Die Materialwerkstatt (DiMawe) - Zeitschrift für Konzepte und Arbeitsmaterialien für Lehrer*innenbildung und Unterricht
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    Sprachausbau im Biologieunterricht: Sprachliche Analyse von Unterrichtsmaterial zur Sensibilisierung von (angehenden) Lehrkräften

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    Die Inhalte von fachlichen Texten können von Schüler*innen nur dann verstanden werden, wenn sie sprachlich in der Lage sind, diese zu verstehen. Aus didaktisch-methodischer Perspektive muss beim Einsatz eines Fachtextes mit Blick auf die jeweilige Lerngruppe geprüft werden, ob dieser sprachliche Strukturen enthält, die nicht ohne Unterstützung verarbeitet werden können (sog. „sprachliche Hürden“). In der fachdidaktischen Lehramtsausbildung wird immer wieder deutlich, dass (angehende) Lehrkräfte Schwierigkeiten haben, solche Hürden in ihrem Fach zu entdecken und entsprechende sprachliche Unterstützung anzubieten. Der vorliegende Artikel präsentiert ein Seminarkonzept, das darauf ausgelegt ist, (angehende) Lehrkräfte für die sprachliche Aufbereitung ihrer Unterrichtsmethoden zu sensibilisieren. Dabei wird ein Unterrichtsbeispiel aus dem Fach Biologie einer sukzessiven sprachlichen Analyse unterzogen, und es werden begleitende Aufgaben beschrieben, die die Lehrkräfte mit konkreten Handlungsschritten zur Sprachsensibilisierung vertraut machen. Dazu werden unterrichtsnahe Beispiele aus dem Methodenbereich des Scaffoldings erläutert, welche auf den eigenen Fachunterricht übertragen werden können

    Pädagogisch-psychologische und fachdidaktische Beratungskompetenz: Konzept und Materialien der wissenschaftlichen Maßnahme des Projekts BiProfessional im Überblick

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    In diesem Artikel wird ein Seminarkonzept vorgestellt, welches im Rahmen des QLB geförderten Projekts „Biprofessional“ an der Universität Bielefeld konzipiert sowie in mehreren Durchläufen erprobt und evaluiert wurde. Das Seminar zielt darauf ab, Lehramtsstudierende im Bereich der mathematischen Grundbildung auf eine professionelle Abklärung von Rechenschwächen, damit zusammenhängende Beratung und ggfs. notwendige Förderung vorzubereiten. Im vorliegenden Beitrag werden zentrale didaktische Überlegungen herausgestellt, die ausgehend von den konkreten Lehr-Lernzielen die implementierten Methoden und eingesetzten Materialien begründen

    Von einzelnen Wortbeiträgen zur dialogischen Reflexion: Moderationshilfen für die Gestaltung von Materialwerkstätten in der Lehrer*innenbildung

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    In Materialwerkstätten diskutieren Lehrende anhand von konkretem Lehrmaterial über Lehre in der Lehrer*innenbildung und entwickeln das Lehrmaterial weiter. Dabei folgt das konzipierte Reflexionsformat einer spezifischen Struktur, die sich in unterschiedliche Phasen gliedert. Um Personen zu unterstützen, die Interesse an der Durchführung von Materialwerkstätten haben, fokussiert der vorliegende Beitrag die Moderation von Materialwerkstatt-Sitzungen. Dafür werden zunächst der Ablauf einer Sitzung und die Funktion der Moderation erläutert. Als Material sind dem Beitrag neben einem Video zur Erläuterung des Sitzungsablaufs Impulsfragen für die Moderation der Diskussionsphasen beigefügt. Auf der Grundlage empirischer Untersuchungen von Materialwerkstätten geben die Impulsfragen einen Überblick darüber, worüber Lehrende bei der Auseinandersetzung mit hochschulischen Lehrmaterialien der Lehrer*innenbildung diskutieren, und können moderierenden Personen somit als Orientierung dienen. Im Rahmen der Erläuterung des theoretischen Hintergrunds wird im Beitrag auf das Reflexionsverständnis in Materialwerkstätten sowie drei Grundzüge bei der Moderation von Diskussionen eingegangen. Diese Ausführungen sollen als Hintergrundwissen bei der Ausgestaltung der eigenen Moderationsrolle helfen. Erfahrungen zu möglichen Herausforderungen bei der Moderation von Materialwerkstätten schließen den Beitrag ab

    Unterricht gemeinsam planen, durchführen und nachbesprechen: Coachen lernen anhand videographierter Situationen

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    Lehrkräfte in der Schule übernehmen eine verantwortliche Rolle als Lehrkräftebildner*innen, die aktiv gemeinsam mit Studierenden Unterricht planen, durchführen und reflektieren Vor dem Hintergrund der Diskussion um eine stärkere Theorie-Praxis-Vernetzung in der Lehrer*innenbildung sollten schulische Mentor*innen noch stärker darin unterstützt werden, den Studierenden während der Begleitung in ihrer Praxisphase bewusst Lerngelegenheiten bereitstellen zu können. Die Förderung der Professionalisierung von Studierenden in schulischen Praxisphasen stellt eine komplexe Aufgabe dar, auf die Mentor*innen vorbereitet werden müssen. Im Beitrag wird vorgeschlagen, hierzu in Fortbildungsveranstaltungen auch mit gescripteten Videovignetten zu arbeiten, anhand derer Mentor*innen fremdes Verhalten in Mentoringsituationen beobachten und analysieren können, bevor sie in einem weiteren Schritt an ihrer eigenen Unterstützungspraxis arbeiten. Im Folgenden wird eine vollständig videographierte „Unterstützungssequenz“, bestehend aus Videos einer Unterrichtsvorbesprechung, einer Unterrichtssituation im Teamteaching und einer Unterrichtsnachbesprechung, dargestellt. Ergänzend werden Beispielaufgaben für die Nutzung des Videomaterials vor allem in der Lehrkräftefortbildung veröffentlicht. Darüber hinaus werden erste Erfahrungen mit dem Material dokumentiert und weitere Einsatzmöglichkeiten skizziert

    Der Baustein "Adaptive diagnostische Kompetenz 2.0": Eine digitale Lehr-Lern-Einheit zur Lehrkräfteprofessionalisierung für inklusive Settings

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    Das Projekt Fachdidaktische Qualifizierung Inklusion angehender Lehrkräfte an der Humboldt-Universität zu Berlin (FDQI-HU) entwickelt Konzepte für Hochschulseminare, um zukünftige Lehrkräfte auf die Planung, Durchführung und Reflexion von inklusivem (Fach-)Unterricht vorzubereiten. Der in diesem Beitrag beschriebene Baustein Adaptive diagnostische Kompetenz ist der Teil einer Reihe von fünf digitalen, an Inklusion orientierten Lehr-Lern-Bausteinen, die als Blended-Learning-Einheit entwickelt wurden. Der digitale Teil des Bausteins ist für die asynchrone Bearbeitung im Lernmanagementsystem Moodle vorgesehen. Alle für den Einsatz in der Lehrkräftebildung konzipierten Bausteine thematisieren zentrale Aspekte eines an Inklusion orientieren Unterrichts. Der erste Baustein behandelt das Didaktische Modell für inklusives Lehren und Lernen (DiMiLL), die Bausteine zwei, drei und vier zielen auf den Aufbau adaptiver Lehrkompetenz von angehenden Lehrkräften, der fünfte Baustein adressiert das Thema Sprachbildung als immanenten Teil von Inklusion. Ziel des zweiten Bausteins ist, dass die Teilnehmer*innen anhand von drei Übungen ihre Einstellungen, Haltungen und Denkweisen in Bezug auf Diagnostik im inklusiven Kontext selbstreflexiv hinterfragen und diagnostische Kompetenz als eine Facette der adaptiven Lehrkompetenz kennenlernen. Dieser Beitrag beschreibt anhand des Materials die asynchrone und eine mögliche synchrone Bearbeitungsphase und liefert den didaktischen Kommentar sowie den theoretischen Hintergrund dazu

    Die Reflexion berufsfeldbezogener habitueller Dispositionen angehender Lehrpersonen: Materialien zu einem Mehr-Schritt-Reflexionsverfahren zwischen rekonstruktiver Kasuistik und Selbstreflexion

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    Als besondere Form der Selbstreflexion bedarf die Anbahnung von Habitusreflexion eines komplexen hochschuldidaktischen Reflexionssettings. In diesem Beitrag werden drei Reflexionseinheiten und dazugehörige Materialien vorgestellt und theoretisch fundiert begründet, die auf die Anbahnung einer Reflexion von berufsfeldbezogenen, d.h., auf die Schule als berufliches Feld bezogenen habituellen Dispositionen angehender Lehrpersonen zielen. Die Reflexionseinheiten und Materialien wurden in bildungswissenschaftlichen Seminaren über drei Semester hinweg mit dem Ziel der Weiterentwicklung erprobt. Die jeweils im Einzelnen in diesem Beitrag vorgestellten Einheiten und Materialien mit den unterschiedlichen Foki der schüler*innenbiographischen Reflexion, der Reflexion von sich anbahnenden habituellen Passungsverhältnissen zwischen angehender Lehrperson und Schüler*innen und einer rekonstruktiv-kasuistischen Praxisreflexion in Verbindung mit Selbstreflexionselementen sind miteinander verknüpft, können aber auch unabhängig voneinander in (hochschulische) Seminare der Lehrer*innenbildung integriert werden. Erfahrungen mit dem Einsatz der Materialien in der Hochschullehre werden abschließend in diesem Beitrag geschildert und durch empirisch beforschte Reflexionen von Studierenden veranschaulicht

    Zum Einsatz von Strukturlegeplänen als Methode einer professionsbezogenen Praxissemesterreflexion im Unterrichtsfach Philosophie

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    Das Ziel des Beitrags besteht darin, eine während der Pandemie erprobte Reflexionsmethode zum Praxissemester im Fach Philosophie vorzustellen. Das übergeordnete Ziel der Reflexion bestand darin, dass Studierende ihre eigene Professionalisierung auf dem Gebiet des Forschenden Lernens sichtbar machen konnten. Dazu dienten ihnen Strukturlegepläne. Diese wurden so eingesetzt, dass sie eine bereits im Vorbereitungsseminar (VPS) auf das Praxissemester verschriftliche Positionierung zum Forschenden Lernen in einen ersten Strukturlegeplan transformierten. Nach der Praxisphase (Schulphase) überarbeiteten sie den ersten Strukturlegeplan bzw. gestalteten ihn komplett neu. Basierend auf der Erfahrung, das eigene professionsbezogene Denken und das schulpraktische Handeln durch diese Methode sichtbar werden zu lassen, konnte den Studierenden eine produktive Auseinandersetzung mit subjektiven Theorien als (angehende) Lehrkraft ermöglicht werden

    Sport auf Papier – Professionelle Fortschritte vom Schreibtisch für die Sporthalle: Evaluation eines praktikumsbegleitenden Portfolios in der Sportwissenschaft

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    Das Schulfach Sport nimmt eine Sonderstellung ein, die auch in die universitäre Sportlehramtsausbildung hineinwirkt und eine bedachte wie konstruktive Begleitung von Sportlehramtspraktikant*innen erfordert. Berücksichtigt man die eigene Sportsozialisation vieler Sportstudierender und die Vielzahl kontraindizierter Fachzuschreibungen, ist eine wissenschaftliche Begleitung von Praktikumsphasen in der Professionalisierung zur Sportlehrkraft essenziell. Die Anfertigung eines praxisbegleitenden Portfolios kann in diesem Kontext vielseitige Entwicklungsfortschritte festhalten und sichtbar machen. Der vorliegende Beitrag stellt die Evaluation eines praktikumsbegleitenden Portfolios mit den Bestandteilen ausführlicher Unterrichtsentwurf, Reflexion der eigenen Entwicklung sowie literaturbasierte Auseinandersetzung aus Studierendenperspektive und nach Abschluss des Praktikums dar. Der ausführliche Unterrichtsentwurf und somit die Aufgabenstellungen mit dem deutlichsten Bezug zum Sportunterricht und zum Referendariat werden von den Studierenden vergleichsweise am sinn- und wertvollsten für ihre Weiterentwicklung angesehen. Die beiden anderen Aufgabenstellungen werden vergleichsweise schwächer bewertet und teilen das Charakteristikum einer zugrundeliegenden, fundierten Einarbeitung in theoretische bzw. empirische Hintergründe, inklusive eines Abgleichs praktischer Erfahrungen. Gefragt nach eigenen Ideen für eine Formulierung von Portfolioaufgaben wird deutlich, dass ein Wunsch nach mehr Raum für die Darstellung praktischer Erfahrungen und weniger Literaturarbeit besteht. Die Ergebnisse liefern Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts, um die Studierenden besser und nachvollziehbarer in ihrer Professionalisierung zu unterstützen

    Digital-kollaboratives Musik-Erfinden: Ein hochschuldidaktisches Aufgabenformat zur Reflexion eigener Kollaborationserfahrungen

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    Digitales Musik-Erfinden spielt durch die steigende Anzahl an Apps oder Webanwendungen und den niederschwelligen Zugang mittels digitaler Endgeräte sowohl in informellen als auch in formellen Settings eine immer größere Rolle. Besonders für den schulischen Kontext ist dabei zu bedenken, dass Prozesse des Musik-Erfindens häufig als Gruppenarbeit initiiert werden und damit ohnehin eine interaktionale Komplexität aufweisen, die durch die Verortung im Digitalen noch eine Steigerung erfährt. Musikstudierende für Problemstellen und Gelingensbedingungen von Kollaboration in Prozessen digitalen Musik-Erfindens zu sensibilisieren, ist Ziel des hochschuldidaktischen Aufgabenformats. Anhand der künstlerischen Strategie der Soundscape-Composition (in Anlehnung an Vorbilder der 1970er-Jahre um Schafer, Westerkamp und Truax) werden Studierende dazu angeregt, eigene digitale Kollaborationen zu erproben. Anschließend sollen diese Erfahrungen im Hinblick auf die Kollaboration durch geeignete Reflexionsanlässe erschlossen und theoretisiert werden

    Digitale Musiziermedien für den inklusiven Musikunterricht? Empirische Befunde und hochschuldidaktische Überlegungen

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    Der Beitrag analysiert das Spannungsfeld zwischen den Potenzialen, die digitale Musiziermedien insbesondere für den inklusiven Musikunterricht bieten können, und den diesbezüglich eher zurückhaltenden Beliefs von Musikpädagog*innen. Grundlage sind empirische Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt be_smart (BMBF-Förderrichtlinie „Digitalisierung in der Kulturellen Bildung“; FKZ: 01JKD1710/A). Daran anschließend werden Überlegungen angestellt, wie dieses Spannungsfeld hochschuldidaktisch zu bearbeiten ist. Ausgangspunkt dafür ist ein hochschuldidaktisches Konzept aus dem kindheits- und sozialpädagogischen Bereich, das auf Übertragbarkeit für die Lehrer*innenbildung untersucht wird

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