Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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D3: Endbericht PPIE. Begleitforschung PPIE-Umsetzungsprogramm
Die Begleitforschung der beiden Ausschreibungsrunden des Umsetzungsprogramms Patient and Public Involvement and Engagement (PPIE) zielt darauf ab die Projekte der ersten und zweiten Pilotausschreibung sowie die vom PPIE-Team angebotenen Unterstützungsmöglichkeiten zu evaluieren, um wichtige Lernerfahrungen für künftige Ausschreibungen ziehen zu können. Die Begleitforschung, die auch die ungeplante dritte PPIE-Ausschreibung in Ansätzen berücksichtigt, zeigt dabei auf, welchen Umfang, welche Tiefe und welche Qualität die Einbindung der Citizens (in diesem Bericht auch für involvierte Patient:innen verwendet) in die Projekte haben und welchen wissenschaftlichen, sozialen und demokratischen Mehrwert für unterschiedliche Zielgruppen generiert werden konnte. Darüber hinaus lassen die im Zuge der Begleitforschung erhobenen Daten Rückschlüsse zu, wie die Unterstützungsangebote des PPIE-Teams angenommen wurden und welche Schritte zur Sicherstellung von mittel- und langfristigen Impacts der PPIE-Projekte notwendig sind.
Für die Begleitforschung der beiden Pilotausschreibungen wurde ein Mix aus unterschiedlichen Methoden wie qualitative Interviews, Fokusgruppen, schriftliche Befragung, teilnehmende Beobachtung, etc. angewendet.
Der Bericht schließt mit einer Reihe von Empfehlungen für zukünftige Projektausschreibungen ab, in denen Citizen Science umgesetzt werden soll
Austrian Research and Technology Report 2023
Der Forschungs- und Technologiebericht ist der Lagebericht über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich und wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) in Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) sowie dem Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) erstellt.
Der vorliegende Bericht steht im Zeichen eines komplexen Wandels auf unterschiedlichen Ebenen, einerseits getrieben durch multiple Krisen, die nicht nur das Innovationsverhalten von Unternehmen und wissenschaftlichen Akteurinnen und Akteuren verändern, sondern auch veränderte Rahmenbedingungen mit sich bringen. Die Twin Transition ist allgegenwärtig. Im vorliegenden Bericht wird mit dem Schwerpunktthema der Fokus auf die Grüne Transformation in Forschung und Wirtschaft gelegt.
Abstrac
Evaluierung des Förderungsprogramms IÖB-Toolbox
Innovationsfördernde öffentliche Beschaffung (IÖB) ist in Österreich seit 2007 Thema und in der nationalen Agenda der Innovationspolitik strategisch wie inhaltlich gut verankert.
Wesentliche Meilensteine der Umsetzung des 2012 beschlossenen Leitkonzepts für eine innovationsfördernde öffentliche Beschaffung der letzten Jahre sind auf organisatorischer Ebene die Etablierung eines IÖB-Service Netzwerkes mit der IÖB-Servicestelle als Knotenpunkt und komplementären IÖB-Kompetenz- und Kontaktstellen.
Die gegenständliche Evaluierung baut auf der Zwischenevaluierung des Förderungsprogramm von 2021 auf, in welcher die Genese und die Entwicklung der IÖB-Toolbox in der ersten Programmphase (2019-2020) im Vordergrund stand. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, die Konzeption und die bisherige Umsetzung des Förderungsprogramms seit dessen Start im Jahr 2019, über die zweite Förderperiode (2021) bis hin zur aktuellen, dritten Förderperiode (2022-2023) gesamthaft zu beleuchten
Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen für Open Science in Österreich
Die freie Zugänglichkeit und Weiterverarbeitbarkeit von Forschungsergebnissen macht diese für die Öffentlichkeit nützlicher und fördert Innovation und Exzellenz in der Wissenschaft, so der Grundgedanke hinter Open Science. Open Science umfasst mehrere Bereiche, wie etwa wissenschaftliche Publikationen, Forschungsdaten einschließlich Metadaten, Infrastrukturen und digitale Reproduktionen. Insbesondere bei öffentlich finanzierter Forschung ist es von großer Bedeutung, diese Informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In 2022 wurde der vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung beauftragte Baseline Report „Open Access im Wandel: Infrastrukturen, Monitoring und Governance als zentrale Elemente einer erfolgreichen Transformation“ veröffentlicht, in dem klar aufgezeigt wird, dass viele der offenen Fragen um Open Access bzw. Open Science rechtlicher Natur sind. Der Grundsatz „so offen wie möglich, so geschlossen wie nötig“ verdeutlicht, dass der Zugang oft eingeschränkt bleiben muss, sei es aufgrund von Urheber- und sonstigen Schutzrechten, Betriebs- und Amtsgeheimnissen oder wegen des Schutzes von personenbezogenen Daten und der Privatsphäre.
Dieser Bericht identifiziert und analysiert die rechtlichen Fragen rund um Open Science. Die vorgelegten Empfehlungen basieren auf einer rechtswissenschaftlichen Analyse der europäischen und österreichischen Rechtslage sowie auf Interviews und einem Round-Table mit Expertinnen und Experten aus dem Bereich Open Science
Programmevaluierung "Stadt der Zukunft" 2013 - 2021
Im Rahmen dieser Evaluierung wurde überprüft, welche Wirkungen das Programm "Stadt der Zukunft" seit seiner Einführung erzielen konnte. Die Basis dafür bilden umfangreiche Befragungen von Projektnehmer:innen aus der Forschung und Multiplikatoren und Multiplikatorinnen aus Anwendungsgebieten wie der Ziviltechnik und Stadtplanung. Die Evaluierung schafft damit eine wichtige Grundlage für die Gestaltung von zukünftigen Forschungsförderungen
Von der Geschlechterpolitik zur diversitätsorientierten Gleichstellungspolitik im österreichischen Hochschul- und Forschungsraum
Das Buch soll zwei Jahrzehnte der Gleichstellungsarbeit abbilden. Entwicklungen wurden dafür skizziert und Gleichstellungsakteurinnen und -akteure um ihre Einschätzung gefragt. Zu Wort gekommen sind Genderforschende sowie Praktikerinnen und Praktiker auf dem Gebiet der Gleichstellungsarbeit in Wissenschaft, Forschung und Innovation. Die so entstandenen Beiträge sind größtenteils Beispiele institutioneller Forschung (u. a. Analysen zur Unterstützung der Entscheidungsfindung und Planung an der Hochschule oder Forschungseinrichtung). Sie fußen auf Erfahrung, Wissen und Kompetenzen sowie auf dem Austausch zwischen Forschenden, Praktikerinnen und Praktikern. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung rückt mit dem vorliegenden Band die Fortschritte der vergangenen zwei Dekaden in den Fokus, um zu reflektieren. Ziel war es, den Wissensbestand zu sichern und für die Politikgestaltung nutzbar zu machen
Kurz-Evaluierung Ideen Lab 4.0
Im Jahr 2018 startete die Österreichische Forschungsgesellschaft (FFG) das Programm Ideen Lab 4.0. Mit dem Programm wurde ein neuer Weg in der Forschungsförderung zur Bildung interdisziplinärer Kooperationsbeziehungen mit Partner:innen entlang einer gesellschaftlich und für den Innovationsstandort Österreich relevanten Fragestellung gegangen. Das Programm Ideen Lab 4.0 zielte darauf ab, mit Hilfe der Sandpit-Methode neue interdisziplinäre Kooperationsbeziehungen zwischen Forscher*innen und Unternehmen, die gemeinsam anwendungsorientierte Projekte entwickeln und umsetzen möchten, zu stimulieren.
Für die Ideen Lab-Pilotausschreibung 2018 führte inspire research im Auftrag der FFG in den Jahren 2018 und 2019 bereits eine Begleitevaluierung durch. Mit dieser Kurz-Evaluierung werden die Ergebnisse der Begleitevaluierung ergänzt und die Dokumentation der Zielerreichung des Programms vervollständigt
Assessment der Mitgliedschaft des Bundes im Verein „Industrie 4.0 Österreich“
Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK, ehemals BMVIT - Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) gründete im Jahr 2015 gemeinsam mit der Bundesarbeitskammer (BAK), dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), dem Fachverband der Metalltechnischen Industrie (FMTI), der Gewerkschaft PRO-GE und der Industriellenvereinigung (IV) den Verein „Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion“ als nationale Plattform, um die Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0 in einem offenen und kooperationsorientierten Format gemeinsam behandeln zu können
Evaluierung von „TECTRANS – Programm zur Förderung der Technologieinternationalisierung“. Inklusive Vorgängerprogramm kit4market und unter Berücksichtigung von tec4market
Technopolis Austria wurde vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie mit der ex-post Evaluierung der Programme TECTRANS (2020/2021) und kit4market (2016–2019) unter punktueller Berücksichtigung von tec4market (2014–2019) beauftragt.
Zum Zeitpunkt der Evaluierung fanden in den Programmen keine weiteren Ausschreibungen mehr statt. Es wurden nur noch laufende Projekte abgewickelt. Die Evaluierung beinhaltet eine Analyse der Konzeption, der bisheriger Umsetzung, sowie der bereits feststellbaren Beiträge zur Zielerreichung und von ersten Wirkungen des Programms.
Mit dem im Jahr 2020 initiierten Programm TECTRANS sollten „österreichische Technologien bei internationalen Projekten nachhaltig positioniert werden“ und langfristig ein Beitrag zur Steigerung des Technologieanteils am Export und zur Erhöhung der Anzahl technologieexportierender Unternehmen geleistet werden. Die zentralen Programmziele, die auch im Rahmen der Evaluierung überprüft wurden, lagen in der Verbesserung der internationalen Wettbewerbsposition
österreichischer, technologieorientierter Unternehmen sowie in der Generierung von positiven Effekten auf Wertschöpfung und Beschäftigung