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    Produzent:innen von Bildungsmedien für den Geschichtsunterricht im Spannungsfeld von gesellschaftlicher Pluralisierung und nationaler Schließung

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    Softcover, 17x24Schulischer Geschichtsunterricht und seine Bildungsmedien sind wichtige Orte der (Re-)Produktion des Nationalen und gleichzeitig Orte der Aushandlung um Pluralisierung und Differenzgerechtigkeit. Dieses Buch erforscht, wie Schulbuchautor:innen, Redakteur:innen, Herausgeber:innen und Produzent:innen von digitalen Bildungsmedien für den Geschichtsunterricht das Nationale und das Plurale konstruieren und welche Implikationen damit einhergehen. Dafür verbindet es Nationalismusforschung, interkulturelle Erziehungswissenschaft, Bildungsmedienforschung und Geschichtsdidaktik. Auf Grundlage einer diskursanalytischen Auswertung von Interviews mit Produzent:innen aus deutschen Verlagen hinterfragt die Studie verbreitete Dichotomien wie jene zwischen nationaler Schließung und gesellschaftlicher Pluralisierung. Sie zeigt Überschneidungen zwischen einer dezidierten Befürwortung von Vielfalt und einer Dominanz nationaler Kategorien auf und unterstreicht pädagogisch relevante Spannungsverhältnisse zwischen pluralisierungsfördernden Potenzialen der Geschichtsschulbücher, Zielen der Produzent:innen, Routinen im Verlagsalltag und Interventionsmöglichkeiten, die Grenzen des Schulbuchwissens verschieben.School history lessons, and the educational media used in them, are important sites in which concepts of the national are (re)produced and, at the same time, notions of pluralisation and differential equity are negotiated. This book explores how textbook authors, editors, publishers and producers of digital educational media for the history classroom construct concepts of the national and of plurality, and with what implications, thus combining nationalism research, intercultural education science, educational media research, and history didactics. Based on a discourse-analytical evaluation of interviews with producers from German publishing houses, the study questions common dichotomies such as those between national closure and societal pluralisation. By examining the intersections between a firm advocacy of diversity and yet also a dominance of national categories, the book unveils pedagogically relevant tensions between the potential of history textbooks to promote pluralisation, the objectives of the educational media producers, everyday routines in publishing houses, and possibilities for intervention that shift the boundaries of textbook knowledge

    Empirische Studien zum Referenzraum wissenschaftlich-pädagogischer Lehrbücher, Vorlesungssammlungen und Einführungsschriften

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    Softcover, 17x24In Lehrbüchern, Einführungsschriften und Vorlesungssammlungen lagern sich in besonderer Weise Wissensbestände ab, die für eine Wissenschaftsdisziplin (zu einem bestimmten Zeitpunkt) von elementarer Bedeutung waren bzw. sind. In der vorliegenden Arbeit werden solche Werke, die zwischen 1750 und 1850 in der (wissenschaftlichen) Pädagogik erschienen sind, analysiert. Im Zentrum steht dabei die abstrakte Vermessung von Referenzräumen, unterstellend, durch Referenzräume indirekt auch Wissensräume sichtbar machen zu können – und dadurch eine frühe, primordiale Phase wissenschaftlich-pädagogischen Denkens zu erschließen.Textbooks and lecture collections contain a particular body of knowledge that was or is of fundamental importance for a scientific discipline (at a certain point in time). In the present work, such works published between 1750 and 1850 in (scientific) pedagogy are analysed. The focus is on bibliometric analyses, assuming that references can also indirectly make knowledge spaces visible – and thus open up an early, primordial phase of scientific pedagogical thought

    Eine ethnographische Studie zu Subjektpositionierungen in unterrichtlichen Differenzierungspraktiken

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    Softcover, 17x24Die vorliegende differenz- und subjekttheoretisch fundierte Arbeit umfasst ausgewählte Rekonstruktionen ethnographischer Beobachtungen von sogenannten Praktiken des ‚Kennenlernens‘ in neu einsetzenden fünften Klassen weiterführender Schulen in Deutschland. Entlang des theoretisch-methodologischen Vorschlags, die Funktion von Zeitlichkeitskonstruktionen gezielter zu berücksichtigen, wird rekonstruiert, wie im Modus des Erinnerns und Erwartens Wissen über einzelne Schüler:innen hergestellt wird und wie sie rekursiv als zeitlich differenzierte Subjekte positioniert werden. Schrittweise werden der Vollzug der normativ-pädagogisch als bedeutend legitimierbaren unterrichtlichen Differenzierungspraktiken des ‚Kennenlernens‘ und ihre machtvollen Effekte rekonstruiert. Auf diese Weise bietet die Studie vertiefte empirische Einblicke in die pädagogische Praxis des ‚Kennenlernens‘ und diskutiert dabei entstehende bisweilen prekäre Verhältnisse und Ambivalenzen.This difference and subject-theoretical study comprises selected reconstructions of ethnographic observations of so-called practices of ‘getting to know each other’ in new fifth-grade classes at secondary schools in Germany. In line with the theoretical-methodological proposal to consider the function of temporality constructions more explicitly, the reconstructions focus on how knowledge about individual students is produced in the mode of remembering and expecting them and their behaviour. In addition, the reconstructions show how they are recursively positioned as temporally differentiated subjects. Step by step, the realisation of the normative-pedagogical differentiation practices of ‘getting to know each other’ and their powerful effects are described. In this way, the study provides in-depth empirical insights into the pedagogical practice of ‘getting to know each other’ and discusses the sometimes precarious conditions and ambivalences that arise in the process

    Alltagspraxis, Lebensweltkonstruktion und politische Selbstwahrnehmung in Zeiten der konsolidierten Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover (1774–1783)

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    Softcover, 17x24Als Vertreter der britischen Krone war der Aufgabenbereich für die britischen Reichsdiplomaten im Dienste Georges III klar abgesteckt: Sie hatten sich um die britischen Belange zu kümmern, nicht aber um „His Majesty’s German Dominions“, unterhielt Kurhannover doch nach wie vor eigene Gesandtschaften. Theorie und Alltagspraxis erwiesen sich jedoch als nicht deckungsgleich. Innerhalb des politischen Rahmens der konsolidierten Personalunion werden hier die (in)offiziellen Berührungspunkte britischer und hannoverscher Reichsdiplomatie in den Jahren zwischen 1774 und 1783 beleuchtet. Im Zentrum stehen dabei Angehörige des britischen Corps Diplomatique, die mittels ihres Schriftverkehrs Einblicke sowohl in ihre eigene Alltags- und Gedankenwelt als auch in die politisch-strukturelle Realität des Kommunikations- und Handlungsraumes der Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover erlauben.British diplomats stationed in the German Empire and serving under George III had one major objective: seeing to matters regarding the British crown and steering clear of “His Majesty’s German Dominions”. The Electorate of Hanover did have her own diplomatic missions after all. As ever so often, theory deviated from reality and did indeed in this point. Zoning in on British-Hanoverian (un)official collaboration and cooperation, a selection of British diplomats serving on the European continent between 1774 and 1783 take centre stage. It is through their eyes and writing that the political and structural realities of the British-Hanoverian union are illuminated. Moreover do they offer a unique insight into the political ideas and perceptions of those, for whom the British-Hanoverian union was more than a mere political backdrop

    Eine rechtliche Analyse des öffentlich-rechtlichen Sicherungsinstruments am Beispiel von § 81 der Niedersächsischen Bauordnung

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    Softcover, 17x24Alle Bauordnungen sehen vor, dass ein Bauvorhaben nur dann genehmigungsfähig ist, wenn es im Einklang mit dem öffentlichen Recht steht. Dies setzt grundsätzlich voraus, dass alle Anforderungen des öffentlichen Baurechts auf dem zu bebauenden Grundstück erfüllt werden. Gerade im Bereich eng bebauter Innenstädte ist die Einhaltung der Erfordernisse schwer bis gar nicht möglich. Die Bauordnungen der Länder – mit Ausnahme des Freistaates Bayern – enthalten aus diesem Grund Regelungen zum öffentlich-rechtlichen Sicherungsinstrument der Baulast. Hierbei handelt es sich um ein Institut des Bauordnungsrechts, durch das der Erhalt baurechtmäßiger Zustände dauerhaft öffentlich-rechtlich gesichert werden soll. Diese Untersuchung widmet sich den verschiedenen rechtlichen und praktischen Auswirkungen, die die Baulast mit sich bringt. Einen Schwerpunkt bildet die Analyse von Inhalt, Wesen und Wirkung der Baulast. Im Einzelnen werden hier unter anderem bauordnungs- und bauplanungsrechtliche Anwendungsfelder näher erörtert (u.a. im Naturschutzrecht, Immissionsschutzrecht). Die in manchen Konstellationen bestehende Verzahnung der Baulast mit den zivilrechtlichen Sicherungsinstrumenten ist ebenfalls Teil der Untersuchung. Darüber hinaus wendet sich die Arbeit abschließend einem Vergleich der vom übrigen Bundesgebiet abweichenden Sonderrechtslage im Freistaat Bayern zu und zeigt ein alternatives Regelungsmodell zur Baulast auf.All building regulations stipulate that a building project can only be authorised if it complies with public law. This basically presupposes that all requirements of public building law are fulfilled concerning the property to be built on. However, especially in densely built-up city centres, it is difficult if not impossible to comply with these requirements. For this reason, the building codes of the German federal states - with the exception of the Free State of Bavaria - contain regulations on an instrument intended to secure these complex public building law requirements: the so called building obligation that, as a specific institute of building regulations law, seeks to ensure the long term preservation of building law conditions under public law. This study is dedicated to the various legal and practical effects that such a building obligation entails. One focus is on analysing the content, nature and effect of the building obligation. This analysis specifically includes the areas of application under building regulations and building planning law (including nature conservation law and immission control law). Furthermore, the interlocking of the building obligation with civil law security instruments in certain constellations is also part of the study. Finally, the work concludes with a comparison of the special legal situation in the Free State of Bavaria that varies from the rest of Germany, and develops an alternative regulatory model to the building obligation

    Bestandskatalog der italienischen Gemälde in der Kunstsammlung der Georg-August-Universität Göttingen

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    Softcover, 17x24Die Göttinger Kunstsammlung besitzt über 30 Gemälde italienischer Künstler, von Goldgrundtafeln aus dem 14. Jahrhundert über frühneuzeitliche Portraits bis hin zu Veduten des 18. und Werken des 19. Jahrhunderts. Einige Bilder kamen bereits im Februar 1796 als Stiftung Johann Wilhelm Zschorns nach Göttingen, dessen Vermächtnis den Kern der Gemäldesammlung bildet. Eine bedeutende Erweiterung erfuhr der Bestand durch Zugänge aus Sammlungen einiger Göttinger Professoren an der Wende zum 20. Jahrhundert, etwa von Wilhelm Baum 1882, Karl Ewald Hasse 1902 oder Karl Dilthey 1907. Die italienischen Werke der Göttinger Kunstsammlung sind – mit wenigen Ausnahmen – der Forschung weitgehend unbekannt. Seit dem Wintersemester 2014/2015 erfolgte eine grundlegende wissenschaftliche Aufarbeitung des Bestands mit Studierenden der Kunstgeschichte. Im Austausch mit Restauratorinnen und Expertinnen und Experten entstanden umfassende Untersuchungen zu den Werken, die 2017–2019 gemeinsam in einer Bestandsschau in der Kunstsammlung der Universität Göttingen präsentiert wurden. Der vorliegende Bestandskatalog, der von Studierenden und Dozierenden gemeinsam erarbeitet wurde, fasst die Forschungsergebnisse abschließend zusammen und stellt damit grundlegende Informationen für weitere Forschungen zur Verfügung

    Mit Ansätzen zu einer Strafzumessungsdatenbank sowie Ergänzungen der Strafrechtspflegestatistiken

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    Softcover, 21x27Das inzwischen etablierte Vorgehen, aus den Daten des Bundeszentralregisters (BZR) die statistischen Grundlagen für die Rückfallforschung zu erarbeiten, hat sich bewährt. Damit wurde ein Instrument geschaffen, das über die verschiedenen Erhebungswellen hinweg stabile Ergebnisse erzeugt: Ein Drittel der Straftäter wird innerhalb von drei Jahren wieder verurteilt. Verlängert man den Beobachtungszeitraum auf neun Jahre, wächst die Rückfallrate nochmals beträchtlich an. Je nach Alter, Geschlecht, Strafsanktion und Vorstrafen lassen sich differenzielle Basisraten für den Rückfall bilden. Die BZR-Daten eröffnen zudem neue Möglichkeiten: Zum einen kann eine bundesweite und regional nach Oberlandesgerichtsbezirken gegliederte Datenbank für Strafzumessungsentscheidungen geschaffen werden, die als Orientierungsrahmen für die Strafrechtspraxis dienen kann. Zum anderen lassen sich mit den Diversionsentscheidungen im Jugendstrafrecht und den Unterstellungen unter Bewährungs- und Führungsaufsicht wichtige Bereiche darstellen, die in den Strafrechtspflegestatistiken fehlen.The meanwhile established approach of using data from the Federal Central Register (of criminal records) to develop statistical foundations for reconviction research has proven successful. This has resulted in the creation of a tool that generates stable results across various data collection waves: About one-third of offenders are re-convicted within three years. Extending the observation period to nine years leads to a significant increase in the reconviction rate. Depending on factors such as age, gender, type of sanction, and prior convictions, differential base rates for recidivism can be established. The Central Register data also opens up new possibilities: On the one hand, a nationwide database structured by regional court districts can be created to serve as a framework for sentencing decisions in criminal law. On the other hand, the data allow for the representation of key areas that are missing in criminal justice statistics, such as diversionary decisions in juvenile criminal law and decisions regarding probation and supervision

    Analyse des geltenden Rechts und Vorschlag für eine gesetzliche Reform

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    Softcover, 17x24Angesichts der schwerwiegenden Folgen des fortschreitenden Klimawandels für den Menschen und seine Umwelt werden die bisherigen Maßnahmen zu dessen Begrenzung zunehmend als unzureichend wahrgenommen. Vielerorts werden Gerichtsverfahren geführt, in denen Regierungen zu einer effektiveren Klimaschutzgesetzgebung verpflichtet und Energie- und Mineralölkonzerne für ihren Beitrag an der Verursachung des Klimawandels haftbar gemacht werden sollen. Jan Cöster-Kauhl wirft die bisher wenig untersuchte Frage auf, wie der massive Ausstoß von Treibhausgasen durch Großemittenten aus der Warte des Strafrechts zu bewerten ist. Der erste Teil der Arbeit ist dem geltenden Strafrecht gewidmet. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Fragstellung, ob sich ein Zurechnungszusammenhang zwischen dem Emittieren von Treibhausgasen und Klimawandelfolgeschäden begründen lässt. Der zweite Teil behandelt Reformüberlegungen zur Schaffung einer neuen Klimastrafnorm. Hier untersucht der Autor verfassungsrechtliche Implikationen und setzt sich mit der Frage auseinander, wie sich die Norm in die Systematik des bestehenden Umweltstrafrechts integrieren lässt.Given the serious consequences an advancing climate change has on both people and the environment, current measures to limit it are increasingly perceived as inadequate. In many places, cases are brought before courts to compel governments to enact more effective climate legislation and to hold energy and oil companies accountable for their contributions to the changing climate. Jan Cöster-Kauhl examines how the massive emission of greenhouse gases by major emitters should be assessed from the perspective of the criminal law. The first part of the work is devoted to current criminal law statutes. The focus here is on the question of whether a chain of causation can be established between the emission of greenhouse gases and secondary damages caused by climate change. The second part deals with a possible legal reform: the creation of a new provision in the German Criminal Code. Here, the author examines the constitutional implications of such a provision and takes a detailed look at how it will fit into the existing system of environmental criminal law

    Rechts- und Ideologietransfer insbesondere zwischen dem „Dritten Reich“ und Ungarn

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    Softcover, 17x24Die transnationale Dimension des Nationalsozialismus hat in der rechtshistorischen Forschung bislang wenig Beachtung gefunden. Mit dem vorliegenden Band werden erstmals Transferprozesse und Verflechtungen vor allem zwischen Juristen NS-Deutschlands und Ungarns, teilweise aber auch darüber hinaus (im Verhältnis zu Österreich, der Slowakei und Japan), in größerem Umfang untersucht. Der thematische Bogen der sechzehn Beiträge ist dabei weit gespannt: So werden etwa der Ausbau wissenschaftlicher Kooperationen und transnationaler kultureller Vernetzungen, die Ausgestaltung bilateraler Rechtsbeziehungen, die Entrechtung der jüdischen Bevölkerung außerhalb Deutschlands, Außenperspektiven auf das NS-Recht sowie deutsche Bemühungen um eine Rechtsharmonisierung im europäischen „Großraum“ in den Blick genommen. Transnational sind aber auch die eingenommenen Perspektiven, denn einzelne Themen (beispielsweise zum NS-Rechtstransfer oder zur Einflussnahme des „Dritten Reiches“ auf deutsche Minderheiten im Ausland mithilfe des NS-Volksgruppenrechts) werden sowohl aus deutscher als auch ungarischer Sicht beleuchtet. Schließlich gibt der Band vielfältige Anregungen für weitere Forschungen auf dem Gebiet einer transnational angelegten Rechtsgeschichte des Nationalsozialismus.The transnational dimension of National Socialism has so far received little attention in legal history research. This volume is the first to examine transfer processes and interdependencies on a larger scale, especially between jurists in Nazi Germany and Hungary, but also beyond (in relation to Austria, Slovakia and Japan). The thematic scope of the sixteen articles is broad: For example, the expansion of academic cooperations and transnational cultural networks, the arrangement of bilateral legal relations, the deprivation of rights of the Jewish population outside Germany, external perspectives on Nazi law and German efforts to harmonise the law in the European ‘Großraum’ are examined. Moreover, also the adopted perspectives are transnational, as individual topics (for example, the transfer of Nazi law or the influence of the ‘Third Reich’ on German minorities abroad with the help of Nazi ‘Volksgruppenrecht‘) are examined from both a German and a Hungarian perspective. Finally, the volume provides a variety of suggestions for further research in the field of a transnational legal history of National Socialism

    Der Taiping-Aufstand und seine diskursiven Verortungen

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    Hardcover, 17x24Bezugsobjekt ist der Taiping-Aufstand im Zeichen von Bestrebungen, den Protestantismus in China einzuführen, was zur Herausbildung des „Himmelreichs des Großen Friedens“ von 1851 bis 1864 führte. Dieses Regime gilt mit dem Tode von vielen Millionen Menschen als einer der größten Bürgerkriege der Menschheitsgeschichte. Angesichts der umfangreichen Literatur erweist sich der Aufstand als geeignetes Untersuchungsobjekt für eine Diskursanalyse zum Verhältnis von Religion, Gewalt und Gebietsherrschaft. Die Arbeit betritt Neuland insofern, als sie die Unterschiede von Autoren und ihrer jeweiligen Konstruktion von Wirklichkeit herausarbeitet und dabei die Ursachen für höchst divergierende Sichtweisen aufdeckt. Die Analyse ist ausgedehnt durch einen Rückgriff auf relevante theoretische Ansätze der Religions- und Geschichtswissenschaft. Als Ergebnis einer Synthese von Empirie und Theorie werden acht Modelle zu Religion und Gewalt in der Gebietsherrschaft hergeleitet, in denen nur die Autoren sprechen, deren Schriften Gegenstand des diskursanalytischen Zugriffs waren. Damit wird im Sinn der Diskurstheorie ein Kampf um Deutungsmacht in den Spannungsfeldern Theokratie und Säkularisierung auf der einen Seite und Marxismus und Modernisierung auf der anderen offengelegt. Die Berücksichtigung des Erkenntnisfortschritts seit dem Taiping-Aufstand macht es möglich, Vergangenheit und Gegenwart in Bezug zu setzen, um auch wichtige Einblicke in aktuelle Erscheinungen von Religion, Gewalt und Gebietsherrschaft unserer Zeit zu erlangen.Reference object is the Taiping-Rebellion in the context of efforts to introduce Protestantism in 19th century China leading to the establishment of the “Heavenly Kingdom of Great Peace” from 1851 to 1864. With millions of victims this regimen stands for one of the greatest civil wars of mankind. Given a comprehensive body of literature the uprising constitutes a suitable research subject for a discourse analysis of the relationship between religion, violence and state control in such a way that the study enters new grounds by elaborating on differences among authors and their corresponding constructions of reality at the same time that the causes of differing perspectives are unveiled. The analysis is extended by a recourse to relevant approaches of religious studies and the historical science. As a result of a synthesis of empiricism and theory eight models of religion and violence under state control are derived in the language of the authors whose publications were subject of the discourse analysis. This way the struggle for power of interpretation is demonstrated between the poles of theocracy and secularization for one thing and for another between Marxism and modernization. Past and present are linked by taking into account the progress in knowledge since the Taiping-Rebellion thereby enabling insights into phenomena of religious violence and state control of our time

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