Kiel University

MACAU: Open Access Repository of Kiel University
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    Dinuclear Copper Complex with a Pyridazine-Bridged Octadentate Ligand: Monooxygenase Activity and Characterization of Copper-Oxygen Intermediates

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    Copper-containing enzymes catalyze the mono-oxygenation of aromatic and aliphatic substrates in nature. Herein, we report on the synthesis of a new dinuclear copper complex supported by an octadentate ligand with a pyridazine backbone. Low-temperature oxygenation leads to a μ-1,1-hydroperoxo dicopper(II) (Cu2OOH) complex, which in turn stoichiometrically converts anthrone (AT) to anthraquinone (AQ). Oxygenation at room temperature, by contrast, leads to a new species that mediates the conversion of AT to AQ in a catalytic fashion, but neither corresponds to a μ-peroxo nor a mono μ-oxo dicopper complex. For further analysis, a μ-hydroxo dicopper(II) (Cu2OH) complex is synthesized by oxidation of the copper(I) complex with AgOTf. The electronic and geometric structures of the Cu2OOH and Cu2OH intermediates, as well as the structure of the room-temperature oxygenation product are elucidated by UV/Vis, Raman, X-ray absorption spectroscopy (XAS), and mass spectrometry, coupled to DFT

    Kontrastmittelfreie Diagnose der akuten Myokarditis mittels 2D-Feature-Tracking-Magnetresonanztomographie

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    Die kardiale Magnetresonanztomographie (kMRT) hat sich aufgrund ihrer hohen räumlichen Auflösung und vielfältiger bildgebender Möglichkeiten zur Darstellung funktioneller und anatomischer Veränderungen des Herzens als wichtige Methode für die nicht-invasive Diagnostik einer akuten Myokarditis etabliert. Ziel war die kontrastmittelfreie Diagnostik der Myokarditis mittels 2D-Feature-Tracking, um mögliche Nebenwirkungen von Kontrastmitteln zu vermeiden. Der diagnostische Wert dieser Untersuchung wurde mit konventionellen Techniken zur Diagnostik einer akuten Myokarditis verglichen: der kMRT und der invasiven Endomyokardbiopsie. Patienten mit der klinischen Diagnose einer Myokarditis wurden entsprechend ihrer linksventrikulären Ejektionsfraktion (EF) in drei Gruppen eingeteilt; eine Kontrollgruppe aus gesunden Probanden wurde entsprechend Alter und Geschlecht zugeordnet. In CINE-Pulssequenzen erfolgten globale Deformationsanalysen der Herzverformung mittels Strain und Strainraten, basierend auf dem 17-Segment-Herzmodell. Im Rahmen einer segmentalen Analyse wurde zusätzlich eine Kombination aus allen drei Verformungsrichtungen - longitudinal, radial und zirkumferentiell - verwendet. Die diagnostische Leistung des globalen und kombinierten segmentalen Strain war höher als die der entsprechenden Strainraten. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, dass diese Diagnostik insbesondere bei Myokarditis-Patienten mit unauffälliger EF mit der segmentalen Strain-Analyse funktionelle Inhomogenitäten erkennt, die der konventionellen EF-Analyse verborgen bleiben. Die segmentale Strain-Analyse mit kombinierten Segmenten zeigte eine hohe Genauigkeit (84,3 %), eine akute Myokarditis auszuschließen oder zu diagnostizieren, und bietet damit vielversprechendes klinisches Potenzial als kontrastmittelfreies Verfahren

    Disabled performance?: On the problematization of ‘dis/ability' and work in the GDR

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    Diese Studie analysiert die Umgangsweisen mit Behinderung anhand des Themas „Arbeit‟ in der DDR in der Form einer Problematisierungsgeschichte. Behinderung wurde in der DDR als (soziales) Problem wahrgenommen, das mit sozialpolitischen und rehabilitativen Maßnahmen gelöst werden sollte. Im Zentrum der Analyse stehen sowohl die Formen und Orte der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der DDR als auch die Vorstellungen von Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Die Ausbildungen und Berufsbilder, die für behinderte Menschen vorgesehen waren, konnten deren berufliche Perspektiven erheblich einschränken, ebenso wie mangelnde Leistungsfähigkeit zu einer geringeren Entlohnung führen konnte. In den Blick genommen werden, neben dem Wandel der politischen Maßnahmen und den Konzepten von Expert*innen, auch die alltägliche Praxis in regulären Betrieben und in Sondereinrichtungen wie den Neinstedter Anstalten. Aus der Sicht der Disability History betrachtet kann die DDR als „produktivistische Fürsorgediktatur“ charakterisiert werden, denn Rechte und die Gleichheit aller Bürger*innen standen der Betonung einer Leistungslogik gegenüber

    Die Bedeutung von Wachstumsfaktoren bei der Retinsäureresistenz in Neuroblastomzellen

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    Neuroblastome sind maligne Tumoren des peripheren sympathischen Nervengewebes im Kindesalter. Ziel dieser Arbeit war es, die Rolle der Wachstumsfaktoren EGF, IGF und HGF in den Neuroblastomzelllinien Kelly und SH-SY5Y zu charakterisieren. Untersucht wurden die endogene Produktion und Funktion der Wachstumsfaktoren, Folgen einer Rezeptorinhibition sowie der Einfluss von Retinsäure. Kelly-Zellen produzierten v. a. IGF2, SH-SY5Y-Zellen HGF. IGF2 förderte die Proliferation am stärksten, die optimale Wirkung wurde jedoch in Kombination mit HGF und EGF erreicht durch synergistische Aktivierung nachgeschalteter Kinasen und Stabilisierung der Rezeptoren. Unter den Inhibitoren Erlotinib (EGFR), Linsitinib (IGFR) und Tepotinib (c-Met) zeigte Linsitinib kurzfristig den stärksten Effekt, langfristig trat Resistenzbildung durch Rezeptorüberexpression und Wachstumsfaktorfreisetzung auf. Durch Serumentzug ließ sich die Wirkung der Inhibitoren steigern. Die Multikinaseinhibitoren BMS-754807 (IGFR u. a.) und Crizotinib (c-Met u. a.) erzielten dagegen auch langfristig starke Effekte, u. a. durch Apoptoseinduktion. Retinsäuregabe reduzierte die synergistische Wirkung der Wachstumsfaktoren, Kombinationen mit Inhibitoren erbrachte jedoch keinen einheitlichen und langfristigen Effekt. Aus der Arbeit ergeben sich folgende Therapieoptionen für das Neuroblastom: Die pleiotropen Substanzen BMS-754807 und Crizotinib zeigen eine gute Wirksamkeit. Auch Kombinationen der Inhibitoren von EGFR, IGFR und c-Met erscheinen vielversprechend, weitere Wachstumsfaktoren könnten einbezogen werden. Retinsäuregabe sollte vor dem Hintergrund der uneinheitlichen Wirkung und ausgeprägten Nebenwirkungen zurückhaltend bewertet werden

    Code-Switching und lexikalische Interferenzen bei der zweiten Generation chinesischer Migranten in Deutschland

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    In der vorliegenden Dissertation werden die Wechselbeziehungen zwischen Deutsch und Chinesisch auf lexikal-semantischer Ebene, nämlich Code-Mixing und lexikalische Interferenzen, untersucht. Mithilfe eines Fragebogens wurde zunächst ein durchschnittliches sprachliches Profil der Zielgruppe skizziert. Die meisten Kinder haben Chinesisch als Erst- und Familiensprache erworben, während ihr Deutsch spätestens nach dem Eintritt in den Kindergarten oder in die Schule erheblich verstärkt wurde und zur dominanten Sprache wurde. Sie konnten die Einflüsse zwischen den beiden Sprachen wahrnehmen. Zur Analyse des Code-Mixings und der lexikalischen Interferenzen wurden zwei Korpora erstellt: eines aus Vlogs und eines aus WeChat-Chatverläufen. In den Vlogs tauchen in den einsprachigen Untertiteln vereinzelt anderssprachige Eigennamen auf. Des Weiteren wurden chinesische Schriftzeichen direkt in einem deutschen Satz eingefügt. Deutsche Wörter treten in den Blogtexten signifikant häufiger als in den chinesischen Untertiteln auf. Die lexikalischen Interferenzen sind meist durch die direkte Übertragung der deutschen Wortstellung, Nomen-Verb-Verbindungen, Komposita usw. entstanden. Die Auswahl einer dem Kontext angemessenen Übersetzung wird häufig aufgrund einer semantischen Divergenz nicht getroffen. In den alltäglichen Gesprächen wird das Code-Mixing in Form von Insertionen festgelegt. Dabei werden nicht nur Nomen, sondern auch Verben, Adjektive und Wörter anderer Wortarten eingefügt. Zudem werden Alternationen zwischen dem Haupt- und Nebensatz beobachtet. Daraus ergibt sich, dass das Code-Mixing nicht zwangsläufig mit fehlendem Wortschatz assoziiert ist, sondern eine bewusste Entscheidung in der Kommunikation darstellt. Die lexikalischen Fehler lassen sich durch die Einflüsse der dominanten deutschen Sprache oder durch fehlende chinesische Sprachkenntnisse erklären

    Stability in the integrated bilingual grammar: Tense exponency in North American Norwegian

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    Decades of research on bilingual grammars corroborate the integrated nature of these systems, leading to the conjecture that these representations are ‘shared’ (Marian & Spivey 2003, Kroll & Gollan 2014, Putnam et al. 2018). A specific population of bilinguals, namely heritage language speakers, shows a tendency for highly variable allomorphy (Polinsky 2018, Putnam et al. 2021); however, with this aspect of grammar that is often in a state of flux, there are instances of stability. Here we thoroughly investigate the stability of tense allomorphy of in North American Norwegian (NAmNo), a moribund heritage language spoken in the Upper Midwestern United States. Formally, we build upon initial observations provided by Lykke (2020), showing how a late-insertion approach to the syntax–phonological interface in combination with events, features, and precedence (EFP) phonology (Raimy 2000, Papillon 2020, Idsardi 2022) provides a straightforward account of the structural complexities that determine exponency in bilingual grammars

    Entwicklung NKG2D-gerichteter bispezifischer Antikörper zur Therapie des Multiplen Myeloms

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    Das Multiple Myelom ist eine unheilbare, maligne Erkrankung, welche durch Rezidive gekennzeichnet ist. Die Therapie dieser hämatologischen Neoplasie umfasst auch immuntherapeutische Ansätze. Das Potential der Immuntherapie könnte durch die Entwicklung neuartiger Strategien noch weiter ausgeschöpft werden. Dabei können bispezifische Antikörper gezielt Effektorpopulationen in die räumliche Nähe der Tumorzellen bringen und durch Effektormechanismen die Zelllyse auslösen. Triggermoleküle, wie NKG2D können sowohl NK-Zellen als auch T-Zellen rekrutieren und somit Immunantworten modulieren oder aktivieren. In dieser Arbeit wurde untersucht, inwieweit NKG2D als Triggermolekül in bispezifischen Antikörpern zur Aktivierung von Effektorzellen eingesetzt und damit spezifisch gegen Myelomzellen gerichtet werden kann. Dazu wurden NKG2D-gerichtete bispezifische Antikörper, die zusätzlich gegen die Antigene CD138 bzw. CS1 auf Zellen des Multiplen Myeloms gerichtet sind, hergestellt und charakterisiert. Die beiden bispezifischen Antikörperkonstrukte konnten erfolgreich in Säugerzellen hergestellt werden und zeigten spezifische mono- bzw. bivalenten Bindungen an ihre Zielantigene CD138, CS1 und NKG2D. In Analysen zur Zytotoxizität mit Tumorzellen und mononukleären Zellen (MNC) zeigten beide Antikörperkonstrukte als Einzelsubstanz keine Verstärkung der NK-Zell-vermittelten Lyse. Der simultane Einsatz des klinisch eingesetzten monoklonalen Antikörpers Daratumumab im selben Versuchsaufbau mit jeweils einem der Antikörperkonstrukte zeigte jedoch teilweise signifikant erhöhte Lyseraten. Die Lyseraten wurden dabei mit dem alleinigen Einsatz von Daratumumab verglichen. Die positiven Ergebnisse geben Hinweise, dass das Adressieren von zwei verschiedenen aktivierenden Signalwegen eine zusätzliche Steigerung der Effektorzell-vermittelten Lyse bewirken kann

    Characterization of proteases Meprin beta, ADAM10 and ADAM17 in neuronal SH-SY5Y cells regarding their relevance during neuronal differentiation

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    In dieser Arbeit werden die Proteasen Meprinβ, ADAM10 und ADAM17 im humanen neuronalen SH-SY5Y-Zellsystem charakterisiert. Zu Beginn wurde die endogene Expression der Proteasen in SH-SY5Y-Zellen per Western Blot-Verfahren erfasst. Mittels Zelloberflächen-Biotinylierung wurden Meprinβ und ADAM10 auf der Zelloberfläche detektiert. Anschließend wurde die proteolytische Oberflächenaktivität von Meprinβ per Aktivitäts-Assay festgestellt. Es wurde nachgewiesen, dass Meprinβ das in der Pathologie der AD bedeutsame APP (Amyloid Precursor Protein) auf der Oberfläche von SH-SY5Y-Zellen spaltet. Mittels ELISA wurde die proteolytische Aktivität von ADAM10 auf der Zelloberfläche erfasst. Im Folgenden wurden die Versuche in neuronal differenzierten SH-SY5Y-Zellen durchgeführt und um weitere Analysetechniken wie Immunfluoreszenz-Mikroskopie und qRT-PCR ergänzt. Es konnte ein Anstieg der Expression und der proteolytischen Aktivität von Meprinβ und der Protein- und Genexpression der Protease ADAM17 im Differenzierungsprozess beobachtet werden. Des Weiteren wurde eine Abnahme der Proform von ADAM10 und eine Zunahme der aktiven Form und der ADAM10-Aktivität festgestellt. Zuletzt wurden die Proteasen durch spezifische Inhibitoren im Zellmedium gehemmt, wodurch die Expression neuronaler Markerproteine während der neuronalen Differenzierung messbar beeinflusst wurde. Dies weist auf die Bedeutung der untersuchten Proteasen für die neuronale Differenzierung, die Homöostase und physiologische Funktion neuronaler Zellen hin

    A Short Cognitive and Neuropsychiatric Assessment Scale for Progressive Supranuclear Palsy

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    Background Patients with Progressive Supranuclear Palsy (PSP) suffer from several neuropsychological impairments. These mainly affect the frontal lobe and subcortical brain structures. However, a scale for the assessment of cognitive and neuropsychiatric disability in PSP is still missing. Objectives To create and validate a new scale for cognitive and neuropsychiatric impairment in PSP. Methods The Short Cognitive and Neuropsychiatric (ShoCo) scale was developed containing five items (bradyphrenia, apathy, aphasia, dysexecution and disinhibition). Each item can be categorized into 0 = no deficit, 1 = mild deficit, 2 = moderate deficit and 3 = severe deficit. The total score includes 15 points, 0 meaning no deficit and 15 severe deficits. Cross-sectional and longitudinal data from 201 baseline and 71 follow up patients were analyzed. Results Baseline ShoCo scale results were 5.9 ± 2.9. No significant differences between patients with Richardson syndrome (PSP-RS) and variants (vPSP) could be detected in the PSP-ShoCo scale scores (PSP-RS 6.1 ± 3.0, n = 160, vPSP 5.1 ± 2.6, n = 41, P = 0.057). The scale showed good correlation with established scores (eg, Montreal cognitive assessment r = -0.535, P = 0.001). The ShoCo scale showed significant annualized change within the PSP-RS patients (baseline 6.2 ± 2.9, follow up 6.9 ± 3.1, annualized diff. 1.0 ± 3.1, n = 57, P = 0.022). Conclusions The ShoCo scale seems a promising and valid tool to measure specific neuropsychological disabilities of PSP patients in clinical routine and research

    Sodium chloride enhances suberization in seminal roots but does not affect cutinized leaf barriers in cultivated and wild barley

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    Main conclusion In the two compared barley genotypes, broader genetic variation did not result in a higher salt tolerance. Instead, specific traits like an exodermis might represent valuable future breeding targets. Soil salinification is a globally increasing phenomenon threatening agricultural yields. In this study, we investigated the physiological reactions of two genotypes of the fourth most abundant cereal crop barley in response to hydroponic sodium chloride exposure. It was of interest to compare a modern cultivar intentionally bred for the highest yields with a wild accession comprising a wider genetic background. Since barley is known to be a relatively salt-tolerant crop, three different sodium concentrations of up to 280 mM have been tested. The physiological adaptations of shoots and roots were investigated utilizing stomatal conductance measurements, chlorophyll fluorometry, morphometry, osmotic potential determination, mineral element concentration measurement, as well as histochemical and chemical analysis of apoplastic leaf and root barriers. While the leaf cuticle of both genotypes hardly reacted to the imposed stresses, the roots exhibited an increased endodermal suberization of especially the root tip, which strongly deviated from the previous findings about pure osmotic stress exposure. Interestingly, the putatively higher drought-tolerant wild accession did not show a considerably better growth performance, which in the context of sodium chloride stress might be attributed to its overall significantly smaller endodermal suberization reaction. We conclude that a subsequent study of a wild accession and/or a modern cultivar known to develop an exodermis might deliver valuable additional insights into potential future breeding targets. Such a suberized exodermis might be capable of conveying increased tolerance to toxic salts without negatively affecting water uptake

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