Johannes Kepler University of Linz

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    Die Strafbarkeit der Kindesentführung

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    Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Kindesentführung und untersucht die strafrechtlichen Regelungen im österreichischen Recht. Im Fokus stehen die Delikte der Freiheitsentziehung (§ 99 StGB), der Entführung einer unmündigen Person (§ 101 StGB), der erpresserischen Entführung (§ 102 StGB) sowie der Kindesentziehung (§ 195 StGB). Ziel der Arbeit ist es, die einzelnen Tatbestände systematisch darzustellen, ihre Voraussetzungen und Schutzgüter zu analysieren und die Abgrenzungen zwischen den Normen zu verdeutlichen. Darüber hinaus werden die österreichischen Regelungen mit den entsprechenden Bestimmungen in Deutschland und der Schweiz verglichen, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und mögliche Lücken im Schutzniveau aufzuzeigen.Eingereicht von Carina Magdalena PürmayrDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Das Stiftungsvermögen und seine Verwaltung in der Privatstiftung

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    Eingereicht von Sabine ZauperDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Life Science Alliance / TRPM7 and magnesium orchestrate human CD4 T-cell activation and differentiation

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    T-lymphocyte activation is a crucial process in the regulation of innate and adaptive immune responses. The ion channel-kinase TRPM7, t ransient r eceptor p otential cation channel subfamily M , member 7 , has previously been implicated in cellular Mg 2+ homeostasis, proliferation, and immune cell modulation. Here, we show that pharmacological and genetic silencing of TRPM7 leads to diminished activation and influences signaling pathways that guide human T H 17 or T reg cell differentiation, following TCR-mediated stimulation. In primary human CD4 T cells and CRISPR-Cas9-engineered Jurkat T cells, inactivation or loss of TRPM7 led to distorted Mg 2+ homeostasis and Ca 2+ signaling, reduced NFAT translocation, decreased IL-2 secretion and altered T H cell differentiation. While the activation of primary human CD4 T cells, as well as in vitro polarization into pro-inflammatory T H 17 cells was critically dependent on TRPM7, the polarization of naïve CD4 T cells into FOXP3 + regulatory T cells was not. Taken together, these results highlight TRPM7 as molecular switch in lymphocyte activation and polarization. Thus, suggesting a therapeutic potential for TRPM7 in numerous T-cell mediated diseases.LMU | Medizinischen Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität München FoeFoLe 13/2017 Impetus I-18-23 P20GM103466 TRR-152/1-3 P16 TRR-152/1-3 P15 TRR-152/1-3 P1

    Wenn Fiktion Realität wird: Haftung, Schutz und Rechte von Autoren fiktionaler Werke

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    Die Diplomarbeit befasst sich mit den rechtlichen Grenzen fiktionaler Darstellungen und den daraus resultierenden Rechten und Pflichten von Autoren. Im Zentrum steht das Spannungsverhältnis zwischen künstlerischer Freiheit und rechtlicher Verantwortung. Untersucht werden insbesondere haftungsrechtliche Risiken, der urheberrechtliche Schutz fiktionaler Werke, die vertragliche Übertragung von Nutzungsrechten sowie Fragen der unautorisierten Weiterverwertung durch Dritte.Eingereicht von Sarah StrasserDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba

    Endoskopische Therapie der chronischen Pankreatitis, eine retrospektive Serie

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    Hintergrund: Die chronische Pankreatitis ist eine progrediente entzündliche Erkrankung, die durch rezidivierende und persistierende Bauchschmerzen, eine fortschreitende Zerstörung des Parenchyms, Fibrose sowie exokrine und endokrine Funktionsverluste gekennzeichnet ist. Neben der erheblichen Belastung der Lebensqualität stellt sie auch ein relevantes gesundheitsökonomisches Problem dar. Eine adäquate Schmerzkontrolle ist das zentrale Ziel der Therapie, da der Schmerz nicht nur die häufigste klinische Manifestation, sondern auch der Hauptgrund für eine medizinische Intervention ist. Es haben sich verschiedene therapeutische Therapien entwickelt, welche als ganzheitliches Therapiekonzept gesehen werden müssen. Dabei spricht man von der konservativen Schmerztherapie, endoskopischen Verfahren und chirurgischen Maßnahmen. Insbesondere interventionelle endoskopische Ansätze, wie Stenting, Dilatation, Konkrementextraktionen, Stoßwellentherapie, Gangdrainage und Zystendrainage, werden häufig eingesetzt, um obstruktive Pathologien zu beheben, den intraduktalen Druck zu senken und so eine Schmerzreduktion zu erreichen. Außerdem stellt die enzymatische Substitutionstherapie einen wichtigen Anteil in der konservativen Behandlung dar, um eine exokrine Pankreasinsuffizienz auszugleichen. Ebenso wichtig ist die Behandlung des pankreopriven Diabetes. Meist erfordert dies eine individuelle insulinbasierte Therapie. Methoden: Diese retrospektive Arbeit schließt 130 Personen ein, die im Zeitraum von Jänner 2014 bis Jänner 2024 an zwei Standorten des Ordensklinikums Linz (Barmherzige Schwestern und Elisabethinen) aufgrund von chronischer Pankreatitis mit endoskopischer Therapie behandelt wurden. Die Erhebung umfasste Symptome, demografische Parameter, BMI-Veränderungen, HbA1c-Werte, Alkohol- und Nikotinabusus sowie morphologische Befunde des Pankreas. Weiters erfasst wurden der technische Erfolg der Erstintervention, das Auftreten von Komplikationen, die Veränderung der Schmerzintensität, die Mortalität sowie die Notwendigkeit einer operativen Therapie im Verlauf. Ergebnisse: Die untersuchte Kohorte umfasste 130 Personen, von denen 29,2% weiblich und 70,8% männlich waren. Die Patientinnen und Patienten hatten zum Zeitpunkt der Erstintervention ein durchschnittliches Alter von 56 +/- 14,5 Jahren. In der gesamten Gruppe gaben 100% der Untersuchten Schmerzen als Leitsymptom an. Die visuelle Analogskala zur Schmerzintensität lag initial im mittleren Bereich, wobei VAS4 am häufigsten angegeben wurde (38,5%). Bei 36 Personen wurde im Laufe der Erkrankung ein Diabetes mellitus diagnostiziert. Mit 61,1% wurde der pankreoprive Typ festgestellt. Die Entwicklung des HbA1c sowie des BMI-Wertes wurde über den Zeitraum der kompletten Behandlung beobachtet. Dabei zeigte sich eine durchschnittliche Verschlechterung des HbA1c-Wertes um 0,43 bei 58,8% der Fälle. BMI-Veränderungen wiesen eine hohe Streuung auf, mit einer Tendenz zur Gewichtszunahme in 51,5% der ausgewerteten Fälle. Im Mittel kam es zur Zunahme um 7,8%. Der technische Erfolg der Erstintervention lag bei 88,5%. Morphologisch wurden 115 Stenosen, 78 Konkremente, 28 Zysten und 25 Pankreata divisa (16 komplett, 9 inkomplett) dokumentiert. Insgesamt wurden 108 Papillotomien durchgeführt. Zusätzlich zum klassischen Vorgehen, also Papillotomie, 12-Monats-Stenting und Steinextraktion musste bei 43 Personen eine ESWL, bei 9 Betroffenen eine ISWL und bei weiteren 15 Patientinnen und Patienten eine Zystendrainage erfolgen. In Bezug auf die Schmerzreduktion zeigten sich folgende Verbesserungen. Nach drei Monaten waren 71,9% der ausschließlich endoskopisch Behandelten schmerzfrei, 12,5% berichteten über eine teilweise Besserung und 15,6% über eine ausbleibende Besserung. Nach zwölf Monaten lag die Schmerzfreiheit bei 78,8%, die partielle Verbesserung bei 2,4% und bei 18,8% kam es zu keiner Besserung. Beim letzten Kontrolltermin nach einer medianen Beobachtungsdauer von 14 Monaten waren 71,1% schmerzfrei, während 28,9% weiterhin von einer Schmerzpersistenz berichteten. Wenn auch die Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden, die in weiterer Folge operiert wurden, dann zeigt sich beim letzten Termin bei 67,0% eine Schmerzfreiheit und bei 33,0% persistierende Schmerzen. Die häufigste Komplikation war die post-ERCP-Pankreatitis (5,13%), gefolgt von Blutungen (3,17%) und Cholangitis (1,43%). Perforationen traten mit 0,4% selten auf. Bei 25 Personen (19,2%) war im Laufe der Behandlung eine operative Therapie notwendig. In 8 Fällen kam es zu einer malignen Erkrankung, wobei dabei in drei Fällen das Pankreas betroffen war und in fünf Fällen extrapankreatische Organe. Bei vier Patientinnen und Patienten kam es im Verlauf der Erkrankung zu einem dokumentierten Ableben. Dies war zu 50% malignen Erkrankungen und zu 50% infektiösen Erkrankungen geschuldet.Background: Chronic pancreatitis is a progressive inflammatory disease characterized by recurrent and persistent abdominal pain, progressive destruction of the pancreatic parenchyma, fibrosis, and both exocrine and endocrine functional impairment. In addition to significantly reducing quality of life, it also represents a relevant health-economic burden. Adequate pain control is the central goal of therapy, as pain is not only the most common clinical manifestation but also the primary reason for medical intervention. Various therapeutic approaches have been developed, which must be understood as part of a comprehensive treatment concept. These include conservative pain therapy, endoscopic procedures, and surgical interventions. In particular, interventional endoscopic techniques, such as stenting, dilation, stone extraction, shock wave therapy, duct drainage, and cyst drainage, are frequently used to treat obstructive pathologies, reduce intraductal pressure, and thereby achieve pain relief. Additionally, pancreatic enzyme replacement therapy plays a key role in conservative treatment to compensate for exocrine pancreatic insufficiency. Equally important is the management of pancreatogenic diabetes, which often requires an individualized, insulin-based therapy. Methods: This retrospective study includes 130 patients who were treated with endoscopic therapy for chronic pancreatitis between January 2014 and January 2024 at two locations of the Ordensklinikum Linz (Barmherzige Schwestern and Elisabethinen). Data collection included symptoms, demographic parameters, BMI changes, HbA1c levels, alcohol and nicotine abuse, as well as morphological findings of the pancreas. Additional endpoints were the technical success of the initial intervention, the occurrence of complications, changes in pain intensity, mortality, and the need for surgical intervention during the course of treatment. Results: The cohort consisted of 130 patients, with 29.2% female and 70.8% male. The mean age at the time of the initial intervention was 56 ± 14.5 years. In the entire group, 100% reported pain as the leading symptom. The visual analog scale (VAS) for pain intensity initially showed moderate levels, with VAS 4 being the most frequently reported score (38.5%). During the course of the disease, 36 patients were diagnosed with diabetes mellitus, of which 61.1% were classified as pancreatogenic. HbA1c and BMI values were tracked throughout the treatment period. On average, HbA1c increased by 0.43 in 58.8% of cases. BMI changes showed high variability, with a tendency toward weight gain in 51.5% of evaluated cases. The mean weight increase was 7.8%. The technical success rate of the initial intervention was 88.5%. Morphologically, 115 strictures, 78 stones, 28 cysts, and 25 pancreas divisum cases (16 complete, 9 incomplete) were documented. In total, 108 papillotomies were performed. In addition to the classical approach, papillotomy, 12-month stenting, and stone extraction, 43 patients required extracorporeal shock wave lithotripsy (ESWL), 9 patients underwent intraductal shock wave lithotripsy (ISWL), and 15 patients received cyst drainage. Regarding pain relief, the following outcomes were observed: after three months, 71.9% of patients treated solely with endoscopy were pain-free, 12.5% reported partial improvement, and 15.6% saw no improvement. After twelve months, pain freedom was achieved in 78.8%, partial improvement in 2.4%, and no improvement in 18.8%. At the final follow-up, after a median observation period of 14 months, 71.1% were pain-free, while 28.9% continued to report persistent pain. When including patients who subsequently underwent surgery, 67.0% were pain-free at the final visit, and 33.0% still experienced pain. The most common complication was post-ERCP pancreatitis (5.13%), followed by bleeding (3.17%) and cholangitis (1.43%). Perforations were rare (0.4%). In 25 patients (19.2%), surgical intervention became necessary during the course of treatment. Eight patients developed malignant disease—three involving the pancreas and five affecting extraparenchymal organs. Four patients died during the course of their illness, with causes equally attributed to malignancy (50%) and infectious disease (50%).Eingereicht von Christoph MoserAngefertigt am Ordensklinikum Linz – Barmherzige Schwestern, Interne IV: Gastroenterologie und HepatologieMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Rheology and characterization of polystyrene - layered silicate hybrid materials

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    Author Thomas Kurrer, BScMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba

    Characterization of the role of the hydrophobic TM3/TM4 interface and the N-Terminus for Orai1 activation

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    Author Diana Thallinger, BScMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit nach Ablauf der Sperre auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba

    Nutritional optimization for pets: a mixed-integer programming model for weekly meal allocation

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    This work combines two different areas, optimization and nutrition. Following current trends of a growing pet population, an expanding pet food market, and increasing health concerns related to animal diets, this study looks at how operations research can make nutrition planning for pets smarter and more effective. It explores a field that remains largely unexplored and applies optimization methods to solve practical challenges in pet nutrition and diet formulation. A mixed-integer programming model is developed to create weekly feeding plans based on recommended nutrition data, including dietary guidelines and ingredient composition. The model aims to ensure that nutritional needs are met while also considering cost. It is presented together with the results and a sensitivity analysis, which demonstrate how it performs under different conditions and how stable and reliable the solutions are. The results are displayed through a full-featured web application designed for this purpose. They help to understand the model’s flexibility and ability to adapt to specific requirements. The findings confirm that the model is practical and scalable. They also show that operations research serves as a suitable way to solve the defined problem and that mathematical optimization can support the creation of balanced and realistic diets for pets. This work shows that combining optimization methods with a practical problem structure leads to effective solutions for real challenges in pet nutrition. The model highlights the potential of operations research to support decisions based on data and provides a strong foundation for future studies and applications in both science and industry.Diese Arbeit verbindet zwei verschiedene Bereiche, Optimierung und Ernährung. Im Zusammenhang mit dem wachsenden Interesse an Heimtieren, dem zunehmenden Markt für Tierfutter und den steigenden gesundheitlichen Anforderungen untersucht die Studie, wie Operationsforschung zur Verbesserung der Ernährungsplanung für Haustiere beitragen kann. Sie behandelt ein Thema, das bisher nur wenig erforscht ist, und nutzt Methoden der Optimierung, um praktische Aufgaben in der Tierernährung und in der Planung von Futterrationen zu lösen. Ein Modell der gemischt-ganzzahligen Programmierung wird entwickelt, um wöchentliche Futterpläne auf der Grundlage empfohlener Ernährungsdaten zu erstellen. Diese Daten beinhalten allgemeine Richtlinien und Informationen zur Zusammensetzung der Nährstoffe. Das Modell soll sicherstellen, dass der Nährstoffbedarf gedeckt wird und dabei auch Kosten berücksichtigt werden. Die Ergebnisse und eine Sensitivitätsanalyse zeigen, wie das Modell in unterschiedlichen Situationen funktioniert und wie stabil und zuverlässig die Resultate sind. Eine voll ausgestattete Webanwendung dient dazu, die Resultate übersichtlich darzustellen und ihre Interpretation zu erleichtern. Die Ergebnisse zeigen, dass das Modell praktisch anwendbar und erweiterbar ist. Außerdem wird deutlich, dass Operationsforschung eine geeignete Methode zur Lösung des beschriebenen Problems darstellt und helfen kann, ausgewogene und realistische Ernährungspläne für Haustiere zu erstellen. Die Arbeit liefert damit eine gute Grundlage für zukünftige Forschung und praktische Anwendungen im Bereich der Tierernährung.Author Filip Klinovský, Bc.Masterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Frakturen bei Kindern jünger als 18 Monate : Sollten wir uns mehr darum kümmern?

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    Hintergrund: Frakturen bei Kindern unter 18 Monaten sind selten, aber klinisch bedeutsam, da sie durch Unfalltraumata, Grunderkrankungen oder nicht-akzidentelle Verletzungen (NAI) verursacht werden können. Die Unterscheidung zwischen diesen Ursachen stellt eine der größten diagnostischen Herausforderungen in der Pädiatrie dar. Internationale Daten deuten darauf hin, dass bis zu 20 % der Frakturen in dieser Altersgruppe mit Missbrauch in Verbindung stehen, jedoch fehlen entsprechende Daten aus Österreich. Methoden: In dieser retrospektiven Studie wurden die Krankenakten alle Kinder unter 18 Monaten analysiert, die zwischen Januar 2018 und Dezember 2022 mit Frakturen an der Abteilung für Kinder- und Jugendchirurgie des Kepler Universitätsklinikums vorgestellt wurden. Systematisch ausgewertet wurden das Alter in Monaten, Geschlecht, die Frakturlokalisation, berichtete Unfallmechanismen, zeitliche Verzögerungen bei der Vorstellung sowie die Einbindung der Kinderschutzgruppe. Die Fälle wurden auf Basis der klinischen Dokumentation und der Einschätzung der Kinderschutzgruppe entweder als akzidentelle Verletzung (AI) oder nicht-akzidentelle Verletzung (NAI) klassifiziert. Ergebnisse: Insgesamt wurden 134 Kinder (72 männlich, 62 weiblich) mit 149 Frakturen eingeschlossen. Das mittlere Alter betrug 9,8 Monate. Schädelbrüche waren die häufigsten Verletzungen (n=48), gefolgt von Femurfrakturen (n=19) und Tibiafrakturen (n=16). Claviculafrakturen (n=13) traten überwiegend bei Neugeborenen auf und standen häufig im Zusammenhang mit Geburtstraumata. Seltene Verletzungen umfassten Rippenfrakturen (n=2), eine Beckenfraktur (n=1) und eine Fraktur der Brustwirbelsäule (n=1). Stürze stellten den am häufigsten berichteten Unfallmechanismus dar (n=65), überwiegend Stürze von Möbeln. In neun Fälle wurden den Frakturen Geburtstraumata zugeordnet, in zwei intrauterine Verletzungen. Bei fünf Patienten wurden zugrundeliegende metabolische oder knochenbezogene Erkrankungen diagnostiziert. Dreizehn Kinder wurden in der Kinderschutzgruppe diskutiert; bei sechs Kindern wurde eine NAI bestätigt und den Behörden gemeldet. Alle bestätigten Fälle betrafen Jungen, was auf eine auffällige Geschlechtsverteilung in dieser Kohorte hinweist. Internationale Studien berichten über eine annährend ausgeglichene Geschlechtsverteilung bei NAI-Fällen, was in unserer Kohorte auf eine potenzielle Unterdiagnostizierung von Mädchen schießen lässt.Die Frakturmuster in der NAI-Gruppe umfassten Rippenfrakturen, Humerusfrakturen, eine Femurfraktur, isolierte Radiusfrakturen sowie eine klassische metaphysäre Läsion. Das mittlere Alter der Kinder mit NAI lag bei 3,2 Monaten. Schlussfolgerung: Frakturen bei Kindern unter 18 Monaten traten mit Häufungen im Neugeborenenalter und gegen Ende des ersten Lebensjahres auf. Während die Mehrheit der Verletzungen akzidentell war, wurde bei einem kleinen, aber klinisch bedeutsamen Anteil eine NAI bestätigt, insbesondere bei sehr jungen Kindern mit eingeschränkter Mobilität. . Bestimmte Frakturmuster – insbesondere Rippenfrakturen, Humerusfrakturen, isolierte Radiusfrakturen und klassische metaphysäre Läsionen – zeigten eine enge Assoziation mit Missbrauch. Die ausschließliche Betroffenheit von Jungen in der NAI-Gruppe dieser Kohorte ist bemerkenswert und sollte in größeren Studien weiter untersucht werden. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer systematischen Abklärung aller Frakturen in dieser Altersgruppe, eines interdisziplinären diagnostischen Vorgehens sowie der Entwicklung nationaler Register, um die Erkennung und Prävention von Kindesmisshandlung in Österreich zu verbessern.Background: Fractures in children under 18 months of age are rare but clinically significant, as they can be caused by accidental trauma, underlying medical conditions or non-accidental injuries (NAI). Distinguishing between these causes is one of the greatest diagnostic challenges in paediatrics. International data suggest that up to 20% of fractures in this age group are related to abuse, but there is a lack of corresponding data from Austria. Methods: In this retrospective study, the medical records of all children under 18 months of age who were presented with fractures at the Department of Paediatric and Adolescent Surgery at Kepler University Hospital between January 2018 and December 2022 were analysed. The age in months, gender, fracture location, reported accident mechanisms, delays in presentation, and involvement of the child protection group were systematically evaluated. The cases were classified as either accidental injury (AI) or non-accidental injury (NAI) based on clinical documentation and the assessment of the child protection group. Results: A total of 134 children (72 male, 62 female) with 149 fractures were included. The mean age was 9.8 months. Skull fractures were the most common injuries (n=48), followed by femur fractures (n=19) and tibia fractures (n=16). Clavicle fractures (n=13) occurred predominantly in newborns and were often associated with birth related trauma. Rare injuries included rib fractures (n=2), a pelvic fracture (n=1) and a thoracic spine fracture (n=1). Falls were the most commonly reported accident mechanism (n=65), predominantly falls from furniture. In nine cases, the fractures were attributed to birth trauma, and in two cases to intrauterine injuries. Five patients were diagnosed with underlying metabolic or bone-related diseases. Thirteen children were discussed in the child protection group; NAI was confirmed in six children and reported to the authorities. All confirmed cases involved boys, indicating a noticeable gender distribution in this cohort. International studies report an approximately balanced gender distribution in NAI cases, which suggests potential underdiagnosis of girls in our cohort. The fracture patterns in the NAI group included rib fractures, humerus fractures, one femur fracture, isolated radius fractures and one classic metaphyseal lesion. The mean age of children with NAI was 3.2 months. Conclusion: Fractures in children under 18 months of age occurred most frequently in newborns and towards the end of the first year of life. While the majority of injuries were accidental, NAI was confirmed in a small but clinically significant proportion, particularly in very young children with limited mobility. Certain fracture patterns – in particular rib fractures, humerus fractures, isolated radius fractures and classic metaphyseal lesions – showed a close association with abuse. The exclusive involvement of boys in the NAI group of this cohort is noteworthy and should be further investigated. These findings underline the need for systematic investigation of all fractures in this age group. In addition, an interdisciplinary diagnostic approach and the development of national registers should be necessary to improve the detection and prevention of child abuse in Austria.Author Andreas Maximilian BergAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Europas Energiewende - Einfluss der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III)

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    Eingereicht von Albert GaßnerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

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