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    20 Jahre Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg – Ein Rückblick und Ausblick auf die Zukunft

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    [...] Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) feierte 2024 sein 20-jähriges Bestehen. ​ Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat sich das LBGR als zentrale Fachbehörde etabliert, die nachhaltige Rohstoffnutzung, geowissenschaftliche Forschung und den Strukturwandel in der Lausitz aktiv begleitet. ​ Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Renaturierung ehemaliger Abbaugebiete, der Genehmigung von Energieleitungen und der Erkundung alternativer Energieträger wie Geothermie und Wasserstoff. ​ Der Strukturwandel in der Lausitz, bedingt durch den geplanten Kohleausstieg bis 2038, stellt eine zentrale Herausforderung dar, die das LBGR mit seiner Expertise unterstützt. ​ Ein Generationenwechsel innerhalb der Behörde sorgt für frische Ideen und einen nahtlosen Wissenstransfer. ​ Mit wachsender Mitarbeiterzahl und Unterstützung der Landesregierung sieht sich das LBGR als „Wegbereiter des Wandels“ und strebt eine nachhaltige Entwicklung Brandenburgs an. ​FID GEO, SUB Goettinge

    Bergordnung Erbendorf 1521

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    Am 8. Februar 1521 erließen die Brüder Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz und Pfalzgraf Ludwig II. eine Bergordnung für Erbendorf. Vorbild dieser Bergordnung war die Annaberger Bergordnung von 1509. Es wurden aber auch Paragrafen aus der Rattenberger Bergordnung von 1463 und aus der Bergordnung für Österreich von 1517 übernommen. In 116 Paragrafen wurden die Rechte und Pflichten des Bergmeisters, der Schichtmeister, der Amtleute und Geschworenen, der Steiger, der Gegenschreiber, der Arbeiter sowie der Markscheider niedergeschrieben. Geregelt wurde der gesamte Bergwerks- sowie der Hüttenbetrieb. Am Ende wurden die Eide der Bergwerksbeamten aufgeführt.sourc

    Paläoböden im Senkungsbereich der Südostalb

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    eukirchen-Hemau liegen Kalkstein-Rotlehm, Braunlehm und lehmige Albüberdeckung als Bodensedimente aus der Dekomposition des Malm und der Kreide. Es wird erörtert, wieweit mit den vorliegenden Bodensedimenten verschieden alte Flächen bestimmt werden können. In die Hochfläche sind Relikte der Kreide eingesenkt, auf denen Profile von autochthonen Rotlehmen (Plastosole) erhalten sind. Ebenso sind im unteren Regental auf tektonisch verstellter Oberkreide derartige Profile überliefert. Im Periglazial des Donau- und des unteren Regentales waren in Ziegeleigruben und in weiteren Aufschlüssen zwischen äolischen Deckschichten örtlich bis zu acht interglaziale Böden aufgeschlossen; in ihrem Liegenden warmzeitliche Böden als marmorierte Pseudogleye. Am Top der warmzeitlichen Böden lag die Matuyama/Brunhes Grenze, d. h. sie waren älter als 0,9–1,2 Mio a. Einen Überblick über die Lage der jeweiligen Böden gibt Abb. 1.Upon the Malm etch plain near Ratisbon limestone red loams and limestone brown loams cover the planation. It will be discussed, whether one can distinguish the age of the etchplains especially by means of such paleosoils. Likewise, Cretaceous relics, locked up by up faults, appear upon the Malm and in the Regen valley. They showed decomposition with profiles, containing paleosoils. In brick pits near Ratisbon and in the Regen valley sequences of quarternary profiles were discovered, which comprise up to eight interglacial soils between glacial löss-lössloams. Beneath them lie three marbled Pseudogleys. On their top the Matuyama/Brunhes boundary was found. Therefore, they are older than 0,9–1,2 mio a. Picture 1 serves as a survey about the situation of the paleosoils.researc

    Bergordnung Kaiser Maximilian I. für Schwaz 12. Dezember 1510

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    In der am 12. Dezember 1510 von Kaiser Maximilian I. erlassene Bergordnung wird aufgrund des sich verringernden Erzausbringes eine Förderprämie für das abgelieferte Erz erlassen. Zur Verhüttung von Armerzen soll in Rattenberg eine neue Hütte gebaut werden. Ein weiteres Thema war die Beschaffung von Blei, Unschlitt und Eisen.sourc

    Water and Cult in the Heraion of Samos

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    Im DFG-Projekt Wasser und Kult des Heraion wurden die wasserwirtschaftlichen Anlagen des Heraheiligtums auf der griechischen Insel Samos unter Federführung des Deutschen Archäologischen Instituts untersucht, die Technische Hochschule Lübeck erforschte den umwelthydrologischen Kontext. Das Projekt Wasser und Kult des Heraions liefert eine systematische einzugsgebietsbezogene hydrologische und hydrogeologische Analyse der Anlagen, die sich von einem kleinen Heiligtum mit Altar am Anfang des 10. Jhdt. v. Chr. zu der von Herodot erwähnten größten Tempelanlage der Griechen entwickelt haben. Aus dem Projekt ließen sich neue Erkenntnisse darüber gewinnen, wie das Heraion an die oberirdischen Einzugsgebiete des Ampelos-Gebirges angeschlossen ist. Der Tempel des Heraions liegt in einer außergewöhnlichen hydrologischen Gunstlage und stellt den Konzentrationspunkt von oberirdischen Einzugsgebieten dar, die Wasser in die Kamposebene leiten, an deren küstennahem Ende sich der Tempel der Hera befindet. Mit einem numerischen Grundwassermodell konnte gezeigt werden, dass eine Kaskade von Grundwasserleitern oberhalb des Heraions ein außerordentlich resilientes System bildet und selbst bei mehrjährigen Dürreereignissen die Brunnen noch Wasser liefern. Der Kult der Hera scheint eng mit der hydrologischen Lage, der Konzentration von Oberflächenwasser und vor allem dem hydrogeologischen System in Verbindung zu stehen. Die Sedimente im Bereich des Tempels wurden durch eine detaillierte Aufnahme einer Reihe von Bohrprofilen untersucht und mit 14C-Funden organischen Materials datiert. Aus diesen Profilen konnte die Sedimentationsrate im Bereich des Heraions mit ca. 1 Millimeter pro Jahr (Kremers, 2017) und daraus die Sedimentationsgeschichte der letzten 3000 Jahre rekonstruiert werden. Diese deutet auf Flussumlagerungen des Flusses Imbrasos von einem ursprünglichen Flussarm im Gebiet des Heraions in zunehmend westlicher Richtung zum heutigen Verlauf hin, was die wasserbaulichen Schutzbauten am westlichen Tempelfundament erklärt. Der ursprüngliche Verlauf korreliert mit der Lage der Brunnen, welche sich aus einem kiesigen Altarm speisen. Mit Isotopenuntersuchungen des Grundwassers der Brunnen im Heraion konnte die Herkunft des Quellwassers geklärt werden. Es zeigte sich, dass insbesondere an der Quelle des Altares, des Ursprunges des Herakultes, besonders alte und schwefelwasserstoffhaltige Komponenten austreten. Die Ergebnisse belegen die hohe Resilienz der Wasserversorgung auf Grund der besonderen Lage des Heraions. Eine genaue Vermessung der Brunnen zeigte, dass die nur im Heraion zu dieser Zeit dokumentierten Grundwasserlaufbrunnen eine nachhaltige Nutzung des Grundwassers zudem ohne Versalzungsrisiken erlaubten und damit Vorläufer heutiger Horizontalbrunnen sind. Insgesamt hat das Projekt das große Potential der interdisziplinären Kopplung von archäologischen und quantitativen umwelthydrologischen Studien gezeigt.Deutsche Forschungsgemeinschaft1. Allgemeine Angaben 2. Wissenschaftlicher Arbeits- und Ergebnisbericht 3. Zusammenfassung 4. Veröffentlichte Projektergebnissehttps://openmeteo.org/?q=Samosrepor

    Rotliegend palaeomorphology in northern Germany Palaeomorphological reconstruction of the sediment distribution in the Rotliegend of the Southern Permian Basin in comparison to recent arid lake deposits in North Africa, California and Australia

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    […] Am 12.06.2024 trafen sich Geologische Dienste Norddeutschlands und Forschungspartner im Bohrkern- und Probenarchiv des LBGR (Wünsdorf) zum „Salinarworkshop“, um Status, Methoden und Bedarfe zur Untersuchung des Zechsteinsalinars im Norddeutschen BeckeFID GEO, SUB Goettinge

    Geowissenschaftliche Mitteilungen - GMIT 101

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    Die Ausgabe der Geowissenschaftlichen Mitteilungen vom Juni 2025 enthält die Themenblöcke: GEOfokus: Deutschlandweit verbreitet und gut vernetzt Mineralogische Museen und Sammlungen, GEOaktiv (Wirtschaft, Beruf, Forschung und Lehre), GEOlobby (Gesellschaften, Verbände, Institutionen), GEOreport (Geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit, Tagungsberichte, Ausstellungen, Exkursionen, Publikationen), GEOszene (Würdigungen, Nachrufe).journa

    A new soil moisture monitoring network in Brandenburg: Using Cosmic-Ray Neutron Sensing (CRNS) to make representative measurements of soil water content.

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    [...] Brandenburg gehört zu den trockensten Regionen Deutschlands, was die land- und forstwirtschaftliche Praxis erheblich beeinflusst. ​ Um den Bodenwassergehalt repräsentativ und zeitlich hoch aufgelöst zu messen, wird ein innovatives Bodenfeuchte-Messnetz basierend auf der Cosmic-Ray Neutron Sensing (CRNS)-Technologie aufgebaut. ​ Dieses Messnetz wird von der Universität Potsdam, dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UFZ) und dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) betrieben. ​ Aktuell sind 9 Stationen produktiv, und bis 2025 sollen weitere 4 Stationen hinzukommen. ​ Die CRNS-Technologie ermöglicht eine kontinuierliche, nicht-invasive Messung der Bodenfeuchte bis zu mehreren Dezimetern Tiefe und deckt eine Umgebung von ca. ​ 10 Hektar ab. ​ Sie schließt den Maßstabsbereich zwischen Punktmessungen und satellitengestützten Fernerkundungsprodukten und bietet eine hohe zeitliche Auflösung (< 1 Tag). ​ Die Standortauswahl berücksichtigt repräsentative Flächennutzungen, typische Boden- und Standorteigenschaften sowie praktische Kriterien wie Zugänglichkeit und Sicherheit. ​ Das Messnetz dient der nachhaltigen Bewirtschaftung und Anpassung an klimatische Veränderungen. ​ Es unterstützt die Optimierung von Bewässerungsstrategien, die Identifikation von Dürreperioden, die Planung von Anbauzyklen und die Überwachung der Bodenqualität. ​ Die CRNS-Daten sind öffentlich zugänglich und fördern fundierte Entscheidungen in Landwirtschaft und Umweltforschung. ​FID GEO, SUB Goettinge

    Verification of the risk assessment for an illegal underwater waste deposit in the Marienthal-Trottheide clay pit.

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    [...] Die Untersuchung bewertet eine unter Wasser liegende illegale Abfallablagerung im ehemaligen Tontagebau Marienthal-Trottheide (Brandenburg). Nachdem 2006 nicht genehmigte Abfälle im Restloch identifiziert wurden, mussten Wasserhaltung und Beräumung angeordnet werden, wobei aufgrund steigender Wasserstände rund 17–28 m³ Material im See verblieben. Frühere normgerechte Analysen ergaben nur geringe Gefährdungen für Grund- und Oberflächenwasser, jedoch negative Effekte auf trophische und saprobielle Kennwerte des Sees. Zur Klärung weiter bestehender Bedenken der Bürgerinitiative erfolgte eine vertiefte Untersuchung durch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Mittels kombinierter organisch-chemischer Screeninganalytik (LC-HRMS, GC-HRMS) und effektbasierter Bioassays (u. a. Algen, Daphnien, Zebrafisch-Embryonen, zellbasierte toxikologische Tests) konnte bestätigt werden, dass der Austrag problematischer Substanzen unter den aktuellen hydrogeologischen Bedingungen sehr gering ist und keine akute Gefährdung besteht. Die bisherigen Überwachungsmaßnahmen gelten als ausreichend und wurden lediglich im Parameterraster ergänzt. Die Ergebnisse zeigen, dass normative Standardmethoden in vielen Fällen hinreichend belastbare Aussagen liefern. Eine Totalberäumung wird aufgrund erheblicher Eingriffe und potenzieller Mobilisierung von Schadstoffen nicht empfohlen. Kontinuierliches Monitoring bleibt jedoch notwendig, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen.FID GEO, SUB Goettinge

    Estimation and documentation of the grain size distribution of soil using image analysis and low-cost optical sensors

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    With the progress of the mining industry, the rapid and efficient characterization of geotechnical properties of excavated soil has become a key component in mining operations evaluation, planning, and particularly in the management of post-mining landscapes. For landfills and mining waste dumps, the grain size distribution of soil strongly influences compressibility, liquefaction potential, and other critical parameters. Image analysis techniques represent a low-cost and sustainable alternative for soil texture characterization, enabling effective evaluation of soil particle size and shape without the need for extensive laboratory work. This study investigates the capability of image analysis to characterize waste sands for assessing sand liquefaction potential and supporting dump model evaluation. An image dataset of several representative waste sands was collected, documented, and processed, forming the basis for a spatial image database to support future research and operational monitoring. The analysis yielded quantitative measurements of soil grains—such as diameter, area, perimeter, and shape factors. Comparison with traditional laboratory-based sieve analysis demonstrated that the computed grain size distribution curves achieved an approximately 90% correspondence. The integration of advanced quickshift segmentation with image polygon property calculations provided accurate estimations of real grain sizes, offering an efficient, low-cost, and well-documented approach with minimal material and time requirements.researc

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