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    3D Models of the Deeper Subsurface in the Geological Survey of Brandenburg

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    […] Der Beitrag stellt die aktuellen 3D-Modelle des tieferen Untergrunds im Geologischen Dienst Brandenburg vor. Neben den Landesmodellen Brandenburg 3D (B3D) und TUNB wird ein detailliertes Voxelmodell beschrieben, das auf reflektionsseismischen Horizonten basiert und den Untergrund in 13 Schichtpakete gliedert. Mit einer Voxelauflösung von 50 × 50 × 25 m liefert es ein hochpräzises Abbild der geologischen Strukturen bis in Tiefen von über 7 km. Das Modell ermöglicht die Parametrisierung physikalischer Eigenschaften wie seismische Geschwindigkeiten und Temperaturverteilungen. Der Beitrag verdeutlicht die Bedeutung dieser Modelle für die geowissenschaftliche Landesaufnahme, die Rohstofferkundung und die unterirdische Raumplanung in BrandenburgFID GEO, SUB Goettinge

    Progress in the TRANSGEO Project – Data Structuring of Relevant Deep Boreholes in Brandenburg

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    […] Der Beitrag stellt den aktuellen Stand des EU-geförderten Projekts TRANSGEO vor, das die geothermische Nachnutzung aufgegebener Tiefbohrungen in Brandenburg untersucht. Ziel ist die systematische Erfassung, Strukturierung und Digitalisierung vorhandener Bohrdaten, um eine technische und geologische Bewertung potenziell nutzbarer Altbohrungen zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts werden analoge und digitale Bohrungsunterlagen gesichtet, relevante Parameter wie Temperatur, Permeabilität und Bohrlochauskleidung extrahiert und in eine zentrale Datenbank überführt. Diese Daten bilden die Grundlage für ein IT-Tool, das geothermische Potenziale bewertet und Entscheidungsprozesse zur Nachnutzung unterstützt. Erste Ergebnisse zeigen die Komplexität der Datenlage aufgrund heterogener Quellen, liefern jedoch wertvolle Informationen für die nachhaltige Nutzung bestehender Infrastrukturen.FID GEO, SUB Goettinge

    Thickness of the Seasonal Deposits at the Martian North Polar Region From Shadow Variations of Fallen Ice Blocks

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    AbstractThe seasonal deposition and sublimation of CO2 constitute a major element in the Martian volatile cycle. Here, we propose to use the shadow variations of the ice blocks at the foot of the steep scarps of the North Polar Layered Deposits (NPLD) to infer the vertical evolution of the seasonal deposits. We conduct an experiment at a steep scarp centered at (85.0°N, 151.5°E). We assume that no snowfall remains on top of the selected ice blocks, the frost ice layer is homogeneous around the ice blocks and their surroundings, and no significant moating is present. We show that the average thickness of the seasonal deposits due to snowfalls in Mars Year 31 is 0.97 ± 0.13 m at Ls = 350.7° in late winter. The large depth measured makes us wonder if snowfalls are more frequent and violent than previously thought. Meanwhile, we show that the average frost thickness in Mars Year 31 reaches 0.64 ± 0.18 m at Ls = 350.7° in late winter. Combined, the total thickness of the seasonal cover in Mars Year 31 reaches 1.63 ± 0.22 m at Ls = 350.7° in late winter, continuously decreases to 0.45 ± 0.06 m at Ls = 42.8° in middle spring and 0.06 ± 0.05 m at Ls = 69.6° in late spring. These estimates are up to 0.8 m lower than the existing Mars Orbiter Laser Altimeter results during the spring. Meanwhile, we observe that snow in the very early spring of Mars Year 36 can be 0.36 ± 0.13 m thicker than that in Mars Year 31. This study demonstrates the dynamics of the Martian climate and emphasizes the importance of its long‐term monitoring.Plain Language Summary: Like Earth, Mars also has seasons. Up to one third of the atmospheric CO2 annually exchanges with the polar surface through seasonal deposition/sublimation processes. Deposition can be either atmospheric precipitation as snowfall or direct surface condensation as frost. At the steep scarps of the North Polar Layered Deposits (NPLD), fractured ice fragments can detach and fall to form ice blocks. We propose to use variations in the shadows of these ice blocks, observed in the High Resolution Imaging Science Experiment images, to infer the thickness evolution of the seasonal deposits. We make reasonable assumptions about the distribution of snowfall and frost around the ice blocks and their surroundings, which allow us to separately measure the thickness of snowfall and frost. Meanwhile, we introduce a novel approach that allows us to estimate the thickness of the seasonal deposits during late winter and early spring when image quality is insufficient. This approach also enables us to peer into the interannual thickness variations of snowfall. We carry out a successful experiment at a scarp centered at (85.0°N, 151.5°E). The obtained thickness measurements demonstrate the dynamics of the Martian volatile cycling and can be used to constrain the Martian climate models.Key Points: We propose to examine the shadow variations of the ice blocks at the Martian polar region to infer the thickness of the seasonal deposits Maximum thickness of the seasonal deposits at the study scarp in MY31 is 1.63 ± 0.22 m to which snowfalls contribute 0.97 ± 0.13 m Seasonal deposits at the study scarp are up to 0.8 m shallower than previous measurements during spring HX, LML, and PJGhttps://doi.org/10.17189/1520303https://doi.org/10.17632/5yy475dbry.1https://doi.org/10.17632/x953mzxxvv.1https://doi.org/10.17189/1520101http://www.msss.com/moc_gallery/200

    Das Deutsche Iglauer Bergrecht

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    Das Deutsche Iglauer Bergrecht liegt in drei Varianten vor, die von Adolf Zycha entsprechend mit I, II und III bezeichnet wurden. Es entstand im 13. und 14. Jahrhundert. Die Abschriften Adolf Zychas beruhen auf Originalakten aus dem Ratsarchiv Freiberg und dem Stadtarchiv Iglau. In ihm wurden analog zu den Iglauer Bergrechten A und B die rechtlichen Regelungen für den Bergbau im Königreich Böhmen und der Markgrafschaft Mähren niedergeschriebenen. In der Variante II wurden zwei Paragrafen hinzugefügt und in der Variante III vierzehn Paragrafen. Elf Paragrafen der Variante III beinhalten Stadtrecht.sourc

    Bergordnung für Sankt Joachimsthal 1525

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    Trotz der am 2. August 1518 erlassenen Bergordnung kam es in den Folgejahren immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Bergleuten und den Bergbeamten. Hintergrund waren neben der wachsenden Korruption auch Betrug, Misswirtschaft und Machtmissbrauch der Bergbeamten, dem durch den rasant wachsenden Bergbau Tür und Tor geöffnet war. Mutmaßlich inspiriert durch die Bauernkriege kam es am 20. Mai 1525 zu einem Aufstand der Bergleuten in Joachimsthal. Nach der raschen Beilegung der Auseinandersetzung wurde zu der weiterhin gültigen Bergordnung vom 2. August 1518 eine Ergänzung mit 35 Artikeln erlassen.sourc

    Warved sediments are evidence of hypoxic conditions developing over the last 200 years in Tiefen See, Mecklenburg.

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    […] Die Studie untersucht die Entwicklung hypoxischer Bedingungen im Tiefen See, einem subglazialen Rinnensee in Mecklenburg, über die letzten 200 Jahre. ​ Hypoxie in mesotrophen Seen wird durch erhöhte Nährstoffeinträge und den Klimawandel verursacht und hat weitreichende Auswirkungen auf ökologische Systeme und Sedimentationsprozesse. ​ Mithilfe hochauflösender mikrofazialer und geochemischer Analysen von Sedimentkernen sowie Monitoringdaten wird die räumliche und saisonale Dynamik der Sauerstoffkonzentrationen erfasst. ​ Die Erhaltung von Warven in Sedimenten dient als Indikator für hypoxische Bedingungen. ​ Die Studie zeigt, dass Warvenbildung nicht ganzjährig sauerstofffreie Bedingungen erfordert, sondern durch spezifische Schwellenwerte der Sauerstoffkonzentration ausgelöst wird. ​ Im Tiefen See begann die Warvenerhaltung im Profundal 1918/1919 und in 16 m Wassertiefe ab 1997. ​ Oberhalb der Thermokline bei ca. ​ 12 m Wassertiefe wurden keine Warven gefunden. ​ Die Ausbreitung der Hypoxie verlief in zwei Phasen, mit einer Beschleunigung in den 1970er Jahren. ​ Die Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die Dynamik und Steuerungsfaktoren hypoxischer Bedingungen sowie über die Interpretation warvierter Sedimente als Indikator für anoxische Verhältnisse. ​FID GEO, SUB Goettinge

    Geoparks in Germany: current status and prospects

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    […] In den letzten 25 Jahren haben sich Geoparks als eine besondere Gebietskategorie mit geowissenschaftlicher Ausrichtung sowohl in Deutschland als auch international etabliert, ohne eine gesetzliche Grundlage in Deutschland. ​ Die Geopark-Bewegung ist weltweit aktiv und organisiert sich in Netzwerken wie den UNESCO Global Geoparks, die 195 Geoparks in 48 Ländern umfassen. ​ In Deutschland gibt es Anfang 2024 insgesamt 19 Nationale GeoParks, von denen 8 auch als UNESCO Global Geoparks anerkannt sind. ​ Die zertifizierten Geoparks decken etwa 16 % der Fläche Deutschlands ab. ​ Das zweistufige Zertifizierungssystem in Deutschland ermöglicht sowohl nationale als auch internationale Anerkennung. ​ Geoparks erfüllen vielfältige Aufgaben, darunter die Pflege des geologischen Erbes, geowissenschaftliche Wissensvermittlung und Umweltbildung. ​ Trotz oft prekärer finanzieller Ausstattung leisten sie beeindruckende Arbeit. ​ Die räumliche Verteilung der Geoparks ist das Ergebnis regionaler Initiativen und zeigt eine Konzentration in den Mittelgebirgen sowie glazial geprägten Gebieten. ​ Die öffentliche Wahrnehmung der Geoparks ist jedoch noch gering, und es besteht Bedarf an verstärkter Öffentlichkeitsarbeit. ​ Geoparks konkurrieren mit anderen Schutzgebieten um Aufmerksamkeit, wobei Kooperationen wie mit dem Verband Deutscher Naturparke angestrebt werden. ​ Insgesamt haben sich Geoparks als wichtige Akteure für regionale Entwicklung und die Popularisierung der Geowissenschaften etabliert. ​FID GEO, SUB Goettinge

    The research boreholes Concordia-See and Königsaue (former Aschersleben Lake, Saxony-Anhalt): New multi-proxy analyses for detailed classification of the Weichsel Glaciation

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    […] Der Abstract lautet ohne Umbrüche: Die Forschungsbohrungen Concordia-See und Königsaue im ehemaligen Ascherslebener See (Sachsen-Anhalt) sind international bekannt, da ihr Quartärprofil (Saale- und Weichsel-zeitliche Sedimente) bereits wertvolle Ergebnisse zur Paläoklima- und Paläoumweltforschung geliefert hat. Seit 2021 werden neue Forschungsbohrungen in beiden Gebieten durchgeführt, mit dem Ziel, eine detailliertere Gliederung der Weichsel-Kaltzeit mithilfe neuer, hochauflösender Multiproxy-Analysen (Sedimentologie, Palynologie, Geochemie, OSL, 14C) zu erzielen. Das Bohrprofil Concordia-See erfasste die vollständige holozäne und weichsel-spätglaziale Sedimentabfolge. Das Sedimentprofil Königsaue durchteuft mit 11,5 m Teufe fast die gesamte Weichsel-Kaltzeit. Die neue Palynologie des Eem-zeitlichen Eichen-Hainbuchen-Mischwald-Horizontes von Königsaue liefert neue Details zum warmzeitlichen Klima. OSL-Datierungen der Seesande am Übergang vom Mittel- zum Spätpleistozän in Königsaue liegen im erwarteten Altersbereich. Die neuen Ergebnisse tragen zur Verfeinerung des stratigraphischen Modells der Weichsel-Kaltzeit in Mitteleuropa bei.FID GEO, SUB Goettinge

    Soil liquefaction: a challenge in the safe design of internal dumps in the Lusatian mining area

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    […] Das Dokument behandelt das Risiko der Bodenverflüssigung in den Innenkippen des Lausitzer Braunkohlenreviers, insbesondere in den Tagebauen der Lausitz Energie Bergbau AG (LE-B). Durch die Abtragung des entwässerten Deckgebirges und die Verkippung erdfeuchter Sande entsteht ein lockeres Korngefüge mit hohem Porenanteil. ​ Beim Wiederanstieg des Grundwassers kann es unter bestimmten Bedingungen zu Bodenverflüssigung und Setzungsfließen kommen, was zu erheblichen Geländeverformungen führt. ​ Seit den 1980er Jahren wurden intensive Forschungsarbeiten durchgeführt, um Maßnahmen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Bodenverflüssigung zu entwickeln. ​ Dazu zählen Verdichtungskörper entlang der Uferbereiche von Tagebaurestseen. ​ Trotz dieser Maßnahmen besteht im unverdichteten Kippenhinterland ein Restrisiko für spontane Bodenverflüssigung. ​ Um die geotechnische Sicherheit zu gewährleisten, werden flache Geländestrukturen und Mindestabstände zum Grundwasserflur bei der Rekultivierung berücksichtigt. ​ Die LE-B ist gesetzlich verpflichtet, die genutzten Flächen sicher und nutzbar zu machen. ​ Temporäre geotechnische Sperrbereiche und versteckte Dämme sichern die Böschungen während der Flutung. ​ Die Forschungsergebnisse der TU Bergakademie Freiberg unter Leitung von Prof. Kudla bieten eine Handlungsgrundlage zur Beurteilung der Innenkippen und zur Sicherstellung der Standsicherheit. ​FID GEO, SUB Goettinge

    Kernkompetenzen – Petrophysik und Bohrlochgeophysik für die Zukunft

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    Die Geophysik ermöglicht uns die nicht-invasive Erkundung des Untergrundes mit physikalischen Methoden. Die dabei untersuchten Geomaterialien – Gesteine und auch Böden – gehören zu den komplexesten Materialien, die wir kennen. Sie sind ausgeprägt strukturiert und heterogen auf verschiedensten Skalenlängen (vom Mikrometer- bis Meterbereich). Sie stellen Multi-Phasen-Gemische von Stoffen unterschiedlicher Aggregatzustände und Zusammensetzung dar (Minerale, Flüssigkeiten, Gase). Vor diesem Hintergrund entwickelt die Petrophysik als Teildisziplin der Geophysik unser Verständnis für das Zustandekommen der physikalischen Eigenschaften von Gesteinen und zunehmend auch Böden als Ganzes, die Zusammenhänge mit Gesteinsparametern und Abhängigkeit von Umweltbedingungen und chemischen Einwirkungen. Dabei werden multimethodische Laboruntersuchungen an Gesteins- und Bodenproben sowie computergestützte Methoden angewendet. Bei geophysikalischen Messungen im Bohrloch, für die die Disziplin der Bohrlochgeophysik spezialisierte Mess- und Auswerteverfahren entwickelt und bereitstellt, wird das unmittelbar anstehende Gestein mittels einer Vielzahl an physikalischen Wirkprinzipien charakterisiert. Die Bohrlochgeophysik stellt somit ein Zwischenglied zwischen Labor- und flächenhafter Feldgeophysik dar und ist mit der Petrophysik besonders eng verwoben. So werden im englischsprachigen Raum beide Disziplinen vereinheitlichend als Petrophysics bezeichnet.researc

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