GEO-LEOe-docs
Not a member yet
8121 research outputs found
Sort by
Geowissenschaftliche Mitteilungen - GMIT 102
Die Ausgabe der Geowissenschaftlichen Mitteilungen vom Juni 2025 enthält die Themenblöcke: GEOfokus: Geogener Wasserstoff als mögliche Energiequelle?, GEOaktiv (Wirtschaft, Beruf, Forschung und Lehre), GEOlobby (Gesellschaften, Verbände, Institutionen), GEOreport (Geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit, Tagungsberichte, Ausstellungen, Exkursionen, Publikationen), GEOszene (Würdigungen, Nachrufe).DFG5 Editorial
7 GEOfokus
Geogener Wasserstoff als mögliche Energiequelle?
Erforschung und Exploration benötigen multidisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Geowissenschaften
21 GEOaktiv
Wirtschaft · Beruf · Forschung und Lehre
22 Empfehlungen zur Erstellung von Stellungnahmen zur seismischen Gefährdung bei tiefengeothermischen Projekten
22 AGU bestimmt deutsche Studie zum Editor’s Highlight
24 Natürlicher Wasserstoff: Untersuchungen in Afrika kommen zum Abschluss
25 Neues aus dem Geologen-Archiv 2024–2025
25 Die älteste Insektenplage der Erdgeschichte
27 Die Interaktive Plattform „Karstwasser“
29 Grabungen auf der B48 in der Pfalz mit vielen neuen Erkenntnissen
31 AK Interferometrie | aktuell
33 GEOlobby
Gesellschaften · Verbände · Institutionen
34 BDG · Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler
47 DVGeo · Dachverband der Geowissenschaften
51 DGGV · Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung
69 DGG · Deutsche Geophysikalische Gesellschaft
73 DMG · Deutsche Mineralogische Gesellschaft
91 DEUQUA · Deutsche Quartärvereinigung
99 DTTG · Deutsche Ton- und Tonmineralgruppe
105 OGV · Oberrheinischer Geologischer Verein
111 PalGes · Paläontologische Gesellschaft
127 GEOreport
Geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit · Tagungsberichte · Ausstellungen · Exkursionen · Publikationen
128 Öffentlichkeitsarbeit
129 Berichte
136 Ausstellungen
140 Publikationen
143 GEOszene
144 Würdigung
145 Nachrufe
156 GEOkalender
160 Adressenjourna
Austauschplattform für Klimawandelbildung und Forschung mit Fokus auf Nachbergbau (EPCCER)
The "Exchange Platform for Climate Change Education and Research with a Focus on Post-Mining Hazards" (EPCCER) is a DAAD-funded project designed to enhance climate change education and address the complex environmental challenges associated with post-mining areas in southern Tunisia, specifically the regions of Gafsa and Sfax. This collaborative initiative between the Institute of Mining Survey and Geodesy at TU Bergakademie Freiberg (Germany) and the National School of Engineers of Sfax (ENIS) at the University of Sfax (Tunisia) establishes a dynamic platform for knowledge sharing, joint research activities, and curriculum development. This article outlines the project's key objectives, including fostering international collaboration, developing innovative educational resources, and promoting sustainable solutions for post-mining landscapes. It further details the methodologies employed, key features of the developed platform, and achieved outcomes, demonstrating EPCCER's contribution to both environmental sustainability and the advancement of higher education in the context of climate change.Das Projekt „Exchange Platform for Climate Change Education and Research with a Focus on Post-Mining Hazards“ (EPCCER), gefördert durch den DAAD, hat das Ziel, die Bildung zu Klimawandelthemen zu verbessern und Umweltprobleme in ehemaligen Bergbauregionen in Südtunesien, insbesondere in Gafsa und Sfax, anzugehen.
In Zusammenarbeit zwischen der TU Bergakademie Freiberg (Deutschland) und der Nationalen Ingenieurschule von Sfax (ENIS) an der Universität Sfax (Tunesien) wurde eine Plattform geschaffen, die den Wissensaustausch erleichtert, Forschung fördert und neue Bildungsangebote entwickelt. Diese Plattform dient als zentrale Ressource für Studierende, Forschende und Fachkräfte, die sich mit den Herausforderungen des Klimawandels und der nachhaltigen Rehabilitation von Landschaften beschäftigen.
Das Projekt konzentriert sich auf internationale Zusammenarbeit, innovative Lehrmaterialien und nachhaltige Lösungen für Umweltprobleme in ehemaligen Bergbaugebieten. Es unterstützt die Entwicklung von Kompetenzen in den Bereichen Klimawandel, Landschaftsrehabilitation und Umweltmanagement, um die Anpassungsfähigkeit der Region an zukünftige Herausforderungen zu stärken.
Neben der Schaffung von Lehrmaterialien wurden auch Workshops und gemeinsame Forschungsinitiativen organisiert, die das Bewusstsein für die Bedeutung von Klimaschutz und Umweltsanierung fördern. Durch den Austausch von Wissen und praktischen Lösungen trägt das Projekt nicht nur zur Bildung bei, sondern leistet auch einen Beitrag zur langfristigen ökologischen und sozialen Stabilität in den betroffenen Regionen.researc
Evaluation of a laser scanner drone for survey documentation of old mining areas in potash mining
Die Vermessung und Dokumentation von Altabbaubereichen im Kalibergbau ist aufgrund eingeschränkter Zugänglichkeit und Sicherheitsrisiken herausfordernd, da herkömmliche Methoden an ihre Grenzen stoßen. Die Kombination aus Drohnentechnologie und Laserscanning bietet eine effiziente und sichere Lösung.
Diese Untersuchung bewertet den Einsatz der Laserscanner-Drohne Elios 3, die speziell für GPS-freie und unzugängliche Umgebungen entwickelt wurde. Ziel ist die Analyse der Punktwolkengenauigkeit sowie die Identifikation von Herausforderungen und Optimierungspotenzialen im Rahmen der Markscheiderischen Dokumentation (§MarkschBergV). Durch Vergleichsmessungen mit terrestrischen Laserscannern und verschiedene Georeferenzierungsverfahren wird die Eignung der Elios 3 für den untertägigen Einsatz evaluiert.Surveying and documenting abandoned mining areas in potash mining is challenging due to restricted accessibility and safety risks, as conventional methods often reach their limits. The combination of drone technology and laser scanning offers an efficient and safe solution.
This study evaluates the use of the Elios 3 laser scanner drone, specifically designed for GPS-free and inaccessible environments. The objective is to analyze the accuracy of the generated point clouds and identify challenges and optimization potential in mine surveying documentation (§MarkschBergV). By comparing measurements with terrestrial laser scanners and applying various georeferencing methods, the suitability of the Elios 3 for underground applications is assessed.researc
Geowissenschaftliche Mitteilungen - GMIT 100
Die Ausgabe der Geowissenschaftlichen Mitteilungen vom Juni 2025 enthält die Themenblöcke: GEOfokus: Einhundert Ausgaben „GMIT“ – 25 Jahre eines deutschen geowissenschaftlichen Nachrichtenorgans, GEOaktiv (Wirtschaft, Beruf, Forschung und Lehre), GEOlobby (Gesellschaften, Verbände, Institutionen), GEOreport (Geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit, Tagungsberichte, Ausstellungen, Exkursionen, Publikationen), GEOszene (Würdigungen, Nachrufe).journa
Bergordnung Amberg 1594
Nach seiner Volljährigkeit im Jahr 1592 erließ Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz 1594 eine neue Bergordnung für die Erzbergwerke in Amberg. In 16 von 18 Paragrafen wurden alle am Bergbau beteiligten Beamten und Berufsgruppen aufgeführt und deren Rechte bzw. Pflichten erläutert. Offensichtlich wollte er mit dieser Ordnung die seit Jahrzehnten schwelenden Streitigkeiten zwischen den Großgewerken und der Stadt Amberg beenden.sourc
Construction of an underground test facility for terrestrial laser scanners
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ist mit der Schachtanlage Asse II, den Endlagern Morsleben und Konrad sowie mit dem ehemaligen Erkundungsbergwerk Gorleben Betreiberin verschiedenster Bergwerke, wodurch sie mit den unterschiedlichsten markscheiderischen Herausforderungen konfrontiert ist. Dazu werden die verschiedenen Fragestellungen über alle Betriebe hinweg mit demselben markscheiderischen Werkzeugkasten bearbeitet, zu dem auch das terrestrische Laserscanning (TLS) gezählt wird. Um den fortdauernd wachsenden Ansprüchen an die Qualität der Messergebnisse gerecht zu werden, lässt die BGE regelmäßige Kalibrierungen ihrer Messinstrumente durchführen. Um sich zusätzlich in praxisgerechtem Umfang zu vergewissern, ob das Instrumentarium Messergebnisse im Rahmen der angegebenen Messgenauigkeit liefern kann, lassen sich Feldprüfungen nach standardisierten Verfahren durchführen. Für TLS wurde ein solches Verfahren erstmals im DVW-Merkblatt 7-2014 festgehalten, welches inzwischen Eingang in die ISO-Norm 17123-9 gefunden hat. Ziel des konkreten Verfahrens ist es, eine Aussage über die Einsatzfähigkeit
des Laserscanners zu ermitteln. Darüber hinaus ist das Prüfverfahren darauf ausgelegt, in einer halben Schicht (ca. 4 Stunden) durchgeführt zu werden. Orientiert an den beiden Normen hat die BGE in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geodäsie und Photogrammetrie der TU Braunschweig ein untertägiges Prüffeld für Laserscanner im Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) eingerichtet. Das ERAM bietet hierfür mit seinen großen, aber standfesten Grubenräumen die idealen Bedingungen. Durch die Bestimmung der Sollkoordinaten der fest installierten Zielmarken mit übergeordneter Genauigkeit lassen sich nicht nur die systematischen Fehler in der Distanz- und Winkelmessung, sondern auch Abweichungen beim Instrumentenmaßstab aufdecken. In diesem Beitrag wird im ersten Teil auf die theoretischen Grundlagen des TLS-Prüffelds herausgearbeitet. Nach einem kurzen Abriss über das ERAM wird auf die untertägige Adaption des Prüffelds eingegangen. Schlussendlich werden Herausforderungen aus den ersten Erfahrungen der praktischen Anwendung vorgestellt.The Federal Company for Radioactive Waste Disposal (BGE) operates a wide variety of mines, including the Asse II mine, the Morsleben and Konrad repositories, and the former Gorleben exploration mine, which means it faces a wide range of surveying challenges. To this end, the various issues across all operations are addressed using the same mining surveying toolkit, which also includes terrestrial laser scanning (TLS).
In order to meet the ever-increasing demands on the quality of measurement results, the BGE has its measuring instruments calibrated on a regular basis. In order to additionally verify in a practical manner whether the instruments can deliver measurement results within the specified measurement accuracy, field tests are carried out according to standardized procedures. For TLS, such a procedure was first laid down in DVW-Merkblatt 7-2014, which has since been incorporated into the ISO 17123-9. The aim of the specific procedure is to determine the usability of the laser scanner. In addition, the test procedure is designed to be carried out in half a shift (approx. 4 hours).
Based on these two standards, the BGE, in cooperation with the Institute of Geodesy and Photogrammetry at the Technical University of Braunschweig, has set up an underground test field for laser scanners at the Morsleben Radioactive Waste Repository (ERAM). With its large but stable mine chambers, ERAM offers ideal conditions for this purpose. By determining the target coordinates of the permanently installed target markers with superior accuracy, it is possible to detect not only systematic errors in distance and angle measurement, but also deviations in the instrument scale.
The first part of this article outlines the theoretical principles of the TLS test field. After a brief overview of ERAM, the underground adaptation of the test field is discussed. Finally, challenges from initial practical experience are presented.researc
The Marzahne Fenn in West Brandenburg - a very special glacial tongue basin
[…] Die Studie beschreibt das Marzahner Fenn in Westbrandenburg als ein außergewöhnlich gut erhaltenes Gletscherzungenbecken der Weichselvereisung. Im Zentrum steht die geomorphologische und geologische Analyse der Beckenstrukturen, die Hinweise auf eine ungewöhnliche glaziale Dynamik liefern, darunter Prozesse, die als „Surge“-artige Bewegungen des Inlandeises interpretiert werden können. Die Auswertung hochauflösender Gelände- und Bohrdaten zeigt komplex deformierte Sedimentkörper, die auf wiederholte Vorstoß- und Rückzugsphasen sowie auf eine starke glazialtektonische Überprägung schließen lassen. Das Marzahner Fenn wird als Schlüsselgebiet für das Verständnis weichselzeitlicher Eisdynamik in Brandenburg bewertet, da es sowohl typische als auch selten dokumentierte glaziale Formungsprozesse dokumentiert. Die Ergebnisse tragen wesentlich zur Rekonstruktion regionaler Eisrandlagen und zur Verbesserung glazialgeologischer Modelle im mitteldeutschen Raum bei.FID GEO, SUB Goettinge
Bergordnung Amberg 1465
Am 5. Dezember 1465 erließ Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz eine Bergordnung mit 62 Paragrafen für die Eisenerzbergwerke in Amberg. Grundlage dieser Bergordnung war die Rattenberger Bergordnung von 1463 sowie der Bergbrief von Schladming aus dem Jahre 1408. Hintergrund für den Erlass der Bergordnung ist die Etablierung einer Großgewerkschaft zur Intensivierung des Bergbaus.sourc
Bergordnung Platten 1548
Im Jahr 1548 erließ Kaiser Ferdinand I. eine neue Bergordnung für die Bergwerke in Hengst, Bärringen, Lichtenstadt, Kaff, Platten, Gottesgab und Mückenberg. Hintergrund ist die erzwungene Abtretung des Elbogener Kreises und damit der Bergwerke in Hengst, Bärringen, Lichtenstadt und Kaff durch die Grafen Schlick, sowie die Übergabe des Südteils der Herrschaft Schwarzenberg mit den Bergwerken in Platten, Gottesgab und Mückenberg, nach dem verlorenen Schmalkaldischen Krieg, durch Herzog Johann Friedrich I. von Sachsen an den böhmischen König und Kaiser Ferdinand I. Die 50 Artikel umfassende Bergordnung basierte auf der Joachimsthaler Bergordnung vom 1. Januar 1548.sourc
EU-Full-Scale-Exercise MAGNITUDE: Earthquake with a magnitude of Mw 6.9 in Baden-Württemberg
In der zweiten Oktoberhälfte 2024 fand in Baden-Württemberg die mehrtägige internationale Katastrophenschutzgroßübung MAGNITUDE statt. Ausgangsszenario war ein Erdbeben der Stärke Mw 6,9 am Oberrhein zwischen Karlsruhe und Heidelberg, mit katastrophalen Auswirkungen in Nordbaden und angrenzenden
Regionen. Der Landeserdbebendienst Baden-Württemberg am Regierungspräsidium Freiburg hat sowohl das Erdbebenszenario hierfür erstellt, als auch die Vorbereitung und Durchführung der Übung aktiv begleitet. Der Arbeitskreis seismologische Auswertung der Arbeitsgruppe Seismologie nahm die Großübung zum Anlass um seine internen Kommunikationswege zu testen, über die im realen Erdbebenfall Amtshilfe in Form von Personal und Geräten für Nachbebenmessungen und Datenauswertung koordiniert werden soll.SUB Göttingen, DFGresearc