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Journal für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel / Positionspapier – Telemedizin in der Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus
Zusammenfassung Telemedizinische Betreuung ermöglicht für die betroffenen Patient:Innen eine effektive Versorgung mit deutlichen Vereinfachungen im Sinne von Reduktion von Wartezeiten und Anfahrtszeiten. Dennoch gilt es zu beachten, dass eine telemedizinische Betreuung nicht für alle Patient:Innen die optimale Behandlungsmöglichkeit darstellt und gewisse Voraussetzungen zur optimalen Anwendung der Telemedizin erfüllt sein müssen.Abstract Telemedicine is an efficient solution for remote patient care in diabetes mellitus resulting in a reduction of waiting time and commuting time. It is important to select eligible patients and certain conditions must be met for the optimal use of telemedicine
Fanconi-Anämie im Alltag: medizinische, psychosoziale und schulische Herausforderungen und Lösungsansätze
eingereicht von Viktoria LungenschmidMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Das Recht auf Leben und auf den Tod – Sterbehilfe in der EU
Meine Diplomarbeit behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen der Sterbehilfe in Österreich und stellt diese in einen europäischen Vergleich. Ausgangspunkt ist das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 11. Dezember 2020, mit dem das Verbot der Beihilfe zum Suizid teilweise aufgehoben wurde und das den Weg für das Sterbeverfügungsgesetz eröffnete. Im weiteren Verlauf analysiere ich die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe sowie die gesetzliche Ausgestaltung in ausgewählten Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Deutschland, Frankreich, Polen, Benelux-Staaten) und der Schweiz. Ziel der Arbeit ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen und zu prüfen, wie sich die Balance zwischen Lebensschutz und Selbstbestimmungsrecht in den verschiedenen Rechtsordnungen entwickelt.Eingereicht von Nina BauerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Korrelation der visuellen Analogskala mit demografischen Patientendaten, Medikation sowie anderen patientenbezogenen Variablen bei Herpes zoster - eine retrospektive Datenanalyse
Eingereicht von Carmen Karner, BscMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Analyse der kontextabhängigen Wirksamkeit von Social-Media-Sentiments in KI-basierten Aktienkursprognosen
Eingereicht von Thomas Hofer, BAMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Die Auswirkungen von hybrider Kriegsführung auf die Sicherheitslage der Europäischen Union
Since the start of the full-scale invasion of Ukraine by regular troops of the Russian Federation in February of 2022, the EU has found itself more and more often in the crosshairs of actors which use hybrid warfare tactics. While the employed methods usually vary from incident to incident, the goal is always to inflict a maximum of damage while keeping the costs of the attack as low as possible, maintaining plausible deniability and without reaching the threshold of open war.
The following master’s thesis aims to examine different forms of hybrid warfare, like sabotage, disinformation campaigns or the use of weaponized migration, and analyse their effect on EU security. Building upon the analysis of the transparent events and their security implications this thesis will also take a look at the current state of affairs concerning solutions against the effects of hybrid warfare.
The author concludes that hybrid warfare has a severely negative effect on EU security. This manifests primarily in the degradation of trust in public institutions and democratic processes but also in the member states governments’ abilities to manage crises. Furthermore, hybrid warfare poses a physical threat to critical infrastructure like communication lines or energy grids and public services like transportation or medical facilities.Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022 nahm die Anzahl an hybriden Angriffen gegen die EU immer mehr zu. Während sich die gewählten Methoden von Angriff zu Angriff meist unterscheiden, bleibt das Ziel dieser Aktionen stets dasselbe: Das Anrichten von möglichst großem Schaden bei gleichzeitig möglichst geringem Verbrauch eigener Ressourcen. Zusätzlich dazu sollte es möglich sein, die eigene Beteiligung plausibel abstreiten zu können, während man versucht mit den Akten hybrider Kriegsführung immer unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges zu operieren.
Die folgende Masterarbeit hat das Ziel unterschiedliche Fälle von hybrider Kriegsführung, wie etwa Sabotage, Desinformationskampagnen oder dem Einsatz von Migration als Waffe, zu analysieren und deren Einfluss auf die Sicherheitslage der EU herauszuarbeiten. Weiterführend soll der derzeitige Stand in Bezug auf Lösungsansätze gegen die Effekte von hybrider Kriegsführung aufgezeigt werden.
Der Autor gelangt in weiterer Folge zu dem Schluss, dass hybride Kriegsführung gravierende, negative Auswirkungen auf die Sicherheitslage der EU hat. Diese Folgen sind primär der Vertrauensverlust der Bevölkerung gegenüber öffentlichen Einrichtungen, demokratischen Prozessen und der Fähigkeit der Regierungen der Mitgliedsstaaten, Krisen bewältigen zu können. Zusätzlich dazu stellt hybride Kriegsführung eine physische Gefahr für die kritische Infrastruktur, wie etwa Kommunikationsnetzwerke oder Stromnetze und staatliche Versorgungseinrichtungen, wie den öffentlichen Transport oder medizinische Einrichtungen, dar.Author Maximilian Rakowsky, BAAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Persönlichkeitsmerkmale als Schlüssel zum Verständnis von Knowledge Hiding am Arbeitsplatz
In der Arbeitswelt ist das Wissen von Mitarbeiter:innen eine wichtige Ressource, die wesentlich zur Innovationsfähigkeit, Wettbewerbsstärke und langfristigen Wertschöpfung von Organisationen beiträgt. Während der Austausch von Wissen als entscheidender Erfolgsfaktor gilt, konzentriert sich die Forschung zunehmend auf das gegenteilige Verhalten - das bewusste Zurückhalten von Wissen, auch bekannt als Knowledge Hiding.
Diese Studie untersucht, inwieweit individuelle Persönlichkeitsmerkmale nach dem Fünf- Faktoren-Modell als Prädiktoren für Knowledge Hiding fungieren. Die Ergebnisse der quantitativen Befragung berufstätiger Personen (N = 244) legen nahe, dass entsprechend der Hypothesen das Merkmal Neurotizismus positiv und das Merkmal Verträglichkeit negativ mit Knowledge Hiding Verhalten korrelieren. Entgegen der angenommenen Hypothese zeigt sich, dass sich Gewissenhaftigkeit nicht positiv, sondern negativ auswirkt. Für die Faktoren Extraversion und Offenheit für Erfahrungen lassen sich keine konsistenten Effekte ausmachen, obwohl beide Variablen eine negative Auswirkung auf Knowledge Hiding annahmen. Insgesamt scheint die Persönlichkeit einen Einfluss auf das Zurückhalten von Wissen zu haben. Dieser Einfluss wird jedoch durch organisatorische Bedingungen und situationsabhängige Faktoren ergänzt und überlagert.In the world of work, employee knowledge is an important resource that contributes significantly to the innovative capacity, competitive strength, and long-term value creation of organizations. While the exchange of knowledge is considered a key success factor, research is increasingly focusing on the opposite behavior – the deliberate withholding of knowledge, also known as Knowledge Hiding.
This study examines the extent to which individual personality traits according to the fivefactor model act as predictors of Knowledge Hiding. The results of the quantitative survey of employees (N = 244) suggest that, in line with the hypotheses, neuroticism correlates positively with knowledge hiding behavior, while agreeableness correlates negatively. Contrary to the assumed hypothesis, conscientiousness has a negative rather than a positive effect. No consistent effects can be identified for the factors extraversion and oppenness to experience although both variables were assumed to have a negative effect on Knowledge Hiding. Overall, personality appears to have an influence on Knowledge Hiding, but this influence is complemented and outweighted by organizational conditions and situational factors.Eingereicht von Barbara SchachingerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Journal of Stochastic Analysis / American Option Pricing using generalised stochastic hybrid Systems
Diese Arbeit stellt einen neuartigen Ansatz zur Bewertung amerikanischer Optionen vor, der auf stückweise diffusen Markow-Prozessen (PDifMPs) basiert – einem verallgemeinerten stochastischen Hybridsystem, das kontinuierliche Dynamik mit diskreten Sprüngen kombiniert. Standardmodelle gehen häufig von konstantem Drift und konstanter Volatilität aus, was ihre Fähigkeit einschränkt, das unberechenbare Verhalten der Finanzmärkte realistisch abzubilden. Unser Ansatz nutzt PDifMPs, um plötzliche Marktschwankungen einzubeziehen und so ein realistischeres Modell für den Vermögenspreis zu liefern. Wir vergleichen unsere Methode mit dem Longstaff-Schwartz-Algorithmus, einschließlich einer modifizierten Version, die auf PDifMP-basierten Vermögenspreispfaden beruht. Numerische Simulationen zeigen, dass die PDifMP-Methode das Marktverhalten präziser widerspiegelt und zugleich die Recheneffizienz verbessert. Die Ergebnisse legen nahe, dass PDifMPs die Bewertung amerikanischer Optionen deutlich verbessern, indem sie realistische stochastische Volatilität und Marktsprünge erfassen und so einen prädiktiveren und effizienteren Bewertungsansatz ermöglichen.This paper presents a novel approach to pricing American options using piecewise diffusion Markov processes (PDifMPs), a generalised stochastic hybrid system combining continuous dynamics with discrete jumps. Standard models often assume constant drift and volatility, limiting their ability to capture the erratic nature of financial markets. Our method leverages PDifMPs to incorporate sudden market fluctuations, offering a more realistic asset price model. We benchmark our approach against the LongstaffSchwartz algorithm, including its modified version with PDifMP-based asset price trajectories. Numerical simulations show that the PDifMP method reflects market behaviour more accurately while enhancing computational efficiency. The results suggest that PDifMPs significantly improve American options pricing by aligning with real-world stochastic volatility and market
jumps, providing a more predictive and efficient approach.Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung 10.55776/W1214Version of recor
Die flexible Kapitalgesellschaft im Umwandlungsrecht in Bezug auf die Aktiengesellschaft und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Diese Diplomarbeit bietet einen Überblick über die Umwandlung einer Aktiengesellschaft (AG) oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) in eine Flexible Kapitalgesellschaft (FlexCo) sowie vice versa. Dabei werden verschiedene Gründe aufgezeigt, aus denen ein identitätswahrender Rechtsformwechsel zwischen AG/GmbH und FlexCo sinnvoll sein kann. Darüber hinaus behandelt die Arbeit die Frage, wie Unternehmenswert-Anteile der FlexCo im Rahmen einer Umwandlung zu behandeln sind.eingereicht von Melanie BaumgartnerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Eine Gegenüberstellung der §§ 92 und 93 StGB mit besonderem Hinblick auf den Schutzbereich der beiden Normen
Eine Rechtsanalyse der §§ 92 und 93 StGB, insbesondere hinsichtlich der Eigenschaften von Tatsubjekt und Tatobjekt sowie den gemeinsamen Schutzbereich beider Normen. Zudem wird die Bedeutung dieser Normen für den Gewaltschutz dargelegt und eine Abgrenzung zu Normen mit ähnlichem Schutzzweck erörtert.A legal analysis of §§ 92 and 93 StGB, with special regard to the subject and the object, as well as the common purpose of protection of both norms. In addition, the significance of these norms for violence protection is explained, and a separation from norms with a similar protective purpose.eingereicht von Daniela MüllerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202