Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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    781 research outputs found

    Reframing Research Assessment: towards a comprehensive framework for Researcher Profiles

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    RIT-Regionale Innovation und Transformation - Theorie und Konzepte

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    In den letzten Jahren zeichnet sich das Entstehen einer neuen Generation der Innovationspolitik ab, in der gesellschaftliche Herausforderungen in den Mittelpunkt rücken. Um dem Anspruch, zur Bewältigung dieser Herausforderungen beizutragen gerecht zu werden, müssen auch Regionen und ihre Innovationssysteme mit diesen Entwicklungen schritthalten. Vor diesem Hintergrund wurde im Unterausschuss Regionalwirtschaft der Österreichischen Raumordnungskonferenz ein Rahmenprojekt aufgesetzt, das rezente Erkenntnisse aus der Innovationsforschung zugänglich machen soll sowie Erfahrungen dazu aufarbeiten und so zum Politiklernen in Österreich und seinen Regionen beitragen soll. Der vorliegende Bericht wurde im Rahmen des Projektmoduls "Konzepte & angewandte Theorie" erstellt und soll ein gemeinsames, profundes Verständnis der theoretischen Grundlagen, Modelle und Konzepte ermöglichen

    Nachhaltiger, schneller, tiefer, breiter: FTI-Beiträge zu nachhaltigen Transformationsprozessen erfassen

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    Dieser Artikel fasst die Ergebnisse einer fteval-Arbeitsgruppe zur Wirkungsmessung von FTI-Beiträgen zu nachhaltigen Transformationsprozessen zusammen. Es werden bestehende Zugänge in Österreich vorgestellt, zusätzliche Ansätze aus der Literatur diskutiert und darauf basierend Möglichkeiten aufgezeigt, wie Indikatorik und Monitoring weiterentwickelt werden können. Damit sollen erste Grundlagen geschaffen werden, wie Monitoring und Evaluation eine nachhaltige Transformation in Österreich umfassender abbilden und somit besser unterstützen können

    Forschungsorganisation und Forschungsstrategie an österreichischen Hochschulen am Beispiel der FH Technikum Wien

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    In diesem Artikel werden die Entwicklung und Bedeutung von Forschungsstrategien an Hochschulen, insbesondere im Kontext des Umbruchs im Hochschulsystem seit den 1980er Jahren thematisiert. Anhand der FH Technikum Wien wird gezeigt, wie Forschungsstrategien als Instrument zur Fokussierung und Steuerung von Forschungsaktivitäten dienen und welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für die Fachhochschulen ergeben. Besonderes Augenmerk liegt auf der Integration von Forschung und Lehre, der Einwerbung von Drittmitteln und der Schaffung nachhaltiger Strukturen für Forschung und Entwicklung

    Gender- und Diversitätssensible Ausschreibungen von Evaluationen. Ein Leitfaden.

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    Gendergerechte Evaluationen ermöglichen eine umfassendere Analyse und Bewertung von Evaluationsgegenständen, indem sie geschlechtsspezifische Unterschiede und Auswirkungen erkennen und angemessen berücksichtigen. Damit entsprechen sie auch den gesetzlichen erforderlichen Grundlagen und der gesellschaftlichen Verpflichtung zur Gleichstellung aller Geschlechter. Die Berücksichtigung der Genderdimension in Evaluationen ist nicht nur für die soziale Gerechtigkeit von Bedeutung, sondern auch für die Qualität und Relevanz von Evaluationen. Da die Genderdimension jedoch trotz rechtlicher Grundlagen und Qualitätsstandards in Evaluationen nach wie vor zu wenig berücksichtigt wird, bietet der folgende Leitfaden konkrete Anhaltspunkte für eine systematische Berücksichtigung in Ausschreibungen und eine Muster-Vorlage für die Formulierung der sogenannten Terms of Reference (ToR)

    Auf welchen Beinen stehen die Fachhochschulen in der Zukunft? - mit Fokus auf die Rolle der Forschung

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    Das Fachhochschulmodell wurde kurz vor dem EU-Beitritt in Österreich verankert und hat seitdem maßgeblich zur Verbreiterung des tertiären Ausbildungsangebots aus inhaltlicher aber auch regionaler Perspektive beigetragen. Fachhochschulen haben einen niederschwelligen Zugang zur Wirtschaft bzw. Anwendern kultiviert, der Wissenstransfer über Köpfe und kleinere F&E-Vorhaben verbindet. In den vergangenen drei Jahrzehnten haben sich die Rahmenbedingungen, Leistungsportfolios und Anforderungen an Fachhochschulen verändert. Die Zeichen deuten darauf hin, dass Fachhochschulen in absehbarer Zeit anders aufgestellt sein müssen und sich damit auch die Integration des Hochschulsektors verstärken wird. Die Fachhochschulen stehen, wie der gesamte nationale und internationale Hochschulsektor, aufgrund des demographischen Wandels vor der Herausforderung einer kontinuierlichen Abnahme des „klassischen“ Studierendenpotentials (Studierende zwischen 18 Jahren und 29 Jahren). Nach den Generationen X und Y (Geburtsjahre zwischen 1970 und 2000), die seit der Einführung der Fachhochschulen in Österreich in den Neunzigerjahren die Entwicklung und das Wachstum des Fachhochschulsektors als Studierende mitgetragen haben, rücken nun geburtenschwächere Jahrgänge nach. Dies führt in den nächsten Jahren zu einem Rückgang an potentiellen Studierenden, bevor sich die Anzahl der 1829-Jährigen wieder stabilisieren wird. Mit einer Flexibilisierung über Modularisierung sowie dem vermehrten Einsatz von innovativen Unterrichtsformen (hybrides/blended, asynchrones Lernen) des Studien- und Weiterbildungsangebots gehen Fachhochschulen zunehmend nicht nur auf die veränderten Bedürfnisse der jungen Generation ein, sondern sprechen auch neue Zielgruppen an, u.a. spätentschlossene Studierende, Studierende des zweiten Bildungswegs, aber auch internationale Studierende. Das Halten der Attraktivität des Erfolgsmodells Fachhochschule erfordert demnach Anpassungen abseits der Lehre im Bereich der F&E sowie als Serviceprovider in der Unterstützung regionaler und sektoraler Transformation. Hierfür müssen Fachhochschulen neue Kooperationen und Geschäftsmodelle abseits der Lehre im Bereich der Forschung und mit Blick auf gesellschaftlich relevante Innovationen entwickeln und sich dahingehend positionieren. In den letzten Jahren intensivierten Fachhochschulen in Österreich ihre F&E-Aktivitäten. Finanziert werden F&E-Aktivitäten dabei primär über öffentliche nationale oder europäische Fördermitteln. Zwangsläufig werden F&E-Aktivitäten daher auch, um den Eigenmittelbedarf abzudecken, über die Grundfinanzierung für die Lehre querfinanziert. Die gegenwärtig unbefriedigende und unklare Verankerung von F&E im Bereich Fachhochschulen zeigt sich auch am Beispiel anderer europäischer Länder. Nur in einigen wenigen europäischen Ländern haben die Fachhochschulen den Sprung zu regionalen Universitäten geschafft. Die diskutierten Herausforderungen und Erwartungen für die Zukunft führen zu dem Schluss, dass F&E an den Fachhochschulen in Österreich nicht nur weiter als sporadisches Nebenschauspiel der Lehre betrieben werden sollte, sondern auch als gleichwertig und transparent geführter Leistungs- und Finanzierungsbereich, der entsprechende strategische und politische Aufmerksamkeit erfährt

    Datenexzellenz: Strategien für Österreich

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    Um in einer zunehmend komplexen, digitalisierten Welt den Anschluss nicht zu verlieren – und zumindest in Teilbereichen eine Vorreiterrolle einzunehmen – braucht Österreich eine zeitgemäße nationale Datenstrategie. Die dazu im Positionspapier formulierten Ziele und empfohlenen Maßnahmen richten sich vornehmlich an den öffentlichen Sektor und sollen, dort wo sinnvoll und möglich, Eingang in private Organisationen finden. Ziel ist es, proaktiv den Umgang mit Daten, deren Produkte, Einsichten, Analysen und Resultate besser zu gestalten und zu formen, um die Basis für evidenzbasierte Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung, die Wahrung des Gemeinwohls, sowie die wirtschaftliche und wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu gewährleisten. Insbesondere sind Datenkompetenzen im doppelten Sinne zu stärken: Einerseits hinsichtlich einer Entscheidungskompetenz über die Zuständigkeiten und damit verbundenen Ressourcen; hier sind nachhaltige personelle, finanzielle, materielle und technische Ressourcen gemeint. Andererseits geht es um Qualifikationen, also notwendige Kenntnisse und Fähigkeiten, die vorhanden sein müssen, um die Herausforderungen eines immer komplexer werdenden Datenökosystems zu meistern. Diese Datenkompetenz legt den Grundstein für die Bildung und Wahrung der Datenexzellenz, der Fähigkeit also, durch Einhaltung festgelegter Metadaten- und Qualitätsstandards (z.B. hinsichtlich Datenqualität, Prozessqualität, operativer und rechtlicher Exzellenz), passende, transparente und konforme Daten hoher Qualität sicherzustellen. Für eine österreichische Datenstrategie ist also zentral, auf nationaler Ebene einen Regelrahmen und eine Rollenverteilung für die bessere Nutzung unterschiedlicher Datenbestände für das Gemeinwohl zu etablieren

    Evaluierung des Programms "Spin-off-Fellowships"

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    Die Stärkung der Kooperation Wissenschaft-Wirtschaft mittels institutionalisierter Forschungsförderungsprogramme, wie z.B. COMET, CDG und BRIDGE, sowie des (strukturellen) Wissens- und Technologietransfers an Österreichs Hochschulen und Forschungseinrichtungen mittels hochschulspezifischer Impulsprogramme, wie uni:invent (lanciert vor 20 Jahren) bzw. Prototypenförderung („Prize“), Wissenstransferzentren und jüngst via Spin-off Fellowships und der aws Spin-off Initiative, erfährt in Österreich seit jeher eine große FTI- und hochschulpolitische Bedeutung. Die Third Mission und damit verbunden die Entrepreneurial University sind in den Leistungsvereinbarungen seit mehr als einem Jahrzehnt verankert. Zudem sind die Universitäten verpflichtet, wissenschaftsgetriebene Output-Kennzahlen wie Publikationen, Patentanmeldungen und -erteilungen, Verwertungspartnerschaften und die Anzahl der Verwertungs-Spin-offs in den Wissensbilanzen jährlich auszuweisen. Ferner hat die Europäische Kommission aktuell das Ziel formuliert, im Rahmen der Umsetzung des Europäischen Forschungsraums wieder mehr auf Knowledge Valorisation zu fokussieren, und es hat damit auch von Seiten der europäischen Ebene das Thema Wissens- und Technologietransfer wieder zusätzlichen Schwung erfahren

    Monitoring as a steering tool for gender equality policy in higher education institutions: ideal and reality

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    In einem idealtypischen Prozess der Entwicklung und Umsetzung einer Gleichstellungspolitik spielen empirische Erkenntnisse eine zentrale Rolle. Die Gender-Analyse zu Beginn des Prozesses beschreibt die zu behandelnde Gender-Frage. Auf dieser Grundlage werden Ziele und Prioritäten festgelegt, politische Maßnahmen konzipiert und umgesetzt, die dann überwacht und im Idealfall evaluiert werden. Ziel des Monitorings ist es, Informationen über die Umsetzung der Gleichstellungsmaßnahme zu liefern, um bei Abweichungen von der geplanten Umsetzung gegebenenfalls frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Dies setzt allerdings voraus, dass die Monitoring-Indikatoren aus den politischen Zielen abgeleitet und messbar sind. Die Praxis zeigt, dass nicht die Ziele, sondern die Verfügbarkeit von Daten die Entwicklung von Indikatoren bestimmt. Das Vorgehen bei der Entwicklung von Indikatoren wird am Beispiel des Monitorings der Umsetzung der Empfehlungen des Österreichischen Hochschulkonvents zur Stärkung von Genderkompetenzen in Hochschulprozessen beschrieben und reflektiert. Die Voraussetzungen für die Steuerungsfunktion des Monitorings und seine Grenzen werden diskutiert

    Research organisation and research strategies at Universities of Applied Sciences (UAS) in the tension triangle between politics, researchers, and internal decision makers: a case study example of the IMC Krems in Austria

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    Diese Studie analysiert die Bedingungen und Besonderheiten der Forschungsaktivitäten an Fachhochschulen (FHs) in Österreich mit einem Schwerpunkt auf den unterschiedlichen Interessen und Anforderungen verschiedener Interessengruppen. Unter Verwendung einer umfassenden Literaturanalyse wurde ein Fallstudienansatz gewählt, um Informationen über die aktuellen und zukunftsbezogenen Präferenzen und Erwartungen verschiedener Interessengruppen an FHs zu sammeln und mögliche Lücken oder widersprüchliche Anforderungen zu identifizieren, die in einer umfassenden Forschungsstrategie berücksichtigt werden müssen. Leitfadenbasierte Interviews mit Expertinnen und Experten, dem Management und Forschenden an der IMC Krems Hochschule für angewandte Wissenschaften wurden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass der FH-Sektor dynamisch und kompetitiv ist und einen starken Schwerpunkt auf angewandte Forschung und Lehraktivitäten legt. FHs zeichnen sich durch eine breite Palette von Forschungsthemen mit mäßiger relativer Spezialisierung und eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Interessengruppen aus. Da keine Basisfinanzierung für Forschung an FHs besteht, wird die Forschung größtenteils durch Drittmittel oder Auftragsforschung finanziert. Entsprechend den gesetzlichen Anforderungen des Fachhochschulgesetzes (FHG) liegt der Fokus der Forschung auf der Anwendungsorientierung. Die größten Chancen werden in Promotionsrechten für den FH-Sektor und eine Basisfinanzierung durch die Bundesregierung gesehen, um mehr themenoffene Forschung zu ermöglichen. Die Ergebnisse sollten FHs dazu ermutigen, ihre Forschungsorganisation kritisch zu bewerten und sie mit ihrer Kernmission in Einklang zu bringen: Lehre und angewandte Forschung

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