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українська версія
Softcover, 17x242В збірнику зібрані матеріали конференціі, що відбулася 17-18 листопада 2015 р. у місті Ґеттінґен (Німеччина) за фінансової підтримки BMBF. Було обґоворено можливості реформування юридичної освіти за західноєвропейським зразком. Саме німецька модель юридичної освіти може слугувати взірцем, адже вона надає студентам можливість вивчати практику правозастосування та акцентує увагу на методах вирішення правових задач, що допоможе відійти від поширенноґо в Україні
абстрактно-описового способу викладання і надасть студентам з автономним типом юридичного мислення можливість підготуватися до практичної юридичної діяльності. Обговорювалися нові підходи, а також перші успіхи та перешкоди в проведенні освітньої реформи. Статті, опубліковані в цьому збірнику українською, публікуються також у додатковому збірнику німецькою мовою
Zur Konstituierung kulturellen Eigentums durch geografische Herkunftsangaben
Softcover, 17x24Namen wie „Allgäuer Emmentaler“, „Dresdner Christstollen“ oder „Bayerisches Bier“ bezeichnen nicht nur kulinarische Produkte, sondern verorten diese in bestimmten Regionen, verknüpfen sie mit Erinnerungen und Assoziationen, suggerieren dadurch nicht allein räumliche, sondern auch historisch-tradierte Gebundenheit. Naheliegend, dass solche Namen einen Reiz darstellen – für die Kunden, die zwischen ähnlichen Produkten wählen, für die Hersteller, involviert in einen internationalen Wettbewerb, und nicht zuletzt für die Politik, interessiert an Schutz und Förderung der eigenen Wirtschaft. Entsprechend etablierte die Europäische Union ein Rechtsinstrument, das den Umgang mit geografischen Herkunftsangaben Bündnisweit reguliert. Es fußt auf der Annahme, dass Regionen über klimatische, geo- und biologische, doch auch kulturhistorische Charakteristika verfügen.
Am Beispiel der geschützten Ursprungsbezeichnung und vier exemplarisch gewählten Spezialitäten (Allgäuer Emmentaler, Odenwälder Frühstückskäse, Piave und Parmigiano Reggiano) erarbeitet die Autorin eine ethnografisch dichte, international vergleichende Beschreibung lokaler wie transnationaler Praktiken im europäischen Geoschutzsystem. Sie verbindet Interessensfelder der Wirtschafts- und Rechtswissenschaft und macht diese zu einem kulturwissenschaftlichen Gegenstand, wenn sie das Spannungsfeld von regionaler (kulinarischer) Kultur und wirtschaftlicher Inwertsetzung beleuchtet und auf Interessen, Strategien und Konflikte fokussiert, die die Transformation von präsumiert regional tradierten Produkten in rechtlich geschütztes kollektives Eigentum begleiten.Article descriptions such as “Allgäuer Emmentaler,” “Dresdner Christstollen” or “Bayerisches Bier” do not simply name culinary products, but locate them in certain regions and link them to memories and associations. They prove not only a spatial (geographic), but also a temporal (traditional) embedding in a certain region of origin. Such names are self-evidently attractive to clients, who have the choice between similar products, to producers, who are involved in international competition, and not least to politicians, who are interested in the protection and promotion of the economy in their areas of responsibility. Accordingly, the European Union (EU) established a legal instrument which regulates the use of geographical indications. It is based on the assumption that regions have common climatic, geological, biological and cultural characteristics.
Using the example of geographical indications and four exemplarily chosen specialties (the cheeses: Allgäuer Emmentaler, Odenwälder Frühstückskäse, Piave and Parmigiano Reggiano), Sarah May has developed an ethnographically thick, internationally comparative description of local and transnational practices in the system of EU quality schemes for agricultural products. She combines terms and theses of law and economics and translates them into an issue of cultural anthropology: She focuses on regional (culinary) culture and its economic valorization, on the interests, strategies and conflicts which accompany the transformation of regional handed-down practices and products into legally protected, spatially limited collective property
From modeling to efficient algorithms
Softcover, 17x24In phase retrieval problems that occur in imaging by coherent x-ray diffraction, one tries to reconstruct information about a sample of interest from possibly noisy intensity measurements of the wave fi eld traversing the sample. The mathematical formulation of these problems bases on some assumptions. Usually one of them is that the x-ray wave fi eld is generated by a point source. In order to address this very idealized assumption, it is common to perform a data preprocessing step, the so-called empty beam correction. Within this work, we study the validity of this approach by presenting a quantitative error estimate. Moreover, in order to solve these phase retrieval problems, we want to incorporate a priori knowledge about the structure of the noise and the solution into the reconstruction process. For this reason, the application of a problem adapted iteratively regularized Newton-type method becomes particularly attractive. This method includes the solution of a convex minimization problem in each iteration step. We present a method for solving general optimization problems of this form. Our method is a generalization of a commonly used algorithm which makes it efficiently applicable to a wide class of problems. We also proof convergence results and show the performance of our method by numerical examples
Die Halbwinkelsubstitution und ihre Anwendungen
Softcover, 17x24Das vorliegende Büchlein wendet sich an alle, die sich für Rechentricks interessieren. Der hier behandelte Trick ist die sog. Halbwinkelsubstitution, welche erheblich mehr Anwendungen hat, als die Anfängervorlesung vermuten lässt. Ab etwa dem dritten oder vierten Semester sollten die präsentierten Beispiele für Physiker, Mathematiker oder Ingenieure verständlich sein.
Nach einer elementaren Herleitung der Substitution und der Vorstellung der nötigen mathematischen Werkzeuge folgen Kapitel über beispielhafte Anwendungen in Mathematik, Kinematik und Physik. Letztere entstammen vorwiegend der Kernspintomografie; der Leser möge sich nicht durch den dort verwandten Jargon abschrecken lassen. Eine Signalgleichung etwa ist auch nur eine Gleichung im mathematischen Sinne. Der mit der Kernspintomografie vertraute Leser kann aus den letzten Kapiteln einen vermehrten Nutzen ziehen.
Der tiefere Zusammenhang zwischen den Kapiteln offenbart sich in der Ähnlichkeit der Euler-Gleichungen des starren Körpers mit der Bloch-Gleichung der Kernspinresonanz. Bei beiden ist zur Vereinfachung eine stereografische Projektion hilfreich, welche mit der Halbwinkelsubstitution eng verwandt ist
Formen und Methoden der Rechnungslegung: Städte, Klöster und Kaufleute
Softcover, 17x24Wirtschafts- und Rechnungsbücher bieten mehrdimensionale Zugänge und erfordern multidisziplinäre Annäherungen. Dass sie weit mehr sind als Einnahmen- und Ausgabeverzeichnisse zeigen die hier vorliegenden 17 Beiträge mit Beispielen von Lübeck bis Lyon. Sie vereinen die Ergebnisse eines Workshops, der diese Gattung serieller Quellen von Seiten der Geschichtswissenschaft und der Historischen Sprachforschung, der Editions- und Medienwissenschaft sowie der historischen Wirtschafts- und Betriebswirtschaftswissenschaft in den Blick genommen hat
Die Großstadt als literarischer Raum in der römischen Dichtung
Softcover, 17x24Die Entstehung von Großstädten ist kein Novum der letzten drei Jahrhunderte.
Auch im griechisch-römischen Kulturraum gab es bereits Millionenstädte, die in
struktureller, kultureller und sozialer Hinsicht heutigen Großstädten durchaus vergleichbar
waren. Aber hielt diese besondere Form menschlichen Zusammenlebens
auch Einzug in die Literatur ihrer Zeit? Ohne Zweifel wurde in den Dichtungen der
augusteischen und kaiserzeitlichen Epoche eine Großstadt wiederholt zum Ort der
Literatur gewählt: die Hauptstadt Rom. Die vorliegende Untersuchung geht der Frage
nach, inwieweit die Großstadt mit ihren (spezifischen) räumlichen Merkmalen in den
zeitgenössischen Werken thematisiert wird und wie die lateinischen Autoren sich zu
ihr als einem eigenen literarischen Gegenstand positionieren
untersucht am Beispiel der hochmechanisierten Aufarbeitung von Buchenkronen
Softcover, 17x24Diese Dissertationsschrift geht der Frage der ökonomisch optimalen Aufarbeitungsintensität
von Buchenkronen bei der hochmechanisierten Aufarbeitung
nach. Hierbei gilt es denjenigen Punkt innerhalb des Aufarbeitungsprozesses zu
identifizieren, an welchem entsprechend der Zielvorstellung des Entscheiders ein
ökonomisch optimales Verhältnis von Input und Output gegeben ist.
Neben den ökonomischen Grundlagen der Bestimmung der ökonomisch optimalen
Aufarbeitungsintensität werden in dieser Arbeit die notwendigen Prozesse
der hochmechanisierten Aufarbeitung von Buchenkronen anhand einer videobasierten
Prozesskostenanalyse detailliert beschrieben. Diese Kenntnisse finden
Anwendung in einem ökonomischen Entscheidungsmodell, mit welchem bei 163
Rotbuchen, die nach dem Randomized Branch Sampling (RBS)-Verfahren aufgenommen
sind, exemplarisch die ökonomisch optimale Aufarbeitungsintensität
bestimmt wird. Das Modell ermöglicht zudem die Sensitivität der ökonomisch
optimalen Aufarbeitungsintensität hinsichtlich unterschiedlicher Kosten-Erlös-Relationen bzw. Kronentypen zu verdeutlichen
Jan Davids Texte und Theodoor Galles Illustrationen in den jesuitischen Buchprojekten der Plantiniana
Hardcover, 17x24Die bei Plantin-Moretus um 1600 in Antwerpen gedruckten, von Jan David
SJ verfassten und durch Theodoor Galle aufwendig illustrierten Andachtsbücher
werden erstmals vollständig und systematisch, unter Berücksichtigung
der Texte und zugehöriger Bilder, vorgestellt und untersucht. Deren komplexe
Kupfersticherfi ndungen sind nicht - wie bislang angenommen - Emblemvarianten,
sondern stellen ein gänzlich anders funktionierendes System der Text- und
Bild-Synthese dar. Der jeweiligen Andachts-, Erbauungs- oder Lehrfunktion
entsprechend verbildlichen die Kupferstiche Allegorisierungen moralischer und
religiöser Didaxe, bildinterne Lettern und beigefügte Erläuterungen erschließen
Inhalte und stellen den Bezug zu den verbildlichten Texten her. Analyse der unterschiedlichen
Text-Bild-Verschränkungen in den vier Büchern, Herleitung der
Buchstabenverweissysteme, buchgeschichtliche Einordnung, Entstehungsumstände,
Konzeptionsgeschichte, funktionale Bestimmungen und Rezeptionen
der Bücher und Bilder werden umfassend geklärt. Neben Veridicus Christianus
(1601), Occasio Arrepta Neglecta (1605), Paradisus Sponsi et Sponsae (1607)
und Duodecim Specula (1610) wurde auch das umfangreiche und viel rezipierte,
von Boetius a Bolswert illustrierte Via Vitae Aeternae (1620) des Antoine
Sucquet SJ ausführlich behandelt
Baumartenportraits mit naturschutzfachlicher Bewertung
Softcover, 17x24Eine nachhaltige, multifunktionale Forstwirtschaft hat den Anspruch, Wälder so zu pflegen und zu nutzen, dass deren Produktivität, Verjüngungsfähigkeit, Vitalität und biologische Vielfalt erhalten bleiben. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass weder im Kielwasser der Rohholzerzeugung noch in jenem des Naturschutzes alle Waldfunktionen angemessen erfüllt werden. Die Integration eingeführter Baumarten in einen Waldbau auf ökologischen Grundlagen erfordert daher Kompromisse, die sich auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Regel auch finden lassen. Konkret bedeutet dies, dass der Anbau nicht invasiver eingeführter Baumarten in gewissem Umfang vom Naturschutz ebenso akzeptiert wird, wie seitens der Forstwirtschaft naturschutzfachliche Interessen berücksichtigt werden, indem bei ihrem Anbau auf eine räumliche Ordnung geachtet wird und bestehende Vorkommen invasiver Baumarten zurückgedrängt werden. Ziel dieser Ausarbeitung ist es vor diesem Hintergrund, die Potenziale und Risiken von 15 eingeführten Baumarten auf der Grundlage wissenschaftlicher Literatur und langjähriger Forschungsarbeiten auf Versuchsflächen der verschiedenen Forschungseinrichtungen und Anbauflächen der Forstbetriebe aufzuzeigen, um die zwischen Naturschutz und Forstwirtschaft aufgekommene Diskussion zu versachlichen
Modelle im Vergleich: Google Books Settlement, §1371 UrhG, Richtlinie Orphan Works und die Wahrnehmungsbefugnis der VG Wort
Softcover, 17x24Das Urheberrecht ist als absolutes Ausschließlichkeitsrecht ausgestaltet, d. h. für jede rechtmäßige Nutzung durch Dritte ist die Zustimmung des Urhebers notwendig. Dafür hat sich im Urheberrecht der Begriff Opt-In etabliert. Der Autor vergleicht vier Regelungsmodelle, die dieses Grundkonzept auf den Kopf stellen und es Begünstigten erlauben, urheberrechtlich geschützte Werke ohne vorherige Zustimmung zu nutzen, solange der Rechtsinhaber dieser Nutzung nicht widerspricht. Derartige Konzepte werden als Opt-Out-Modelle bezeichnet. Zugleich binden die Modelle Elemente der kollektiven Verwertung und insbesondere Verwertungsgesellschaften ein. Der Autor untersucht diese Modelle umfassend und vergleicht sie. Schließlich beantwortet der Autor die Frage, ob die verschiedenen Modelle verallgemeinerungsfähig sind, sodass Opt-In zugunsten Opt-Out verdrängt werden könnte.The German Copyright Law grants an absolute right to authors, i.e., any use of protected works requires the author's prior consent. This concept is known as opt-in. In this doctoral thesis the author examines five models which turn this concept upside down as they provide for the permission for certain beneficiaries to use protected works without the author's prior consent until the author objects to such use. This concept is known as opt-out. Also, the examined models contain elements of collectivization and, in particular, involve collecting societies. The author examines and compares these models and answers the question whether the underlying opt-out concept together with collectivization may be generalized so that it could replace opt-in