0.8). TV-MI occurred in 3.2% vs. 0.8% vs. 1.5% (p = 0.5) and cardiac death in 2.6% vs. 0.0% vs. 2.9% (p = 0.13) in DES-IRS vs. BMS-IRS vs. de novo lesions. Conclusions: In this single-center observation, we confirmed the safety and efficacy of the Pantera Lux paclitaxel-coated balloon for the treatment of DES-IRS, BMS-IRS, and de novo lesions with low TLR rates at 12 months
Netzwerkkorrelate der Musterdifferenzierung in der Hippocampusformation
Die Hippocampusformation ist für die Gedächtnisbildung zuständig, mit der Musterdifferenzierung als zentralem Prozess. Sie dient der Unterscheidung von Informationen durch Neuronengruppen und wird dem Gyrus dentatus (DG) zugewiesen. Um die Beteiligung der Subregionen des DG und CA3 besteht jedoch eine Debatte. Das Ziel bestand in der Analyse der Zellaktivität von Mäusen bei wiederholter Erkundung der gleichen (AA) oder verschiedener Umgebungen (AB). Die Zellaktivität wurde durch zelluläre Kompartimentanalyse der zeitlichen Aktivität mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (catFISH) detektiert. Für eine Vergleichbarkeit der Regionen sollte das Gen zif268 mit einer prä- und mRNA-Sonde verwendet werden, wodurch zwischen Neuronen, welche 30min und 5min vor dem Exitus aktiv waren, unterschieden wurde. Die Auswertung ergab, dass der suprapyramidale (spDG) und infrapyramidale DG (ipDG) als auch das CA3c, b und a zur Musterdifferenzierung beigetrugen, da ein niedrigerer Ähnlichkeits-Score (ÄS) bei Erkundung verschiedener Kontexte nachgewiesen wurde (p < 0.05). Ein Vergleich mit dem DG brachte hervor, dass für das CA3b/a ein signifikant höherer ÄS für AA vorlag. Nach Seiten aufgeteilt war die allgemeine Zellaktivität gleich, die ÄSs waren für das CA3 bei AA rechtsseitig höher. Ähnlich konnte ein höherer ÄS für das rostrale CA3 nachgewiesen werden. Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass das CA3c, b und a an der Musterdifferenzierung teilnehmen und auch der ipDG diesen Prozess auszuführen kann. Gleichzeitig führt das CA3b/a eine Musterkomplettierung durch. Die Seitenunterschiede lassen auf eine rechtsseitig führende Musterkomplettierung schließen. Dies stellt die Ergebnisse bisheriger Studien in Frage und betont die zukünftig notwendige anatomische Genauigkeit
Erstellung eines Reifegradmodells zur Bewertung von auf künstlicher Intelligenz basierenden medizinischen Entscheidungsunterstützungssystemen mit Fokus auf die ärztliche Perspektive
Das Reifegradmodell (RGM) ermöglicht die Bewertung von KI-gestützten Entscheidungsunterstützungssystemen in der Medizin aus ärztlicher Perspektive. Es basiert auf Literaturrecherche, Experteninterviews und einem Delphi-Verfahren. Entwickelt entlang des machine learning (ML)-Zyklus, berücksichtigt es die zentralen Risiken und Herausforderungen der ML-Anwendung. Das RGM umfasst 7 Hauptdimensionen mit 16 Subdimensionen und 39 Items, die in drei Reifegraden bewertet werden. Es kann ÄrztInnen als Werkzeug zur Einschätzung der Reife von KI-baiserten Entscheidungsunterstützungssystemen dienen und unterstützen in der Kommunikation medizinischer Anforderungen in der Entwicklung von diesen Anwendungen. Zudem bietet es eine Grundlage für die Weiterentwicklung in der translationalen KI-Forschung
Authentic Song Lyrics in the Aspect of Czech as a Foreign Language: The Work of Jan Pokorný
Der Beitrag ist dem Studium der tschechischen Sprache und Kultur durch moderne Lieder gewidmet. Er beschreibt kulturelle und sprachliche Merkmale der modernen Tschechischen Republik anhand von Texten des populären Songwriters Jan Pokorný. Die beabsichtigten Leser*innen sind Lehrer*innen des Tschechischen als Fremdsprache und Selbstlernende.The paper is dedicated to the study of the Czech language and culture through modern songs. It describes cultural and language features of the modern Czech Republic in the texts by popular songwriter Jan Pokorný. The intended readers are the teachers of Czech as a foreign language and self-learners
Die Selbstverortung russisch-deutscher Studierender im transnationalen Kontext – Chancen und Herausforderungen hybrider Zugehörigkeit
In der modernen Welt scheint es nötig, Gesellschaften transnationaler und transkultureller zu denken. Menschen und insbesondere Migrant:innen verfolgen immer häufiger hybride Lebensweisen, welche durch Mehrfachzugehörigkeiten und- identitäten geprägt sind. Sie verorten sich in diversen Gesellschaften und Kulturen gleichzeitig und sehen darin vermehrt Chancen für sich selbst. So auch russisch-deutsche Studierende.In the modern world, it seems necessary to think of societies in a more transnational and transcultural way. People and especially migrants are increasingly pursuing hybrid lifestyles, which are characterized by multiple affiliations and identities. They position themselves in various societies and cultures at the same time and see more opportunities for themselves in this. This is also the case for Russian-German students today
Mehrsprachen, Zwiesprachen, Mischschriften: Neue Konzepte einer Lyrik des Dazwischen
Aus der Perspektive der Sprach-, Übersetzungs- und Schreibreflexion erscheint und versteht sich die zeitgenössische Lyrik – wie die folgenden Beispiele zeigen werden – als eine Lyrik des Dazwischen. Dabei treten unterschiedliche Modelle der Vorstellung des Interlingualen, verschiedene Konzepte von Übersetzung sowie unterschiedlich gestaltete produktive Spannungen zwischen verschiedenen Schriftsystemen in den Vordergrund. In diesem Sinne entwirft Uljana Wolfs Essay Etymologischer Gossip eine Poetik der Lyrik zwischen den Sprachen. Angesichts der beteiligten Schreibweisen und Textzeugnisse ist es wohl treffender, von einem Übergang statt von einer Abgrenzung zu sprechen: Nicht nur die Übergänge zwischen Dichtung und Übersetzung erscheinen in mehrfacher Hinsicht fließend, sondern auch jene zwischen reflektierender Übersetzung und poetologischer Reflexion – eine Reflexion, die sich nicht zuletzt in Form translingualer Gedichte konkretisiert. Beispiele aus der Reihe Zwiesprachen umfassen Clemens Setz’ Essay über William Auld und die ›Weltsprache‹ Esperanto, Uljana Wolfs Essay über das translinguale Schreiben von Theresa Hak Kyung Cha sowie Marcel Beyers Essay über das Werk und die Tradition des mittelalterlichen Dichters Muskatblüt. Schließlich wird die Bedeutung gemischter Schriftsysteme anhand von Verweisen auf das Werk von Yoko Tawada und Ann Cotten verdeutlicht. In den Arbeiten beider Dichterinnen erscheint die poetische Bewegung zwischen Kulturen, Sprachen und Schriften als tastend im Hinblick auf die Schreibtechnik, dringt jedoch dennoch in einen neuen Raum jenseits der Grenzen von Sprachen und Zeichen vor.From the perspective of language reflection, translation reflection, and writing reflection, contemporary poetry appears and understands itself (as will be shown in the following examples) as a poetry of in-between. In the process, different models of the idea of the interlingual, different concepts of translation and differently arranged productive tensions between different writing systems come to the fore. In this sense, Uljana Wolf’s essay Etymological Gossip outlines a poetics of poetry in-between languages. In terms of the writing styles and textual testimonies involved, it is probably more appropriate to speak of a transition rather than a demarcation: Not only do the transitions between poetry and translation appear fluid in more than one respect, but also between reflective translation and poetological reflection – a reflection that is concretized not least in the form of translingual poems. Examples from the Zwiesprachen series include Clemens Setz’s essay on William Auld and the ›world language‹ Esperanto, Uljana Wolf’s essay on Theresa Hak Kyung Cha’s translingual writing, and Marcel Beyer’s essay on the work and tradition of the medieval poet Muskatblüt. Finally, the significance of mixed scripts is illustrated by references to the work of Yoko Tawada and Ann Cotten. In both poets’ work, the poetic movement between cultures, languages, and scripts appears to be tentative in terms of writing technique, but nevertheless advances into a new space beyond the boundaries of languages and signs.Du point de vue de la réflexion sur la langue, la traduction et l’écriture, la poésie contemporaine se manifeste et se comprend (comme le montreront les exemples suivants) comme une poésie de l’entre-deux. Ce faisant, différents modèles de l’idée d’interlingualité, diverses conceptions de la traduction et des tensions productives, agencées de manière variée entre différents systèmes d’écriture, sont mis en avant. Dans ce sens, l’essai Etymological Gossip d’Uljana Wolf esquisse une poétique de la poésie entre les langues. En tenant compte des styles d’écriture et des témoignages textuels concernés, il est sans doute plus juste de parler de transition que de démarcation : non seulement les passages entre poésie et traduction apparaissent comme fluides à bien des égards, mais aussi ceux entre traduction réflexive et réflexion poétologique – une réflexion qui se concrétise notamment sous la forme de poèmes translingues. Des exemples issus de la série Zwiesprachen incluent l’essai de Clemens Setz sur William Auld et la « langue universelle » qu’est l’espéranto, celui d’Uljana Wolf sur l’écriture translingue de Theresa Hak Kyung Cha, ainsi que celui de Marcel Beyer sur l’œuvre et la tradition du poète médiéval Muskatblüt. Enfin, l’importance des écritures mixtes est illustrée à travers les œuvres de Yoko Tawada et Ann Cotten. Chez ces deux poétesses, le mouvement poétique entre cultures, langues et systèmes d’écriture se révèle certes hésitant sur le plan technique, mais il s’aventure néanmoins dans un espace nouveau, au-delà des frontières linguistiques et sémiotiques
Höllenfahrt & Entenstaat: Mit dem Bundesverkehrswegeplan in die Unterwelt
In diesem Beitrag gibt die deutsche Lyrikerin Monika Rinck einen Einblick in ihren jüngsten Gedichtband Höllenfahrt & Entenstaat, der 2024 bei kookbooks erschienen ist. Er erörtert und bezieht sich auf das Leitmotiv der Höllenfahrt und ihre verschiedenen Erscheinungsformen in der urbanen Gegenwart. Dabei entfaltet sie anhand einiger Gedichte der Anthologie, wie Poesie imaginäre Räume schafft und verkörpert.This contribution provides German poet Monika Rinck’s insight into her recent poetry volume, entitled Höllenfahrt & Entenstaat, published with kookbooks in 2024. It discusses and draws on the leitmotif of an underworld’s journey and its various manifestations in the urban present. By doing so and presenting some of the volume’s poems, it unfolds how poetry creates and epitomises imaginary spaces.Cette contribution donne un aperçu de la poétesse allemande Monika Rinck sur son récent volume de poésie, intitulé Höllenfahrt & Entenstaat, publié chez kookbooks en 2024. Le leitmotiv du voyage dans le monde souterrain et ses diverses manifestations dans le présent urbain y sont abordés et exploités. Ce faisant, et en présentant quelques poèmes du volume, il montre comment la poésie crée et incarne des espaces imaginaires
The Circular Household Model: A Framework for Implementing Circular Economy at the Micro Level
Rising global resource consumption and waste generation highlight the urgent need for change. This whitepaper focuses on the transition from a linear to a circular economy (CE) by taking a deeper look on the role of consumers within the CE. While existing research frequently focuses on the macro, meso or micro level itself, there is a lack of research taking a holistic approach when concentrating on CE. We take a deeper look into the interactions between the levels from the consumer perspective (micro level). The Circular Household Model (CHM), developed within the Interreg project Circ@Home, addresses this gap by positioning households as active agents within the Urban Circularity Triangle (Town–Home–Services), linking individual behavior with local infrastructures and service ecosystems. The CHM is operationalized through the spider web model, adapting R-strategies across food and non-food domains, allowing households to assess their circular practices and identify areas for improvement. As a conceptual tool, the CHM also enables researchers to analyze barriers and drivers of household-level circularity. Future research should empirically validate this model, refine its categories, and evaluate its scalability and transferability across socio-economic and cultural contexts. By integrating households into systemic CE strategies, the CHM contributes to evidence-based policymaking and sustainable consumption practices
Evaluation der Besiedelung von Polycaprolactone mit porcinen mesenchymalen Stammzellen für das Tissue Engineering von Herzklappen
Tissue-engineerte Herzklappen sollen die Probleme und Risiken der aktuellen Optionen für den Herzklappenersatz überwinden, da sie durch die vorhandenen vitalen Zellen Defekte reparieren können und bei Kindern mitwachsen können. Porcine mesenchymale Stammzellen wurden statisch auf Polycaprolactone-Fasern kultiviert. Der Wachstumsverlauf auf unbeschichteten sowie mit Gelatine und MatriGel® beschichteten Polycaprolactone-Fasern wurde mittels Fluoreszenz- und Rasterelektronenmikroskopie nach 1, 7, 14 und 21 Tagen analysiert und die mechanischen Eigenschaften nach 21 Tagen durch Zugversuche ermittelt. An Tag 1 war die Adhäsion der porcinen mesenchymalen Stammzellen an den mit Gelatine beschichteten Polycaprolactone-Fasern signifikant erhöht, dieser Unterschied verschwand jedoch im weiteren Verlauf. Nach 7, 14 und 21 Tagen zeigten sich keine Unterschiede in der Adhäsion und Proliferation der porcinen mesenchymalen Stammzellen an unbeschichteten und beschichteten Polycaprolactone-Fasern. Nach 21 Tagen war das Polycaprolactone-Gewebe vollständig besiedelt. Darüber hinaus konnte nach 21 Tagen Besiedlung eine Migration der porcinen mesenchymalen Stammzellen in das Polycaprolactone-Gewebe beobachtet werden. Die Zugtestungen nach 21 Tagen zeigten signifikante Unterschiede zwischen besiedeltem Polycaprolactone-Gewebe und porcinem Pulmonalklappengewebe für Elastizitätsmodul, maximale Zugfestigkeit und Dehnungslänge, jedoch keine Unterschiede zwischen unbesiedelten und besiedelten Polycaprolactone-Geweben. Polycaprolactone und darauf kultivierte porcine mesenchymale Stammzellen scheinen eine vielversprechende Grundlage für das Tissue Engineering von Herzklappen zu sein, da die porcinen mesenchymalen Stammzellen auf unbeschichteten Polycaprolactone-Fasern eine geschlossene Zellschicht bildeten und in das Polycaprolactone-Gewebe einwanderten
Nachwuchsförderung in der Chirurgie: Laparoskopie in der Vorklinik – zu früh oder genau richtig?
Background Due to the declining interest among medical students in pursuing a surgical career, the impact of demographic changes and the technical challenges, there is an increasing need to attract medical students to the surgical profession. Against this backdrop, a teaching project was developed to familiarize medical students with minimally invasive surgical techniques early in the preclinical education, thereby increasing the interest in surgery. Material and methods Within the framework of the regular anatomical dissection course the following modules on laparoscopic surgery were integrated: (1) clinical lecture on the technique and application of laparoscopy, (2) exploratory live laparoscopy on a body donor and (3) practical exercises on laparoscopic trainers. The impact of this teaching project on the interest in a surgical career and on the clinical anatomical understanding was evaluated among 295 participating medical students. Results The evaluation revealed a pronounced gender-independent interest in learning surgical skills early in the preclinical study phase. The teaching project led to a significantly increased interest in pursuing a surgical career. Moreover, the incorporation of laparoscopic teaching modules into the preclinical anatomy course enhanced the learning motivation and understanding of clinically relevant topographic anatomy. Conclusion The integration of practical surgical content into preclinical anatomical education can increase the attractiveness of surgical disciplines and simultaneously optimize teaching of anatomy. Longitudinal studies are required to examine the sustainability of these clinical teaching modules in career decisions of medical students