Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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Mehrwert der Stipendien- und Forschungskooperationsprogramme des BMBWF
Die vorliegende Evaluierungsstudie hat das Ziel, den Mehrwert für Fördernehmerinnen und Fördernehmer der Stipendien- und Forschungskooperationsprogramme der fünf onderrichtlinien namens Auslandslektorate, Stipendienprogramme INCOMING, Stipendienprogramme OUTGOING, Programmstipendien und Maßnahmen zur Internationalisierung zur Förderung der Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Forschenden an Hochschul- und Forschungsinstitutionen in Österreich sowie im Ausland näher zu betrachten. Der Evaluierungszeitraum umfasst die Jahre 2016–2021
Evaluation of the Arts-based Research Programme of the Austrian Science Fund (PEEK)
Gegenstand dieser Evaluierung ist das Programm für künstlerische Forschung (PEEK) des Wissenschaftsfonds (FWF). Mit der Einführung dieses Programms im Jahr 2009 hat der FWF auf die in der Novelle zum Hochschulgesetz 2002 postulierte Gleichstellung der Kunstuniversitäten mit anderen Universitäten reagiert, die mit einer entsprechenden Novelle im Forschungs- und Technologiegesetz 2007 verankert wurde. Als Äquivalent für "Wissenschaft" wurde für die Kunstuniversitäten der Arbeitsbereich "Entwicklung und Erschließung der Künste" übernommen. Mit der Aufnahme der "Entwicklung und Erschließung der Künste" in das Forschungs- und Technologiegesetz sollte auch die Aufwertung der Kunsthochschulen zu Kunstuniversitäten und deren Gleichstellung mit den anderen öffentlichen Universitäten signalisiert werden. Um die Möglichkeit zu gewährleisten, adäquate Forschungsansätze zu bieten, die dem Charakter und der Reichweite der Kunstuniversitäten entsprechen, wurde die kunstwissenschaftliche Forschung als ein vielversprechender Ansatz identifiziert
Study on the proposal evaluation system for the EU R&I framework programme. Final Report
RAND Europe wurde von der Generaldirektion Forschung und Innovation (bekannt unter dem Kürzel DG RTD) beauftragt, eine umfassende Überprüfung der in Horizont 2020 (H2020) verwendeten Verfahren zur Bewertung von Vorschlägen durchzuführen und ein internationales Benchmarking dieser Verfahren im Vergleich zur anerkannten Praxis und der breiteren Wissensbasis in diesem Bereich vorzunehmen. Der vorliegende Bericht enthält die Ergebnisse dieser Studie und soll als Grundlage für die Gestaltung von Vorschlagsbewertungsverfahren für Horizont Europa dienen. Die Arbeit kann auch für andere Organisationen, die Forschung und Innovation (F&I) finanzieren, sowie für die gesamte europäische Forschungs- und Innovationsgemeinschaft von Interesse sein. Der vorliegende Bericht enthält die wichtigsten Ergebnisse der Analyse. Ihm ist ein Anhang beigefügt, der nähere Einzelheiten zu den Methoden und den verwendeten und zu Referenzzwecken erstellten Daten sowie zu den durchgeführten spezifischen Analysen enthält.
In diese Studie sind die von Clarivate durchgeführte bibliometrische Analyse und die fachliche Beratung durch Prof. Jonathan Grant, Prof. Liv Langfeldt, Prof. Ana Marušić und Prof. Ulf Sandström eingeflossen
The “payback“ of citizen science: A participatory evaluation and impact assessment model for social innovation projects
Austrian Research and Technology Report 2022
Der Forschungs-und Technologiebericht 2022 gibt einen Überblick über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation (FTI) in Österreich. Neben der Darstellung aktueller forschungspolitischer Entwicklungen, die den Stand der Umsetzung der mit Ende 2020 verabschiedeten FTI-Strategie 2030, forschungsrelevante Teilstrategien und neueste Entwicklungen im Hochschulbereich behandelt, werden auf Grundlage rezenter Daten aus diversen internationalen Rankings, aus der F&E (Forschung & Entwicklung)-Erhebung 2019 und der Globalschätzung 2022 Analysen zur nationalen und internationalen FTI-Performance Österreichs erstellt
Welche Hebel hat die angewandte Forschungsförderung zur Unterstützung von Frauen in der Forschung?
Die FFG hat diese Kurzstudie beauftragt, um zum einen den Status quo in Hinblick auf die Repräsentanz von Frauen in den von ihr geförderten Projekten zu untersuchen, und zum anderen zu analysieren, welche Maßnahmen eine Agentur wie die FFG setzen kann bzw. welche bereits implementierten Maßnahmen am vielversprechendsten erscheinen.
Methodisch stützt sich die Kurzstudie auf eine Sonderauswertung im Rahmen des Wirkungsmonitorings der von der FFG geförderten Projekte sowie einer Literaturanalyse, die insbesondere Metastudien und graue Literatur (insbesondere auf EU-Ebene) sowie Evaluierungen inkludiert.
Die FFG setzt eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung in F&E und verfolgt eine umfassende Strategie, indem sie alle drei Handlungsebenen adressiert (Individuen, Institutionen, Gender als Forschungsinhalt). Dennoch zeigt die Sonderauswertung der von der FFG-geförderten Projekte insofern eine ernüchternde Bilanz bei den involvierten Unternehmen, als sich die Teilnahme von Frauen an den FFG Projekten nicht von den aggregierten Zahlen der Statistik Austria für forschungsaktive Unternehmen unterscheiden – also kein Impuls zu einer Änderung wahrnehmbar ist
Zwischenevaluierung der Nationalen Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung
Die Nationale Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung wurde 2011 veröffentlicht. Nach der Bologna-Minister*innenkonferenz in Jerewan (2015) startete Österreich mit der Strategieentwicklung und verfügt damit als einer von wenigen Staaten über eine Gesamtstrategie. Wie bereits in Bologna-Vorgängererklärungen (z.B. London Communiqué) festgehalten, verfolgt auch die österreichische Strategie das Ziel, die soziale Zusammensetzung der Studierendenschaft an die Zusammensetzung der Bevölkerung heranzuführen. Die soziale Herkunft beeinflusst die Teilhabe an Hochschulbildung nicht unerheblich, weshalb der Unterrepräsentanz bestimmter Studierendengruppen (z.B. Studierende, die als erste in ihrer Familie studieren, Studierende mit Migrationshintergrund, Studierende mit Behinderung oder auch Frauen in MINT-Fächern und Männer im Lehramt und im Pflegebereich) entgegengewirkt und Studierende mit spezifischen Anforderungen (wie ältere und berufstätige Studierende, Studierende mit Betreuungspflichten, aber auch mit Behinderung oder Beeinträchtigung) verstärkt unterstützt werden sollen.
Die Umsetzung der Strategie, die vorerst bis 2025 ausgelegt ist, sieht für 2021 eine Zwischenevaluierung vor, der mit dem vorliegenden Bericht Rechnung getragen wird