Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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Transformation zur Kreislaufwirtschaft. Leistungsfähigkeit, industrie- und FTI-politische Förderung
Die vorliegende Kurzstudie bietet Evidenz zu technologischen Entwicklungen in Österreich, die die Transformation zur Kreislaufwirtschaft unterstützen. Derartige Tätigkeiten spielen im österreichischen Innovationssystem – unter Berücksichtigung wichtiger Einschränkungen bei der Messung – sowohl in absoluten als auch in anteilsmäßigen Zahlen nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem sind technologisch und kommerziell relevante Entwicklungstätigkeiten zu beobachten. Eine Fallstudie zur Etablierung von Kreislaufwertschöpfungsketten im Bereich der Lithium-Ionen-Batterien zeigt die Bedeutung umfassender wirtschaftlicher, sozialer und FTI-politischer Ansätze, die für eine Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft notwendig sind. In dem erforderlichen "whole of government"-Ansatz kann der Rat für Forschung und Technologieentwicklung eine wichtige Koordinationsrolle übernehmen
National recovery packages, innovation, and transformation. Project for the Austrian Council for Research and Technology Development
Die COVID-19-Pandemie traf Europa schwer und Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus führten zu einer tiefen Rezession im Jahr 2020. Um dieser Rezession entgegenzuwirken, haben nationale Regierungen erhebliche Mittel mobilisiert, um die Wirtschaft zu unterstützen und sich auf eine Erholung in den folgenden Jahren vorzubereiten. Zusätzlich zu den nationalen Bemühungen hat die Europäische Kommission NextGenerationEU eingeführt, ein 750 Mrd. EUR Paket zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung Europas, wobei die Recovery and Resilience Facility (RRF) der größte Bestandteil ist. Das Ziel dieses Pakets ist es, Europas Wirtschaften widerstandsfähiger gegen zukünftige Herausforderungen zu machen und sie bei den grünen und digitalen Übergängen zu unterstützen.
Unmittelbare Unterstützung für die Wirtschaft ist wichtig, um Beschäftigung zu stabilisieren und verheerende Kreisläufe, wie sie während der Großen Depression der 1930er Jahre auftraten, zu verhindern. Doch solche Maßnahmen könnten auch Veränderungen behindern, wenn sie nur darauf abzielen, den Status quo vor der Krise wiederherzustellen. Zeiten der Krise sind immer auch Zeiten des Wandels und der Innovation – dies könnte auch für die COVID-19-Krise in den Jahren 2020 und 2021 gelten. Die Krise bietet möglicherweise einen guten Nährboden für transformative Innovation. Die schnelle Entwicklung von Impfstoffen gegen COVID-19 ist ein starkes Zeichen für die Anpassungsfähigkeit nationaler Innovationssysteme an neue Herausforderungen, und das Bedürfnis nach Veränderung ist hoch. Doch es stellt sich die Frage, ob nationale Finanzierung und die EU-Wiederherstellungspakete agil genug sind, um neue Ideen, Unternehmen und Geschäftsmodelle als mögliche Auslöser für Transformationen zu unterstützen.
Vor diesem Hintergrund analysiert das Projekt Österreichs Reaktion auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise aus einer Perspektive der Innovation und Transformation. Insbesondere betrachtet das Projekt die Konjunkturpakete im Rahmen des von der EU-Expertenarbeitsgruppe vorgeschlagenen Rahmens 'Schutz-Vorbereitung-Transformation' (protect-prepare-transform): die Notwendigkeit, das Wohlergehen der Menschen während der Krise zu schützen, die Vorbereitung auf zukünftige Pandemien und Krisen und die Transformation der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft hin zu mehr Widerstandsfähigkeit gegenüber zukünftigen Krisen. Die Analyse umfasst nationale Mittel sowie Österreichs Aufbau- und Resilienzplan (RRP), also seinen Vorschlag für die Recovery and Resilience Facility (RRF) der Europäischen Kommission. Diese vielschichtige Natur der Maßnahmen zur wirtschaftlichen Erholung wird zusätzlich durch regionale Initiativen zur Mobilisierung weiterer Ressourcen, wie etwa EU-Strukturfonds, um die COVID-19-Krise zu bewältigen, komplexer gemacht
Editorial: Participatory Evaluation and Impact Assessment in Citizen Science
Editorial to the fteval Journal's special issue #5
Supporting researchers under threat in today’s Academia. Lessons learnt from the evaluation of the Philipp Schwartz Initiative
Evaluating a City Lab Process in Mannheim's district Neckarstadt-West: Three main challenges for the evaluation
Patient and Public Involvement and Engagement (PPIE): Funding, facilitating and evaluating participatory research approaches in Austria
Evaluierung des Emergency-Calls zur Erforschung von COVID-19 im Zuge des Ausbruchs von SARS-COV-2
Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) führte in den Monaten März bis Mai 2020 unter dem Titel „Emergency-Call zur Erforschung von COVID-19 im Zuge des Ausbruchs von Sars-CoV-2“ (KLIPHA-COVID19) eine Ausschreibung durch. Für die Durchführung der Ausschreibung hatten das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) der FFG insgesamt 26 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
Ziel der Evaluierung ist es zu reflektieren, ob die Ausschreibung und die Art der Implementierung unter den Rahmenbedingungen des Jahres 2020 geeignet war die Ausschreibungsziele zu erreichen. Die Evaluierung soll Auskunft darüber geben, inwieweit es gelang, Produkte und Services zu entwickeln, die zur Bewältigung der Bedrohungen durch Covid-19 und ihrer Folgen beigetragen haben