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FID GEO Services: Data and software publications with GFZ Data Services.
[…] Der Fachinformationsdienst Geowissenschaften (FID GEO) und GFZ Data Services spielen eine zentrale Rolle bei der Etablierung von Open Science und den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) in der deutschen geowissenschaftlichen Forschung. Angesichts der zunehmenden Datenflut ist die offene Zugänglichkeit von Forschungsdaten essenziell für deren Nachnutzung und die Reproduzierbarkeit von Ergebnissen. GFZ Data Services agiert als spezialisiertes Repositorium, das Forschende bei der Publikation von Daten und Software unterstützt. Dies geschieht durch die Vergabe persistenter Identifikatoren (DOI) und die Erstellung umfangreicher, maschinenlesbarer Metadaten unter Verwendung geowissenschaftlicher Vokabulare. Durch Beratungen, Schulungen und die fachliche Kuratierung der Daten stellt FID GEO die Qualität und Sichtbarkeit der publizierten Forschungsergebnisse sicher und fördert die Verknüpfung von Daten, Software und Publikationen.FID GEO, SUB Goettinge
The 3D terrain model of the Cenozoic era in Mecklenburg-Western Pomerania. Concept, status, applications and prospects.
[…] Der Beitrag beschreibt die Entwicklung eines landesweiten Grundwasserströmungsmodells für Niedersachsen, das bis Ende 2027 durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erstellt wird. Ziel ist es, ein umfassendes Beratungsinstrument zurFID GEO, SUB Goettinge
Current Challenges in Raw Material Geology in Brandenburg
[…] Der Beitrag gibt einen Überblick über die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen des Fachbereichs Rohstoffgeologie im Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR). Im Mittelpunkt steht die kontinuierliche Erhebung, Aktualisierung und Bereitstellung von Daten zu oberflächennahen Rohstoffvorkommen, die in der Karte der oberflächennahen Rohstoffe 1:50.000 (KOR 50) dokumentiert werden. Die laufende Neukartierung und Digitalisierung dieser Daten ermöglicht eine präzisere Einschätzung der Rohstoffpotenziale und dient als Grundlage für die Raum- und Regionalplanung. Angesichts wachsender Flächennutzungskonflikte, insbesondere mit erneuerbaren Energien, gewinnt die langfristige Rohstoffsicherung zunehmend an Bedeutung. Zudem werden Herausforderungen bei der Standardisierung der Rohstoffuntersuchungen, der Anpassung analytischer Methoden und der interdisziplinären Zusammenarbeit im Bund-Länder-Ausschuss Bodenforschung diskutiert.FID GEO, SUB Goettinge
Exploring the post-mining landscape of the Przyjaźń Narodów lignite mine – from mining to geopark: the Babina shaft.
[…] Das Forschungsteam präsentiert den Einsatz von Fernerkundungs- und GIS-gestützten Methoden zur Überwachung geogener Gefahren in ehemaligen Bergbaugebieten Niederschlesiens. Basierend auf Luftbilddaten, Drohnenbefliegungen und Satellitenaufnahmen wurden Geländeabsenkungen, Hangrutschungen und Bodenverformungen analysiert. Die Kombination von InSAR-Daten mit geotechnischen Messungen ermöglichte eine präzise Erfassung kleinräumiger Deformationen. Das entwickelte Monitoring-System unterstützt lokale Behörden und Bergbauunternehmen bei der Bewertung von Risiken und der Planung von Sanierungsmaßnahmen. Die Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial moderner Fernerkundungstechnologien für die nachhaltige Gefahrenprävention in postindustriellen Regionen.FID GEO, SUB Goettinge
Bergordnung für Espa
Um das Jahr 1540 erließen die Herren zu Franckenstein und die Herren von Heusenstamm eine Bergordnung für die Bergwerke in Espa im Taunus. Als Vorlage für diese Bergordnung diente eine Abschrift der Bergordnung der Grafen von Hohnstein vom 3. Februar 1528 für die Bergwerke in der Grafschaft Lauterberg. Es wurden aber nicht alle Paragrafen übernommen. Es fehlen eine Abschlusserklärung mit den Anwendungsbestimmungen sowie ein Datum zum Erlass dieser Bergordnung. Wahrscheinlich handelt es sich bei dieser Bergordnung um einen unveröffentlichten Entwurf. Eine weitere Bergordnung für dieses Gebiet ist aber nicht bekannt.sourc
Bergordnung für Sankt Joachimsthal 1548
Im Jahr 1548 erließ Kaiser Ferdinand I eine neue Bergordnung für Sankt Joachimsthal. Hintergrund ist die erzwungene Abtretung des Elbogener Kreises und damit der Bergwerke in Joachimsthal an Kaiser Ferdinand I. am 19. September 1545. Die neue 184 Artikel umfassende Bergordnung übernahm große Teile der vorher gültigen Bergordnung aus dem Jahr 1541. Die Bergordnung war ebenfalls in vier Abschnitte unterteilt und um einen zusätzlichen Abschnitt erweitert, in dem ausschließlich die Rechte und Pflichten des Bergmeisters bei Gerichtsverhandlungen dargelegt wurden. In der Neufassung der Bergordnung wurden fünf Artikel weggelassen, drei neue Artikel hinzugefügt und einige der Artikel ausführlicher gestaltet. Die neue Bergordnung galt nicht mehr nur für Sankt Joachimsthal, sondern für alle Bergwerke, die im Zuge der Abtretung des Elbogener Kreises an Kaiser Ferdinand I. fielen. Im Gegensatz zur Bergordnung von 1541 wurde nicht mehr auf „altes Recht“ verwiesen.sourc
Bergordnung Platten 1535
Bergordnung für den Zinnbergbau in Platten vom 20. Mai 1535. Nachdem Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen die Herrschaft Schwarzenberg 1533 gekauft hatte, erließ er diese neue Ordnung für den Bergbau auf Zinn, aber auch auf Wismut, Eisenstein, Blei und Kupfer. In den 46 Artikeln wurden die Regelungen zum Betrieb der Gruben, den Rechten und Pflichten der Bergbeamten sowie der Bergleute niedergeschriebenen. Weiterhin wurde das Recht auf freies Holz für alle Belange des Bergbaus, die Pflicht zur wöchentlichen Zahlung des Büchsenpfennigs sowie die rechtlichen Bedingungen für das Seifenwerk und den Betrieb der Erzmühlen und Schmelzhütten genannt. Im Anhang werden die am gleichen Tag für Platten erlassenen Bergfreiheiten aufgeführt.sourc
Aktivitäten im Rahmen der Sektion „Landeskunde und Umweltbildung“ zum Themenkomplex Moorarchäologie/kulturelles Erbe in Mooren
Sektionsbericht.SUB Göttingen, DGMTconferenc
New method for reintroducing hummock-forming Sphagnum mosses
Nach der Wiedervernässung industriell abgetorfter Hochmoore entstehen unter günstigen Bedingungen Initialstadien, die von Sphagnum cuspidatum dominiert werden. Allerdings haben die Erfahrungen gezeigt, dass viele dieser gut vernässten Flächen mit der Zeit stark vergrasen und anschließend verbuschen. Für eine erfolgreiche Hochmoorregeneration muss die Entwicklung daher in die gewünschte Richtung gelenkt werden. Dies kann durch die Wiederansiedlung von Bult-Torfmoosen gelingen, da diese Schlüsselarten in der Lage sind, ein Akrotelm zu bilden. Unsere Etablierungsversuche erfolgen auf einer Wiedervernässungsfläche mit S. cuspidatum-Schwingrasen. Das Schwingrasenmilieu bietet ganzjährig eine konstante Wasserversorgung und ermöglicht den Bult-Torfmoosen somit ideale Wachstumsbedingungen. Bisherige Versuche zeigten allerdings, dass die zwischenartliche Konkurrenz durch S. cuspidatum zu stark ist, um eine erfolgreiche Etablierung der Bult-Torfmoosfragmente zu ermöglichen. Dieses Konkurrenzproblem konnten wir mithilfe von wasserdurchlässigen Unterlagen lösen, auf die die Torfmoosfragmente ausgebracht werden. Verschiedene Materialien wurden getestet, wobei sich insbesondere Wollmatten und eine Schicht aus Weißtorf als besonders geeignet erwiesen haben. Unsere Ergebnisse bieten die Möglichkeit für eine großflächige Wiederansiedlung von Bult-Torfmoosen, wodurch mittelfristig stabile Systeme entstehen können, die über die Schwingrasen-Phase hinaus ein neues Akrotelm aufbauen.In the initial stages after rewetting of extracted bogs, hollow peat moss species (i.e. Sphagnum cuspidatum) often establish if conditions are favorable. However, experience has shown that many of these successfully rewetted areas become dominated by grass species and over time shrubs encroach. For successful raised bog restoration, the development must be directed in the desired direction. This can be achieved by reintroducing hummock-forming Sphagnum mosses, as these keystone species are capable of forming an acrotelm. In this study, the establishment trials took place in rewetted areas with floating mats of S. cuspidatum. This environment offers a constant water supply throughout the year, providing ideal growing conditions for the hummock-forming Sphagnum mosses. However, previous experiments have shown that the interspecies competition from S. cuspidatum is too strong to allow successful establishment of the peat moss fragments. We were able to resolve this competition issue by using water-permeable substrates on which the peat moss fragments were spread. Various materials were tested, with wool mats and a layer of white peat proving particularly suitable. Our results could be applied for the large-scale reintroduction of hummock-forming Sphagnum mosses, enabling the creation of stable state systems in the mid-term, which will build a new acrotelm beyond the floating mat phase.SUB Göttingen, DGMTresearc
Geophysikalischer Instrumentenpool Potsdam (GIPP) — 30 Jahre Bereitstellung geophysikalischer Infrastruktur
Der Geophysikalische Instrumentenpool Potsdam (GIPP) am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam hält seit 30 Jahren eine große Anzahl Geräte für die wissenschaftliche Nutzung an Universitäten und Forschungsinstituten zur Verfügung (Haberland & Ritter, 2016). Der GIPP ist Teil der modularen geowissenschaftlichen Infrastruktur des GFZ und wird durch das GFZ finanziert (Investition, Betrieb und Personal)1. Über Vergabe der Geräte befindet ein externer Lenkungsausschuss, der sich aus führenden GeowissenschaftlerInnen universitärer Forschungseinrichtungen zusammensetzt und sich zweimal im Jahr trifft. Die Bereitstellung der Geräte erfolgt kostenfrei und für bis zu zwei Jahre. Heute ist der GIPP der größte geophysikalische Gerätepool in Europa und hat seit seiner Gründung fast 450 Experimente instrumentell ausgestattet.repor