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(Un-)Einigkeit im Fair Value? : Wechselwirkungen zwischen der Kapitalmarkt- und der Fair-Value-Bewertung von Investment Properties europäischer Immobilienunternehmen
Die Fair-Value-Bewertung von Investment Properties ist mit Ermessensspielräumen verbunden, was Immobiliengesellschaften die Möglichkeit eröffnet, ihre wirtschaftliche Lage bilanzpolitisch zu gestalten. Trotz jüngster Abschwächung des Immobiliensektors liefert die wissenschaftliche Forschung nur eingeschränkt Erkenntnisse, ob Unternehmen diese Bewertungsspielräume tatsächlich nutzen. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Masterarbeit die Wechselwirkungen zwischen der Kapitalmarktbewertung und der bilanziellen Fair-Value-Bewertung von Investment Properties europäischer Immobiliengesellschaften. Im Fokus steht die Frage, ob der Kapitalmarkt und Unternehmen ein einheitliches Wertverständnis hinsichtlich Investment Properties teilen. Die Analyse folgt einem quantitativ-empirischen Ansatz und stützt sich auf Kapitalmarktdaten aus 1.075 Unternehmensjahren europäischer Immobiliengesellschaften im Zeitraum 2013 bis 2023. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass in den Jahren steigender Immobilienpreise (2013 bis 2021) weitgehend Einigkeit über den Wert von Investment Properties bestand, während diese in den Jahren fallender Preise nicht mehr beobachtet werden konnte. Zudem deuten die Resultate auf ein mögliches opportunistisches Verhalten des Managements bei der Fair-Value-Bewertung in den Zeiten fallender Immobilienpreise hin. Hinsichtlich der Kapitalmarktreaktionen wird deutlich, dass größere Fair-Value-Änderungen zwar nicht zu Kursanpassungen führen, jedoch mit einem kurzfristigen Anstieg der wahrgenommenen Informationsasymmetrien einhergehen.Eingereicht von Michael Brandstetter, BScMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Musik und Empathieförderung : eine qualitative Untersuchung sozial-emotionaler Wirkmechanismen im schulischen Gruppenmusizieren der Sekundarstufen-Schulen in Österreich
Empathy is recognized as a key social competence, increasingly emphasized in educational contexts. It contributes to social cohesion, emotional well-being, and both academic and societal success. Considering growing heterogeneity in schools, the promotion of emotional and interactive skills has become central to educational policy debates. This study explores the research question: To what extent do various forms of music-based group activities—choir, dance, band, and ensemble work—promote the capacity for empathy among students in secondary school settings? While collective music-making is repeatedly described in theoretical discourse as empathy-enhancing, empirical research on its specific mechanisms and enabling conditions in school settings is largely lacking. Adopting a qualitative research design, the study draws on semi-structured expert interviews and a visual mind map to access differentiated perspectives from music education professionals. Data analysis followed Mayring’s structured qualitative content analysis, supplemented by elements of Grounded Theory and phenomenology. The study aims to generate theory- and practice-relevant insights into how group-based music activities can foster empathy, thereby informing the development of music education and its broader social impact.Eingereicht von Deborah Lenko BEdAngefertigt am/an der Universität Mozarteum SalzburgMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
CNN-basierte Altersschätzung anhand von Gesichtsbildern
Age estimation from face images has been a popular and challenging task in computer vision in recent years and is already applied in real-world scenarios such as surveillance, security control, and biometrics. This thesis focuses on deep learning approaches, in particular Convolutional Neural Networks (CNNs), by evaluating and comparing different CNN-based age estimation models trained and tested on the UTKFace dataset. First, relevant literature on the task of age estimation, deep learning techniques, and Explainable AI (XAI) methods used throughout this study are explained. Next, the implementation of CNN models with Depthwise Separable Convolution (DSC) and Pixel Difference Convolution (PDC) layers, treating age estimation as both a classification and a regression task, is explained in detail. In addition, the usage of different methods that deal with data imbalance and the usage of XAI methods is described. The experimental results suggest that treating age estimation as a regression task consistently outperforms classification. Although DSC and PDC layers did not reduce the mean absolute error (MAE), they significantly lowered the number of trainable parameters, resulting in higher computational efficiency, but at the expense of lower accuracy. By using Focal Loss to deal with the imbalanced data, the performance of the model showed further improvements of the MAE. Training on an up-sampled image dataset with the Synthetic Minority Oversampling Technique (SMOTE) led to small improvements of the base model. Other methods used, such as SMOTE on extracted features and Online Hard Example Mining (OHEM), did not yield any improvements. Comparison of XAI methods, such as Saliency Maps, Integrated Gradients, Grad-CAM, and Occlusion, showed that the age estimation model focuses primarily on age-relevant facial features such as wrinkles and facial contours. Among the tested methods, Integrated Gradients provided the most detailed explanations of the models decision-making process.Die Altersschätzung anhand von Gesichtsbildern ist seit einigen Jahren eine beliebte und schwierige Aufgabe in der Bildverarbeitung und wird bereits in Szenarien wie Überwachung, Sicherheitskontrolle und in der Biometrie eingesetzt. In dieser Arbeit werden Deep-Learning-Ansätze, insbesondere Convolutional Neural Networks (CNNs) verwendet. Verschiedene CNN-basierte Modelle zur Altersabschätzung werden mit dem UTKFace Datenset trainiert, getestet und verglichen. Zunächst werden relevante Literatur zur Aufgabe der Altersabschätzung, Deep-Learning-Techniken und Explainable AI (XAI) Methoden, welche in dieser Studie verwendet werden, erläutert. Anschließend wird die Implementierung der CNN-Modelle mit Depthwise Separable Convolution (DSC)- und Pixel Difference Convolution (PDC) Schichten, die Altersabschätzung als Klassifizierungs- sowohl als auch als Regressionsaufgabe behandeln, ausführlich erklärt. Weiters wird die Verwendung von verschiedenen Methoden zur Behandlung des Problems der ungleichmäßigen Altersverteilung und die Verwendung verschiedener XAI-Methoden beschrieben. Die resultierenden Ergebnisse der Experimente zeigen, dass die Implementierung der Altersabschätzung als Regressionsaufgabe deutlich bessere Ergebnisse erzielt als die Klassifizierung. Obwohl die DSC- und PDC-Schichten den mittleren absoluten Fehler (MAE) nicht reduzieren, konnte die Anzahl der trainierbaren Parameter erheblich reduziert werden. Dies führt zu einer höheren Recheneffizienz, jedoch zu einer geringeren Genauigkeit. Die Verwendung von Focal Loss, als Verlustfunktion, erzielte eine deutliche Verbesserung des mittleren absoluten Fehlers des Basismodells. Das Training auf einen erweiterten Datenset mit künstlich erzeugten Bildern durch Synthetic Minority Oversampling Technique (SMOTE), erzielte eine minimale Verbesserung der Genauigkeit des Basismodells. Andere verwendete Methoden wie SMOTE auf extrahierten Merkmalen oder Online Hard Example Mining (OHEM), führten zu keinen Verbesserungen. Ein Vergleich von XAI-Methoden wie Saliency Maps, Integrated Gradients, Grad-CAM, und Occlusion zeigte, dass sich das Altersschätzungsmodell hauptsächlich auf altersrelevante Gesichtsmerkmale, wie Falten und Gesichtskonturen konzentriert. Integrated Gradients lieferte unter den untersuchten Methoden die detaillierteste Erklärung zum Entscheidungsprozess des Modells.Author Florian FriedlAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Einfluss visueller Gestaltung von Aufgabenstellungen und Beispielen auf den Lernerfolg
Eingereicht von Cora GruszkaDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Das Dogma von der Schädlichkeit kurzer Freiheitsstrafen und seine Aufweichung in den vergangenen 50 Jahren
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des Dogmas von der Schädlichkeit kurzer Freiheitsstrafen in den vergangenen 50 Jahren. Dabei werden sowohl die relevantesten Gesetzesänderungen analysiert als auch die daraus resultierenden Auswirkungen auf die gerichtliche Verurteilungspraxis detailliert erforscht. Ziel dieser Diplomarbeit ist es zu klären, ob und in welchem Ausmaß eine tatsächliche Aufweichung dieses Dogmas in den letzten 50 Jahren festzustellen ist.The following paper examines the development of the dogma concerning the harmfulness of short prison sentences over the past fifty years. It analyzes the most relevant legislative amendments as well as the resulting effects on judicial sentencing practices in detail. The aim of this paper is to determine whether, and to what extent, a genuine softening of this dogma can be observed during the last fifty years.Eingereicht von Marlene PötscherDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Historical development of ERCP
Eingereicht von Jakob ZaunmayrAngefertigt am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern, Interne IV -GastroenterologieAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Between institutional expectations and operational practice : case study on the “twin transition” in the process industry
Eingereicht von Dominik MimraAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit gesperr
Cost-effective signal generation for test bench applications in the frequency range of 25 to 27 GHz
Submitted by Andreas WindnerMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit gesperr
Quantifizierung des fragmentarischen Myoklonus bei Patient*innen mit Amyotropher Lateralsklerose - eine retrospektive Analyse
Eingereicht von Hannah Joan Schnitzer, BScMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Retrospektive explorative Analyse des Krankheitsverlaufs transplantabler Patient:innen mit Multiplem Myelom in Abhängigkeit von Chromosom-1q21-Veränderungen
Chromosom-1q21-Veränderungen zählen zu den häufigsten Aberrationen beim multiplen Myelom (MM) und sind insgesamt mit einem ungünstigeren Krankheitsverlauf assoziiert. Ihre prognostische Bedeutung nach autologer Stammzelltransplantation (ASCT) bleibt jedoch unklar, zumal bisherige Studien dazu uneinheitliche Ergebnisse zeigten. In dieser retrospektiven monozentrischen Kohortenstudie wurde daher der Einfluss von 1q21-Kopienzahlveränderungen (einfacher Gain vs. Amplifikation) auf das progressionsfreie Überleben (PFS) und das Gesamtüberleben (OS) von 164 MM-Patient:innen nach ASCT (behandelt am Ordensklinikum Linz, 2015-2020) untersucht. Die Patient:innen wurden zytogenetisch in Normal (kein 1q21+, Kontrollgruppe), 1q21-Gain (dreifache Kopie) oder 1q21-Amplifikation (≥ vier Kopien) eingeteilt. Die Überlebensdaten wurden mittels Kaplan-Meier-Analysen, Log-Rank-Tests und Cox-Regression ausgewertet. Patient:innen mit 1q21-Amplifikation wiesen ein signifikant kürzeres medianes PFS (16 vs. 48 Monate) und OS (46 vs. 97 Monate) im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne 1q21-Veränderung auf. Hingegen hatte ein einzelner 1q21-Gain in der untersuchten Kohorte keinen signifikanten Einfluss auf das Überleben. Explorative Subgruppenanalysen identifizierten weitere negative Prognosefaktoren, darunter etablierte Hochrisiko-Zytogenetik (z.B. del(17p), t(4;14)) sowie Einflüsse von Alter, Induktionstherapie und Immunglobulin-Subtyp. In der multivariaten Cox-Analyse erwies sich die 1q21-Amplifikation als unabhängiger negativer Prognosefaktor. Diese Befunde unterstreichen die klinische Relevanz, zwischen 1q21-Gain und 1q21-Amplifikation zu differenzieren, und sie liefern wichtige Hinweise für eine risikoadaptierte Therapieplanung und Nachsorge. Patient:innen mit 1q21-Amplifikation sollten als Hochrisikogruppe identifiziert und entsprechend intensiver überwacht werden.Eingereicht von Daniel BindeusMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba