Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2014. Lagebericht gem. § 8 (1) FOG über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich.
Der Österreichische Forschungs- und Technologiebericht 2014 widmet sich als Lagebericht gemäß den aktuellen nationalen und internationalen forschungs- und technologiepolitischen Herausforderungen durch Analysen aktueller Entwicklungen und Trends und durch die Aufbereitung umfangreichen Datenmaterials zu Forschung, Technologie und Innovation; darüber hinaus werden spezifische Schwerpunktthemen präsentiert. Die österreichische Bundesregierung hält an dem Ziel fest, Österreich in die Spitzengruppe der innovativsten Forschungsländer Europas zu führen. Internationale Innovationsrankings können ein Instrument sein, den Stand und Fortschritt in der Zielerreichung zu bewerten. Auch heuer gibt der Forschungs- und Technologiebericht wieder einen Überblick über aktuelle Ergebnisse und Schwerpunkte in der Umsetzung der FTI-Strategie des Bundes
Auswahlverfahren von Forschungs-förderungsorganisationen im internationalen Vergleich (FOR-AUS)
Der vorliegende Projektbericht beschäftigt sich mit Projektauswahlverfahren in einer Vergleichsgruppe von internationalen Forschungsförderungsagenturen. Hier sollen zuerst einige organisatorische Praktiken herausgestellt werden, die als modelhaft gelten können. Daran anschließend sollen einige Trends präsentiert werden, welche die Entwicklungsrichtungen der einzelnen Organisationen beschreiben. Die wichtigste Quelle für die Studie waren die Telefoninterviews, in denen die meisten Daten zu den Projektauswahlverfahren ermittelt wurden. Die Organisationsbeschreibungen wurden meist verbatim den Homepages der jeweiligen Agenturen entnommen und sind so auch abwechselnd in Englisch und Deutsch gehalten. Die Studie orientiert sich an einer mit dem Auftraggeber akkordierten Liste an Leitfragen zu Auswahlverfahren von Forschungsförderungsorganisationen im internationalen Vergleich, insbesondere zu den Rollen verschiedener Akteursgruppen in diesem Prozess und dem Verhältnis dieser zueinander
Innovationsindikatoren und Innovation Leader-Strategie
Die Position Österreichs in internationalen Rankings der technologischen Leistungsfähigkeit wie etwa dem Innovation Union Scoreboard (IUS) der Europäischen Union ist die eines Innovation Followers. Trotz beträchtlicher Anstrengungen wie etwa einer deutlichen Zunahme der F&E-Ausgaben im letzten Jahrzehnt hat sich Österreichs Position wenig verändert. Es ist auch der Ab-stand zu den Innovation Leaders – Dänemark, Deutschland, Finnland, Schweden und die Schweiz, die allesamt eine besonders gute Position in diesen Rankings haben – nicht kleiner geworden.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Studie mit der Position Österreichs in ver-schiedenen Vergleichen der technologischen Leistungsfähigkeit von Ländern
Evaluierung des Förderprogrammes 'Sparkling Science'. Endbericht
Im Rahmen des Programmes Sparkling Science fördert das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung BMWF seit dem Jahr 2007 Forschungsvorhaben, die mit Schulen kooperieren und die Schülerinnen und Schüler unmittelbar in die Forschungstätigkeit integrieren. Hiermit soll ein doppelter Mehrwert erreicht werden – auf Seiten der Wissenschaft ein Mehrwert für die Erreichung von Forschungszielen, auf Seiten der Bildung ein Mehrwert für die Erreichung von Unterrichtszielen und für die Entwicklung zeitgemäßer Lehr- und Lernkompetenzen. Die Evaluierung erfolgt auf Grundlage von Indikatoren, die in den Sonderrichtlinien festgelegt sind, und umfasst eine quantitative Analyse der Programmstatistik und qualitative Aspekte.
In den vier Ausschreibungen der beiden Programmphasen wurden 595 Projektanträge eingereicht, von denen 144 gefördert wurden. 91 Projekte sind zum Zeitpunkt der Evaluierung abgeschlossen. Insgesamt haben 763 Wissenschafterinnen und Wissenschafter, 696 Lehrerinnen und Lehrer und 13.800 Schülerinnen und Schüler an den geförderten Projekten teilgenommen. Das Programm wirkt jedenfalls als Basis zur Etablierung dauerhafter Partnerschaften. Die über das Projekt hinausgehenden Kooperationen erfolgen zum Beispiel über die Betreuung von Maturaarbeiten oder Seminararbeiten, die Durchführung von Praktika, die Veranstaltung von Projekttagen oder Workshops oder durch Vortragstätigkeiten an den Schulen. Auch hat die gemeinsame Projektarbeit zu zahlreichen weiteren gemeinsamen Folgeanträgen geführt, sowohl bei Sparkling Science als auch bei anderen Förderprogrammen
Evaluierung des Forschungs- und Technologieprogramms „Neue Energien 2020“ Evaluierung mit Schwerpunkt 3. bis 5. Ausschreibung Management Summary,IWI-Studie 191
Evaluierung des Forschungs- und Technologieprogramms „Neue Energien 2020“
Evaluierung mit Schwerpunkt 3. bis 5. Ausschreibung
Management Summary, August 201
An In-depth Case Study of Selected WWTF Impacts
Diese Studie wurde durch den WWTF als Beitrag zur Evaluierung der ersten 10 Jahre dessen Fördertätigkeit in Auftrag gegeben. Dabei konzentriert sich der WWTF auf die Unterstützung interdisziplinärer Forschung, auf die Etablierung von kritischen Massen in bestimmten Forschungsfeldern sowie auf die Entwicklung neuer Forschungsbereiche. Ziel der Studie ist die Wirkung ausgewählter Förderprogramme des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds zu untersuchen, im Hinblick auf (a) die individuellen Forschungsportfolios einzelner ForscherInnen, (b) akademische Karieren und (c) die Wiener Forschungslandschaft.
Soweit dies von den Interviews mit den FördernehmerInnen des WWTF zu beurteilen ist, hat es der WWTF weitgehend geschafft seine Ziele zu erfüllen, indem er eine kreative Strategie verfolgt hat, die nicht versucht, das er wiederholen, was andere große Förderagenturen in Österreich machen. Vielmehr bündelt der WWTF seine Ressourcen, um überdurchschnittliche Fördersummen für einige wenige Projekte zur Verfügung zu stellen. Die Förderung von wissenschaftlicher Kooperation, sowohl interdisziplinär als auch zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung, war vorteilhaft für den Großteil der Projekte, die untersucht wurden. Diese selektive Förderstrategie des WWTF, die nur für Förderagenturen möglich ist, die nicht die Aufgabe haben Mittel für eine breite Masse zur Verfügung zu stellen, ist bemerkenswert, auch im internationalen Vergleich
Forschungsquotenziele 2020. Aktualisierung 2013
Die österreichische Bundesregierung hat im Rahmen der Strategie "Europa 2020" Forschungsquotenziele gesetzt: Die Forschungs- und Entwicklungsquote soll bis 2020 auf 3,76% des BIP gesteigert werden bei einem Finanzierungsanteil des öffentlichen Sektors von einem Drittel. Zusätzlich soll die Grundlagenforschungsquote auf 0,94% des BIP angehoben werden. Diese Studie berechnet einen idealtypischen Finanzierungs- und Ausgabenpfad, der die Erreichung dieser Ziele bis 2020 ermöglichen würde. Die für die Zielerreichung notwendige Finanzierung wird der vergangenen und vom Bundeshaushalt vorgegebenen künftigen Entwicklung der tatsächlichen F&E-Finanzierung gegenübergestellt. Aus dem Vergleich ergibt sich eine Finanzierungslücke zur Erreichung der Forschungsquotenziele
Kann Grundlagenforschung die wirtschaftliche Stagnation verhindern?
Der vorliegende Policy Brief erörtert, ausgehend von der aktuellen Diskussion über Stagnationstendenzen in hochentwickelten Innovationssystemen, die Bedeutung der Grundlagenforschung für die Vermeidung eines solchen negativen Szenarios. Dabei zeigt sich jedoch, dass das aktuelle Grundlagenforschungssystem in Österreich einige Probleme aufweist, welche seine Funktion als Treiber neuer, grundlegender Innovationen beeinträchtigen könnten. Dazu gehören etwa ein adverses Anreizsystem für akademische Karrieren oder eine unzureichende Bündelung von Forschungskompetenzen in Form von größeren aber stetig und langfristig finanzierten akademischen Einheiten. Österreich verfügt im internationalen Vergleich über eine lediglich mittelmäßige Attraktivität für akademisches Humankapital und vergibt damit die Chance, ein attraktiver Standort für wissenschaftsgetriebene, dynamische Branchen zu werden
Ergebnisse der F&E-Erhebung 2011 und Standortqualität
Der vorliegende Policy Brief diskutiert zwei aktuelle Themen der Innovationspolitik. Im ersten Teil werden die wesentlichen Ergebnisse der F&E-Erhebung 2011 zusammengefasst, Entwicklungen seit 2002 nachgezeichnet und einige Spezifika des österreichischen Innovationssystems erörtert. In Bezug auf die Rolle der öffentlichen Hand bei der Unternehmensförderung wird in einem zweiten Teil auf die Diskussion über die Standortqualität Österreichs eingegangen
Ex-post Evaluierung der Kompetenzzentrenprogramme Kplus und K_ind/K_net
Die Evaluierung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) durchgeführt. Das Ziel der Evaluierung war es, unter Einsatz eines geeigneten Methodenportfolios die Einbettung der Kompetenzzentrenprogramme in das österreichische Innovationssystem sowie Effekte und Wirkungen zu bewerten. Die K‐Programme bildeten die ersten bedeutenden, mit erheblichen finanziellen Mitteln ausgestatteten Programme zur strukturellen Förderung von Wissenschaft‐Wirtschaft‐Kooperationen in Österreich. Die Ausdifferenzierung der K‐Programme in unterschiedliche Förderschienen (wissenschaftsgetrieben (Kplus), anwendungsgetrieben und gebündelt (K_ind), anwendungsgetrieben und verteilt (K_net)) hatte eine konzeptionelle Berechtigung und war für die Anfangsphase der Programmentwicklung hilfreich. Trotzdem ist die Initiierung von zwei Programmen aus heutiger Sicht auch eine zweifelhafte organisatorische Parallelentwicklung, und nicht zuletzt den überlappenden Kompetenzen der Ministerien im Bereich FTI‐Politik geschuldet. Die ex‐post Evaluierung der Kompetenzzentrenprogramme nimmt eine abschließende Bewertung eines der größten österreichischen Strukturprogramme vor und liefert Hinweise für die Gestaltung rezenter und zukünftiger Fördermaßnahmen