Vorarlberg University of Applied Sciences

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    Ein Diagrammatischer Denkraum

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    Zu Beginn wurde im eigenen beruflichen Umfeld beobachtet, dass Informationen und Wissen, die heutzutage im Arbeitsalltag in Fülle ausgetauscht werden, häufig nicht die gewünschte Aufmerksamkeit und Offenheit erhalten. Diese Masterarbeit untersucht, wie bei dieser Art von Beobachtungen, deren komplexe Natur die Identifizierung von Lösungsansätzen erschwert, das eigentliche Problem erkannt werden kann. Frederic Vester zufolge ermöglicht ein vernetztes Denken dabei, Erkenntnisse vor allem aus den miteinander verknüpften Faktoren zu gewinnen. Diese Denkweise lässt sich in einer systemischen wie auch einer transdisziplinären Betrachtungsweise finden, wobei diese der Herausforderung gegenüberstehen vielfältige Perspektiven auf das Problem miteinander in Einklang zu bringen. Dies wirft die Frage auf, inwiefern eine gestalterische Zwischeninstanz dazu beitragen kann, einen gemeinsamen Denkraum zu eröffnen. Das Ziel dieser Arbeit ist, einen Entwurfsvorschlag für die Gestaltung eines Erkenntnisprozesses zu erarbeiten. Der Forschungsansatz dieser Arbeit – (FÜR+ÜBER)DURCH – leitet sich aus Christopher Fraylings Kategorien zur Designforschung ab. Die ‚Recherche FÜR‘ führt dazu, ein Problem als ein System zu betrachten, für das Wolfgang Jonas ein Problem-Design vorschlägt. In der ‚Recherche ÜBER‘ zeigt sich, dass es explizites wie auch implizites Wissen für eine umfassende Problembetrachtung braucht. Dafür wurde die Spuren-sicherung der Kunst auf das Design übertragen, um vorhandenes Wissen visuell zu dokumentieren. Mit Charles S. Peirce visuelles Entwurfs- und Erkenntnisverfahren lässt sich zudem ein anschauliches Denken durch diagrammatisches Schlussfolgern fördern. Die theoretischen Erkenntnisse münden in der ‚Transformation DURCH‘ in einen Vorschlag für ein diagrammatisches Problem-Design. Diesen gilt es in Bezug zu dem praxisbasierten Gestaltungsentwurf aus dem Masterprojekt zu reflektieren. In einer Werkshalle wurden Prototypische Beobachtungen zum ‚Zusammenspiel von Aufmerksamkeit und Offenheit‘ physisch in Beziehung gesetzt und anschließend mit zwei Testgruppen daraufhin untersucht, ob sich daraus neue Erkenntnisse ergeben. Es zeigte sich, das Design auf diese Weise einen gemeinsamen Austausch fördern kann. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Gestaltungsprozess die Vernetztheit eines Problems darstellen kann, jedoch ein vernetztes Denken aktiv initiiert werden muss, wofür im Entwurfsvorschlag dieser Arbeit ein visuelles Verfahren vorgestellt wird.Initially, it was observed within the own professional environment that the abundance of information and knowledge exchanged in today’s work routine often does not receive the desired attention and openness. This master‘s thesis explores how, in the case of such observations, whose complex nature complicates the identification of possible solutions, the underlying problem can be recognized. According to Frederic Vester, interconnected thinking allows to gain insights particularly from the interconnected factors. This way of thinking can be found in both a systemic and a transdisciplinary approach, whereby they face the challenge of harmonizing diverse perspectives on the problem. This raises the question of the extent to which an intermediary design instance can contribute to opening up a thinking space. The goal of this thesis is to work out a draft proposal for the design of a process to gain insights. The research approach of this work – (FOR + INTO)THROUGH – is derived from Christopher Frayling’s categories for design research. The ‚research FOR‘ leads to considering a problem as a system for which Wolfgang Jonas proposes a problem design. In the ‚Research INTO,‘ it becomes evident that both explicit as well as implicit knowledge are needed for a comprehensive problem examination. For this purpose, the art of Spurensicherung has been transferred to design to visually document existing knowledge. With Charles S. Peirce‘s visual process of gaining insights, it is possible to promote vivid thinking through diagrammatic reasoning. The theoretical insights come together in the ‚Transformation THROUGH,‘ leading to a proposal for a diagrammatic problem design. It is crucial to consider this in relation to the practice-based design concept from the master project. Prototypical observations on the ‚interplay of attention and openness‘ were physically interconnected in a factory hall and then analysed with two test groups to see whether new insights could be gained. It became apparent that, through this method, design can support collaborative exchange. At the same time, it was evident that the design process can represent the interconnectedness of a problem, but an interconnected thinking needs to be actively initiated, for which a visual approach is presented in the draft proposal of this work

    Zahlungsziele und Net Working Capital

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    Der Beitrag untersucht den vom EU-Parlament verabschiedeten Vorschlag, die geltende Zahlungsverzugsrichtlinie durch eine neue Verordnung zu ersetzen. Die Neuregelung umfasst vor allem eine EU-weit einheitliche Zahlungszielobergrenze von grundsätzlich 30 bis maximal 60 Tagen für Zahlungsziele im B2B-Bereich. Zur Abschätzung möglicher Effekte wird anhand von DAX-Unternehmen eine Verkürzung der Laufzeiten bei Forderungen und Verbindlichkeiten simuliert. Die Ergebnisse variieren erheblich und können im Einzelfall in die Milliarden Euro gehen.The article examines the proposal adopted by the European Parliament to replace the existing Late Payment Directive with a new regulation. The new regulation primarily includes a uniform EU-wide upper limit of generally 30 days to a maximum of 60 days for payment terms in the B2B sector. To assess possible effects, a simulation of the impact of shortened payment periods on receivables and payables of DAX companies is conducted. The results vary considerably and can reach billions of Euros in individual cases

    Datenaustausch in digitalen Pflegeanwendungen

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    Die Digitalisierung und die damit verbundene Möglichkeit des Datenaustauschs von Pflege-diensten stellt ein Potential für die Zukunft des Pflegesystems in Europa und speziell auch in Österreich dar. Im Rahmen des TeleCareHubs wird unter anderem ein System für diesen Datenaustausch entwickelt, über den unterschiedliche digitale Pflegedienstleistung über eine Middleware verbunden und somit ein Datenaustausch ermöglicht wird. Zusätzlich stellt diese Middleware die Möglichkeit bereit, diese Dienstleistungen in einem Verzeichnis anzubieten, und damit für Nutzer:innen einfacher auffindbar zu machen

    Das Paradoxon der warmherzigen Gewalt

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    Laterale Gewalt an Auszubildenden der Pflege ist ein nicht im öffentlichen Bewusstsein diskutiertes Problem, welches eine stark vulnerable Gruppe betrifft. Paradoxerweise ist es gerade die Sozialisierung als „bescheidene und geduldige Schwester“, welche entscheidend zur Ursache beiträgt. Gleichzeitig kann die Akademisierung der Pflege einen möglichen Ausweg darstellen

    Entwicklung und Validierung eines Live-Videostreaming Protokolls für fehlerbehaftete Transportmedien mit geringer Latenz

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    In der Masterarbeit „Entwicklung und Validierung eines Live-Videostreaming-Protokolls für fehlerbehaftete Transportmedien mit geringer Latenz“ wird ein neues, effizientes UDP basiertes Protokoll entwickelt, das JPEG als Codec nutzt. Ziel der Arbeit ist es, eine verbesserte Lösung für das Livestreaming in fehleranfälligen Netzwerken mit geringer Bandbreite und Latenz zu schaffen. Die Übertragung erfolgt in einem Single-Hop-Netzwerkmodell, wobei HD-Videos mit einer maximalen Bandbreite von 10 Mbit/s über unverschlüsselte digitale Kanäle gesendet werden. Im ersten Schritt wird eine FFMPEG basierte Testsuite für Live-Video-Protokolle implementiert. Anschließend wird das Verhalten das Realtime Transport Procotol und des Secure Reliable Transport - Protokoll bei Paketverlusten von 0%, 0,1%, 0,5%, 1%, 2%, 5%, 7%, 10%, 15% und 20% unter Verwendung des H.264, H.265 und MJPEG Codec analysiert. Dabei werden die Stärken und Schwächen der beiden Protokolle und Codecs identifiziert und für die Entwicklung des neuen Protokolls verwendet. Das daraus entwickelte Segmented Image Streamer Protocol wird unter den selben Vorraussetungen analysiert und mit SRT und RTP verglichen. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verbesserung der Latenz bis in den Millisekunden Bereich und konstanteren Jitter im Vergleich zu den anderen Protokollen. Die Analyse zeigt zudem, dass RTP nicht für den Einsatz auf fehlerbehafteten Übertragungsmedien geeignet ist und bereits bei geringen Paketverlust schwere Bildfehler entstehen. SRT ist durch das erneute Senden von Paketen in der Lage ist mit geringen Paketverlusten umzugehen. Jedoch leidet auch hier die Videoqualität bei höherem Paketverlust ab 5%. Das neu entwickelete Protokoll erzielt bei Qualität, Latenz und Jitter deutlich bessere Ergebnisse als die beiden Vergleichsprotokolle und bietet eine Lösung für Anwendungen mit strengen Latenzanforderungen, bei denen geringe Bildfehler akzeptabel sind.The master's thesis ''Development and Validation of a Live Video Streaming Protocol for Error-Prone Transport Media with Low Latenc'' presents the development of a new, efficient UDP-based protocol that utilizes JPEG as the codec. The objective of this work is to create an improved solution for live streaming in error-prone networks with low bandwidth and latency. The transmission is carried out in a single-hop network model, where HD videos are sent over unencrypted digital channels with a maximum bandwidth of 10 Mbit/s. In the first step, an FFMPEG-based test suite for live video protocols is implemented. Subsequently, the performance of the RTP and SRT protocols is analyzed under packet loss rates of 0%, 0.1%, 0.5%, 1%, 2%, 5%, 7%, 10%, 15%, and 20% using the H.264, H.265, and MJPEG codecs. The strengths and weaknesses of both protocols and codecs are identified and used for the development of the new protocol. The resulting Segmented Image Streamer Protocol is analyzed under the same conditions and compared with SRT and RTP. The results show a significant improvement in latency, reaching the millisecond range, and more consistent jitter compared to the other protocols. The analysis also demonstrates that RTP is unsuitable for use in error-prone transmission media, as even minimal packet loss causes severe image errors. SRT is capable of handling low packet loss by retransmitting packets. However, even with SRT, video quality degrades when packet loss exceeds 5%. The newly developed protocol achieves significantly better results in terms of quality, latency, and jitter compared to the two benchmark protocols and offers a solution for applications with strict latency requirements, where minor visual artifacts are acceptable

    Einfluss von Toröffnungszeiten auf den Heizwärmebedarf einer Logistikhalle

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    In dieser Arbeit werden Einflussparameter, insbesondere der Toröffnungszeit, auf den Heiz-wärmebedarf einer Logistikhalle untersucht. Dafür werden die Toröffnungszeiten einer realen Logistikhalle in Vorarlberg sensorgestützt aufgezeichnet. Die Modellierung der Logistikhalle erfolgt im Gebäude- und Anlagensimulationsprogramm IDA ICE. Die Validierung des Modells wird anhand Realdaten des Heizwärmebedarfs durchgeführt, wobei sich eine Gesamtjahresabweichung von 4,5% ergibt. Anschließend werden in verschiedenen Szenarien die Parameter Toröffnungszeit, Temperaturniveau sowie Infiltrationsfläche der Torabdichtung hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Heizwärmebedarf untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass längere Toröffnungszeiten den Heizwärmebedarf in einem annähernd quadratisch abfallenden Verlauf, erhöhen. Für das Referenzgebäude führt die Halbierung der Toröffnungszeiten zu einer Einsparung von 15%, während eine Verdoppelung der Zeiten den Heizwärmeverbrauch um 23% steigert. Zudem lässt sich belegen, dass der Heizwärmebedarf der Logistikhalle empfindlicher auf längere Toröffnungszeiten reagiert, je höher die Halle temperiert ist. Ein weiteres zentrales Ergebnis betrifft das Verbindungstor, das aufgrund seiner hindernisfreien und damit größeren Leckage-Fläche einen stärkeren Einfluss auf den Heizwärmebedarf hat als ein Verladetor bei gleicher Öffnungszeit. Online-Verlust-Torrechner, welche die gesamte Torfläche berücksichtigen, liefern daher auch keine präzisen Ergebnisse für Verladetore, da der Einfluss eines vor dem Tor geparkten LKWs nicht mitberücksichtigt wird, wie ein Vergleich zeigt. Darüber hinaus wird festgestellt, dass Torabdichtungssysteme mit größeren Leckage-Flächen einen ebenso negativen quadratischen Zusammenhang zum Heizwärmebedarf aufweisen. Das Abflachen der Verlustkurven bei längeren Toröffnungszeiten bzw. erhöhter Leckage-Fläche ist unter anderem auf die begrenzte Heizleistung, und das damit verbundene Absinken der Innentemperatur, zurückzuführen

    Frauen ans Licht!

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    In dieser Masterarbeit wird die Thematik der gendersensitiven Stadtgestaltung untersucht und diskutiert. Es stellt sich die Frage, wem der öffentliche Raum gehört und wer im öffentlichen Raum repräsentiert ist. Dabei stehen inklusive und exklusive Gestaltungsaspekte im Fokus ebenso wie mentale Barrieren im öffentlichen Raum. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum gelegt. Es stellt sich die Frage: Wie können sich Frauen Sichtbarkeit im öffentlichen Raum aneignen? Weiters geht es darum, wie Frauen im öffentlichen Raum repräsentiert werden, oder vielmehr, ob sie überhaupt repräsentiert werden. Die zentrale Forschungsfrage dieser Arbeit lautet: Wie kann das Wohlbefinden von weiblich gelesenen Personen im öffentlichen Raum durch das Sichtbarmachen von weiblichen Biografien gesteigert werden? Diese Themen wie das Wohlfühlen beziehungsweise Nichtwohlfühlen im öffentlichen Raum an bestimmten Orten wurde genauer analysiert und diskutiert. Die angewandten Methoden während der Explorationsphase umfassen die Cultural Probes Methode sowie die Anwendung von qualitativen Fragebögen und qualitativen Leitfadeninterviews, die durch begleitende Aufgaben unterstützt wurden. Ziel ist es, durch eine Intervention im öffentlichen Raum in Kombination mit einer Plakatserie, die auf eine Audioportraitserie verweist, die Sichtbarkeit von Frauen und deren Expertise auf mehreren Ebenen zu erhöhen. Zum einen im urbanen Raum, zum anderen im digitalen Raum. Die Evaluation der Gestaltungslösung umfasste eine Umfrage und konzentrierte sich dabei auf die Interventionen: Plakate im Stadtraum. Ziel ist es, die Macht und Repräsentanz im städtischen Kontext, die immer noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden zu durchbrechen und die Erhöhung von weiblicher Repräsentanz zu erlangen. Die Ergebnisse aus der Evaluation der Gestaltungslösung waren durchwegs positiv. Die verschiedenen Formate erwiesen sich als effektiv und hatten nachweislich positive Auswirkungen auf die Interessierten. Die Biografien wurden als nachvollziehbar und gut aufbereitet wahrgenommen. Zudem wurde die Thematik als aktuell eingestuft, was das Interesse und die Relevanz des Projekts weiter steigert. Viele der Befragten äußerten sich lobend über das Projekt und gaben an, dass sie es uneingeschränkt weiterempfehlen würden. Diese positiven Rückmeldungen unterstreichen die Wirksamkeit der durchgeführten Gestaltungslösung.This Master‘s thesis is about researching and discussing the issues of gender sensitive urban design. It addresses the theme of ownership and representation within public spaces, focusing on inclusive and exclusive design aspects and the mental barriers associated with public spaces. Particular attention is paid to the visibility of women in public spaces and whether they are represented there at all. One of the main questions addressed is: How can women gain visibility in public spaces? This leads to the central question of the thesis: How can the well-being of individuals perceived as female in public spaces be enhanced by improving the visibility of female biographies? These issues, such as the sense of comfort or discomfort in certain public spaces, were analysed and discussed in detail. The Cultural Probes method, paired with the qualitative questionnaires and guided interviews, is applied during the exploratory phase. The study aims to increase the visibility of women and their expertise on multiple levels, and it tries to achieve this through an intervention in public space as a poster series that give access to the respective audio portraits. These prototypes are an attempt to find a way to enhance the visibility of women both in the urban environment and in digital spaces. The evaluation of the design solution is made in form as a survey, focusing on the interventions, namely the placement of the posters in urban spaces. These posters aim, among other things, to challenge the predominantly male power and representation in the urban context and to increase the representation of women. The results of the evaluation of the design solution are consistently positive. The different formats proved to be effective and had a positive impact on the participants. The biographies in the audio portraits were found to be understandable and well prepared. As a result, the topic of the study is seen as relevant, which adds to its importance. Many respondents were complimentary about the project and indicated that they would be keen to recommend it to other people. This positive feedback may confirm the effectiveness of the design solution implemented

    Führung von Mitarbeiter:innen – neue Ansätze nach Ted Lasso #lassoleadership

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    Diese Masterarbeit untersucht und analysiert den Führungsstil von Ted Lasso, einer Figur aus der gleichnamigen TV-Serie, die auf Apple TV+ ausgestrahlt wird. Dabei wird speziell der Fokus daraufgelegt, wie sich sein Führungsverhalten in schwierigen bzw. in herausfordernden Zeiten zeigt. Neben der Analyse seines Führungsverhaltens wird überprüft, ob seine Verhal-tensweisen auch in der Praxis angewendet werden können. Durch eine qualitative Inhaltsanalyse der zweiten Staffel der TV-Serie und einer durchgeführ-ten Fokusgruppendiskussion mit Führungskräften wurde gezeigt, dass Ted Lassos Führungs-stil verschiedene bekannte Führungsansätze kombiniert mit eigenem Verhalten, welches nicht in bekannten Führungsmodellen zu finden ist. Dabei stechen besonders Humor, Empathie und Positivität in der Führung hervor. Es zeigt sich somit, dass dieses Verhalten in der Praxis hilfreich sein könnte, um speziell in herausfordernden Zeiten sich als effizient erweist. Diese Arbeit bietet neue Einblicke in die Anwendung von Medien, wie TV-Serien, um Führung neu zu denken und zeigt somit, dass TV-Serien als Datenquelle für moderne Führungsansät-ze liefern können

    Mixed Methods in der Evaluation von Interventionen

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