Die Materialwerkstatt (DiMawe) - Zeitschrift für Konzepte und Arbeitsmaterialien für Lehrer*innenbildung und Unterricht
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    Schüler*innen wiederholen selbstständig lineare Funktionen: Binnendifferenzierung im Mathematikunterricht durch gestufte Lernhilfen

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    In dem Forschungsprojekt „Bielefelder Binnendifferenzierung in den MINT-Fächern“ (BiBi-MINT) am Oberstufen-Kolleg Bielefeld zur Verzahnung von Mathematikunterricht und Naturwissenschaftsunterricht mit gleichzeitiger Binnendifferenzierung sind unter anderem zwei gestufte Lernhilfen zur Wiederholung linearer Funktionen entstanden und evaluiert worden. Sie sind dazu geeignet, dass Schüler*innen eigenverantwortlich lineare Funktionen wiederholen und vertiefen und können ebenfalls als exemplarisches Beispiel in der Lehrer*innenbildung dienen

    Wer bin ich? Tiere des Waldes spielerisch kennenlernen

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    Artenkenntnis zu vermitteln ist im Kontext von Umweltbildung bedeutsam: So schützen Menschen besonders das, was sie kennen und lieben. Kinder interessieren sich sehr für Tiere in ihrem Lebensumfeld. Um dieses Interesse aufzugreifen, wird in diesem Beitrag ein Quiz beschrieben, bei welchem die Schüler*innen zwölf Tiere des heimischen Waldes mithilfe des Spielformates „Wer bin ich?“ erraten und so artspezifische Informationen lernen. Die spielerische Herangehensweise wirkt besonders motivierend und fördert so das Lernen

    Schüler*innen werten selbstständig ein Experiment zur Bestimmung der Zellsaftkonzentration (Osmose) aus: Binnendifferenzierung im naturwissenschaftlichen Unterricht durch den Einsatz gestufter Lernhilfen

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    In dem Forschungsprojekt „Bielefelder Binnendifferenzierung in den MINT-Fächern“ (BiBi-MINT) am Oberstufen-Kolleg Bielefeld zur Verzahnung von Mathematikunterricht und Naturwissenschaftsunterricht mit gleichzeitigem Fokus auf die Binnendifferenzierung sind unter anderem gestufte Lernhilfen zur Auswertung eines Experimentes zur Bestimmung der Zellsaftkonzentration entwickelt, angewendet und evaluiert worden. Sie sind dazu geeignet, Schüler*innen eigenverantwortlich die Auswertung und Interpretation des Experimentes durchführen zu lassen. Das Untersuchungsprinzip des Experimentes ist das Bestimmen der Masse von Gemüsestreifen vor und nach dem Einlegen in verschieden konzentrierten NaCl-Lösungen. Die Lernhilfen beinhalten dabei sowohl eine wiederholende Hinführung zur Bestimmung der relativen Massendifferenz als auch eine mathematische Auswertung und Bestimmung der Zellsaftkonzentration. Zur Interpretation werden Inhalte der biologischen Unterrichtsreihe zur Osmose vermittelt bzw. wiederholend bearbeitet

    Hochschuldidaktische Qualitätssicherung und Professionalisierung im Medium von Materialentwicklung: Ein Arbeitsmodell von Materialwerkstätten

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    Ausgehend von der These mangelnder Qualitätssicherung sowie einer systematisch begründeten Reflexions- und Professionalisierungsnotwendigkeit hochschulischer Lehre wird in diesem Beitrag aufgezeigt, wie diese Desiderata im Medium von Materialentwicklung bearbeitet werden können. Dazu wird aufbauend auf professions- und wissenschaftstheoretischen Grundannahmen ein heuristisches Arbeitsmodell sogenannter „Materialwerkstätten“ entwickelt, welches auch erste Erfahrungen mit dem Format beinhaltet. Das Arbeitsmodell kann ein Rahmenmodell für die Forschungs- und Entwicklungslogik hochschuldidaktischer Projekte und hochschuldidaktischer Professionalisierung darstellen

    Beobachtung für (angehende) Lehrer*innen: Ein Lernvideo zu Grundlagen der Methode

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    Im Zentrum des Beitrags steht ein Lernvideo, das einen Zugang zum systematischen Beobachten im Rahmen der Lehrer*innenbildung eröffnet. Nach der Darstellung der Inhalte des Videos, werden die verschiedenen Anwendungskontexte des Lernvideos konkretisiert. So kann es sowohl in der Lehrer*innenausbildung als auch von Lehrkräften im Rahmen von kollegialen Hospitationen zur Vorbereitung von systematischen Beobachtungen genutzt werden. Zudem wird im Beitrag die Abgrenzung einer Alltagsbeobachtung zu einer wissenschaftlichen Beobachtung erläutert, es werden verschiedene paradigmatische Zugänge zur Methode Beobachtung skizziert sowie zwei Argumentationslinien für den Einsatz von Beobachtungen in der Lehrer*innenbildung aufgezeigt. Schließlich werden die bisherigen Erfahrungen mit dem Einsatz des Lernvideos in der Lehre zusammengefasst

    Praxisreflexion mit Lehramtsstudierenden: Arbeit mit dem Rollen-Set

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    Im Folgenden wird auf der Grundlage erster Erfahrungen in der supervisorischen Begleitung von Lehramtsstudierenden (Berufsfeldorientierende Praxisstudie im Bachelorstudium) dargestellt, wie das Rollen-Set nach Merton eingesetzt werden kann, um die oft widersprüchlichen Erwartungen, die an die Lehrerrolle geknüpft sind, aufzuschlüsseln. Ziel dabei ist es, die Studierenden an das Thema Rollenanalyse heranzuführen und ihnen eine Analysefolie zur Verfügung zu stellen, um die eigenen Praxiserfahrungen reflexiv auf Distanz zu bringen und einen Impuls zu setzen für die Auseinandersetzung mit der eigenen Rollenidentität. Durch die reflexive Distanznahme und den moderierten Austausch mit anderen Rolleninhaber*innen sollen häufig unbewusst ablaufende (emotionale) Reaktionen, Situationsdeutungen und soziale Mechanismen in der schulischen Praxis bewusst gemacht – und damit auch verhandelbar und hinsichtlich ihrer Angemessenheit hinterfragbar – werden. Professionalisierung durch Praxisreflexion ist hier als Ermöglichung einer bewussteren Rollengestaltung bzw. Entwicklung der eigenen Rollenidentität gedacht

    Sedimentiertes Wissen über Lehre? Oder: Was alles im Material seinen lebendigen Ausdruck findet …: Editorial zur Erstausgabe der Zeitschrift: Die Materialwerkstatt. Zeitschrift für Konzepte und Arbeitsmaterialien für Lehrer*innenbildung und Unterricht

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    oai:biejournals.de:article/1536Das Open-Access-Journal „Die Materialwerkstatt. Zeitschrift für Konzepte und Arbeitsmaterialien für Lehrer*innenbildung und Unterricht“ ist ein Publikationsort für den interdisziplinären und phasenübergreifenden Austausch von und über Materialien für Hochschullehre in der Lehrer*innenbildung, der Fortbildung von Lehrpersonen und für den Schulunterricht. Im Editorial zur Erstausgabe der Zeitschrift werden die Entstehungsbedingungen im Kontext der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“, die vielfältigen Funktionen und die Qualitätssicherung der Zeitschrift beschrieben

    Klärung des Beratungsinteresses, Forschungspragmatik und plurale Relationierung des gewählten Forschungszugangs ohne Relativierung: Empfehlungen zur Beratung von Doktorand*innen und Post-Docs in externen Forschungswerkstätten

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    In den letzten Jahren finden in verschiedenen Kontexten der empirischen Bildungsforschung vermehrt externe Forschungswerkstätten für Nachwuchswissenschaflter*innen statt in denen Qualifikationsprojekte vorgestellt, reflektiert und kritisch diskutiert werden. Im Gegensatz zur Betreuung eigener Doktorand*innen oder Habilitand*innen, sind hierbei strukturell andere Beratungsmodi zu berücksichtigen. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass Hochschullehrende hier vermehrt in Beratungsprozesse involviert sind, ohne professionelle Berater*innenausbildung. Ausgehend von einer umfassenderen Evaluation von Forschungswerkstätten (Online-Fragebogen, Gruppendiskussion mit teilnehmenden Nachwuchswissenschaftler*innen, Gruppeninterview mit beratenden Hochschullehrenden) werden drei grundlegende Empfehlungen für den beratenden Umgang mit den Nachwuchswissenschaftler*innen gegeben. Diese beziehen sich auf: die Klärung des Beratungsinteresses und des Status der Nachwuchswissenschaflter*innen, die Forschungspragmatik (Was ist realistisch zu bewältigen?) sowie die plurale Relationierung des gewählten Forschungszugangs ohne Relativierung

    Biografiearbeit in der Lehrer*innenbildung: Ein methodischer Input für die Praxisreflexion mit Lehramtsstudierenden: „Wie bin ich geworden, wer ich bin?“

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    Der hier vorgestellte methodische Input für eine supervisorisch begleitete Biografiearbeit mit angehenden Lehrer*innen ist insbesondere für Reflexionsangebote oder Seminare in der Begleitung von Praxisphasen vorgesehen und zielt auf eine bewusste Auseinandersetzung mit dem emotionalen Erleben im Praxisfeld Schule. Die Biografiearbeit soll ermöglichen, Parallelen zwischen dem Erleben in der schulischen Praxis und in bedeutsamen Phasen der eigenen Biografie zu entdecken und so Zusammenhänge und die Bedingtheit eigener Reaktionsweisen und Erwartungen bewusst zugänglich zu machen. Auf diese Weise werden die aktuellen (emotionalen) Erlebnis- und Reaktionsweisen einer Bearbeitung zugänglich gemacht und es kann selbstkritisch hinterfragt werden, inwieweit diese für das zukünftige berufliche Handeln als Lehrer*in angemessen oder womöglich auch hinderlich sind. Durch die Perspektiverweiterung können neue Handlungsalternativen entstehen, und die aufgedeckten Bezüge zur eigenen Lebensgeschichte bleiben als Ressource für eine kritische Auseinandersetzung mit der Praxis wie auch sich selbst in dieser Praxis für die Zukunft bestehen

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