Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
Not a member yet
781 research outputs found
Sort by
Spreading Excellence and Widening Participation Impact Report. H2020 Results and Outlook to Horizon Europe
Erfahrungen und Ergebnisse aus der begleitenden Erhebung zum Pilot w-fFORTE Innovatorinnen
Mit w-fFORTE Innovatorinnen strebt das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) an, Frauen in standortrelevanter Forschung und Innovation (F&I) gezielt zu unterstützen und sichtbar zu machen. Hochqualifizierte Frauen werden darin bestärkt, ihre Ideen zu entfalten, neue Netzwerk-Kontakte aufzubauen und zu mehr Gestaltungsspielräumen und beruflicher Weiterentwicklung zu gelangen. Die FFG hat dafür im Zeitraum 2018-2019 in enger Zusammenarbeit mit dem BMDW ein innovatives Leadership- & Empowerment-Programm entwickelt. Der erste Durchgang fand als Pilot von Juni 2020 bis April 2021 mit insgesamt 21 Innovatorinnen statt, die von einer Jury aus einer Vielzahl von Bewerberinnen ausgewählt wurden. Während der Pilot-Laufzeit wurde eine begleitende Erhebung durch WPZ Research durchgeführt. Ziel war es, die Wirksamkeit des Pilots zu prüfen und Evidenzen für eine mögliche Weiterführung der Aktivitäten zu erhalten
Zwischenevaluierung des Förderprogramms IÖB-Toolbox
Innovationsfördernde öffentliche Beschaffung (IÖB) ist ein wichtiger Eckpfeiler der nachfrageseitigen Innovationspolitik. IÖB soll dabei helfen, neue Märkte für Innovationen zu schaffen und die Nachfrage nach neuen,gesellschaftsrelevanten, innovativen Gütern und Dienstleistungen zu erhöhen. IÖB ist in Österreich seit 2007 Thema und seit 2012 mit dem beschlossenen und seit damals schrittweise umgesetzten „IÖB Leitkonzept“ politisch verankert. Ziel der Evaluierung ist es, eine Zwischenbewertung der Umsetzung des Programms IÖB-Toolbox in der ersten Phase (2019-2020) sowie der bis dato feststellbaren Beiträge zu Zielerreichung und ggf. erster Wirkungen vorzunehmen
Neue europäische Industrie-, Innovations- und Technologiepolitik (NIIT). Eine Diskussion zentraler Aspekte mit Blick auf Österreich
Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) hat vor dem Hintergrund einer in den letzten Jahren sehr intensiven Debatte um eine ‚Neue europäische Industrie-, Innovations- und Technologiepolitik‘ Joanneum Research-POLICIES und das WIFO beauftragt, (i) zum einen eine Bestandsaufnahme des aktuellen Diskussions- und Wissenstandes zu diesem Themenfeld durchzuführen, (ii) zentrale Elemente dieser Debatte in einem Prozess mit österreichischen Stakeholdern aufzubereiten und zur Diskussion zu stellen sowie (iii) auf dieser Basis Handlungsempfehlungen für eine ‚neue österreichische Industriepolitik‘ zu formulieren. In diesem Prozess wurden wir zusätzlich von Erich Prem (eutema) unterstützt.
Die Auswahl der Themen auf die besonderes Gewicht gelegt werden sollte erfolgte gemeinsam mit dem Auftraggeber und umfasste: (i) allgemeine Entwicklungslinien und Ausrichtung der europäischen Industriepolitik bis hin zu den neuesten Versionen der einschlägigen Mitteilungen der Kommission, (ii) Veränderungen im europäischen Beihilferecht (insbesondere im Kontext des Instrumentes der ‚Important Projects of Common European Interest‘), (iii) die Diskussionen um CO2-Grenzausgleichsmechanismen und ihrer Einschätzung aus Industriepolitischer Sicht, (iv) die jüngst wieder stark in den Vordergrund getretene Frage der (digitalen/technologischen) Souveränität. Diese Themen wurden jeweils in eigenen Workshops behandelt. Zu diesen Workshops wurden jeweils Inputpapiere erstellt, die die Basis der Diskussionen bildeten. Zudem wurden die möglichen Implikationen dieser europäischen Entwicklungen und Handlungsoptionen in einem eigenen Workshop abschließend diskutiert.
Der gegenständliche Endbericht fasst die Ergebnisse der Recherchen und Diskussionen zusammen und versteht sich als Beitrag zum Diskussionsprozess für eine Neuausrichtung der österreichischen Industrie-, Innovations- und Technologiepolitik im Kontext der Debatten um eine ‚neue Europäische Industriepolitik‘ und entwickelt Handlungsoptionen für die österreichische und europäische Ebene - zum einen was die allgemeine Richtung der europäischen industriepolitischen Debatten angeht, zum anderen in den genannten Schwerpunkten dieser Debatte
Wirkungsmonitoring der FFG Förderungen 2020. Unternehmen und Forschungseinrichtungen
Das Wirkungsmonitoring 2020 bezieht sich auf im Jahr 2016 beendete Forschungsprojekte ab einer
gewissen Mindestgröße, für die kein programmspezifisches Monitoring der FFG durchgeführt wird. In diesem Jahr wurden aufgrund aktueller Entwicklungen zwei zusätzliche Themenkomplexe in die Befragung aufgenommen: Auswirkungen von Covid-19 auf F&E-Aktivitäten von Unternehmen sowie eine Darstellung des Status quo forschender Unternehmen und Forschungseinrichtung zum Thema Kreislaufwirtschaft.
Es konnten 98,5% der Unternehmen erreicht werden; der Netto-Rücklauf beträgt, für das FFG Wirkungsmonitoring typisch, sehr hohe 66% (376 Projektteilnahmen). Diese verteilen sich ähnlich wie im Vorjahr zu 48% auf den Bereich Basisprogramme, und zu 39% auf die Thematischen Programme. Der Anteil von Raumfahrprojekten ist mit 9% deutlich höher, jener der Strukturprogramme mit 5% deutlich niedriger. Forschungseinrichtungen (FE) werden im Wirkungsmonitoring ebenfalls berücksichtigt, weisen im Vergleich zu Unternehmen jedoch typischerweise weniger Projektteilnahmen auf. Insgesamt wurden 346 Projektteilnahmen erreicht und 217 Fragebögen ausgewertet. Dies entspricht einem Netto-Rücklauf von rd. 63%
External evaluation of the Special Research Programme (SFB): Statement of the Austrian Science Fund FWF on the evaluation report
Die vom AIT gemeinsam mit der KU Leuven durchgeführte Evaluation bot dem FWF mehrere Möglichkeiten, das SFB-Programm und seine Position innerhalb seines Programmportfolios neu zu bewerten. Die GutachterInnen empfahlen, das Budget für Netzwerkprogramme auf mindestens 25% der gesamten Projektförderung des FWF aufzustocken. Dies erscheint angesichts des derzeitigen Anteils der SFBs von 5,6% ehrgeizig. Betrachtet man jedoch alle Netzwerkprogramme zusammen (d.h. DK, doc.funds, FG und SFB), beträgt ihr Anteil an der gesamten Projektförderung des FWF im Jahr 2019 17,4%.
Der FWF diskutiert derzeit, wie er mit seinen Netzwerkprogrammen die Vielfalt erhöhen und Forschende und Gruppen in Bezug auf disziplinären Hintergrund, Karrierestadium und Geschlecht am besten unterstützen kann. Während also die Struktur des SFB in Bezug auf Netzwerkgröße, Fördermittel, Dauer etc. von den Gutachtern als sehr angemessen erachtet wurde, wird der FWF bei der Einführung von mehr Flexibilität in sein Förderportfolio alle Empfehlungen sorgfältig berücksichtigen
Wie geht es weiter? Vorschläge für die Gestaltung der Forschungsdekade 2020-2030
Empfehlungspapier des Rates für Forschung und Technologieentwicklung für die Gestaltung Forschungspolitik ab 2020. Aus den systematischen Detailanalysen des Rates geht hervor, dass in Österreich Verbesserungsbedarf bei der Umsetzungsintensität FTI-politischer Maßnahmen existiert. Damit könnte die Leistungsfähigkeit des österreichischen FTI-Systems deutlich gesteigert werden. Zwar konnte diese innerhalb der letzten zehn Jahre bereits gesteigert werden; allerdings blieb diese Steigerung einerseits klar unter den existierenden Potentialen und andererseits war sie insgesamt nicht ausreichend, um das Leistungsniveau substanziell in Richtung der Innovation Leaders zu bewegen. Trotz überdurchschnittlicher F&E-Investitionen und erfolgreicher Entwicklungen in einigen Bereichen konnte der anhand des Indikatoren-Sets des Rates gemessene Zielabstand Österreichs zu den führenden Ländern in Summe nicht verringert werden
Bericht zur wissenschaftlichen und technologischen Leistungsfähigkeit Österreichs 2020
Der Ministerrat hat den Rat für Forschung und Technologieentwicklung im Jahr 2010 mit der Erstellung eines jährlichen Berichts zur wissenschaftlichen und technologischen Leistungsfähigkeit Österreichs beauftragt. Dieser sollte neben einer Bewertung der Innovationsperformance des heimischen FTI-Systems auch die Ergebnisse des Monitorings der Umsetzung der FTI-Strategie 2020 beinhalten.
Das österreichische FTI-System weist eine im internationalen Vergleich solide Performance auf. Während sich im Vergleich zu den führenden Innovationsnationen Schweden, Finnland, Dänemark und den Niederlanden Stärken und Schwächen Österreichs in etwa die Waage halten, gibt es eine Vielzahl von Herausforderungen bei den Rahmenbedingungen für FTI, im FTI-Kernsystem sowie bei Effizienz und Effektivität von FTI-Aktivitäten. Dies ist das zentrale Ergebnis des vorliegenden Berichts des Rates
Assessment der 1. Ausschreibung des FFG-Förderprogramms „Laura Bassi 4.0 – Frauen gestalten chancengerechte Digitalisierung!“
Im Jahr 2018 startete die FFG mit Unterstützung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und finanziert durch die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung sowie durch den Österreich-Fonds das Förderprogramm „Laura Bassi 4.0 – Frauen gestalten chancengerechte Digitalisierung!“. Das Programm richtet sich gezielt an Frauen, die Digitalisierung gestalten wollen. Gefördert werden Digitalisierungsthemen, die zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen, indem sie die Digitalisierung von, mit und durch Frauen gestalten.
Für das Jahr 2020 ist eine weitere Ausschreibung des Laura Bassi 4.0 Programms geplant. Im Vorfeld der zweiten Ausschreibung soll mit diesem Assessment das Konzept des Programms auf Grundlage der Erfahrungen mit der ersten Ausschreibung überprüft werden