Vorarlberg University of Applied Sciences
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Study of new generation optical networks with regards to type of optical amplifiers connected in the network
Agile Organisationen aus Sicht der Prozessorientierung
In der gegenwärtigen VUCA-Welt (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) sehen sich Organisationen einem intensiven Wettbewerb und dynamischen Marktbedingungen gegenüber. Insbesondere große Organisationen kämpfen aufgrund ihrer rigiden Strukturen, vielschichtigen Hierarchien und komplexen Entscheidungsprozessen mit mangelnder Agilität und Anpassungsfähigkeit. Diese Forschungsarbeit untersucht das Potenzial agiler Konzepte zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit großer Organisationen und beleuchtet dabei die Rolle des Prozessmanagements. Basierend auf einer theoretisch-konzeptionellen Literaturrecherche wurden verschiedene Agilitätsträger, -treiber und -fähigkeiten, die eine agile Organisation charakterisieren, identifiziert und in Beziehung zum Prozessmanagement gesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Entwicklung dynamischer Fähigkeiten, Prozessorientierung und die Implementierung agiler Prozessmethoden zu einer erhöhten Reaktionsfähigkeit, Flexibilität und Geschwindigkeit führen. Dem Prozessmanagement kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, indem es eine Balance zwischen Stabilität und Flexibilität schafft und die Prozessorientierung fördert. Als notwendige Komponenten einer erfolgreichen agilen Transformation braucht es einen umfassenden kulturellen Wandel sowie die Etablierung eines agilen Mindsets in der gesamten Organisation. Diese Arbeit betrachtet zudem Potenziale und Herausforderungen an der Schnittstelle von agilen Organisationen und Prozessmanagement, wobei auch das Thema Skalierung und Skalierungsframeworks in großen Strukturen betrachtet wird. Darüber hinaus wird betont, dass eine erfolgreiche agile Transformation in großen Organisationen weit über die reine Implementierung von Prozessmethoden hinausgeht. Vielmehr erfordert sie einen holistischen Ansatz, der alle Kernbereiche der Organisation einbezieht: Strategie, Struktur, MitarbeiterInnen, Prozesse und Technologie. Nur durch diese umfassende und integrierte Herangehensweise können große Organisationen das volle Potenzial agiler Konzepte ausschöpfen und ihre Wettbewerbsfähigkeit in der VUCA-Welt nachhaltig stärken
Analysis of DC current and voltage ripples of electrical drivetrains for HV electrical system emulation
State-of-the-art testing of traction inverters is conducted using PHIL-based testbeds. These systems, which include a battery emulator and an e-motor emulator (EME), offer significant advantages over dynamometer testbeds in terms of test duration, reproducibility, parameterization and protection of the unit under test. In these advanced systems, the physical modeling of the AC side (e-motor) is highly detailed, accounting for factors such as iron saturation effects, current harmonics, and loss models. State-of-the-art DC side models are limited to a constant voltage and an internal resistance model, as outlined in [1], neglecting other components like additional traction inverters or DC/DC converters connected to the HV electrical system and their impact on voltage and current ripples – high-frequency oscillations in the current that can arise from power electronic systems. This research project aims to address this gap by developing an HV electrical system emulator that considers these influences. This contribution explores the modeling of electric powertrains, focusing on the ripple currents impressed by traction inverters and DC/DC step-down converters and their propagation within the HV electrical system. Initially, the system approach of the HV electrical system emulator is outlined. The fundamental components of HV electrical systems containing various models, such as batteries, traction inverters and motors, are then discussed. Special attention is given to the modeling of ripple currents. Experimental studies based on simulations are presented to illustrate the ripple currents, the impressed frequency components, and their propagation within the HV electrical system of a selected example. The research also discusses strategies for mitigating ripple currents to protect electrical components. Finally, future trends in electric powertrains are examined, along with the next steps and upcoming work related to the emulation of the HV electrical system. The challenges that need to be addressed are also discussed
Cystathionine β-synthase deficiency in the E-HOD registry - part II: dietary and pharmacological treatment
Mögliche Auswirkungen einer potenziellen steuerlichen Abzugsfähigkeit von Eigenkapitalkosten auf Finanzierungsentscheidungen
Die vorliegende Arbeit untersucht die potenziellen Auswirkungen einer steuerlichen Abzugsfähigkeit von Eigenkapitalkosten auf die Finanzierungssituation von Unternehmen in Vorarlberg. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie beeinflussen eine potenzielle steuerliche Abzugsfähigkeit von Eigenkapitalkosten sowie eine mögliche Beschränkung der Abzugsfähigkeit von Fremdkapitalzinsen die Finanzierungsentscheidungen von Unternehmen in Vorarlberg? Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine quantitative Studie in Form einer Befragung unter Kapitalgesellschaften mit Sitz in Vorarlberg durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine gewisse Sensitivität gegenüber steuerlichen Maßnahmen. Die Mehrheit der Befragten würde ihren Eigenkapitaleinsatz bei steuerlicher Abzugsfähigkeit moderat, deutlich spürbar oder stark anpassen. Im Gegensatz dazu fällt der Einfluss einer möglichen Beschränkung der Abzugsfähigkeit von Fremdkapitalzinsen geringer aus. Darüber hinaus zeigt sich, dass weder die Eigenkapitalquote noch die Eigentümerinnen- bzw. Eigentümerstruktur eine signifikante Korrelation mit der potenziellen Änderung der Nutzung von Eigenkapital aufgrund der Abzugsfähigkeit aufweisen. Des Weiteren lassen sich keine signifikanten Unterschiede zwischen der Größe der Unternehmen oder der Branche in Bezug auf die Veränderung der Wahl von Ei-genkapital aufgrund der Abzugsfähigkeit bzw. Beschränkung erkennen. Es lässt sich festhalten, dass die steuerliche Abzugsfähigkeit von Eigenkapitalkosten den Eigenkapitaleinsatz stärkt. Die Stärke dieses Effekts ist jedoch von der Ausgestaltung des Models abhängig
Fallstudie Daten- und Informationssicherheit
Der Beitrag zeigt Datenaustausch und IT-Sicherheit für Unternehmen unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit und Vertrauen als Basis für einen erfolgreichen Datenaustausch zwischen Akteuren auf. Der Beitrag beschreibt die Fallstudie des fiktiven Unternehmens Oberseeblick Maschinenbau GmbH, welche die Umsetzungsmöglichkeiten von IT-Sicherheit in einem KMU in der Bodenseeregion aufzeigen soll. Im Fallbeispiel wird davon ausgegangen, dass skalierbare Ansätze für den Datenaustausch umfassende Sicherheitsstrategien erfordern. Etablierte Sicherheitsstandards wie ISO 27002 und das NIST Cybersecurity Framework können dabei eine Orientierung bieten, wobei kritische Infrastruktur zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen notwendig machen. Die Fallstudie erweitert diese etablierten Ansätze um ein Data Sharing Framework, welches die Abstimmung unterschiedlicher Sicherheitsstrategien über Unternehmensgrenzen hinweg fokussiert. Die Grundlage für die Notwendigkeit des Data Sharing Framework ist in einer Risikoeinschätzung begründet und unterstützt die Identifizierung von Sicherheitsbedenken. In weiterer Folge wird ein kollaborativer Ansatz mit IKT-Expert:innen und Praktiker:innen genutzt, um konkrete Maßnahmen zu entwickeln, welche auf Best Practices basieren und so den Einstieg erleichtern. Zielgruppe dieses Beitrags sind (mittelständische) Unternehmen, die Daten miteinander austauschen möchten, sowie IT-Sicherheitsbeauftragte und Praktiker:innen im Bereich Datenaustausch. Der Text gibt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Aspekte der IT-Sicherheit für den Datenaustausch im Beispielunternehmen Oberseeblick Maschinenbau GmbH. Er ist sowohl für Unternehmen als auch für IT-Expert:innen relevant
Interrelations and synergies between sustainable supply chain management and transformative marketing
The interplay between sustainable supply chain management (SSCM) and transformative marketing is pivotal for sustainable business model transformation, particularly for Small and Medium-sized Enterprises (SME) facing technological disruption. While both domains are individually recognized as drivers of sustainability, their integration - and the organizational mechanisms that enable it - remain underexplored. Building on recent research in business model transformation, this study investigates how adaptive organizational capabilities and organizational learning mediate the relationship between SSCM and transformative marketing in SME. Using a mixed-methods approach in the dynamic context of Vorarlberg, Austria, we combine qualitative interviews and focus groups with a quantitative survey employing validated constructs for adaptation and learning. Case studies of local and global SME illustrate how adaptive organizations and learning cultures enable rapid and resilient transformation, setting SME apart from larger firms. The findings offer both theoretical and practical insights for managers and policymakers seeking to foster sustainable, innovation-driven business models in the face of ongoing disruptio
Agiles Mindset bei Bürotätigen ohne akademische Ausbildung und sein Einfluss auf deren Leistung und innovatives Arbeitsverhalten
Diese Masterarbeit untersucht, ob ein agiles Mindset auch bei Büroangestellten ohne akademische Ausbildung mit deren Leistung und innovativem Arbeitsverhalten zusammenhängt. Aufbauend auf der Studie „Beyond a buzzword: the agile mindset as a new research construct in organizational psychology“ von Augner und Schermuly (2024) mit hauptsächlich Akademiker:innen (82 %) wurde eine Teil-Replikationsstudie mit dieser bewusst im Ausbildungshintergrund abweichenden Zielgruppe durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen: Auch in der bislang unterrepräsentierten Gruppe der Berufstätigen ohne Universitätsabschluss besteht ein signifikant positiver Zusammenhang zwischen agilem Mindset und den beiden untersuchten Variablen Leistung und innovatives Arbeitsverhalten. Ergänzend dazu finden sich in dieser Arbeit auch Erkenntnisse zu Themen wie Führen ohne Studium sowie Anregungen zur Berücksichtigung von weiteren Einflussfaktoren wie der beruflichen Sozialisation oder strukturellen Rahmenbedingungen. Die Replikationsstudie liefert damit nicht nur eine Bestätigung der Originalergebnisse, sondern erweitert sie um praxisrelevante Erkenntnisse zur Förderung agiler Denkweisen in einer breiteren Belegschaft.This Master thesis investigates whether an agile mindset is also associated with performance and innovative work behavior among office employees without academic degrees. Building on the study “Beyond a buzzword: the agile mindset as a new research construct in organizational psychology” by Augner and Schermuly (2024), which focused primarily on academics (82%), a partial replication was conducted with a deliberately different target group in terms of educational background. The results show that even within this previously underrepresented group of non-academic professionals, there is a significant positive correlation between an agile mindset and both performance and innovative work behavior. In addition, the study provides insights into topics such as leadership without a university degree and offers suggestions for considering further influencing factors such as (professional) socialization and structural conditions in the workplace and beyond. This replication not only confirms the original findings but also expands them with practice-relevant insights for fostering agile thinking across a broader workforce
KI-gestützte dialogische Reflexionsförderung
Die Digitalisierung von Planspielen wie SysTeamsChange stellt eine Herausforderung dar. Ohne menschliche Moderation kann die Reflexionstiefe – die Fähigkeit der Spielenden, kritisch über ihre Handlungen nachzudenken und diese Erkenntnisse auf reale Anwendungen zu übertragen – leiden. Die vorliegende Masterarbeit adressiert dieses Problem durch die Entwicklung eines theoretisch fundierten und praxistauglichen Konzepts für eine KI-gestützte dialogische Reflexionsförderung, spezifisch für das Planspiel SysTeamsChange. Basierend auf einer qualitativen Forschungsmethodik, die Interviews mit Fachleuten aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Reflexionspädagogik sowie deren Auswertung mittels qualitati-ver Inhaltsanalyse nach Mayring umfasst, wurde das Konzept ‚ReflectAI‘ entwickelt. Re-flectAI fungiert als ‚Kognitiver Spiegel‘, der Spielenden durch datengestützte Mustererken-nung und Theorieverknüpfung tiefere Einblicke in ihr Handeln ermöglicht. Das System kom-biniert situative In-Game-Impulse zur Förderung der unmittelbaren Reflexion (Reflection-in-Action) mit einem strukturierten, mehrphasigen Post-Game-Debriefing (Reflection-on-Action), das auf etablierten Reflexionsmodellen aufbaut. Eine agentenbasierte Architektur steuert den Dialogprozess, integriert Spieldaten kontextsensitiv mittels Retrieval-Augmented Generation (RAG) und berücksichtigt didaktische Prinzipien sowie Nutzungszentrierung. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Schließung der Forschungslücke im Bereich KI-gestützter Re-flexionsförderung in Planspielen. Das ReflectAI-Konzept demonstriert, wie KI diese wichtigen Reflexionsprozesse systematisch unterstützen und einen effektiven Lerntransfer fördern kann
Corporate Influencer:innen im Kontext von Employer Branding
Diese Masterarbeit untersucht den Einsatz von Corporate Influencer:innen im Kontext des Employer Brandings und widmet sich der zentralen Forschungsfrage, welche kritischen Erfolgsfaktoren und operativen Maßnahmen für deren erfolgreichen Einsatz relevant sind. Auf Basis eines zweistufigen Forschungsdesigns, bestehend aus systematischer Literaturrecherche und qualitativen Leitfadeninterviews mit Projektleiter:innen aus Corporate-Influencer:innen-Programmen sowie aktiven Corporate Influencer:innen, werden theoretische Konzepte mit praktischen Erfahrungswerten vereint. Die Ergebnisse zeigen, dass Authentizität, Freiwilligkeit, Managementunterstützung und kulturelle Passung als zentrale Erfolgsfaktoren gelten. Darüber hinaus wird deutlich, dass Corporate Influencer:innen weit über ihre kommunikative Rolle hinaus als interne Kulturträger:innen und identitätsstiftende Akteur:innen wirken. Die Arbeit leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für den Aufbau und die nachhaltige Steuerung von Corporate-Influencer:innen-Programmen ab.This master’s thesis explores the role of corporate influencers within the framework of employer branding and addresses the central research question as to which critical success factors and operational measures contribute to their effective use. The study is based on a two-stage research design, combining a comprehensive literature review with qualitative semi-structured interviews conducted with program leaders of corporate influencer programs and active corporate influencers. By triangulating theoretical insights with practical experiences, the study identifies authenticity, voluntary participation, management support, and cultural fit as key drivers of success. Furthermore, the findings show that corporate influencers act not only as communicators but also as internal cultural ambassadors and identity-building agents within organizations. The thesis concludes with a set of concrete recommendations for the strategic implementation and ongoing management of corporate influencer programs