Nuertingen-Geislingen University, GERMANY, OPUS
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Auswirkungen einer Stundenweide von Milchkühen auf Verhalten und Leistung in einem Praxisbetrieb
Weidegang wird für das Wohlbefinden von Kühen als sehr vorteilhaft bewertet und von einigen Molkereien als Qualitätskriterium vermarktet. Für Betriebe mit Hochleistungskühen stellen die schwankende Futtergrundlage auf der Weide und wetterbedingt unregelmäßiger Weidegang allerdings eine Herausforderung dar. Daher wird manchmal die Strategie einer Halbtages- oder Stundenweide als Alternative gewählt. Vor diesem Hintergrund untersucht die hier vorgestellte Studie die Effekte eines 4-stündigen Weidegangs (Stundenweide) auf die Bewegungsaktitivität, Liegezeiten und die Milchleistung von Fleckviehkühen eines Betriebes in einer niederschlagsreichen Region im Allgäu.
Die zurückgelegte Distanz der Kühe betrug im Stall im Mittel 1,2 km, bei Weidegang verdoppelte sich diese Strecke nahezu. Die tägliche Liegezeit von 11,3 h verkürzte sich durch Weidegang um 56 min. Wurden die Weidetage durch Stalltage unterbrochen, lagen die Kühe an den Weidetagen mit 95 min kürzer als in den Tagen dazwischen, in denen sie im Stall waren. Ein Effekt auf die Milchleistung war zu keinem Zeitpunkt zu beobachten.
Insgesamt konnte durch den Weidegang ein positiver Effekt auf die Bewegungsaktivität gefunden werden, was mit kürzeren Liegezeiten korrespondierte aber keinen Produktionsrückgang mit sich brachte.Grazing is considered to be very advantageous for the well-being of cows and some dairies market it as a quality criterium. The fluctuating feeding basis and irregular grazing caused by the weather are challenges for farms with high-performance cows. Therefore, sometimes an alternative strategy is selected such that grazing is chosen to be part-time or a few hours a day. Against this backdrop, the present study investigates the effects of a four-hour grazing period on selected behaviour parameters and milk yield of Fleckvieh cows of a dairy farm in the Allgäu region with high precipitation.
The distance covered by the cows in the barn averaged 1.2 km, and this distance almost doubled in the pasture. The daily lying time of 11.3 hours was reduced by pasturing about 56 minutes. When pasturing was interrupted by stable time, cows lay 95 minutes shorter in pasturing days as in the days between, in which they were in the stables all day. There was no effect on milk yield at any time. All in all there could not be found any negative effects on the animal welfare.
Overall, a positive effect on physical activity could be found through the pasture, which corresponded to shorter lay times but did not lead to a decline in production
Transformationsprozess von Neubaugebieten der 1950er - 1970er Jahren
„Transformationsprozess von Neubaugebieten der 1950er – 1970er Jahren“ ist und wird auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Stadt- und Regionalentwicklung spielen. Ferner sind diese Wohngebiete aus den 1950er – 1970er Jahre überwiegend von Ein- bis Zweifamilienhäusern geprägt. Angesichts dieser Tatsache, sowie der Zielsetzung der Politik bis zum Jahr 2030 die Neuinanspruchnahme von Fläche auf 30 ha pro Tag zu verringern, führt kein Weg daran vorbei sich über diese Wohngebiete Gedanken zu machen. Sie beinhalten ein immenses Entwicklungspotenzial zur Schaffung von Wohnraum und Etablierung neuer Wohnformen. Resultierend aus dem soziodemographischen Veränderungsprozess entstehen neue Nachfragestrukturen beim Wohnraum. Demzufolge führt diese Entwicklung zu einer Verschiebung der Nachfrage. Für die nähere Untersuchung wurde das Wohngebiet „Schafhof bei Kirchheim unter Teck“ ausgewählt. Die Zielsetzung meiner Masterarbeit umfasst die Themen der Stadt- und Regionalentwicklung, im Hinblick auf den Transformationsprozess von Neubaugebieten in den 1950er – 1970er Jahre. Resultierend daraus ist das Ziel, rechtliche Rahmenbedingungen zu definieren die gegeben sein müssen, um einen Transformationsprozess umzusetzen zu können. Dabei wird speziell auf die relevanten, baurechtlichen Instrumente der Nachverdichtung eingegangen. Das methodische Vorgehen erfolgt anhand der deduktiven Arbeitsweise. Meine Masterarbeit beruht auf einer ausführlichen Literaturrecherche mit anschließender Analyse und Erstellung eines Rahmenplans mit Testentwurf. Diese Masterarbeit soll einen Denkanstoß für zukünftige Stadtentwicklungen geben, in der wir Menschen das Maß der Dinge sind. Darüber hinaus gibt die Arbeit Aufschluss, inwiefern Neubaugebiete aus den 1950er – 1970er Jahren weiterentwickelt werden können.
„Zuerst gestalten wir die Stadt- dann prägt sie uns.“
(Jan Gehl; Städte für Menschen; Kapitel 1: Das menschliche Maß, S. 21; Jovis Verlag GmbH, 2010
Station 3
Das Wassersystem der Stadt Augsburg wurde zum UNESCO-Welterbe ernannt. Ziel ist es nun, die Besonderheit "Wasser" präsenter zu machen. Es soll ein offizieller Rundgang durch Augsburg entstehen, wobei verschiedene Stationen über das Welterbe informieren. Die dritte Station dieses Rundgangs bildet das "Ölhöfle", welches zentral in der Altstadt liegt. Um dieses befinden sich einige historische Besonderheiten des Wassersystems, über die ein Info-Pavillon informieren soll.
Die Formensprache ergibt sich aus dem Zusammenfügen der gewonnen Erkenntnisse der Analyse. Drei gekreuzte Achsen bilden den Kern des Entwurfs. Die Hauptwegeachse bildet die Ost-West-Linie, die die Innenstadt mittels einer Brücke mit der Jakobervorstadt verbinden soll. Hier ist die Zufahrt für PKW, Feuerwehr und Fußgänger und hier sind die Eingänge zu den Gebäuden. Aufgrund dieser Frequentierung und Wichtigkeit wird diese Achse die breiteste auf dem Grundstück sein. Die zwei anderen Achsen bilden Parallelen zu den jeweiligen Grundstücksgrenzen und beginnen bei den beiden Eingängen des Stadtbads und des Restaurants. Auf möglichst kurzem Weg führen diese Achsen zu den zwei ruhigeren Aufenthaltsorten, die sich am Rand des Ölhöfles ansiedeln. Der eine Aufenthaltsort entsteht bei der Spitze des Ölhöfles, von wo aus man einen offenen Blick auf den historischen Wasserturm, das Liliom und die Wasserkreuzung hat. Der zweite Aufenthaltsort entsteht am Wasser und ist über die zweite Achse erreichbar. Hier ist das Wasser ruhig und flach.
Dort, wo sich die drei Achsen kreuzen, entsteht der Hauptplatz, der einsehbar und von allen Richtungen zugänglich ist. Hier befindet sich er Außenbereich der Bad-Gastronomie. Die Standorte der einzelnen historischen Sehenswürdigkeiten sind relativ gleichmäßig um das Ölhöfle verteilt. Um allen Sehenswürdigkeiten gerecht zu werden, soll ein Info-Pavillon möglichst mittig auf dem Hauptplatz stehen. Sinnvoll ist ein offener Info-Pavillon, der einen Ausblick in alle Richtungen zulässt. So kann der Besucher die Info-Tafeln lesen und die zugehörigen Sehenswürdigkeiten dabei betrachten
Umweltschutz durch integrierte Planungsprozesse an der Schnittstelle von Stadt- und Infrastrukturplanung
Erholung als Urlaubshandlung – Determinante eines gesundheitsförderlichen Tourismus
Die hohe Bedeutung der Erholung während des Urlaubs ist allgemein bekannt und wohl erforscht. Weniger gut zu beantworten ist jedoch die Frage, welches Verständnis die deutsche Wohnbevölkerung von diesem sehr subjektiven Begriff hat, v. a., welche spezifischen Erlebnisse sie damit verknüpft. Aus diesem Grunde führte die Heilbäder und Kurorte Marketing GmbH Baden-Württemberg in den Jahren 2020 und 2021 eine Untersuchung durch, anhand der konkrete Anknüpfungspunkte für die Planung erholsamer Erlebnisse, die Schaffung erholungsförderlicher Rahmenbedingungen und die Konzeption eigenfinanzierter Erholungsangebote aufgezeigt werden. Die Basis der theoriegeleiteten Untersuchung bilden verschiedene psychologische Ansätze. Im Zentrum der Analyse steht die Annahme, dass Erholung kein ausschließlich autoregulativer Prozess ist, sondern auch als planvoll ausgeführte Urlaubshandlung betrachtet werden kann
Analyzing the Role of Banks in Providing Green Finance for Retail Customers: The Case of Germany
Our study investigates the role of banks in mobilizing investments in the energy transition with German retail customers. Based on a screening of a representative sample of 329 banks and follow-up in-depth interviews with 12 sector experts, our study shows that there are hardly any sustainable finance products offered. This is due to high transaction costs, missing information about energy projects and missing financial products which allow the bundling of small deposits and de-risking. To develop market supply for this segment, sector experts call for increased transparency in clean energy projects. Standardized, comprehensive and comparable labels or certifications for financial products seem to be necessary to lower uncertainty barriers with retail customers. EU action such as the Taxonomy Regulation is seen as necessary, but not sufficient to meet this demand. The German case delivers insights for other countries in Europe and globally, as sustainability finance challenges all signatories of the Paris Climate Agreement