Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2013. Bericht der Bundesregierung an den Nationalrat gem. § 8 (2) FOG über die Lage und Bedürfnisse von Forschung, Technologie und Innovation in Österreich
Der Österreichische Forschungs- und Technologiebericht 2013 widmet sich als Lagebericht gemäß den aktuellen nationalen und internationalen forschungs- und technologiepolitischen Herausforderungen durch Analysen aktueller Entwicklungen und Trends und durch die Aufbereitung umfangreichen Datenmaterials zu Forschung, Technologie und Innovation; darüber hinaus werden spezifische Schwerpunktthemen präsentiert. Die österreichische Bundesregierung hält an dem Ziel fest, Österreich in die Spitzengruppe der innovativsten Forschungsländer Europas zu führen. Internationale Innovationsrankings können ein Instrument sein, den Stand und Fortschritt in der Zielerreichung zu bewerten. Auch heuer gibt der Forschungs- und Technologiebericht wieder einen Überblick über aktuelle Ergebnisse und Schwerpunkte in der Umsetzung der FTI-Strategie des Bundes
Erweiterte Erfolgskontrolle des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) hat Alleinstellungsmerkmale. Sie fördert in besonderem Maße die themenoffene, praxisnahe, branchenorientierte Forschung der deutschen mittelständischen Industrie. Die IGF hilft speziell KMU, deren strukturelle Defizite im Bereich Forschung und Entwicklung auszugleichen und sie trägt dazu bei, die internationale Konkurrenzfähigkeit von Branchen zu erhöhen. Die IGF ist anschlussfähig an andere Förderprogramme und bildet einen komplementären Baustein im Förderprogrammspektrum. Um die dadurch initiierten Reformen zu begleiten und zu dokumentieren, wurden im Rahmen der vorliegenden Evaluierung durch das Institut für Innovation und Technik (iit) und der KMU Forschung Austria folgende drei Ziele verfolgt: 1) einen Beitrag zur Feinsteuerung und Optimierung von Abläufen und Verfahren sowohl auf Ebene einzelner Projekte wie auch der des Gesamtprogramms zu leisten. 2) Grundsätzliche Überlegungen zur künftigen Weiterentwicklung der industriellen Gemeinschaftsforschung inklusive eines möglicherweise strukturellen Änderungsbedarfes anzustellen. 3) Damit verbunden sollten auch Ansätze für die Kommunikation der programmatischen Spezifika der Industriellen Gemeinschaftsforschung ins Außenfeld geliefert werden
Zwischenevaluierung der Dienstleistungsinitiative des bmwfj
Ende 2009 wurde vom BMWFJ mit der Verabschiedung des Basisdokuments der Dienstleistungsinitiative1 (DL-I) ein neuer Weg der Förderung innovativer Dienstleistungen eingeschlagen: Statt eines genuin neuen Programms wählte man die Option, existierende Programme der Innovationsförderung durch einen speziellen Fokus auf Dienstleistungen zu ergänzen und budgetär auszuweiten. Parallel wurden Begleitforschung sowie Awareness-Aktivitäten geplant. Technopolis wurde im Oktober 2012 mit der Zwischenevaluierung der DL-I beauftragt. Diese Evaluierung soll auf empirischer Basis das Programm hinsichtlich Konzept, Umsetzung sowie der Wirkung und Zielerreichung bewerten, um entsprechend dieser Ergebnisse Empfehlungen bezüglich der Weiterführung des Programms zu formulieren. Die Evaluierungsfragen betreffen das Programmkonzept, Prozesse und Organisation in der Umsetzung sowie die Wirkungen auf Ebene der Projekte und der Initiative
Fortschrittsbericht 2012: Begleitende Evaluierung der Impulsaktion „Laura Bassi Centres of Expertise“
Das Impulsprogramm "Laura Bassi Centres of Expertise" ist eine der Antworten des Wirtschaftsministeriums auf den geringen Forscherinnenanteil in Naturwissenschaft und Technik. In den insgesamt acht Zentren wird unter Leitung hochqualifizierter Expertinnen anwendungsorientierte Forschung in Naturwissenschaft und Technik über eine maximale Förderperiode von sieben Jahren (2010-2016) betrieben. Ziel der begleitenden Evaluierung ist es, bereits während der Laufzeit und nicht erst 2017 nach Abschluss zu erfahren, wie die für das Impulsprogramm eigens entwickelten Instrumente, wie zum Beispiel die Zukunftspotentialanalyse oder die gleichgewichtige Fokussierung auf Wissenschaft, Management und Gender von den beteiligten ForscherInnen und der FTI-Community, aufgenommen werden sowie welche Empfehlungen sich daraus für andere FTI-Programme ableiten lassen
Zwischenevaluierung der vom BMWF beauftragten Regionalen Kontaktstellen (RKS)
Die Evaluierung hatte zum Ziel, die Dienstleistungen sowie die Struktur der Regionalen Kontaktstellen im Hinblick auf ihre Effektivität und Effizienz zu analysieren und Empfehlungen für eine zukünftige Optimierung sowie - unter Berücksichtigung der auf EU-Ebene zu erwartenden Veränderungen - Grundlagen für allfällige Folgebeauftragungen zu erarbeiten. Für die Evaluierung kamen Dokumentenanalysen und Sekundärdatenauswertungen, Interviews im Rahmen eines Besuchsprogramms in den Bundesländern, Stakeholderinterviews sowie eine standardisierte Onlineumfrage bei Kund/innen der RKS zum Einsatz. Bewertet wurde der Zeitraum der RKS-Aktivitäten zwischen 2009 und 2012
Bildungsevaluierung Ländliche Entwicklung LE 07-13
Die ländlichen Gebiete der EU belaufen sich auf rund 91% der Gesamtfläche der Mitgliedstaaten. Zur Verfolgung der gesetzten Ziele in Bezug auf Wachstum und Beschäftigung (Lissabon-Strategie) sowie nachhaltige Entwicklung (Strategie von Göteborg) in den ländlichen Räumen, setzt die EU auf eine gemeinschaftliche Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums. Die Umsetzung des Programms zur Ländlichen Entwicklung unterliegt laut EU-Verordnung laufenden Monitoring- und Evaluierungsprozessen mit expliziten Vorgaben. Zusätzlich zu der laufenden Evaluierung durch das AWI wurde die vorliegende Studie / Evaluierung in Auftrag gegeben, welche die Wirkung der Bildungsmaßnahmen auf die Gesamtziele des Programms aufzeigen und deren Umsetzung analysieren soll. Der Endbericht zur durchgeführten Studie analysiert zunächst die Wirkungen der Bildungsmaßnahmen, abschließend werden identifizierte Verbesserungsmöglichkeiten ausgearbeitet. Es werden Empfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung und Durchführung der Maßnahmen abgeleitet und Indikatoren für die weitere Wirkungsevaluierung der Bildungsmaßnahmen festgelegt
Evaluierung der Forschungskooperationen im Rahmen der bilateralen wissenschaftlich-technischen Abkommen und Vereinbarungen
Im März 2013 wurde das Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) beauftragt, die bestehenden bilateralen WTZ-Abkommen (wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit) und Vereinbarungen, die Österreich mit fast zwei Dutzend Partnerländern in- und außerhalb Europas abgeschlossen hat, in Hinblick auf die Dimensionen der Relevanz, Effektivität und Effizienz der Abkommen zu evaluieren. Zur Erreichung der Evaluierungsvorgaben wurde ein multi-methodisches Untersuchungsdesign bestehend aus folgenden Methoden angewendet: Dokumentenanalyse, gesprächsleitfadenbasierte Stakeholderinterviews, gesprächsleitfadenbasierte Zielgruppeninterviews, bibliometrische Projektfallstudien und eine Online-Befragung der österreichischen WTZ-TeilnehmerInnen
"Licence to SHOK?" - External Ecaluation of the Strategic Centres for Science, Technology and Innovation
Dieser Bericht fasst die Ergebnisse der Evaluierung der Strategischen Zentren für Wissenschaft, Technologie und Innovation (SHOKs) zusammen. Die SHOKs sind in den letzten fünf Jahren zu einem der wichtigsten Instrumente der finnischen Innovationspolitik geworden und damit eines ihrer "Flaggschiff"-Programme. Die Berichte der Empfehlungen schlagen eine Reihe von Verbesserungen und Präzisierungen vor, die meisten speziell in Auswahlprozessen, Governance und Monitoring
The Effects of Innovation Network Policies
Dieser Bericht überprüft und reflektiert den Nachweis der Beziehung zwischen der öffentlichen Unterstützung von Netzwerken und den Auswirkungen auf Innovation. Er bietet einen konzeptionellen Hintergrund für politische Instrumente, die Innovation durch die Netzwerkaktivitäten fördern, für die Begründung ihres Einsatzes und für die bedeutendsten Arten von Ansätzen. Auf der Grundlage der vorhandenen Literatur gibt es Hinweise auf die Auswirkungen politischer Interventionen auf die Schaffung, das Management und das Verhalten von Netzwerken sowie - soweit vorhanden - die Auswirkungen von Netzwerken auf Innovationen aus einer Vielzahl von Formen der Netzwerkunterstützung. Dieser Befund wird innerhalb eines Rahmens analysiert, der die Grundlagen und Ziele der Netzwerkpolitiken untersucht und inwieweit die erwarteten Ergebnisse in Bezug auf folgende Themen realisiert wurden: Zusammenarbeit / Networking, Partnerschaften, Spitzenforschung, Forschungstraining und Transfer und Ausbeutung von Unternehmen Wissen und die Kosteneffizienz und Designfragen von Netzwerken
The Effects of Policies for Training Skills on Improving Innovation Capabilitites in Firms
Kompetenzen und Innovation werden oft als Zwillingsmotoren des Wirtschaftswachstums beansprucht, aber es gibt eine überraschend eingeschränkte Einschätzung, wie sich diese Kernmerkmale sowohl auf Unternehmensebene als auch an der Schnittstelle zwischen tertiärer Bildung und Industrie vereinen und interagieren. Regierungen auf der ganzen Welt, besonders in den Ländern mit hohem Einkommen, haben in Ausbildungsprogramme und in die Hochschulbildung investiert, um die "Humanressourcen in Wissenschaft und Technologie" zu verbessern und den Pool der "Wissensarbeiter" zu erweitern, die lösungsorientiertes und analytisches Denken bereit stellen, um einen Beitrag zur Erweiterung wissensintensiver Industrien zu leisten. Es besteht somit ein offenkundiger Konsens darüber, dass qualifizierte Arbeitskräfte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor benötigt werden, um das für eine erfolgreiche Innovationsleistung erforderliche Wissen zu schaffen und zu verbreiten. Aber welche Beweise untermauern diesen politischen Konsens