Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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Kombinierte Programmevaluierung der Christian Doppler Labors und Josef Ressel Zentren 2016
Die vorliegende Evaluierung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) durchgeführt, deren Förderprogramme „Förderung der Einrichtung und des Betriebs von Christian Doppler Labors“ und „Förderung und Einrichtung des Betriebs von Josef Ressel Zentren“ von der CDG abgewickelt werden. Die gesamte Evaluierung orientiert sich am Vor-bild der Nutzen-, Programm- und Systemevaluierung aus dem Jahr 2011 (vgl. Economica/IWI 2012). Zusätzlich werden in der aktuellen Evaluierung die Josef Ressel Zentren sowie ergänzende Module (Finanzierung der Grundlagenforschung, Patentanalyse) einbezogen. Zielsetzung ist es, das Förderprogramm bzw. die beiden zu evaluierenden Programme hinsichtlich ihrer Wirkungsebenen Output (Kennzahlenebene), Outcome (Ebene der operationalisierbaren Ziele) und Impact (Ebene der wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Ziele) mittels der Economica/IWI. Methodik zu untersuchen. Aufbauend auf den Ergebnissen der Kenndatenerhebung erfolgt in einem zweiten Schritt die Untersuchung der Zielerreichung der Programme im Rahmen der Programmevaluierung.
Schließlich wird ein Vergleich der aktuellen Ergebnisse mit jenen aus 2011 vorgenommen
Der Beitrag österreichischer Erfindungen zur Entwicklung von Schlüsseltechnologien. Ergebnisse auf der Grundlage eines neuen Patentanzeigers.
Die vorliegende Studie präsentiert eine neue Analyse der Bedeutung von Patentanmeldungen in sechs Technologiefeldern,
die von der Europäischen Kommission als Schlüsseltechnologien, oder Key Enabling Technologies (KETs) definiert werden, sowie der Biotechnologie. Demnach steuern in Österreich in allen Technologiefeldern österreichische Erfinder und Erfinderinnen Patente mit einer hohen Bedeutung für das jeweilige Technologiefeld bei, und die Bedeutung von Erfindungen mit österreichischer Beteiligung nahm in den vergangenen zehn Jahren in jedem Technologiefeld teilweise stark zu. Dies trifft vor allem in den Bereichen fortschrittliche Werkstoffe und fortschrittliche Fertigungstechnik sowie in geringerem Maße der Photonik zu. Auch in der Biotechnologie gewannen Erfindungen mit österreichischer Beteiligung erheblich an Bedeutung. In diesen Bereichen entwickelte sich Österreich in den letzten 20 Jahren zu einem wichtigen Akteur in Europa und weltweit. Trotz der zunehmenden Bedeutung österreichischer Beiträge zu diesen Technologien stammen jedoch bahnbrechende, paradigmenbildende Erfindungen ("Superpatente") nicht aus Österreich. Solche "Superpatente" liegen zumeist neuen Industriezweigen zugrunde und erzielen auch die höchsten wirtschaftlichen Erträge
Evaluierung der Forschungsprämie
Die Forschungsprämie wurde im Jahr 2002 eingeführt und ist seit 2011 das einzige steuerliche Instrument in Österreich zur Förderung von F&E, das allen Unternehmen gleichermaßen zugänglich ist. Die Evaluierung zeigt, dass die Forschungsprämie vor allem bei kontinuierlich F&E - betreibenden Unternehmen unterstützend wirkt. Die Forschungsprämie wirkt mehr in die Tiefe als in die Breite, d.h. bei bereits F&E - intensiven Unternehmen verstärkt die Forschungsprämie die Forschungstätigkeit zusätzlich. Die an der Evaluierung teilnehmenden Unternehmen haben ihren Angabenzufolge zwischen 2010 und 2015 rund 14.300zusätzliche hoch-bzw. höher qualifizierte MitarbeiterInnen eingestellt. Die Zufriedenheit -sowohl was das Verfahren zur Geltendmachung der Prämie als auch ihre Ausgestaltung betrifft –ist insgesamt bei den Unternehmen relativ hoch
Wirkungsmonitoring der FFG Förderung 2016
Das Wirkungsmonitoring der im Jahr 2012 abgeschlossenen FFG Projekte bezieht sich auf geförderte Projekte, in denen Unternehmen und Forschungseinrichtungen (inkl. Hochschulen) als Projektträger oder Partner auftreten. Die empirische Basis stellt eine standardisierte Befragung von Fördernehmern dar, die mit Daten der FFG Projektdatenbank ergänzt wurden. Indem die Analyse der Projekte vier Jahre nach dem formalen Projektende erfolgt, sollen Aussagen über die kurz- bis mittelfristigen Auswirkungen der eingesetzten Fördermittel ermöglicht werden
STANDORT- UND TECHNOLOGIEBERICHT OBERÖSTERREICH 2017
Das strategische Programm Innovatives Oberös-terreich 2020 befindet sich in der Halbzeit seiner Umsetzung. Mit dem Standort- und Technologie-bericht Oberösterreich 20171 liegt nun eine fun-dierte Diskussionsgrundlage zu aktuellen Ent-wicklungen und politischen Herausforderungen vor. Die im Folgenden erläuterte Empirie zeigt, dass Oberösterreich seine gute Position als Innovationsregion mit der anziehenden Konjunk-tur halten und in einigen Bereichen sogar aus-bauen konnte. Die strukturellen Besonderheiten Oberösterreichs begründen einerseits den wirt-schaftlichen Erfolg, sind aber andererseits, wie sich zeigt, auch mit Herausforderungen in der langfristig Entwicklungen des Standorts verbun-den. Neben dem Bezug zum aktuellen strategi-schen Programm Innovatives Oberösterreich 2020 liegt ein Hauptaugenmerk des Berichtes auf der Gegenüberstellung mit nationalen sowie internationalen Vergleichsregionen
Evaluation der Leibniz-WissenschaftsCampi. Bericht der ExpertInnenkommission
Evaluation der Leibniz-WissenschaftsCampi. Bericht der ExpertInnenkommissio
Evaluation der Leibniz-WissenschaftsCampi DOSSIER
Evaluation der Leibniz-WissenschaftsCampi DOSSIE
Absolventinnenbefragung muv
Trotz einiger Erfolge zeigen sich jedoch nach wie vor Barrieren für Frauen an Universitäten, die sich in der sogenannten „leaky pipeline“ niederschlagen, d.h. in einem sinkenden Frauenanteil je höher die Position im Wissenschaftssystem ist. Auch die Universität Wien ist durch eine ausgeprägte leaky pipeline charakterisiert. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern und Frauen beim Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere zu unterstützen, wurde das Mentoring-Programm der Universität Wien – muv –ins Leben gerufen. Das Programm wurde laufend evaluiert und weiterentwickelt. Der vorliegende Bericht setzt diese Tradition fortund liefert einen Input für eine Diskussion um die Weiterentwicklung des Programms
Serving variegated audiences: From ranking oriented evaluation to mission oriented evaluation
Viele Regierungen haben Förderprogramme eingeführt, die auf die Generierung gesellschaftlichen Impacts akademischer Forschung abzielen. Auch auf Europäischer Ebene ist Horizon 2020 entlang „großer gesellschaftlicher Herausforderungen“ organisiert. In der Regel erwarten solche Förderprogramme, dass sich akademische Forscher mit Partnern in der Gesellschaft zusammentun, je nach dem Thema Mit Partner aus Industrie, öffentlichem Sektor oder Zivilgesellschaft. Eine Literaturrecherche zeigt, dass es noch wenig Konsens darüber gibt, was gesellschaftlicher Impact eigentlich ist oder wie man diesen evaluieren kann. Ein Großteil der Literatur über die Folgenabschätzung von Forschungsarbeiten betont jedoch die Bedeutung von Netzwerken zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren im Zusammenhang mit der akademischen Forschung. In diesem Beitrag werden die Vielfalt solcher Netzwerke für eine Reihe von Forschungsorganisationen innerhalb der Hochschulen und die möglichen Konsequenzen für Evaluierungspraktiken überprüft
Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2017. Lagebericht gem. § 8 (1) FOG über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich
Der Österreichische Forschungs- und Technologiebericht 2017 widmet sich als Lagebericht gemäß § 8 (1) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) den aktuellen nationalen und internationalen Entwicklungen im Bereich von Forschung, Technologie und Innovation. Fokus des Berichts liegt auf der Digitalisierung, alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Handlungsfelder durchdringt und diese nachhaltig prägt. Digitaler Wandel verändert nicht nur die tägliche Arbeit von Forscherinnen und Forschern an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie in Unternehmen, sondern wird selbst zunehmend zum Forschungsgegenstand. Diese Entwicklungen erfordern daher Maßnahmen der FTI-Politik, um diese zu fördern und gleichzeitig konkrete Schwerpunkte zu setzen. Gezielte Investitionen in Informationstechnologien, der Ausbau der FTI-Infrastrukturen, Fragen des Schutzes geistigen Eigentums, des Datenschutzes und der Datensicherheit, die sich durch Konzepte wie etwa Open Data, Open Science und Open Innovation neu stellen, spielen dabei eine wesentliche Rolle. Ein wichtiger erster Schritt in diesem Zusammenhang war die im Jänner dieses Jahres beschlossene Digital Roadmap. Neue Innovationsparadigmen, die im Zuge der Digitalisierung gefördert werden, wie z. B. Open Innovation, das die Ansätze kollaborativer, nutzergetriebener Innovation bzw. Crowdsourcing nutzt, sind ein weiterer Fokus im diesjährigen Forschungs- und Technologiebericht