Johannes Kepler University of Linz

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    Divergierende Linien : die uneinheitliche Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes zum Kausalitätsnachweis ärztlicher Behandlungsfehler im Lichte rechtsstaatlicher Kohärenz

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    Eingereicht von Michael DoppelbauerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2026Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba

    Lungenentwicklung von Frühgeborenen bei frühem vorzeitigen Blasensprung an der Grenze der Lebensfähigkeit (22/0 - 24/0 SSW) - eine retrospektive Datenanalyse

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    Eingereicht von Hannah Strege, Bsc.Angefertigt am Kepler Universitätsklinikum Linz, Klinik für NeonatologieMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2026Arbeit nach Ablauf der Sperre auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba

    Künstliche Intelligenz im Rahmen des AI Acts der EU

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    Eingereicht von Markus HoffmannDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Evaluating xLSTM for EEG seizure classification

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    Reliable seizure classification from electroencephalography (EEG) remains a challenging problem due to noisy clinical data, various recording conditions, and the need to capture complex temporal–spatial dependencies. This thesis investigates whether the recently proposed Extended Long Short-Term Memory (xLSTM) architecture offers advantages over established biosignal sequence models, particularly the Biosignal Transformer (BIOT), for EEG seizure classification. Using a clinically relevant dataset and a controlled evaluation framework, both architectures are benchmarked across multiple temporal window configurations and training regimes. We evaluate four architectures (Linear Transformer baseline, Matrix Long Short-Term Memory (mLSTM), Scalar Long Short-Term Memory (sLSTM), and their combination) on the Temple University EEG Event Corpus (TUEV) dataset using multiple temporal window configurations. The experimental protocol maintains consistency with the original Biosignal Transformer (BIOT) evaluation framework, replacing only sequence processing components while preserving the tokenization and projection layers. Results demonstrate window-dependent performance patterns with only modest improvements. sLSTM performs best at longer windows, mLSTM at intermediate lengths, while the combined architecture offers stability without achieving peak performance. However, statistical testing reveals that most improvements do not reach statistical significance, with only isolated metrics reaching statistical thresholds. The architectural variants introduce substantial computational overhead without consistent gains across evaluation metrics. This work presents a systematic comparison of Extended Long Short-Term Memory (xLSTM) architectures for clinical Electroencephalogram (EEG) seizure classification. Our findings demonstrate that xLSTM architectures provide limited practical advantages over Linear Transformers in imbalanced biosignal tasks, where dataset characteristics impose fundamental constraints on achievable performance. The results emphasize the importance of rigorous statistical validation beyond numerical comparisons and highlight practical trade-offs between architectural complexity and clinical utility.Zuverlässige Anfallsklassifikation aus Elektroenzephalographie (EEG) bleibt aufgrund verrauschter klinischer Daten, unterschiedlicher Aufnahmebedingungen und der Notwendigkeit, komplexe temporale Abhängigkeiten zu erfassen, eine herausfordernde Aufgabe. Diese Arbeit untersucht, ob die kürzlich vorgestellte Extended Long Short-Term Memory (xLSTM)-Architektur Vorteile gegenüber etablierten Sequenzmodellen für Biosignale bietet, insbesondere dem Biosignal Transformer (BIOT). Unter Verwendung eines klinisch relevanten Datensatzes und eines kontrollierten Evaluierungsrahmens werden beide Architekturen über mehrere Konfigurationen hinweg verglichen. Es werden vier Architekturen (Linear Transformer Baseline, mLSTM, sLSTM und deren Kombination) auf dem TUEV-Datensatz unter Verwendung mehrerer temporaler Fensterkonfigurationen evaluiert. Das experimentelle Protokoll behält die Konsistenz mit dem ursprünglichen BIOT-Evaluierungsrahmen bei und ersetzt nur die Sequenzverarbeitungskomponenten, während die Tokenisierungs- und Projektionsschichten erhalten bleiben. Die Ergebnisse zeigen fensterabhängige Leistungsmuster mit nur moderaten Verbesserungen. sLSTM performt am besten bei längeren Fenstern, mLSTM bei mittleren Längen, während die kombinierte Architektur Stabilität ohne Spitzenleistung bietet. Statistische Tests zeigen jedoch, dass die meisten Verbesserungen keine statistische Signifikanz aufweisen, wobei nur vereinzelte Metriken statistische Schwellenwerte erreichen. Die xLSTM Varianten führen zu erheblichem rechnerischem Overhead ohne konsistente Gewinne über alle Evaluierungsmetriken hinweg. Diese Arbeit präsentiert einen systematischen Vergleich von xLSTM-Architekturen für klinische EEG-Anfallsklassifikation. Die Ergebnisse zeigen begrenzte praktische Vorteile gegenüber Linear Transformern bei unausgeglichenen Biosignalaufgaben, wo Datensatzeigenschaften fundamentale Einschränkungen der erreichbaren Leistung auferlegen. Die Resultate betonen die Wichtigkeit rigoroser statistischer Validierung über numerische Vergleiche hinaus und heben praktische Trade-offs zwischen architektonischer Komplexität und klinischem Nutzen hervor.Author Andreas Oberdammer,Masterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Der Europäische Haftbefehl: Auswirkungen auf die Grundrechte und die Justizkooperation innerhalb der EU

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    Eingereicht von Cosima FischerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Digitalisierung in der mobilen Altenpflege : Deutungs- und Legitimationsmuster im Angebot mobiler Pflege in Oberösterreich

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    Die mobile Altenpflege steht in Österreich vor umfassenden Herausforderungen, die im Kontext einer sich zuspitzenden Sorgekrise, demografischer Veränderungen und struktureller Unterfinanzierung entstehen. Digitalisierung wird dabei zunehmend als Lösungsansatz zur Entlastung von Pflegearbeit und zur Effizienzsteigerung diskutiert und politisch forciert. Diese Masterarbeit untersucht, wie Digitalisierung im Feld der mobilen Altenpflege in Oberösterreich gedeutet und legitimiert wird und inwiefern dabei bestehende soziale Ungleichheiten im Care-Regime reproduziert und verstärkt werden. Theoretisch stützt sich die Arbeit auf den Ansatz der Institutionellen Logiken und ergänzt diesen durch die Perspektive von Nancy Frasers Analyse des „kannibalischen Kapitalismus“, um Macht-, Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnisse systematisch mitzudenken. Methodisch basiert die Untersuchung auf einer qualitativen Dokumentenanalyse von Dokumenten zweier Anbieter mobiler Pflege in Oberösterreich, ausgewertet mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Die Ergebnisse zeigen, dass Digitalisierungsprozesse entlang verschiedener Logiken sozial ausverhandelt und legitimiert werden. Zugleich bleiben Sorgebeziehungen, Arbeitsbelastungen sowie soziale Ungleichheiten – insbesondere entlang von Geschlecht, Klasse und Migrationshintergrund – tendenziell ausgeblendet. Digitalisierung erscheint damit weniger als emanzipatorische Innovation sondern wirkt als Instrument zur Stabilisierung einer bestehenden, krisenhaften Gesellschaftsordnung.Mobile elderly care in Austria faces profound challenges arising from an intensifying care crisis, demographic change, and structural underfunding. In this context, digitalization is increasingly discussed and politically promoted as a solution to relieve care work and enhance efficiency. This master’s thesis examines how digitalization in the field of mobile elderly care in Upper Austria is interpreted and legitimized, and to what extent it reproduces and reinforces existing social inequalities within the care regime. The study is theoretically grounded in the institutional logics perspective and extends this approach through Nancy Fraser’s analysis of “cannibal capitalism” in order to systematically account for relations of power, domination, and inequality. Methodologically, the research is based on a qualitative document analysis of materials produced by two providers of mobile care services in Upper Austria, analyzed using qualitative content analysis following Kuckartz. The findings show that processes of digitalization are socially negotiated and legitimized along multiple institutional logics. At the same time, care relations, workloads, and social inequalities—particularly along lines of gender, class, and migration background—tend to remain obscured. Digitalization thus appears less as an emancipatory innovation and more as an instrument for stabilizing an existing, crisis-ridden social order.Eingereicht von Rebecca Magdalena GruberMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Die Arbeit internationaler Nichtregierungsorganisationen im Kontext von ökologischen Krisen am Beispiel der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung

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    Eingereicht von Andrea KraftMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Prävalenz von Alkohol-, Drogen- und Mischintoxikationen bei Minderjährigen – eine retrospektive Analyse der Jahre 2019 bis 2023 am Kepler Universitätsklinikum

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    Hintergrund: Der Substanzkonsum im Jugendalter stellt ein relevantes gesellschaftliches und gesundheitliches Problem dar. In dieser Lebensphase erfolgt häufig der erstmalige Kontakt mit psychoaktiven Substanzen, wobei sich derzeit eine zunehmende Abkehr vom Alkoholkonsum abzeichnet. Bisher liegen nur wenige Studien vor, die auf tatsächlichen Diagnose- und Drogentestauswertungen aus Österreich basieren, wodurch ein erheblicher Forschungsbedarf besteht. Ziel der vorliegenden retrospektiven Analyse ist daher die Untersuchung der am Kepler Universitätsklinikum Linz dokumentierten Intoxikationen anhand von Substanztestungen und ICD-10-Codierungen, um Unterschiede im Substanzkonsum sowie Veränderungen jugendlicher Konsummuster zu identifizieren. Methodik: Es wurde eine retrospektive Datenanalyse durchgeführt, die auf Substanztestungen (17 unterschiedliche Substanzen) und substanzbezogenen ICD-10-Codierungen von 12- bis 18 jährigen PatientInnen am Kepler Universitätsklinikum Linz im 5-Jahres-Zeitraum von 2019 bis 2023 basiert. Untersucht wurden jährliche absolute und relative Häufigkeiten der Intoxikationen, alters- und geschlechtsbezogene Unterschiede, sowie Mischintoxikationen. Zudem wurde das Auftreten rezidivierender Fälle in Ein- und Zweijahreszeiträumen analysiert, ebenso eine gesonderte Auswertung der COVID-19-Lockdownphasen. Ergebnisse: Drogenauswertung (Substanztestungen): Gesamt wurden 1707 Intoxikationen verzeichnet, davon im Jahr 2020: 350, im Jahr 2023: 349 (Δ -0,29%). In Substanzgruppen aufgelistet waren dies, respektive: Alkohol: 545 Intoxikationen gesamt, 2019: 113, 2023: 90 (-20,4%); Cannabinoide: 640 Intoxikationen gesamt, 2020: 121, 2023: 166 (+37,2%); Kokain: 101 Intoxikationen gesamt, 2020: 14, 2023: 48 (+343%); Mischintoxikationen: 487 Intoxikationen gesamt, 2020: 102, 2023: 122 (+19,6%); Benzodiazepine: 625 Intoxikationen gesamt, 2020: 153, 2023: 111 (-27,5%). Diagnosenauswertung (stationäre Fälle): Gesamt wurden 1140 stationäre Fälle verzeichnet (61,1% weiblich, 51,3% nur einmalig stationär). Von diesen entfielen 549 Fälle auf Alkoholintoxikationen (48,2 % aller Fälle), Abnahme von 111 im Jahr 2019 auf 88 im Jahr 2023 (−20,7 %), 57,4 % weiblich. 272 Fälle von multiplem Substanzgebrauch (23,9 % aller Fälle), Anstieg von 44 im Jahr 2019 auf 62 im Jahr 2023 (+40,9 %), 68,8 % weiblich. Cannabinoidintoxikationen machten 210 Fälle aus (18,4 % aller Fälle), mit einer Zunahme von 26 im Jahr 2019 auf 38 im Jahr 2023 (+46,2 %), 63,8 % weiblich. Es zeigten sich beim Vergleich von PatientInnen an Normal- und Intensivstationen kaum Unterschiede im Blutalkoholspiegel: der Durchschnitt bei weiblichen Patientinnen betrug 1,82 Promille (Normalstation 1,8 vs. Intensivstation 2,11), der Durchschnitt bei männlichen Patienten betrug 2,03 Promille (2,02 vs. 2,05). Der prozentuelle Anteil aller stationärer männlicher Patienten an Intensivstationen mit Alkoholintoxikation war mit 18% deutlich höher als jener Anteil der Frauen (8%). Die Anzahl der rezidivierenden Intoxikationen hat sich von 14% auf 19% erhöht. Mischintoxikationen bestanden zu knapp 50% aus Cannabinoiden und Benzodiazepinen. In 9% der Fälle wurde Alkohol gemischt konsumiert, und in 58% der Fälle Cannabinoide. Eine hochfrequent intoxikierte Patientin generierte 94 Fälle mit positiven Testungen, davon 60 Mischintoxikationen. Während den COVID-19-Lockdowns zeigten sich nur 20% der erwarteten Alkoholintoxikationen. Schlussfolgerung: Alkohol bleibt führend, zeigt jedoch rückläufige Tendenzen zwischen 2019 und 2023. Dagegen ist auffällig ein bedenklicher Anstieg cannabis- und kokainbezogener Intoxikationen, was auf problematischere Konsumformen und eine mögliche gesellschaftliche Konsumverschiebung hinweist. Zunehmend wiederholt auftretende Intoxikationen deuten auf komplexere Konsummuster hin. Mischintoxikationen bleiben klinisch relevant. Die Daten unterstreichen die Bedeutung einer fortlaufenden Beobachtung des Drogenkonsums, als Basis einer gezielten Präventionsarbeit sowie einer Verbesserung der toxikologischen Diagnostik zur frühzeitigen Erkennung neuer Substanzen.Background: Substance use during adolescence represents a significant public health and societal concern. This developmental stage is often characterized by the first contact with psychoactive substances, while recent trends indicate a gradual decline in alcohol consumption. However, only limited data based on actual diagnostic records and toxicological test results from Austria are available, highlighting a clear research gap. The aim of this retrospective analysis was to examine intoxications documented at the Kepler University Hospital Linz between 2019 and 2023, based on substance testing and ICD-10 coding, in order to identify differences in substance use and evolving consumption patterns among adolescents. Methods: A retrospective data analysis was conducted using substance testing (17 distinct substances) and substance-related ICD-10 codes of 12- to 18-year-old patients treated at the Kepler University Hospital Linz over a five-year period between 2019 and 2023. Annual absolute and relative frequencies of intoxications were assessed, along with age- and sex-specific differences and patterns of mixed intoxications. Recurrent intoxication events were analyzed over one- and two-year intervals, and COVID-19 lockdown phases were evaluated separately. Results: Substance analysis (toxicology testing): A total of 1707 intoxications were recorded. 350 in the year 2020 and 349 in the year 2023 (Δ -0,29%). In subcategories: alcohol: 545 intoxications in total; 2019: 113, 2023: 90 (−20.4%). cannabinoids: 640 intoxications in total; 2020: 121, 2023: 166 (+37.2%). cocaine: 101 intoxications in total; 2020: 14, 2023: 48 (+343%). polysubstance intoxications: 487 intoxications in total; 2020: 102, 2023: 122 (+19.6%). benzodiazepines: 625 intoxications in total; 2020: 153, 2023: 111 (−27.5%). Analysis of ICD-coded diagnoses (inpatient cases): A total of 1,140 cases were identified (61.1% female; 51.3% with only a single inpatient admission). Of these, 549 cases involved alcohol intoxication (48.2% of all cases), a decrease from 111 in 2019 to 88 in 2023 (−20.7%), 57.4% female. 272 cases of multiple substance use (23.9% of all cases), an increase from 44 in 2019 to 62 in 2023 (+40.9%), 68.8% female. Cannabinoid intoxication accounted for 210 cases (18.4% of all cases), an increase from 26 in 2019 to 38 in 2023 (+46.2%), 63.8% female. Comparison of patients treated on general wards and intensive care units showed only minimal differences in blood alcohol concentration: mean BAC in females was 1.82‰ (general ward 1.8‰ vs. ICU 2.11‰), and in males 2.03‰ (2.02‰ vs. 2.05‰). The proportion of male inpatients with alcohol intoxication treated in intensive care units was markedly higher at 18% compared with females (8%). The proportion of recurrent intoxications increased from 14% to 19%. Polysubstance intoxications consisted of cannabinoids and benzodiazepines in nearly 50% of cases. Alcohol was co-consumed in 9% of cases, whereas cannabinoids were involved in 58%. One highly frequent female patient accounted for 94 cases with positive toxicology results, including 60 polysubstance intoxications. During COVID-19 lockdown periods, only 20% of the expected alcohol intoxications were observed. Conclusion: Alcohol remains the leading substance but shows a declining trend between 2019 and 2023. In contrast, a marked increase in cannabis- and cocaine-related intoxications is observed, suggesting more problematic patterns of use and a potential societal shift in substance consumption. The growing proportion of recurrent intoxications indicates increasingly complex consumption patterns. Polysubstance intoxications remain clinically relevant. These data underscore the importance of continuous monitoring of substance use as a basis for targeted prevention strategies and for improving toxicological diagnostics to enable early detection of emerging substances.Eingereicht von Marco Breiteneder, BScMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Die Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems : Struktur und Wirkung des neuen EU-Asyl- und Migrationspakts

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    Ein Blick auf die aktuellen Zahlen zur den weltweiten Flüchtlingsbewegungen – allein im vergangenen Jahr 2024 suchten knapp eine Million Menschen Schutz in der EU – verdeutlicht, dass die als „Flüchtlingskrise“ betitelte Situation 2015 längst keine historische Ausnahme mehr darstellt. Vielmehr steht die Europäische Union samt ihren Mitgliedsstaaten vor der dauerhaften Aufgabe, Migration in einem fairen, solidarischen, rechtsstaatlich durchsetzbaren Rahmen zu regeln. Ob der neue Asyl- und Migrationspakt tatsächlich den langersehnten Wendepunkt in der europäischen Asylpolitik markiert, soll im Rahmen dieser Arbeit näher untersucht werden. Zu diesem Zweck wird zunächst die historische Entwicklung des GEAS skizziert und weiters die zentralen Meilensteine auf dem Weg zur Reform dieses herausgearbeitet. Den Fokus der Arbeit bilden die neuen Rechtsakte des Asyl- und Migrationspakts: Gegliedert in die jeweiligen Politikbereiche werden die Normen erläutert, auf ihre Wirkung hin analysiert und teils dem bisher geltenden Rechtsrahmen gegenübergestellt. Darüber hinaus werden die Positionen im österreichischen Nationalrat vertretenen Parteien zum Reformprozess vergleichend dargestellt. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Ausblick auf die Umsetzung des Pakts sowie eine zusammenfassende persönliche Bewertung.Eingereicht von Lisa-Maria GuntnerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2026Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba

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