Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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Innovationssystem in centrope – Regionale Perspektiven für den FTI-Standort Wien
Die Position Wiens als überregionaler Wissenschaftsstandort und seine Verbindungsfunktionen für Forschung, Technologie und Innovation in der centrope-Region ist der Fokus dieser Studie. Die Ergebnisse fußen auf einer umfassenden Bewertung der Stärken und Schwächen, die mit einer vergleichenden Analyse von vier anderen europäischen grenzüberschreitenden Innovationssystemen kombiniert wird: Die Oberrhein-Region (CH, DE, FR), die Bodenseeregion (AT, CH, DE, LI), das Eindhoven-Leuven-Aachen Dreieck (BE, DE, NL) und die Øresundregion (DK, SE). Unter Berücksichtigung der SWOT-Analyse von centrope und der Erfahrungen in den Peer-Regionen, sollte die künftige Zusammenarbeit von Wien in ihrer Region auf neun Leitprinzipien beruhen. Unter diesen zählt Wiens vorhandene Stärken als Ausgangspunkt für grenzüberschreitende Maßnahmen – und dabei besonders in der wissenschaftlichen Grundlagenforschung – zu den Wichtigsten. Die höchste Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ergibt sich entlang der funktionalen Achsen zwischen komplementären Partnern und indem die wichtigsten Institutionen im FTI-Bereich gestärkt werden. Eine stärkere Bemühung "jenseits" die Region zu gehen, etwa in Form einer gemeinsamen Internationalisierungsstrategie, könnte helfen die Zusammenarbeit voranzutreiben. Andererseits könnten eine top-down Definition einer grenzüberschreitenden Region ohne Rücksicht auf tatsächliche Verhältnisse sowie eine zu ehrgeizige Governance, Strategie und Marketing-Bemühungen schädlich sein
Bericht zur wissenschaftlichen und technologischen Leistungsfähigkeit Österreichs 2013.
Der österreichische Ministerrat hat dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung die Aufgabe übertragen, einen jährlichen „Bericht zur wissenschaftlichen und technologischen Leistungsfähigkeit Österreichs“ zu erstellen. Der Bericht fokussiert auf die Erreichung der Ziele der Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Strategie), die auch im aktuellen Regierungsprogramm weiterhin als wesentlicher Orientierungsrahmen für die FTI-Politik der Bundesregierung geführt wird. Im Mittelpunkt der Analyse stehen ein strategisches Monitoring der Umsetzung der FTI-Strategie und die Bewertung der Zielorientierung der getroffenen Maßnahmen. Die Ergebnisse dieses Umsetzungsmonitorings bilden eine wesentliche Grundlage für die Bewertung der Performance des österreichischen FTI-Systems
Evaluierung der Kreativwirtschaftsinitiative evolve
Der vorliegende Bericht stellt eine Evaluierung der Aktivitäten der Kreativwirtschaftsinitiative „evolve“ zum Ende der Laufzeit dar, mit der Technopolis vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) beauftragt wurde. Er deckt sowohl eine ex-post Perspektive (Beobachtungszeitraum 2008 bis 2013) als auch eine ex-ante Perspektive ab. Im Hinblick auf letztere berücksichtigt die Evaluierung das zukünftige Konzept „evolve 2.0“, welches von den Trägern der Initiative für die nächste Förderperiode erstellt wurde. Im Rahmen der Evaluierung galt es u.a. zu beantworten, inwieweit mit den umgesetzten Maßnahmen (intendierte) Wirkungen erreicht wurden, wie das Zusammenwirken der Aktivitäten und Träger unter dem Programmdach „evolve“ funktioniert und wie „evolve“ sinnhafterweise weiterentwickelt werden kann
Evaluierung des österreichischen Genomforschungsprogramms GEN-AU
Im September 2001 startete das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur das österreichische Genomforschungsprogramm (GEN-AU), das mit einem Gesamtfördervolumen von rund EUR 85 Mio. höchst dotierte thematische Life Sciences Forschungsprogramm des Ministeriums. GEN-AU wurde mit einer Gesamtlaufzeit von zehn Jahren über drei Programmphasen geplant. Es hatte ein breit angelegtes Spektrum an Zielen, die von Forschung, Bildung, Gesundheit über Wirtschaft bis zum Arbeitsmarkt reichen. Im Zuge seiner Umsetzung wurden vor allem forschungspolitische Ziele verfolgt, um einen Impuls im Bereich der Genomforschung und Systembiologie zu setzen und diesen bis dahin in Österreich noch relativ schwach ausgeprägten Forschungsbereich nachhaltig zu stärken.
Die vorliegende Studie umfasst die ex-post Evaluierung von GEN-AU, unter Einbeziehung der Entwicklungen der Life Sciences Forschungslandschaft in Österreich. GEN-AU hat sich dabei als ein guter Marker im System erwiesen, um wesentliche Entwicklungen in der Forschungslandschaft zu beschreiben, nämlich – um die wichtigsten Ergebnisse vorwegzugreifen – die insgesamt gute Performance und internationale Anbindung der Life Sciences Forschung in Österreich, eine Konzentration auf die in der jüngeren Vergangenheit aufgebauten außeruniversitären Institute und deren Netzwerke sowie eine erhöhte Aufmerksamkeit für Fragen der Forschungsinfrastrukturpolitik
Performance of SMEs within FP7. An Interim Evaluation of FP7 components
The overall objective of this interim evaluation is to assess the relevance, efficiency effectiveness of the two FP7 initiatives (the Cooperation Programme and RSME) and their impacts on the participating SMEs and on society. This includes impacts on economic performance and innovation, European Added Value (EAV) and behavioural additionality. The report is based on several methodologies applied such as quantitative analysis of company financial databases, SME and stakeholder interviews and cases studies across EU28 and beyond. The analysis was guided by the evaluation questions provided in the Terms of References
Evaluation of Danida Business-To-Business Programme 2006-2011
Das B2B-Programm unterstützte Dänische Unternehmen und deren Partner in förderfähigen Ländern mit bis zu 5 Mio. DKK. Ziel war es an der Armutsminderung über die Förderung von Wirtschaftswachstum und gesellschaftlichem Fortschritt in Entwicklungsländern beizutragen. Als unmittelbares Ziel sollten langfristige, nachhaltige und wirtschaftlich funktionierende Partnerschaften zwischen Unternehmen in Danida’s Programmländern, u.a. Ägypten und Südafrika, und Dänischen Firmen gefördert werden, um die lokale Unternehmensentwicklung zu unterstützen.
Im B2B-Portfolio finden sich 445 Partnerschaften mit 420 Dänischen Unternehmen, für die zwischen 2006 und 2011 in 19 Ländern 1.088 Mio. DKK ausgeschüttet wurden. Die Evaluierung des B2B-Programmes hatte den zweifachen Nutzen das Programm zu bewerten und zu dokumentieren sowie um Erfahrungen und gute Praktiken für dessen Weiterentwicklung zu sammeln. Die wichtigsten Evaluierungsfragen waren damit: 1) Wie und in welchem Ausmaß hat das B2B-Programm zur Senkung der Armut beigetragen indem Wachstum und Arbeitsplätze in den Danida-Partnerländern entstanden sind: und 2) Welche Erkenntnisse wurden gemacht, mit denen Design, Monitoring und Management in Zukunft verbessert werden können
Zwischenevaluierung des Förderschwerpunkts Talente
Der Förderschwerpunkt Talente bündelt alle Aktivitäten zur Förderung der Humanpotenziale im BMVIT (damit wurden Programme wie brainpower austria, FEMtech und generation innovation unter ein Dach zusammengefasst), um die Ausschöpfung des Humanpotenzials im anwendungsorientierten, naturwissenschaftlich-technischen FTI-Bereich zu erhöhen. Der Förderschwerpunkt fokussiert auf den gesamten Karriereverlauf von ForscherInnen im weitesten Sinn, d. h. es werden (potentielle) ForscherInnen im Kindesalter ebenso gefördert wie etablierte ForscherInnen. Ziel der gegenständlichen Evaluierung ist die Analyse und Reflexion des bisherigen Verlaufs des Förderschwerpunkts (Betrachtungszeitraum sind die Jahre 2011 bis 2013), dabei werden die Konzeption, die Umsetzung und die bisher feststellbaren Wirkungen untersucht. Auf Basis der Resultate werden Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Förderschwerpunkts erarbeitet. Die Evaluierung kombiniert quantitative und qualitative Methoden: Dokumentenanalyse, Interviews mit Stakeholdern, Analyse der FFG-Monitoringdaten, Online-Befragung von in Talente regional Projekten involvierten PädagogInnen, Fallstudien sowie Interviews mit Projektverantwortlichen
Zur universitären Gerichtsmedizin in Österreich. Status quo, Stellungnahme und Empfehlungen
Der Wissenschaftsrat hat sich im Rahmen der Schwerpunktsetzungen seines Medizinischen Ausschusses zum Ziel gesetzt, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Medizinischen Universitäten Österreichs in der Gerichtsmedizin festzustellen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Forschung, Lehre und Dienstleistung in diesem wichtigen Fach vorzulegen. Unter Beiziehung externer gerichtsmedizinischer Experten wurden mit Vertretern der österreichischen universitären und außeruniversitären Gerichtsmedizin Problemstellungen und notwendige Veränderungen zur Weiterentwicklung des Faches diskutiert und in diesem Bericht dargelegt
Bildung, Innovation und Strukturwandel für eine Spitzenstellung Österreichs
Österreich befindet sich heute im globalen Wettbewerb. Mit Investitionen und Anstrengungen hat Österreich es geschafft, zu einem der reichsten Länder der Welt aufzusteigen. Defizite, die Österreichs Weiterentwicklung zu einer globalen Spitzenposition behindern, gilt es zu beseitigen. Das bedeutet zugleich, dass es ein Mehr an Zukunftsinvestitionen braucht. Diese Investitionen sind vor allem in Bildung, Forschung und Innovation zu tätigen und müssen durch das Zulassen eines damit unweigerlich verbundenen Strukturwandels weiter unterstützt werden. Österreich muss das in Bildung angelegte Wachstums- und Wohlfahrtspotential in Zukunft ausschöpfen und damit den bildungspolitischen Reformrückstau umgehend aufarbeiten
The Short-run Impact on Total Factor Productivity Growth of the Danish Innovation and Research Support System
Diese Studie führt die erste gemeinsame Schätzung der wirtschaftlichen Auswirkungen von Programmen für Innovation und Forschung durch und konzentriert sich auf Unternehmen mit weniger als 500 Angestellten. Ziel ist es, 1) die relative Wirkung der Förderung auf die Produktivität zu beziffern und 2) eine kausale Untersuchung mehrerer und gleichzeitiger Förderprogramme zu bewältigen.
Die Betrachtung des Berichts ist auf zwei Jahre nach der Teilnahme beschränkt, was zwar nur ein kurzer Zeitabschnitt, aber gleichzeitig eine notwendige und pragmatische Beschränkung ist. Die historische Produktivitätsentwicklung der Unternehmen wird berücksichtigt, um auszuschließen, dass in der Schätzung die beteiligten Unternehmen zuerst schnell wuchsen, was sich mit der Förderung einfach fortsetzte. In der gegebenen Stichprobe zeigt sich, dass die Produktivität in Firmen im Fördersystem um jährlich durchschnittlich 2,5 Prozentpunkte schneller wächst in den ersten beiden Jahren, verglichen mit nicht teilnehmenden Unternehmen. Hinter diesem Durchschnittswert liegen jedoch stark schwankende Schätzungen für die einzelnen Programme