Greifswald University Hospital

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    Geringe kardiopulmonale Fitness ist mit höherem Leberfettgehalt und höheren Gamma-Glutamyltransferase-Konzentrationen in der Allgemeinbevölkerung assoziiert - "Die Leber des Sesshaften" Die Studie zur Gesundheit in Pommern (SHIP)

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    Wir untersuchten den Zusammenhang zwischen geringer kardiorespiratorischer Fitness und Leberfettgehalt (LFC) in der Allgemeinbevölkerung. Wir werteten die Daten von 2.151 Erwachsenen (51,1% Frauen) aus zwei bevölkerungsbasierten Kohorten der Studie zur Gesundheit in Vorpommern (SHIP-START-2 und SHIP-TREND-0) aus. Wir analysierten die Querschnittsassoziationen zwischen der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2peak) und der LFC, bewertet durch die Protonendichte- Fettfraktion in der Magnetresonanztomographie, sowie die Serum-Gamma- Glutamyltransferase (GGT)- und Aminotransferase-Konzentrationen durch multivariable Regressionsmodelle. Es wurde ein signifikanter umgekehrter Zusammenhang zwischen der VO2peak und der LFC sowie der GGT-Spiegel im Serum festgestellt, nicht jedoch mit den Aminotransferase-Spiegel im Serum. Insbesondere war eine um 1 L/min niedrigere VO2peak mit einer um 1,09% (95%- Konfidenzintervall [CI]: 0,45-1,73; p=0,002) höheren LFC und einem um 0,18 µkatal/L (95% CI: 0,09-0,26; p<0,001) höheren GGT-Spiegel assoziiert. Das adjustierte Odds-Ratio (OR) für das Vorhandenseins einer HS bei einer Abnahme der VO2peak um 1 L/min betrug 1,61 (95% CI: 1,22-2,13; p=0,001). Im Vergleich zu Probanden mit hoher VO2peak hatten fettleibige und übergewichtige Personen mit niedriger VO2peak eine um 1,78% (95% CI: 0,32-3,25; p=0,017) bzw. 0,94% (95% CI: 0,15-1,74; p=0,021) höhere mittlere LFC. Im Vergleich zu Personen mit einer hohen VO2peak war eine niedrige VO2peak unabhängig mit einem höheren Risiko für das Auftreten von HS in den Gruppen der Fettleibigen (adjustierte OR 2,29, 95% CI=1,48- 3,56; p<0,001) und Übergewichtigen (adjustierte OR 1,57, 95% CI=1,16-2,14; p=0,04) assoziiert. Zusammenfassend, konnten wir in einer bevölkerungsbasierten Kohorte erwachsener Personen einen signifikanten Zusammenhang zwischen niedrigeren VO2peak-Werten mit einem höheren Leberfettgehalt und höheren Serum-GGT-Spiegeln nachweisen. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass eine niedrige VO2peak ein Risikofaktor für HS sein könnte

    Fieberkrämpfe: Wahrnehmungen und Wissen von Eltern betroffener und nicht betroffener Eltern

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    Anteile der Erläuterungen und Ergebnisse dieser Dissertationsschrift sind bereits in Rice SA et al. [1] beschrieben und veröffentlicht worden. Fieberkrämpfe (FK) im Kindesalter sind häufig, mit einer Inzidenz von 2-4% in Europa. FK treten vor dem 6. Lebensjahr bei Fieber mit einer Körpertemperatur von >38°C auf. Die häufigsten Grunderkrankungen sind Atemwegsinfektionen und Gastroenteritis durch Viren. Einfache/unkomplizierte FK (bis zu 73% aller FK) sind gutartig. 90% der FK dauern <5 Minuten und bedürfen keiner Intervention. Wiederkehrende FK im Alter <12 Monate scheinen assoziiert mit einem erhöhten Epilepsierisiko und der Möglich-keit früher symptomatischer Syndrome in der neurologischen Entwicklung. Die Prog-nose von FK anderer Altersklassen scheint in der Regel eher günstig. Nach zwei Jah-ren ist das Risiko für FK-Rezidive fast wieder ausgeglichen im Vergleich zur Gesamt-population. Über 90% der betroffenen Kinder werden keine Epilepsie nach FK entwi-ckeln. Das Epilepsierisiko nach FK scheint mit der Zeit wieder zu sinken. Eltern können daher v.a. über die Gutartigkeit dieses Phänomens aufgeklärt werden. Eine Risikobe-wertung für FK-Rezidive sowie eine Bewertung des Epilepsierisikos nach FK erschei-nen sinnvoll. Bisherige Studien berichteten über unzureichende Kenntnisse über FK und ein hohes Maß an Angst bei Eltern, die Zeuge eines FK bei ihrem Kind wurden. Am häufigsten sorgten sich die Eltern um den künftigen Gesundheitszustand ihres betroffenen Kin-des. Wir befragten Eltern von Kindern im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren, die von FK betroffen waren (FK-Gruppe: 65 Eltern) oder nicht betroffen waren (Kontrollgruppe: 54 Eltern) zu diesen Themen, um sowohl die Wahrnehmungen und den Wissensstand der Eltern als auch zur Qualitätssicherung die Bedürfnisse und die Anforderungen der Eltern an Beratungen durch Gruppenvergleiche in den Fokus der Forschung zu rü-cken. Diese Gruppenvergleiche schließen eine Lücke in der aktuellen Forschung. Auch in unserer Studie hatten 89% der Eltern aus der FK-Gruppe Angst mit einem Ausprägungsgrad auf der Nummerischen Rating Skala (NRS) im Median mit 10 von 10 (Q25/Q75: 9/10; Min/Max 3/10) angegeben. Die quantitative Einordnung dieser Angst auf der NRS ist erstmalig in unsere Studie beschrieben. Im Zusammenhang mit den Folgemaßnahmen nach FK werden 77% unserer FK-Gruppe einen besonderen Fokus auf ihr betroffenes Kind haben und 63% der Eltern werden früher Antipyre-tika/Fiebermedikamente bei einer medianen Körpertemperatur von 38,2°C (Q25/Q75: 38,0°C/38,5°C; Min/Max: 37,5°C/39,5°C) verabreichen. Diese Reaktionen auf FK kön-nen durch mehrere Metaanalysen und eine Cochrane-Analyse aus dem Jahr 2021 als nicht notwendig eingestuft werden. 69% unserer FK-Gruppe werden nicht häufiger beim Kinderarzt vorstellig werden. Dies könnte, wie auch in vorherigen Studien beschrieben, eine individuelle Kompetenz der Eltern als Bewältigungsressource nahelegen, um gezeigte Langzeiteffekte zu vermei-den. Diese Kompetenz der Eltern gilt es künftig zu erforschen. Das Wissen der Eltern über FK sowohl betroffener als auch nicht betroffener Kinder war auch in unserer Studie unzureichend. Nur 32% der Eltern unserer FK-Gruppe er-kannte bei ihrem Kind den FK als das Ereignis eintrat. In der FK-Gruppe wussten 62% vor dem ersten FK-Ereignis nichts über FK (54% der Kontrollgruppe wussten bis zum Zeitpunkt unserer Studie nicht von FK, n.s.). 20% unserer FK-Gruppe würden weiterhin die obsolete Maßnahme, einen festen Gegenstand in den Mund eines krampfenden Kindes zu stecken, durchführen (Kontrollgruppe 39%, p = 0.030). 92% der FK-Gruppe wären bereit, ein zur Verfügung stehendes krampfunterbrechen-des Notfallmedikament zu verabreichen (Kontrollgruppe 78%, p = 0.019). Diese Appli-kationsbereitschaft hat schon in einer multizentrischen Studie gezeigt, dass eine FK-Anfallsdauer <5 Minuten eingehalten werden kann. Dies stellt wiederrum einen Schutz vor anhaltenden, komplexen/komplizierten FK (bis zu 35% aller FK) und deren Kom-plikationen dar. Die Eltern unserer Kontrollgruppe fühlten sich signifikant eher unvorbereitet auf ein FK-Ereignis als unsere FK-Gruppe (p < 0.001). Informationen über FK und deren Behand-lung sollten für Eltern besser verfügbar sein, da dies auch die Patientensicherheit ver-bessern könnte. 74% der Kontrollgruppe hätten diese Informationen gerne vor dem ersten FK-Ereignis (FK-Gruppe 15%, p < 0.001). Diese Informationen über FK könnten z.B. in Form von Flyern in Kinderarztpraxen und Kinderkliniken leicht verteilt werden. Darüber hinaus könnte eine Informationskampagne routinemäßig während der Vorsor-geuntersuchungen für Kinder zur Schulung von Eltern durchgeführt werden. Um den Eltern die Bewältigung von FK-Erfahrungen zu erleichtern, sollten sie als basale Maß-nahme nach einem FK-Erlebnis mehr emotionale Unterstützung durch das Personal im Gesundheitswesen erhalten.Febrile seizures (FS) in children are common, but little is known about parents’ perceptions and knowledge of FS. We interviewed parents of children aged 6 months to 6 years affected by FS (FS group, 65 parents) or unaffected (control group, 54 parents). In the FS group, 32% said they knew their child had an FS when the first event occurred, and 89% described fear when the child had a seizure, with a median intensity of 10/10 (Q25/Q75: 9/10). Related to follow-up, 77% in the FS group (will) observe their child more carefully after the first seizure happened, and 63% (will) give antipyretics earlier at a median temperature of 38.2 °C (100.8 °F). In the FS group, 62% were unaware of FS before the first event (54% of control group did not know about FS thus far, n.s.). In the FS group, 20% would put a solid object in the mouth of a child having a seizure (control group, 39%, p = 0.030), and 92% would administer an available anti-seizure rescue medication (control group, 78%, p = 0.019). In the FS group, 71% feared that children with FS might suffocate (control group, 70%, n.s.). Conclusion: Information about FS and their management should be more available to improve parents’ coping and patient safety. What is Known: • Febrile seizures in children are common. • The prognosis of children suffering from febrile seizures is usually rather good. What is New: • Over half of parents had not informed themselves about febrile seizures so far; and only 32% of parents realized their child had a febrile seizure when it occurred. • Most parents described own fear with a median intensity of 10/10; and 63% (will) give antipyretics earlier at a median temperature of 38.2 °C (100.8 °F)

    Entlassmanagement für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen im Akutkrankenhaus - Das nach §39 SGB V vorgeschriebene Entlassmanagement für Menschen ab 65 Jahren mit kognitiven Beeinträchtigungen im Krankenhaus - Ergebnisse einer randomisiert, kontrollierten Interventionsstudie zum Entlass- und Überleitungsmanagement

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    Im Zuge der Alterung der Bevölkerung in Deutschland ist mit einer Zunahme altersassoziierter Erkrankungen, einschließlich Demenz, zu rechnen. Über die bestmögliche Versorgung von kognitiv, demenziell beeinträchtigter Menschen während und nach dem Krankenhausaufenthalt ist bislang wenig bekannt. Mit Hilfe eines Scoping Reviews fasst die vorliegende Arbeit die bisherigen Erkenntnisse zusammen. Mit dem Ziel der wissenschaftlich, empirischen Beschreibung der vorhandenen Umsetzung, sowie die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen (Inkrafttreten des Gesetzes zum Entlassmanagement nach §39 SGB V) und die großen Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung berücksichtigend, wurden die Forschungsfragen 1) Findet ein evidenzbasiertes Entlassmanagement für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen statt? und 2) Wie ist das Entlass- und Überleitungsmanagement in der Routineversorgung nach Inkrafttreten des Gesetzes zum Entlassmanagement nach §39 SGB V implementiert und dokumentiert? untersucht. Im Rahmen einer multisite, randomisiert-kontrollierten Interventionsstudie zum Entlassmanagement kognitiv beeinträchtigter Menschen wurden deskriptive Analysen durchgeführt. Eine inhaltliche Analyse von n = 382 Entlassdokumenten kognitiv Beeinträchtigter erfolgte anhand formaler (Arten der Überleitungsdokumentation, Entlassungsdestination), inhaltlicher (gesetzliche Anforderungen) und translationaler (Sozialanamnese) Kriterien. Die Ergebnisse zeigen, dass sich mit einer umfassenden Entlassplanung und einer ausführlichen, schriftlichen Dokumentation Herausforderungen reduzieren und Versorgungslücken schließen lassen. Dies unterstreicht die vorliegende Arbeit mit Analysen und Ergebnissen der intersec-CM-Studie. Insbesondere die translationalen Ergebnisse in Hinblick auf die Sozialanamnese und die Analysen der Entlassdokumentationen entsprechend des Gesetzes (§39 SGB V) können einen Beitrag auf dem Weg zu einer ganzheitlichen Entlassplanung leisten. Lösungsansätze in Form von weiteren Standardisierungen im Überleitungsprozess, zusammen mit weiteren, inhaltlichen Details, wie der Dokumentation einer Sozialanamnese, tragen insbesondere zu einer verbesserten Kommunikation bei. Dass eine gute Kommunikation ein Schlüsselfaktor für erfolgreiches, produktives und nachhaltiges Miteinander ist, das es kontinuierlich in allen Lebens- und Fachbereichen zu verbessern gilt, stellte Anfang des 20. Jahrhunderts bereits der deutsche Dichter und Schriftsteller Christian Morgenstern heraus; „Alles, im Kleinen und Großen, beruht auf Weitersagen.“ (Christian Morgenstern

    Methanogenic microbiomes in rewetted temperate fens, with emphasis on methylotrophic Methanomassiliicoccales

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    For centuries, peatlands have received little attention or recognition due to their perceived insignificance, invisibility, and negative associations. However, they are now receiving increasing attention due to the ecosystem services they provide as carbon and water reservoirs, as well as their rich biodiversity of rare and endangered animals and plants. In the discussion of greenhouse gas (GHG) emissions and their impact on the climate, peatlands are also recognized as being of significant importance. To comprehend the source of these GHG, it is necessary to examine the microbiome of peatlands and the effects of lowering (draining) and raising (rewetting) the water level. Peatlands store large amounts of soil organic carbon (SOC) in form of peat. Dead plant material is preserved in the water-saturated soils and the carbon dioxide (CO2) absorbed from the atmosphere through photosynthesis is stored as peat. However, when the water table in peatlands is lowered, atmospheric oxygen enters the soil, and the soil microbiome changes, leading to the microbial decomposition of SOC and the release of large quantities of CO2. Rewetting can halt aerobic decomposition processes by blocking oxygen. Anaerobic conditions are not conducive to aerobic organisms. Complex plant polymers, such as lignin, can no longer be broken down, preserving the peat body and allowing the peatland to once again serve as a long-term carbon sink. Under these anaerobic conditions, methanogenic archaea produce methane from metabolic products of fermentation processes. Methane is emitted in much smaller quantities, but has about 30 times the warming potential of CO2, making it the second most important GHG after CO2. To gain a better understanding of the processes involved in methanogenesis, it is essential to conduct a detailed investigation of the individual groups of archaea involved. The metabolic pathways of hydrogenotrophic methanogenesis from CO2 and hydrogen, as well as acetoclastic methanogenesis from acetate cleavage, have already been extensively researched and are considered the most significant pathways of methanogenesis. In recent years, additional organisms have been discovered that carry out methylotrophic methanogenesis from methanol and methylated compounds. The methylotrophic order of Methanomassiliicoccales was first described in 2012, but only one pure culture, Methanomassiliicoccus luminyensis, has been isolated. Further research into Methanomassiliicoccales, commonly found in mires, can enhance our understanding of methanogenesis not only in mires but also in other habitats, such as the gastrointestinal tracts (GIT) of animals or water body sediments. This study investigates the peat soil microbiomes, with a focus on methanogenic Archaea of the order Methanomassiliicoccales, at the six study sites of the WETSCAPES project. The sites are located in the three important fen types of Mecklenburg-Western Pomerania (alder forest, percolation fen, and coastal flooded fen), each in drained and rewetted areas. The first article investigates the microbial composition of prokaryotes and eukaryotes in the sites using Illumina MiSeq Amplicon sequencing of 16S rRNA and 18S rRNA genes. The aerobic microorganisms responsible for decomposing plant biomass are present in drained peatlands. In rewetted sites, the relative abundance of these organisms was significantly lower, while other groups, such as fermenting bacteria and methanogenic archaea, occurred in greater numbers. Quantitative polymerase chain reaction (qPCR) was used to determine the number of methanogenic archaea per gram soil. The results indicate that methanogens are at least 10 times more abundant in rewetted peatlands than in drained sites, suggesting increased methanogenesis in rewetted peatlands. These findings were confirmed by GHG measurements. The second article presents an overview of the interactions between water transport, soil chemistry, primary production, peat formation, material conversion and transport, microorganisms, and GHG exchange. The findings are based on state-of-the-art methods in the relevant research areas and combine initial results from all project partners of the WETSCAPES project. The third article focuses on an application-oriented approach and tests different rewetting strategies. The objective of this study was to decrease methane emissions by removing the topsoil and additional planting of peat mosses. The results of the study, which included measurements of GHG emissions and qPCR analyses of methanogenic archaea, showed a significant reduction in methane emissions after the top 30 cm of soil were removed compared to the untreated area. The fourth article deals with the methylotrophic order Methanomassiliicoccales, which belongs to the group of methanogenic archaea. Over a period of 2.5 years, at 12 time points, at three soil depths, 16S rRNA gene sequencing was used to produce a seasonal and spatial analysis of the Methanomassiliicoccales phylotypes present. The results revealed a distribution of the phylotypes based on soil depth, redox potential, and season, which were related to their physiological characteristics. In the fifth article, the 1.52 Mbp genome of "Ca. Methanogranum gryphiswaldense U3.2.1", a Methanomassiliicoccales strain, enriched to > 80% from peat soil of the rewetted percolation fen, was presented. The sixth article presented the microscopic, physiological, and genomic studies of Ca. Methanogranum gryphiswaldense U3.2.1. This hydrogen-dependent, methylotrophic strain from the family Methanomethylophilaceae, uses methanol and trimethylamine as electron acceptors. Despite various attempts, a pure culture has not yet been achieved. The study demonstrates the impact of rewetting on the soil microbiome, revealing its complexity. The development of the microbiome was influenced by various biotic and abiotic factors, depending on the location and water level. The abundance of methanogenic archaea was significantly higher in the rewetted sites compared to the drained ones. The Methanomassiliicoccales were found to be a significant contributor to the methanogenic archaea in the investigated sites. It remains to be examinated whether they also significantly contribute to methane formation. Enrichment cultures and genome analyses were used to investigate the substrate spectrum of Ca. Methanogranum gryphiswaldense U3.2.1 obtained from peat soil. The extraction of a pure culture from peat soils has not yet been successful and therefore remains a goal of future investigations.Moorgebiete haben jahrhundertelang wegen ihrer vermeintlichen Bedeutungslosigkeit, ihrer Unsichtbarkeit, und der negativen Assoziationen, die sie hervorrufen, nur wenig Beachtung und Anerkennung gefunden. In den letzten Jahren erfahren sie jedoch aufgrund ihrer Ökosystemleistungen, die sie als Kohlenstoff- und Wasserspeicher erbringen und ihrem großen Artenreichtum an (seltenen/bedrohten) Tieren und Pflanzen zunehmend Beachtung. In der Debatte um Treibhausgasemissionen und deren Auswirkungen auf das Klima wird Mooren ebenfalls eine große Bedeutung zugeschrieben. Um die Entstehung dieser Treibhausgase zu verstehen, ist es notwendig das Moormikrobiom und dessen Veränderungen durch Absenken (Trockenlegen) und Anheben (wieder Vernässen) des Wasserstandes zu erforschen. Moore speichern große Mengen an Kohlenstoff in Form von Torf. In den wassergesättigten Böden wird abgestorbenes Pflanzenmaterial konserviert und so das durch Photosynthese aus der Atmosphäre fixierte Kohlenstoffdioxid (CO2) als Torf gespeichert. Bei Absenkung des Wasserspiegels in Mooren gelangt Sauerstoff in den Boden und das Bodenmikrobiom verändert sich. Torf wird mikrobiell zersetzt und große Mengen an CO2 werden freigesetzt. Wiedervernässung kann diese aeroben Abbauprozesse durch Wasserabschluss und damit Ausschluss von Sauerstoff stoppen. Unter anaeroben Bedingungen können aerob lebende Organismen nicht überleben. Komplexe Pflanzenpolymere wie z.B. Lignin können nicht mehr abgebaut werden, der Torfkörper wird konserviert und das Moor kann langfristig wieder als Kohlenstoffsenke dienen. Unter diesen anaeroben Bedingungen bilden methanogene Archaeen das Treibhausgas Methan aus Stoffwechselprodukten von Fermentationsprozessen. Das gebildete Methan hat die ca. 30-fache Treibhausgaswirkung von CO2, wird aber in deutlich geringeren Mengen emittiert, was Methan zum zweitwichtigsten Treibhausgas nach CO2 macht. Um die Prozesse in der Methanbildung besser zu verstehen, ist es erforderlich die einzelnen an der Methanbildung beteiligten Gruppen der Archaeen genauer zu untersuchen. Hydrogenotrophe Methanogenese aus CO2 und Wasserstoff und acetoklastische Methanogenese aus Acetatspaltung sind in ihren Stoffwechselwegen schon gut erforscht und werden als die wichtigsten Wege der Methanbildung betrachtet. In den letzten Jahren wurden jedoch vermehrt Organismen entdeckt, welche auch methylotrophe Methanogenese, aus Methanol und methylierten Verbindungen, betreiben. Die methylotrophe Ordnung der Methanomassiliicoccales wurde 2012 erstmals beschrieben. Bisher liegt nur eine Reinkultur, Methanomassiliicoccus luminyensis, als Isolat vor. Eine weitere Erforschung dieser auch in Mooren häufig vorkommenden Ordnung trägt zum besseren Verständnis der Methanbildung in Mooren, aber auch in anderen Lebensräumen wie Gastro-Intestinal-Trakten (GIT) von Tieren oder Sedimenten von Gewässern bei. In dieser Arbeit werden die Mikrobiome, mit Schwerpunkt auf den methanogenen Archaea, an den sechs Untersuchungsstandorten des Projekts WETSCAPES, untersucht. Die Standorte befinden sich in den drei wichtigen Niedermoortypen Mecklenburg-Vorpommerns (Erlenbruchwald, Durchströmungsmoor und Küstenüberflutungsmoor), jeweils in entwässerten und wiedervernässten Bereichen. Im ersten Artikel wurde, basierend auf Illumina MiSeq Amplicon Sequenzierung der 16S rRNA und 18S rRNA Gene, die mikrobielle Zusammensetzung der Prokaryoten und Eukaryoten in den Standorten untersucht. Die in trockengelegten Mooren vorkommenden Mikroorganismen sind verantwortlich für den Abbau der pflanzlichen Biomasse. In wiedervernässten Standorten war die relative Abundanz dieser Organsimen deutlich geringer, andere Gruppen wie fermentierende Bakterien und Methan bildende Archaea traten in größerer Zahl auf. Die Zahl an methanbildenden Mikroorganismen pro Gramm Boden wurden mittels quantitativer Polymerase-Kettenreaktion (qPCR) bestimmt. Hier zeigte sich, dass Methanogene in wiedervernässten Mooren mindestens um einen Faktor zehn häufiger vorkommen als in trockengelegten Standorten, was auf eine erhöhte Methanproduktion in wiedervernässten Mooren schließen lässt. Durch Treibhausgasmessungen wurden diese Annahmen bestätigt. Der zweite Artikel verknüpft erste Erkenntnisse aus allen Fachgebieten des Projekts WETSCAPES. Das Ergebnis ist ein Überblick über die Interaktionen zwischen Wassertransport, Bodenchemie, Primärproduktion, Torfbildung, Stoffumwandlung und -transport, Mikroorganismen und Treibhausgasaustausch unter Anwendung modernster Methoden in den relevanten Forschungsbereichen. Der dritte Artikel untersucht einen anwendungsbezogenen Ansatz, in dem verschiedene Wiedervernässungsstrategien getestet wurden. Mit Hilfe von Abtragung des Oberbodens und Besiedlung mit Torfmoosen, sollte der Methanausstoß nach der Wiedervernässung verringert werden. Messungen der Treibhausgasemission kombiniert mit qPCR der methanbildenden Archaea ergaben, dass sich der Methanausstoß nach Abtragung der oberen 30 cm Boden gegenüber der unbehandelten Fläche deutlich verringerte. Im vierten Artikel wurde die methylotrophe Ordnung der Methanomassiliicoccales, aus der Gruppe der methanbildenden Archaea, näher untersucht. Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren wurde an zwölf Zeitpunkten, in drei Bodentiefen mit 16S rRNA Gen Sequenzierung eine jahreszeitliche und räumliche Analyse der vorkommenden Methanomassiliicoccales Phylotypen erstellt. Es zeigte sich eine Verteilung nach Bodentiefe, Redoxpotential und Jahreszeit in Abhängigkeit von den physiologischen Eigenschaften der Phylotypen. Im fünften Artikel wurde das 1,52 Mbp große Genom des Methanomassiliicoccales Stamms „Ca. Methanogranum gryphiswaldense U3.2.1“ vorgestellt. Dieser wurde aus Torfproben des wiedervernässten Durchströmungsmoors mittels anaeroben Kultivierungstechniken bis auf > 80% angereichert. Die mikroskopischen, physiologischen und Genom- Untersuchungen dieser Anreicherungskultur wurden im sechsten Artikel dargestellt. Der anaerob wachsende, wasserstoffabhängige methylotrophe Ca. Methanogranum gryphiswaldense U3.2.1 aus der Familie Methanomethylophilaceae nutzt Methanol und Trimethylamin als Elektronenakzeptor. Bisher gelang es trotz verschiedener Ansätze nicht, eine Reinkultur zu isolieren. Die Ergebnisse zeigen, wie komplex die Veränderungen im Bodenmikrobiom durch Wiedervernässung sind. Abhängig von Standort und Höhe des Wasserstandes hatten viele (a-)biotische Faktoren Einfluss auf die Entwicklung des Mikrobioms. Die Abundanz der methanbildenden Archaea war in den wiedervernässten Standorten signifikant höher als in den trockenen. Die Methanomassiliicoccales stellten einen substantiellen Anteil der methanogenen Archaea dar. Inwieweit sie auch einen wichtigen Anteil zur Methanbildung beitragen, bleibt zu untersuchen. In Anreicherungskulturen und Genomanalysen konnte das Substratspektrum des aus Moorboden gewonnenen Ca. Methanogranum gryphiswaldense U3.2.1 erforscht werden. Die Gewinnung einer Reinkultur aus Moorböden gelang bisher nicht und bleibt somit Ziel zukünftiger Untersuchungen

    Telemedizinische Betreuung von Patienten mit psychischen Erkrankungen während und nach des ersten COVID-19-Pandemie Lockdowns in Deutschland

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    Das Ziel der vorliegenden Dissertation war die Erörterung der Frage „Wie ist die Durchführbarkeit einer telemedizinischen Behandlung von Patienten einer psychiatrischen Institutsambulanz und einer Tagesklinik eines Universitätsklinikums in Deutschland, um die Kontinuität der Versorgung während des ersten COVID-19 Lockdowns zu gewährleisten und wie zufrieden sind die Patienten und Therapeuten?“. Es wurden die Daten einer Beobachtungsstudie während des ersten COVID-19 Lockdowns ausgewertet, in der Patienten in laufender oder neu begonnener ambulanter psychiatrischer Therapie sowie Patienten, die vorzeitig aus der Tagesklinik entlassen werden mussten, telemedizinisch behandelt wurden. Über die Hälfte der Patienten und Therapeuten gaben an, dass die Besprechung von Problemen und Bedürfnissen über das Telefon genauso gut funktionierte wie in den persönlichen Konsultationen. In der Untergruppe der Patienten, die aufgrund einer vorzeitigen Entlassung aus der Ta-gesklinik neu zur Therapie kamen, war die Akzeptanz sogar noch höher und die Telemedizin wurde in 87,5 % der Kontakte als gleich gut bewertet. Sowohl Patienten als auch Therapeuten waren der Meinung, dass die telemedizinische Betreu-ung während des Lockdowns eine Alternative zur üblichen Therapie in der Ambulanz darstellt und dass die Möglichkeit der telemedizinischen Betreuung für die Dauer der Coronavirus-Pandemie beibehalten werden sollte. Die Ergebnisse zeigen einen klaren Trend zur Zufriedenheit mit und Akzeptanz von telemedizinischer Betreuung in einer heterogenen Gruppe von nicht vorselektierten psychiatrischen Patienten. Obwohl die Zahl der Patienten gering ist, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die überwiegend positiven Ergebnisse von telemedizinischen Konzepten in Forschungsprojekten wahrscheinlich auf reale Versorgungssituationen übertragen werden können. Telemedizin kann, wenn es die Umstände erforderlich machen, wie zum Beispiel in einer Pan-demiesituation, eine effektive Alternative in der psychiatrischen Patientenversorgung bieten, um die kontinuierliche Betreuung zu gewährleisten. Darüber hinaus stellt die Telemedizin auch außerhalb der Pandemiesituation eine potentielle Erweiterung der Therapie von Patienten in der ambulanten psychiatrischen Versorgung dar. Vor allem diese hybride Versorgung kann auch auf andere Fachgebiete erweitert werden. Damit könnten nicht nur Engpässe, sondern zum Beispiel auch eine eingeschränkte Mobilität der Pati-enten abgemildert werden.Introduction In response to the COVID-19 pandemic, a general lockdown was enacted across Germany in March 2020. As a consequence, patients with mental health conditions received limited or no treatment in day hospitals and outpatient settings. To ensure continuity of care, the necessary technological preparations were made to enable the implementation of telemedical care via telephone or video conferencing, and this option was then used as much as possible. The aim of this study was to investigate the satisfaction and acceptance with telemedical care in a het-erogeneous patient group of psychiatric outpatients in Germany during the first COVID-19 lockdown. Methods In this observational study, patients in ongoing or newly initiated outpatient psychiatric thera-py as well as those who had to be discharged from the day clinic ahead of schedule received telemedical treatment via telephone. Data collection to assess the patients’ and therapists’ sat-isfaction with and acceptance of the telemedical care was adjusted to the treatment setting. Results Of 60 recruited patients, 57 could be included in the analysis. 51.6 % of the patients and 52.3 % of their therapists reported that the discussion of problems and needs worked just as well over the phone as in face-to-face consultations. In the subgroup of patients who were new to therapy due to being discharged from hospital early, acceptance was higher and telemedicine was rated as equally good in 87.5% of contacts. Both patients and therapists felt that telemed-icine care during lockdown was an alternative for usual therapy in the outpatient clinic and that the option of telemedicine care should continue for the duration of the coronavirus pan-demic. Discussion The results show a clear trend towards satisfaction with and acceptance of telemedicine care in a heterogeneous group of unselected psychiatric patients. Although the number of patients is small, the results indicate that the mostly positive results of telemedicine concepts in re-search projects can probably be transferred to real healthcare settings. Conclusions Telemedicine can be employed in healthcare for psychiatric patients either an alternative treatment option to maintain continuity of care or as a potential addition to regular care

    Kombinierte in vitro Behandlung von Osteosarkomzellen mit Zytostatika und kaltem atmosphärischem Plasma

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    Osteosarkome sind die häufigsten primären Knochentumoren im Kindesalter. Ihre Behandlung besteht seit den 1970er Jahren größtenteils unverändert in einer neoadjuvanten und adjuvanten Polychemotherapie in Kombination, falls möglich, mit einer chirurgischen Resektion. Standardmäßig eingesetzte Zytostatika hierbei sind unter anderem Doxorubicin (DOX) und Methotrexat (MTX). Das 5-Jahres-Überleben bei Osteosarkomen stagniert jedoch seit 20 bis 30 Jahren bei 75 %. Dies erfordert die Suche nach weiteren Behandlungsoptionen. Plasma als vierter Aggregatzustand und vor allem dessen Unterform des Kaltem Atmosphärischem Plasmas (CAP) steht in der Erforschung verschiedener Anwendungsmöglichkeiten in der Medizin. Neben Untersuchungen in der Dermatologie konnte bereits gezeigt werden, dass CAP in vitro und in vivo antiproliferativ und apoptotisch auf verschiedene Krebszellarten wirken kann. In dieser Arbeit wurde an den Osteosarkomzelllinien MNNG-HOS und U2-OS die Wirkung einer Kombination von CAP und mit den Zytostatika DOX und MTX auf die Zellvitalität und -proliferation, sowie die Menge an Apoptose im Vergleich zu den einzelnen Behandlungen überprüft. Auch der Einfluss einer CAP-Behandlung auf die DOX-Konzentration wurde getestet. Der bereits bekannte und mit Behandlungsdauer ansteigende, antiproliferative und apoptotische Effekt von CAP auf Osteosarkomzellen konnte hier ebenfalls gezeigt werden. Die Behandlung mit DOX und MTX zeigt hier ebenfalls fast immer konzentrationsabhängige, antiproliferative und apoptotische Wirkung. Durch eine Kombination von Chemotherapeutika und CAP wurden additive Effekte gezeigt, vor allem bei geringeren Zytostatikakonzentrationen und längeren Behandlungszeiten. Auch ließ sich eine Steigerung der Apoptoseinduktion zur alleinigen Zytostatikabehandlung durch die Kombination herbeiführen. Es konnte auch ermittelt werden, dass CAP bei niedrigen wie bei hohen Zytostatikakonzentrationen wirkt. Ein Unterschied der DOX-Konzentration bei einer CAP-Behandlung zur Kontrolle wurde nicht beobachtet. Diese Ergebnisse zeigen das Potenzial einer möglichen zusätzlichen CAP-Behandlung in der Therapie von Osteosarkomen

    Postoperative hip bracing reduces kinesiophobia in patients undergoing hip arthroscopy: a randomized-controlled trial

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    Introduction Detailed postoperative rehabilitation protocols after hip arthroscopy for femoroacetabular impingement syndrome (FAIS) are still a matter of debate. Adjunctive hip bracing represents a promising tool to improve early patients’ mobilization. To present, the effect of hip brace therapy on postoperative functional outcomes and specific patient individual psychologic factors remains controversially discussed. Consequently, we aimed to report postoperative outcomes focusing on hip function, pain and kinesiophobia between braced and unbraced patients. Materials and methods A prospective, randomized-controlled trial was conducted, including patients undergoing hip arthroscopy for FAIS. After exclusion, a final study cohort of 36 patients in the intervention group (postoperative hip brace) and 36 patients in the control group (no hip brace) were compared for kinesiophobia (Tampa Scale of Kinesiophobia), pain (Visual analog scale) and joint function (International Hip Outcome Tool-12) within the first six postoperative months. Results Hip arthroscopy significantly improved all patient-reported outcomes in both groups. Intergroup analysis revealed significantly lower levels of kinesiophobia in braced patients at 6-months follow up (30.7 vs. 34.1, p  = 0.04) while not negatively affecting pain and joint function. No intra- and postoperative complications occurred within both groups. Conclusions This study could demonstrate that bracing after hip arthroscopy can positively influence kinesiophobia, while the brace did not negatively impact postoperative pain and quality of life. Thus, hip bracing could be a viable assistive therapy in the postoperative rehabilitation phase after hip arthroscopy

    The importance of variance and microsite conditions for growth and hydraulic responses following long-term rewetting in pedunculate oak wood

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    Key message Early rewetting influenced growth variability and hydraulic uniformity in Pedunculate oak wood on disturbed peatland. Long-term study highlighted vessel widening's importance in adapting to water availability changes. Abstract Pedunculate oak ( Quercus robur L.) is a widely recognized flood-tolerant tree that thrives on fertile and moist soil conditions, such as on or close to peatland ecosystems. In the frame of climate change counteracting policies, rewetting peatland ecosystems is gaining increasing interest, while the ecological consequences are not always clear. Whereas the effect of flooding on wood anatomical traits of pedunculate oak is widely documented, little is known about the effect of permanent rewetting. In this study, we investigated the wood anatomical responses of 12 pedunculate oak trees located on a formerly drained peatland in NE Germany, that experienced flooding and a consequent rewetting. Wood anatomical traits were analyzed via CARROT, a tool that employs the accuracy and efficiency of artificial intelligence to identify tree rings and vessels. Growth anatomical traits (e.g., tree ring width) showed a sudden increase after the rewetting started in 1995, while hydraulic traits (Dh and Ks) displayed a decreasing trend only after the rewetting process was fostered by the opening of an artificial canal in 2004. Variance analysis highlighted subtle changes in the trait’s distribution over time: high soil water content triggered variability in the growth anatomical traits and, simultaneously, homogeneity in the hydraulic traits. Results suggest the relevance of the “vessel widening” mechanisms to develop coping strategies in response to the later stage of the rewetting, and pose relevant insights concerning the importance of specific site conditions for the implementation of rewetting policies in peatlands with presence of pedunculate oak

    New indications for the life habits of long-legged aphidlion-like larvae in about 100-million-year-old amber

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    Larvae of lacewings (Neuroptera) are known to be fierce predators today. Most characteristic are their prominent piercing-sucking stylets, which are used for venom injection and sucking out the fluids of the prey. Among lacewing larvae, aphidlions (larvae of the groups Chrysopidae and Hemerobiidae, green and brown lacewings) are today highly specialised to feed on aphids and evolved strategies to not be detected and attacked by, e.g., aphid-protecting ants. Fossil relatives of modern aphidlions seem to have also employed other strategies. For the species Pedanoptera arachnophila from about 100-million-year-old Kachin amber, Myanmar, an interaction of its larvae with spiders has been assumed. We present here new specimens resembling these larvae, including one piece of Cretaceous Kachin amber with a syn-inclusion of an aphidlion-like larva and an immature planthopper, indicating planthoppers as potential prey of the group about 100 million years ago. The morphology of the lacewing larva, with a trapezoid head capsule (in dorsal view), simple, toothless stylets, very elongate legs, and a spindle-shaped trunk, indicates that it is conspecific or at least closely related to P. arachnophila. We reconstruct the possible ontogenetic sequence of Pedanoptera arachnophila and discuss its ecology

    Relationship Anarchy—love is love relationship

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    In Relationship Anarchy, hier übersetzt als Beziehungsanarchie, wird danach gestrebt, dass Beziehungen ohne gesellschaftliche Zwänge individuell frei miteinander ausgehandelt werden, wie bei einem Buffet für belegte Brote („Smörgåsbord“), bei dem man die Zutaten der Beziehung gemeinsam wählen kann. Romantische Liebesbeziehung ist dabei nur eine Belegmöglichkeit. Der Fokus der Aushandlung der Beziehungsgestaltung liegt zwischen den jeweiligen Beziehungspersonen nach ihren eigenen Bedürfnissen und Werten. Dabei ist Liebe die Grundlage für alle Beziehungen, also die Basiszutat, das Brot, welches belegt wird, damit Beziehungsanarchie möglich ist. Die Definition von Liebe in Beziehungsanarchie ist prozessual und individualisiert gestaltet. Liebe ist Liebesbeziehung, Liebe ist die Praxis, das Handeln in einer Begegnung mit den Aspekten der offenen und ehrlichen Kommunikation, der Fürsorge, dem Anerkennen und Respekt von Unterschieden, Freiheit und Emanzipation, dem gegenseitigen Interesse an spirituellem Wachstum, Vertrauen, Verletzlichkeit und Zärtlichkeit. Dabei sind verbindliches Einstimmen aufeinander und Zuwenden in Zuneigung Voraussetzungen.In Relationship Anarchy, the aim is for relationships to be freely negotiated between individuals without societal constraints, much like a buffet of open sandwiches (“Smörgåsbord”), where the ingredients of the relationship can be chosen together. A romantic love relationship is just one option for how a relationship can be structured. The focus of negotiating the shape of a relationship lies between the individuals involved, based on their own needs and values. Love serves as the foundation for all relationships, acting as the base ingredient—the bread—on which different types of relationships can be built, making Relationship Anarchy possible. In Relationship Anarchy, the definition of love is dynamic and individualized. Love is love relationship; love is a practice—a way of acting within an encounter that involves open and honest communication, care, acknowledgment and respect for differences, freedom and emancipation, mutual interest in spiritual growth, trust, vulnerability, and tenderness. A commitment to attuning to each other and turning toward one another with affection are key prerequisites

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