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Digital Assistance for Goal-Setting and Goal Pursuit in Higher Education
This doctoral thesis investigates how data and AI-driven digital assistants can support university students in goal setting, goal pursuit, and achievement. The first chapter introduces contextual information about higher education, human-machine interaction, self-regulated learning, digital study assistants, and constructivism. The first chapter also clarifies the aims and motivation, states the main research questions, and concludes with an outlook on the content and structure of the text. In the second chapter, goals are introduced as a concept in the Cognitive Sciences, ranging from motor control, human-machine interaction, AI algorithms, planning, games, navigation, and human motivation.
The second chapter also disambiguates the goal construct from related terms and constructs.
The third chapter summarizes two approaches to measuring goal characteristics that have been taken during the dissertation research: An external approach was based on extensive tagging of goals by six raters, while an internal approach was based on self-assessment with a Likert-scale questionnaire.
The fourth chapter centers around the Hierarchical Goal Systems (HGS) concept. It starts with a theoretical foundation, including a review of hierarchical goal structures in the literature, formal and functional definitions of Hierarchical Goal Systems, and potential advantages and disadvantages of such representations. The central part of chapter four describes the development process and a row of formative field studies with a hierarchical goal-setting assistant called 'GoalTrees', publicly available as open-source software under an MIT license. In the productive database of the field study server, a significant amount of hierarchical goal system data and goal characteristics scores has been accumulated.
Chapter five outlines how this data can be utilized to reproduce previous findings and increase knowledge about goal types, based on the theoretical concept of 'Conceptual Spaces', combined with goal data in goal characteristics space. Clustering in a high-dimensional conceptual space of goal characteristics can potentially work as a data-driven, bottom-up process in the proposed approach.
Chapter six summarizes the findings and insights from this line of research on an ontological and epistemological level, reflects on the applied methods and scientific practice, and concludes with an outlook on future research and possible next steps. Due to the high interaction costs for users to answer questionnaires to measure goal characteristics, a reliable prediction procedure for characteristics based on goal formulations in natural language, for instance, a pre-trained and fine-tuned BERT neural network, could significantly improve the usability and user experience of 'GoalTrees' in the future
Development of composite nanoporous gold stamps and their application in capillary microprinting of polymer melts
As many technologies are focusing on the miniaturization of its products, the ability to pattern at the micro/nano scale over the large areas on material surfaces is critical to the development of next generation technologies. In this work, novel composite nonporous gold (np-Au) stamp for capillary microprinting of polymer melts has been developed. Developed stamp enables printing of polymers from their melts which offers advantages to solution printing because the evaporation of volatile organic solvents is circumvented. The stamp consists of two parts, the porous gold layer with arrays of contact elements on the surface and the polymer layer that serves both as ink reservoir and as stabilizing support for the thin gold film. The continuous network of pores throughout the gold layer connected with the polymer film that serves as ink reservoir enables the stamping in consecutive cycles. First, polystyrene melts were printed on the glass substrates as a proof of concept for the use of composite np-Au in capillary printing. Printing of polystyrene melts has also been used for optimization of the stamping process. Then, printing of ferroelectric polymer poly(vinylidenefluoride)-trifluoroethylene (P(VDF-TrFE)) on glass and aluminium coated Si wafers (Al/Si) was conducted. Printing of both polymer inks was done with different stamping times, and the influence of the stamping time on the dimensions of the deposited structures (diameter and height) was investigated
Stigmatizing attitudes towards chronic hand eczema among students at the Osnabrück University who become teachers
Poster anlässlich der 17. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (21.09. - 23.09.2023), Dresde
Energie-Geopolitik
Für die Energiesicherheit und -geopolitik steht die Kontrolle von Energiereserven und -ressourcen, von Transportwegen und kritischen Produktionsschritten im Fokus. Dieses Arbeitspapier bietet eine Einführung in die Energiegeopolitik und analysiert die Kontrolle von Energiereserven und -ressourcen, von Transportwegen und kritischen Produktionsschritten und die aktuellen geopolitischen Themen. Wenn die Nationalstaaten ihre gegenwärtigen Politikkonzepte unverändert umsetzen, werden Öl, Kohle und Gas auch weiterhin die globale Energieproduktion dominieren. Der Nahe Osten wird seine Position als wichtiger Ölproduzent behalten, das Jahr 2030 wird definitiv nicht die Zeit „nach dem Öl“ sein. Die Kernenergie hält einen kleinen, aber stabilen Anteil. Die erneuerbare Energieerzeugung wird von 74 auf 116 Exajoule steigen, im Jahr 2030 aber immer noch einen kleinen Anteil der Gesamtproduktion von 673 Exajoule ausmachen. Die Energieversorgung kann die Nachfrage auch in Zukunft decken, d.h., es wird keine „Energiekrise“ geben. Dies schließt vorübergehende Versorgungskrisen nicht aus (z.B. die russischen Gasbeschränkungen im Jahr 2022). Durch Dekarbonisierungsmaßnahmen können die Kohlendioxid (CO2)-emissionen stabilisiert, aber nicht verringert werden (es gibt auch weitere CO2-Emissionsquellen, beispielsweise die Landwirtschaft). Die Dekarbonisierung soll vor allem durch den Ersatz fossiler Energie durch Strom aus anderen Quellen erfolgen. Der Einsatz erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung nimmt zu und wird im Jahr 2030 bereits nahe am Volumen der fossilen Brennstoffe liegen. Doch während der Anteil der fossilen Brennstoffe (Öl, Gas, Kohle) am globalen Energiemix abnehmen wird, wird selbst für das Jahr 2050 immer noch ein Anteil von 60% erwartet. Im Vergleich zu dem hier verwendeten moderaten Szenario gibt es in der Literatur ambitionierte Alternativszenarien basierend auf den Klimazielen von Paris 2015, in denen erneuerbare Energien bis 2050 alle anderen Energieformen größtenteils ersetzen werden; die Staaten haben jedoch bereits jetzt Schwierigkeiten mit der Energietransformation und den Klimazielen. Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) stellte beispielsweise fest, dass trotz Fortschritten Anpassungslücken bestehen, die bei den derzeitigen Umsetzungsraten weiter zunehmen werden. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) geht davon aus, dass die globale Erwärmung bereits zwischen 2023 und 2027 mit einer Wahrscheinlichkeit von 66% die Marke von 1,5°C erreichen wird und nicht erst im Jahr 2050. Die Energiewende vollzieht sich nicht überall auf der Welt mit der gleichen Geschwindigkeit und Intensität. Die erneuerbaren Energien könnten die Lücken nicht schließen, wenn auf fossile Brennstoffe verzichtet würde. Aufgrund der Bevölkerungs- und Wirtschaftsgröße war eine Führungsrolle Chinas in vielen Energiesektoren zu erwarten, doch seine überproportionale Kontrolle über die Märkte für erneuerbare Ressourcen sowie seltene Erden und kritische Mineralien zeigt, dass die Hinwendung zu erneuerbaren und sauberen Energien für die westlichen Staaten neue Abhängigkeiten und Kapitaltransfers schafft. Geopolitische Themen sind der stetig wachsende Einfluss Chinas und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit SOZ in Zentralasien, die europäische Abhängigkeit von russischem Gas, die nun eine massive Transformation zu Energiequellen wie Flüssiggas (LNG) erfordert, und der intensive Wettbewerb zwischen den USA und China insbesondere in der Golf- und MENA-Region
Fluchtforschung gegen Mythen 8
Immer wieder stellen Politiker:innen oder andere Personen des öffentlichen Lebens fragwürdige Behauptungen über Flucht, Asyl und geflüchtete Menschen in den Raum. Als vermeintlich einfache Lösungen für hoch komplexe Sachverhalte getarnt erhalten solche Aussagen mitunter viel Aufmerksamkeit. Regelmäßig werden dabei internationale rechtliche Standards vernachlässigt, menschenrechtliche Auswirkungen heruntergespielt oder unzutreffende Wirkungszusammenhänge proklamiert. Für geflüchtete Menschen und ihre Lebensverhältnisse können diese Entwicklungen schwerwiegende Konsequenzen entfalten.
Viele solcher Aussagen finden sich auch im Zusammenhang mit dem jüngsten Beschluss des Rats der EU vom 8. Juni 2023 zur Neuordnung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Darin werden weitreichende Regelungen zur zukünftigen Ausgestaltung der europäischen Asylpolitik vorgeschlagen. Der Beschluss wird zwar nicht unmittelbar umgesetzt, sondern stellt lediglich eine Grundlage für weitere Verhandlungen der Mitgliedstaaten und mit dem Europäischen Parlament dar. Auch haben einige Regierungen bereits angekündigt, die aktuellen Pläne nicht umsetzen zu wollen. Ob, wann und wie genau Ansätze aus dem Beschluss in konkrete Politik übertragen wird, bleibt also abzuwarten. Dennoch hat der Beschluss das Potential die europäische Asylpolitik grundlegend zu verändern.
Was sagen Wissenschaftler:innen zu dem Beschluss? Im achten Teil unserer Reihe ‚Fluchtforschung gegen Mythen‘ kommentieren Wissenschaftler:innen aus diversen Disziplinen die Kernpunkte des Beschlusses, um mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse Mythen aufzuklären. Ausgangspunkt der Beiträge sind Zitate aus der Pressemitteilung der EU vom 8. Juni 2023, die den Beschluss zusammenfasst und vorstellt.
Konkret kommentiert Dr. Dr. Maximilian Pichl die geplanten beschleunigten Asylverfahren, Dr.in Judith Kohlenberger die Durchführung und Durchführbarkeit der Pläne, Prof.in Dr.in Ulrike Krause die Prekaritäten von Asylzentren, Dr. Marcus Engler den Solidaritätsmechanismus, Prof.in Dr.in Birgit Glorius Sekundärmigration von Geflüchteten sowie Prof. Dr. Volker M. Heins die Steuerung von Sekundärmigration und Bedeutung von Grenzen
Lethal Autonomous Weapon Systems
The development of autonomous weapons is in progress due to technical advances, decreasing production costs, the progress in Artificial Intelligence (AI) and the resulting degree of autonomy. It is expected that fully autonomous weapon systems will become operational in the next few years. Lethal autonomous weapon systems (LAWS), also known as autonomous weapon systems (AWS), robotic weapons or killer robots, use sensors and algorithms to independently identify, engage and destroy a target. In military practice, the development of unmanned drone swarms is the technology closest to full LAWS. This is accompanied by an intense ethical and legal discussion. While substantial progress was made on the responsible use of AI for military purposes, a ban on LAWS could not yet be achieved. Additional technical risks include errors, reliability issues, hacking, data poisoning, spoofing, unintended engagement, and other scenarios. Among the approximately 800 AI-related projects and unmanned device (UxS) programs of the US Department of Defense (DoD), in particular three programs are steps towards LWAS: the Golden Horde program for collaboration between small bombs, the Replicator program for coordinated mass attacks of unmanned systems from seabed to satellites and the ongoing development of the new inter-machine language Droidish. While currently human beings are directly part of the decision process (human-in-the-loop) or are at least acting as supervisors (human-on-the-loop), the speed and complexity of inter-machine communication between thousands of machines will make it difficult for humans to intervene (humans-out-of-the loop) and could reduce human supervision to a symbolic presence. Another factor that may undermine human control is the massive expansion of AI capabilities such as logical reasoning in the Q*-debate, the difficulty to safeguard strong AIs (Superalignment), the uncertainty of future relations between humans and AI-enabled machines and the new option that larger AI can create small AIs and spread them which could be used a new kind of cyber attack. This paper briefly presents the status of LAWS development, of the US DoD programs Golden Horde, Replicator and Droidish, and the legal, ethical, and technical challenges for LAWS and AI-enabled weapons
User-generated content in marketing research: methods and applications
The totality of information submitted to digital platforms - such as social networks, microblogging services and review platforms - is summarily referred to as user-generated content and encompasses a broad variety of data types, ranging from text and images to audio and video recordings. A key characteristic of user-generated content is that it is both publicly available, as well as easily accessible and collectable in arbitrarily large amounts by anyone who has the necessary know-how and an interest in doing so. Within the context of marketing research, a subset of user-generated content representing consumers sharing their experience with and opinions about products, brands and services is a popular subject of investigation. The diversity and vastness of user-generated content presents several challenges and opportunities to marketing researchers. Accessing, managing and processing the large amounts of data involved requires methodological knowledge traditionally found in the realm of computer science and software engineering and the multitude of different platforms that act as data sources differ in their functioning, each requiring specific knowledge and experience in consequence. The four studies that make up this dissertation cover a wide range of topics and relate to different aspects of marketing in multiple ways and to varying degrees, building upon data collected from a multitude of sources over several years, including reddit, twitter and Twitch. All make use of the excessive amount of publicly available information that user-generated content represents and exemplify some of the ways that companies and marketing professionals can exploit it to better their understanding of the needs of their customers, develop more effective marketing measures and ultimately gain competitive advantage
Human-centered AI Systems Engineering: Konzeption und Implementierung von KI-Systemen in menschzentrierten Datenökosystemen
Die Entwicklung von KI-Systemen erfolgt oft innerhalb komplexer Datenökosysteme, in denen verschiedene Akteure miteinander interagieren und Daten austauschen. Eine solche akteursübergreifende Entwicklung birgt großes Potenzial, aber auch Herausforderungen, insbesondere wenn der Mensch als zentraler Akteur und Anwender der KI-Systeme im Mittelpunkt steht. In diesem Spannungsfeld nehmen Aspekte wie Nicht-Diskriminierung, Erklärbarkeit, Transparenz und Vertrauen einen hohen Stellenwert ein. KI-Systeme sollten daher auf den Menschen ausgerichtet sein, um ethische Standards zu erfüllen, nicht zuletzt auch, um einer zunehmenden Regulierung durch die Europäische Union zu begegnen, welche die Gestaltung und Nutzung von KI-Technologien in Europa maßgeblich beeinflussen wird. Aus den zuvor skizzierten Sachverhalten erwächst die Fragestellung, wie KI-Systeme in menschzentrierten Datenökosystemen konzipiert, entwickelt und eingesetzt werden können, um einerseits Mehrwerte für die Gesamtheit einer pluralistischen Gesellschaft zu erzielen, andererseits aber auch, um den Bedürfnissen und Rechten jedes Einzelnen Genüge zu tun. Diese Dissertation liefert eine Antwort auf diese Frage, indem sie das Engineering von KI-Systemen in Datenökosystemen untersucht und Ansätze zu deren menschzentrierter Gestaltung hervorbringt
Die Qualität der schulischen und berufsbegleitenden Erzieher*innenausbildung in Niedersachsen aus Auszubildendensicht. Ein Vergleich
Die Erzieher*innenausbildung ist als schulische Ausbildung des deutschen Berufsschulsystems zu verstehen. Bis auf wenige bildungspolitische Grundlagen ist sie daher an das jeweilige Landesrecht gebunden, woraus vielfach bestehende Unterschiede in der Ausbildungslandschaft in Deutschland resultieren, die wiederum Auswirkungen auf die Qualität der beruflichen Bildung haben. Diese Qualität kann unterschiedlich definiert und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Zudem kann eine Messung dieser mithilfe von Modellen erfolgen. Als Reaktion auf den bestehenden Fachkräftemangel innerhalb der Erzieher*innenausbildung und die entstandene Diskussion um die Qualität und Systemrelevanz des Berufes entstand zum Schuljahr 2018/19 die berufsbegleitende Erzieher*innenausbildung in Niedersachsen. Damit wird das bestehende schulische Ausbildungsmodell um eine Variante ergänzt. Die Intention der vorliegenden Arbeit ist es, die Qualität der beiden Ausbildungsmodelle der aus Auszubildendensicht zu vergleichen. Dabei konnten sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede innerhalb der Qualität der beiden Ausbildungsmodelle aus Auszubildendensicht festgestellt und Empfehlungen für die Zukunft entwickelt werden
Reflexionskompetenz in der beruflichen Bildung
Mit der Reflexionskompetenz sind nicht selten hohe, wenn auch divergierende Erwartungen verknüpft. Dies überrascht nur wenig vor dem Hintergrund, dass sowohl der Begriff der Reflexion als auch der Begriff der Kompetenz im Licht ihrer zahlreichen Definitionen schillern. Dennoch wird in der heutigen Arbeitswelt die Fähigkeit zur Reflexion auf allen Ebenen der Beschäftigung gefordert. Wirft man jedoch einen Blick in den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) tun sich Widersprüche auf. Denn hier wird die Reflexionskompetenz eher in den höheren Bildungsniveaus verortet. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Rolle die Reflexionskompetenz in der beruflichen Bildung spielt. Diese Arbeit versucht, mithilfe eines zweistufigen Untersuchungsdesigns zum einen das Konstrukt der Reflexionskompetenz näher zu untersuchen und zum anderen die Frage nach der Relevanz der Reflexionskompetenz für die berufliche Bildung zu beantworten. Hierfür wird eine diskursanalytische Perspektive eingenommen. Dementsprechend ist es das Ziel, konkurrierende Deutungsperspektiven um das Konstrukt der Reflexionskompetenz zu erschließen und Rückschlüsse auf deren gesellschaftliche Auswirkung zu ziehen. Methodisch umgesetzt wird die Diskursanalyse mittels der systematischer Literaturrecherche sowie der qualitativen Inhaltsanalyse. Die Ergebnisse der Analyse weisen darauf hin, dass der Reflexionskompetenz in der beruflichen Bildung eine geringere Relevanz zugeschrieben wird, als in der akademischen Bildung, wobei hier insbesondere die Lehrkräftebildung hervorzuheben ist. Im Vergleich zum Gesamtdiskurs befasst sich der Diskurs der beruflichen Bildung eher oberflächlich mit dem Konstrukt. Zwar taucht es in Form eines Schlagwortes auf, eine tiefergehende Beschäftigung lässt der Diskurs jedoch vermissen