Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB - Universität Bielefeld)
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Verbindung von qualitativen und quantitativen Bedarfsanalysen in der wissenschaftlichen Weiterbildung
Um wissenschaftliche Weiterbildungsangebote zielgruppenspezifisch und nachfrageorientiert aufzusetzen, sollten qualitative und quantitative Studien gezielt kombiniert werden. Das Forschungsdesign im Projekt „excellent mobil“ verknüpft die Sekundäranalyse zu branchenspezifischen Veränderungen in den Tätigkeitsstrukturen und eine Marktanalyse zu den Weiterbildungsangeboten mit eigenen standortübergreifenden Bedarfserhebungen in Betrieben der Mobilitätswirtschaft. Die auf diesen Grundlagen entwickelten Pilotstudienangebote wurden in einem weiteren Schritt mittels Primäranalysen geprüft, ob sie inhaltlich sowie didaktisch den Anforderungen und Erwartungen der Unternehmen und der Teilnehmenden entsprechen. Der Artikel gibt Empfehlungen für die Forschungspraxis anhand konkreter Beispiele und Ergebnisse und zeigt weiterführende Ansätze einer kombinierten qualitativ-quantitativen Bedarfsanalyse auf
Prinzip Hochschulentwicklung – Hochschuldidaktik zwischen Profilbildung und Wertefragen. 46. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik. 07. bis 10. März 2017 an der Technischen Hochschule Köln
„Raumaneignung und Raumnutzung“ 5. Tagung der informellen Arbeitsgruppe Erwachsenenbildung und Raum. 10. bis 11. märz 2017 an der Universität Potsdam
Selbstsorgendes Lernen in Hochschule und wissenschaftlicher Weiterbildung
In diesem Beitrag wird vor dem Hintergrund einer zunehmenden Trivialisierung des Sprechens über das Lernen eine Auseinandersetzung über die theoretische Fundierung des Lernens in der wissenschaftlichen Weiterbildung angeregt. Über historische und bildungstheoretische Verweise wird ein Zusammenhang zwischen Lernen und wissenschaftlicher Erkenntnis her- und als Fundament selbstsorgender Lernprozesse vorgestellt. Schließlich werden einige Konsequenzen für die professionelle Vermittlungsarbeit skizziert
Aktuelle Veröffentlichungen zum Thema „Hochschule und Weiterbildung“
Halbjahresauszug - Juni bis Mitte November 201
Gender Mainstreaming in der Forschung zur berufsbegleitenden akademischen Weiterbildung
Die Bedeutung von Gender Mainstreaming für den Bereich der berufsbegleitenden akademischen Weiterbildung wurde bislang kaum erörtert. Inwiefern sowohl in der Weiterbildungsforschung als auch in der Konzeption von Weiterbildungsangeboten und in der Weiterbildungspraxis eine gleichstellungsorientierte Perspektive eingenommen wird, kann bislang kaum nachvollzogen werden. Dieser Beitrag möchte verdeutlichen, dass Gender Mainstreaming einerseits als Qualitätskriterium von Weiterbildungen gelten kann und andererseits die Umsetzung von Gender Mainstreaming aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen ein Leitprinzip von öffentlich finanzierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten darstellen sollte.
Didaktische Referenzpunkte der wissenschaftlichen Weiterbildung. Studentische Arbeiten zwischen Forschungs- und Praxisorientierung
Der folgende Artikel geht der Frage der Ausgestaltung einer Didaktik wissenschaftlicher Weiterbildung nach. Unter Bezugnahme auf die Besonderheiten wissenschaftlicher Weiterbildung an der Hochschule wird das Oszillieren zwischen Forschungsorientierung und Praxisnotwendigkeiten als Kennzeichen hochschuldidaktischen Handelns in der wissenschaftlichen Weiterbildung festgestellt. Gefragt wird in einer empirischen Untersuchung zu didaktischen Referenzpunkten der wissenschaftlichen Weiterbildung welche Anforderungen an Abschlussarbeiten als Leistungsnachweise und Teil eines wissenschaftlichen Studiums gestellt werden. In der Diskussion der Ergebnisse bietet der Artikel Anlass zur Reflexion der didaktischen Gestaltung von Angeboten in der wissenschaftlichen Weiterbildung
Soziale Anerkennung auf fremdem Terrain. Strukturelle Herausforderungen des Zugangs für nicht-traditionell Studierende zu wissenschaftlicher Weiterbildung
Im Beitrag werden erste Ergebnisse eines laufenden Forschungsprojektes zur Anerkennung außerhochschulisch erworbener Fähig- und Fertigkeiten (Kompetenzen) in der wissenschaftlichen Weiterbildung vorgestellt. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass nicht-traditionell Studierende trotz formal-rechtlich guter Bedingungen für die Aufnahme eines berufsbegleitenden Studiums kaum Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung in Anspruch nehmen. Die Anerkennung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen wird gemeinhin als Instrument zur Verbesserung des Zugangs der nicht-traditionell Studierenden zur wissenschaftlichen Weiterbildung verstanden. In welcher Art und Weise Anerkennung in Hochschulen erfolgt, ist jedoch unklar. Anhand qualitativ-empirischer Ergebnisse stellen wir im Beitrag Praxen der Anerkennung dar und zeigen auf, inwieweit der Umgang mit Anerkennung im Rahmen von Orientierungen erfolgt, die jenseits der Logik formaler Reglements liegen