Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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    fteval Journal issue fteval JOURNAL for Research and Technology Policy Evaluation (55). Themenoffene Ausgabe 2024

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    In dieser themenoffenen Ausgabe #55 des fteval Journal for Research and Technology Policy Evaluation widmen wir uns den Themen Nachhaltigkeit, künstliche Intelligenz und auch Genderfragen im Rahmen von Evaluierung

    Mathematik, MINT-Studien und -Berufe. Befragung von Maturierenden im Rahmen der Feldtestung 2024

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    Die Daten, die dieser Auswertung zugrunde liegen, wurden im Rahmen der Feldtestungen Mathematik 2024 des BMBWF erhoben. Sie basieren auf Angaben von rund 3.400 Schüler:innen in den Maturaklassen aller AHS-/BHS Formen und wurden anhand der Schulstatistik nach Geschlecht und Schultyp gewichtet

    Realising societal challenges: Towards challenge-led monitoring and evaluation

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    Eine "challenge-led" (an Herausforderungen orientierte) Innovationspolitik stellt gesellschaftliche Herausforderungen und Übergänge in den Mittelpunkt und zum Ziel der Innovationspolitik. Diese neue Art der Innovationspolitik erfordert nicht nur neue Ansätze bei der Festlegung der Agenda, der Programmierung, der Umsetzung und dem Management, sondern auch eine neue Sichtweise und Praxis des Monitorings und der Evaluation, um die Innovationspolitik auf gesellschaftliche Ziele ausrichten zu können. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Notwendigkeit und Nützlichkeit einer anderen Sichtweise und Art von Monitoring und Evaluation von herausforderungsorientierter F&I-Politik und ihrer Umsetzung - die wir als herausforderungsorientierte Monitoring und Evaluation (M&E) bezeichnen. Um diesen neuen Ansatz zu definieren, haben wir eine Literaturanalyse durchgeführt. Unsere Analyse identifiziert die Engpässe sowie potenzielle Wege, um zu einem angemessenen M&E-Rahmen für herausforderungsorientierte Innovationspolitiken zu gelangen. Als Nächstes zeigt unsere Analyse auf, wie Governance und eine institutionalisierte Evaluierungskultur und -praxis als (Teil der) Lösungen für alle vier identifizierten Engpässe präsentiert werden, aber in der Regel als ein nachträglicher Gedanke betrachtet werden, der "Experimente" erfordert. Die Überwindung anderer identifizierter Engpässe bei der M&E von Herausforderungen setzt jedoch voraus, dass (a) Führungs- und Organisationsstrukturen sowie (b) institutionalisierte Annahmen und Praktiken geändert werden. Daher argumentieren wir, dass für die Weiterentwicklung von herausforderungsorientiertem M&E die Rolle der Governance- und Organisationsstrukturen sowie der institutionalisierten sowie institutionalisierte Annahmen und Praktiken problematisiert und als Engpässe priorisiert werden sollten

    Care for the Gap! Wo bleiben Männer in der Elementar- und Grundschul(aus)bildung?

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    Das österreichische (Aus-)Bildungssystem wie auch der österreichische Arbeitsmarkt sind durch eine starke horizontale Geschlechtersegregation gekennzeichnet: Neben Ausbildungs- und Berufsfeldern, die überwiegend von (jungen) Männern nachgefragt werden – etwa im Bereich der sogenannten MINT-Berufe, ein Akronym welches für Mathematik, Informatik, Natur-wissenschaft und Technik steht – gibt es Ausbildungs- und Berufsfelder, welche von (jungen) Männern deutlich seltener in Betracht gezogen werden. Dazu zählen Berufe, die dem sogenannten SAHGE-Ausbildungs- und Berufsfeld zugordnet werden. Dieses Akronym steht für soziale Arbeit, haushaltsnahe Dienstleistungen sowie Gesundheits- und Erziehungsberufe und umfasst damit Ausbildungs- und Berufsgruppen, in welchen pflegerische, sorgende, soziale und pädagogische Arbeit geleistet wird

    Considerations for the Use of AI Tools at the Centre for Social Innovation

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    Ziel dieses Dokuments ist es, die MitarbeiterInnen des ZSI über die wichtigsten Aspekte im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI für die Arbeit am ZSI zu informieren, einschließlich relevanter Begriffe und Konzepte, rechtlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen sowie einer Reihe von Überlegungen für einen verantwortungsvollen und effektiven Einsatz von KI. Darüber hinaus werden Handlungsempfehlungen für das ZSI gegeben, wie KI-Tools in Zukunft effektiv und verantwortungsvoll eingesetzt werden können. Das Dokument schließt mit einer ersten Reihe potenzieller Anwendungsfälle, die als Grundlage für eine wachsende kollaborative Sammlung dienen könnten, um die ZSI-Mitarbeiter bei ihrer Arbeit mit KI anzuleiten. Da die technologischen Möglichkeiten und der regulatorische Rahmen rund um KI zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Dokuments (Juli 2024) noch sehr im Fluss sind, muss es als vorläufig betrachtet werden. Die ZSI ist bestrebt, sich weiterhin aktiv und kritisch mit neuen und sich entwickelnden Technologien auseinanderzusetzen, um sie auf verantwortungsvolle Weise in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren

    Austrian Research and Technology Report 2024

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    Der Forschungs- und Technologiebericht 2024 ist ein Bericht der Bundesregierung über die Lage und Bedürfnisse von Forschung, Technologie und Innovation in Österreich gem. FOG § 8 (2)

    Theoretical reflections on the role of social innovation in challenge and goal-oriented R&I agenda

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    In diesem Beitrag soll aufgezeigt werden, warum soziale Innovationen auch in herausforderungs- und zielorientierte Forschungsagenden einbezogen werden sollten und wie letztere konzeptionell erweitert werden müssen, damit diese Einbeziehung erfolgreich ist

    AI Governance in Austria and Australia: Learning from the Antipodeans

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    In allen OECD-Ländern wird über die Frage diskutiert, wie künstliche Intelligenz (KI) am besten reguliert werden kann, um das wirtschaftliche und soziale Potenzial dieser Technologie auszuschöpfen und gleichzeitig die Risiken zu minimieren. Der Artikel stellt die Frage, wie KI zu regeln ist und welche Rolle der Staat dabei einnehmen könnte, im Hinblick auf Fragen der Regulierung und Nutzung von KI in den eigenen Reihen. Als Fallbeispiele werden Österreich und Australien herangezogen, zwei demokratische Länder mit hohem Einkommen, die sich in ihrer geografischen Lage, ihrem politischen System und ihrer Wirtschaftsstruktur unterscheiden. Während beide Länder in ihrer KI-Strategie ein Gleichgewicht zwischen Innovation, Ethik und Regulierung anstreben, unterscheiden sich die gewählten Elemente zur Erreichung dieses Gleichgewichts in Bezug auf Strukturen, Prozesse und Instrumente erheblich

    Enhancing Evaluation Tender Quality: Integrating Gender for Robust Results

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    Evaluierungen spielen eine Schlüsselrolle bei der Bewertung der Wirksamkeit von Strategien, Programmen und Projekten und bei der Ableitung von Schlussfolgerungen für deren künftige Entwicklung. Um die Qualität der Evaluierung zu verbessern, wurden Standards eingeführt, die sich hauptsächlich auf die Evaluator:innen konzentrieren. Die wesentlichen Bedingungen für die Evaluierung werden jedoch im Voraus festgelegt, insbesondere in den Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen. Es wird erwartet, dass in den Ausschreibungen die Anforderungen und Erwartungen klar kommuniziert werden, um sicherzustellen, dass die Vorschläge effektiv verglichen werden können, während den Evaluierenden genügend Flexibilität bei der Gestaltung und Interpretation eingeräumt wird. In den Evaluierungsstandards fehlt jedoch häufig die Berücksichtigung von Gender- und Diversitätsaspekten, insbesondere in der Anfangsphase, z. B. bei Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen. In diesem Artikel wird die Einbeziehung von Gender-Analysen und Intersektionalität in Evaluierungsstandards bewertet, wobei der Schwerpunkt auf Ausschreibungsverfahren liegt. Es wird die Notwendigkeit eines systematischen Ansatzes zur Einbeziehung von Gender- und Diversitätsaspekten in die Evaluierungspraxis erörtert und die Lücke in den derzeitigen Standards aufgezeigt. Der Artikel verweist auf einen Leitfaden, der vom Arbeitskreis Gender Mainstreaming (AK GM) der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) entwickelt wurde, als Beispiel für Bemühungen, diese Lücke zu schließen. Dieser Leitfaden ist ein Beispiel für einen Rahmen, der Evaluationspraktiker und -ausschreiber zu einer inklusiveren Evaluationspraxis anleiten soll. Auf diese Weise entsprechen Evaluierungen nicht nur den gesetzlichen Anforderungen, sondern erfüllen auch die gesellschaftlichen Verpflichtungen zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, insbesondere in den Bereichen Forschung, Technologie und Innovation

    Evaluierung der nationalen Digital Innovation Hubs (DIH). Endbericht.

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    Um auf neue Anforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eingehen und das Angebot an die Zielsetzungen der Bundesregierung anpassen zu können, wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW, damals Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort) das Förderprogramm der nationalen Digital Innovation Hubs (DIH, kurz „Hubs“) aufgesetzt. Die nationalen DIH wurden im Jahr 2018 erstmalig ausgeschrieben und mit der Ausschreibung 2020 fortgesetzt. Insgesamt wurden im Rahmen der zwei Ausschreibungen sechs DIH errichtet, mit dem Ziel KMU bei der Digitalisierung zu unterstützen. Im Rahmen der gegenständlichen Evaluierung wurde überprüft, inwiefern die bestehenden DIH für KMU sichtbar und zugänglich sind, ob das Programm seine Ziele erreicht hat und welche Wirkungen bisher erzielt werden konnten. Darauf aufbauend sind Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Fortführung und die künftige Ausgestaltung des Programms abzuleiten

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